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News Süchtig machende Funktionen: Social-Media-Unternehmen wenden mit 27 Mio. US-Dollar Klage ab
Diese Aussage finde ich dann doch schon recht elitär, ehrlich gesagt. Nur weil jemand Geld für eine Privatschule hat, bedeutet das noch lange nicht, dass er von irgendwas Ahnung hat. Lediglich die Erwartungshaltung dürfte eine höhere sein und daher die Bereitschaft, eher "den Mund aufzumachen" - oder eher Geld für einen Anwalt zu haben.
Mit der gleichen Logik könnte ich jetzt sagen, dass die Zeugnisse an den Privatschulen wenig wert sind, weil diese ja davon abhängig sind, weil sie sonst ohne Erfolg ja keine neuen Schüler bekommen würden - was natürlich genauso blödsinnig wäre.
Ich weiß beispielsweise, dass es bei unsere Schule einige Anwälte, Ärzte und Pädagogen unter den Eltern gibt. Es gibt also genügend, die Ahnung haben.
Mit der gleichen Logik könnte ich jetzt sagen, dass die Zeugnisse an den Privatschulen wenig wert sind, weil diese ja davon abhängig sind, weil sie sonst ohne Erfolg ja keine neuen Schüler bekommen würden - was natürlich genauso blödsinnig wäre.
Ich weiß beispielsweise, dass es bei unsere Schule einige Anwälte, Ärzte und Pädagogen unter den Eltern gibt. Es gibt also genügend, die Ahnung haben.
Ja, wobei es massiv an Personal fehlt, um das alles zu dokumentieren, abzumahnen, vor Gericht zu bringen usw. usf.Nscale schrieb:Es würde bei uns ja auf EU-Ebene schon helfen, nicht nur Regeln zu fordern sondern vorhandene auch emotionslos durch zu setzen. Es wäre ja heute schon ein leichtes, die Konzerne zu belangen da sie sich an die eigenen Regeln nicht halten (können). Das fängt damit an, dass offensichtlich TOS Nonkonforme Inhalte auch nach mehreren Meldungen nicht moderiert werden, das vielfach über deren Plattformen Betrug statt findet von teils namhaften Influenzen bis hin das ganze Trollarmeen in jeder Hinsicht frei handeln können, während man dagegen relativ leicht vor gehen könnte. Die EU hadert da einfach zu lange.
Das ist in meinen Augen auch so von der Politik gewollt. Keine Ahnung warum, aber die großen Techkonzerne dürfen sich weit außerhalb aller Gesetze aufhalten und niemanden mit Macht kümmert es.
Nein, eben nicht, je "blöder" die Leute werden, desto höher in der impulsive Konsum und damit die Ausgaben. Das lassen sich die Googles etc. gut bezahlen, damit Werbetreibende (wie ich) dort Kunden kriegen und ihren Laden am Laufen halten können. Am meisten profitiert die Plattform, keine Verantwortung, keine Ergebnisse, dafür Infrastruktur und Preise, die eigentlich absurd sind.Farrinah schrieb:Den Schaden werden alle Konzerne und Staaten haben da es immer weniger Jugendliche geben wird mit Halbwegs guter (Schul) Bildung dafür aber immer mehr Sozialhilfeempfänger. Sieht man doch jetzt schon an den Schulen und es wird noch schlimmer.
Klickt sich halt am besten. Das was die Leute triggert wird eben gelesen und weitergeschickt, vor den ganzen (a)sozialen Median gab's halt die Bild oder ganz früher den Marktschreier, das hat schon immer funktioniert. Jetzt ist das eben mit der Zeit gegangen.[F]L4SH schrieb:Da war nichts außer Wut und Themen, die negative Emotionen machen.
Sehe ich genauso, muss aber feststellen, dass die allermeisten Menschen selber genausogut wie keine Ahnung von den Themen haben. Ich kann meinem Junior nichts beibringen, was ich selber nicht beherrsche. Geh doch mal an so einem Tag durch den Park und beobachte mal empirisch, wieviele Eltern das Handy mehr beachten als ihr eigenes Kind, da wird einem ja Angst und Bange.Schmarall schrieb:Es ist verdammt nochmal die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu erziehen! Und Multimedianutzung ist ein wichtiger Teil davon.
Die einen sind Selbstbestimmt, die anderen müssen noch eine gewisse Art der Erziehung erhalten um "gesellschaftsfähig" zu sein. Kann man gut oder schlecht finden, ist aber eine Voraussetzung, dass unser (halbwegs) geregeltes Sozialleben überhaupt funktionieren kann. Die weichen für den Charakter im Alter werden sehr früh gesetzt und das zu großen Teilen unbewusst und das Umfeld in dem man sich bewegt. Irgendwo muss es ja eine Grenze geben und diese liegt halt bei 18. Manche sind mit 16 aber schon reifer, als andere mit 25, wir Menschen sind ja zum Glück höchst individuell gestrickt.TeaShirt schrieb:Ich kapier immer nicht wieso das Digitale ausnutzen von Kindern Schlimm ist, aber wenn man es Hundert Millionenfach mit Menschen zwischen 18 und 110 macht ist es ok. lol
the_IT_Guy schrieb:Das moderne Social Media ist nicht mehr dafür gebaut Menschen zu verbinden, sondern möglichst lange Zeit auf den Plattformen zu verbringen um Werbeinnahmen zu generieren
This! Und nichts anderes, danke!the_IT_Guy schrieb:Das ist ein Milliarden Dollar Aufmerksamkeitsmaschine.
Doch leider schon. Ich bin sowieso dafür die Warnhinweise von Allem zu entfernen und das "Problem" sich in paar Jahren selbst lösen zu lassen. Minimale Eingriffe "von oben" sollten erlaubt sein, damit das nicht komplett aus dem Ruder läuft, z.B. sowas wie Asbestnutzung und andere Geschichten ähnlicher Natur. Wir leben in einer Zeit, wo wir den größten Zugang zu Informationen haben, den es jemals gab und gefühlt verblöden wir....SSD Freak schrieb:Da dachte ich mir: Sind Eltern echt zu doof und haben das verlernt? Ich kann mir das nicht vorstellen. Oder ist das in der Werbung inzwischen Pflicht? So blöd können doch keine Eltern sein?
Jep, leider, dass die Eltern selber keine Ahnung haben oftmals ist nicht gerade förderlich für die Geschichte.Nscale schrieb:Das lässt sich auch nicht gänzlich auf Eltern zurück schieben, es ist utopisch zu glauben als Eltern könne man 24/7 ein Auge drauf haben, was die Kids machen und gerade in dieser frühen Zeit manifestieren sich dann auch Prägungen und Süchte.
Die Unternehmen haben exakt eine Verantwortung und das ist der Aktienkurs. Alles andere mag zwar moralisch verständlich und richtig sein, geht aber an der Realität vorbei.Nscale schrieb:Da haben die Unternehmen eine große Verantwortung der sie schlicht nicht gerecht werden
Bei allem Respekt, aber so oft wie ich gesehen habe, dass Anwälte und Ärzte teils - nennen wir es mal "einfache" - Probleme nicht lösen konnten (aus dem eigenem Fachbereich wohlgemerkt), welche mit normaler Internetrecherche UND dem Fachwissen eigentlich absolut logisch sein sollten, weiß ich dass das auch nur Normalos sind. Wie bei Mechanikern, es gibt gute und schlechte und das selbe gilt auch für die anderen Zünfte, ob jemand Ahnung hat würde ich jetzt nicht nach einem Papier bewerten. Gibt Leute die können Informationen und Fakten verarbeiten und daraus Lösungen entwickeln und dann gibt's die Auswendiglerner, die den ganzen tag Gebetsbuch A runterbeten.... 3x dürfen wir raten, wer mir an Ende weiterhilftmischaef schrieb:Ich weiß beispielsweise, dass es bei unsere Schule einige Anwälte, Ärzte und Pädagogen unter den Eltern gibt. Es gibt also genügend, die Ahnung haben.
Elitär hin oder her, mit Durchschnitt hält man keine Volkswirtschaft am Leben.mischaef schrieb:Diese Aussage finde ich dann doch schon recht elitär, ehrlich gesagt. Nur weil jemand Geld für eine Privatschule hat, bedeutet das noch lange nicht, dass er von irgendwas Ahnung hat.
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Bl4cke4gle
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Bin in der ganzen Diskussion bei dir, aber da muss ich jetzt Syntax_41 schon zustimmen. Klar, pauschalisieren kann man das nicht, aber er schrieb ja auch "selten". Gut situierte Elternhäuser korrelieren halt meistens doch mit guter Erziehung. Dass diese es wiederum besser hinbekommen, ihren Kindern Medienkompetenz beizubringen, ist dann auch wiederum logisch. Und dass dort Verbote mit Elternbenachrichtigung Wirkung zeigen und in, im krassen Gegensatz dazu, Hartz4-Assi-Familien, die auch bei RTL 2 Auftritte haben könnten, eben nicht, sollte auch klar sein.mischaef schrieb:Diese Aussage finde ich dann doch schon recht elitär, ehrlich gesagt.
Aber, der Staat muss sich aus der Vorsorgepflicht heraus auch um diese kummern. Und daher brauchen wir generelle Regeln.
Der Staat soll sich heraushalten wo auch immer es nur geht. Wohin die Sorgepflicht des Staates gerade führt, erlebt ihr doch gerade am eigenen Leib in DE. Ich hoffe man kriegt das Ruder wieder rumgerissen, aber glauben tue ich das erst wenn ich es sehe.Bl4cke4gle schrieb:[...] muss sich aus der Vorsorgepflicht heraus auch [...]
Bl4cke4gle
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@Xiaolong Also lieber Anarchie oder wie? 
Mit einem Rechtsstaat fährt man glaube ich schon ganz gut und viele Leute muss man durch Regeln einfangen bzw. andere auch wiederum zum Glück zwingen.
Ich erlebe hier gerade am eigenen Leib in DE nicht wirklich irgendwas Schlimmes. Aber schreib doch mal, was sollte mich denn beunruhigen?
Mit einem Rechtsstaat fährt man glaube ich schon ganz gut und viele Leute muss man durch Regeln einfangen bzw. andere auch wiederum zum Glück zwingen.
Ich erlebe hier gerade am eigenen Leib in DE nicht wirklich irgendwas Schlimmes. Aber schreib doch mal, was sollte mich denn beunruhigen?
Das eine hat aber mit dem anderen hier nichts zu tun. In meiner Aussage ging es um rechtliche und pädagogische Dinge. Ich bezweifle, dass jedes Elternteil, selbst die meisten einer Privatschule hiervon Ahnung hat.Bl4cke4gle schrieb:Bin in der ganzen Diskussion bei dir, aber da muss ich jetzt Syntax_41 schon zustimmen. Klar, pauschalisieren kann man das nicht, aber er schrieb ja auch "selten". Gut situierte Elternhäuser korrelieren halt meistens doch mit guter Erziehung.
Auch das ist in meinen Augen Blödsinn. Es gibt genügend wohlhabene Eltern, die ihre Kinder auf Privatschulen oder in Internate schicken, damit sie ruhe haben. Es gibt genügend Kinder, die schnell einen Fuffi zugesteckt bekommen haben, weil für alles andere kein Platz ist - ich gehörte selber dazu. Und ich habe in meinem Leben genügend verzogene Ärzte-Kinder oder Kinder von "Wohlhabenen" erlebt, die alles andere als eine wirkliche Erziehung genossen haben.Bl4cke4gle schrieb:Dass diese es wiederum besser hinbekommen, ihren Kindern Medienkompetenz beizubringen, ist dann auch wiederum logisch.
Und wieso sollte ein Anwalt zwangsweise Ahnung von Medienkompetenz haben? Oder ein Arzt? Oder irgendein Unternehmer? Wenn ich mir da "Fachleute" wie einen Spitzer anschaue, bekomme ich arge Zweifel.
Ist das wirklich das Niveau, auf dem Du diese Diskussion führen willst? Dann bin ich bei Dir raus!Bl4cke4gle schrieb:Und dass dort Verbote mit Elternbenachrichtigung Wirkung zeigen und in, im krassen Gegensatz dazu, Hartz4-Assi-Familien, die auch bei RTL 2 Auftritte haben könnten, eben nicht, sollte auch klar sein.
Zuletzt bearbeitet:
Was wiederum auch gegen das "Privatschule-Argument" dürfte. Zudem auch hier nochmal: Bei mir ging es um rechtliche und pädagogische Belange bei den Elternvertretern, die entsprechende Regeln in den Schulen erstellen.Xiaolong schrieb:Bei allem Respekt, aber so oft wie ich gesehen habe, dass Anwälte und Ärzte teils - nennen wir es mal "einfache" - Probleme nicht lösen konnten (aus dem eigenem Fachbereich wohlgemerkt), welche mit normaler Internetrecherche UND dem Fachwissen eigentlich absolut logisch sein sollten, weiß ich dass das auch nur Normalos sind.
Mein Eindruck ist, die Kommunen und auch der Bund sollten mehr Mittel für Bildung zur Verfügung stellen. Ich zumindest kenne keine Lehrenden die irgendwie zu wenig Arbeit haben.mischaef schrieb:Aber von "zuschieben" kann hier eben keine Rede sein, weil das eben in vielen Bundesländern zum Bildungsauftrag von Schule gehört.
Mit dem aktuellen AI-Slop kam schon auch noch ein Batzen zusätzlich dazu, der ziemlich gravierende Auswirkungen auf Lehre hat bzw. haben wird.
Ich sehe Pädagogen nicht in der Rolle (digitale) Suchtprävention und Therapie.
Das Eltern überfordert sein können muss nicht diskutiert werden. Einen passenden Lösungsansatz kann ich dir nicht präsentieren. Irgendeinen Umgang müssen wir als Gesellschaft aber finden, der jetzige Zustand ist nicht gut.
@sedot
Es muss eben eine Mischung von allem sein: Die Plattformen müssen mehr reguliert werden, die Schulen mehr Medienkompetenzen vermitteln - meine Güte, selbst ich habe in den 80ern als "dummer Hauptschüler", wie ich mich selbst bezeichne, beigebracht bekommen, wie man mit Quellen umgeht und Informationen bewertet. Darauf könnte man aufbauen.
Den Eltern kann die Schule zeigen, wo sie entsprechende Informationen bekommt - oder selber ein paar PDFs, die es sicherlich von den Ministerien gibt, zum Download bereitstellt. Damit würde sich jede Fraktion etwas bewegen und in der Summe würde da einiges rauskommen.
Es muss eben eine Mischung von allem sein: Die Plattformen müssen mehr reguliert werden, die Schulen mehr Medienkompetenzen vermitteln - meine Güte, selbst ich habe in den 80ern als "dummer Hauptschüler", wie ich mich selbst bezeichne, beigebracht bekommen, wie man mit Quellen umgeht und Informationen bewertet. Darauf könnte man aufbauen.
Den Eltern kann die Schule zeigen, wo sie entsprechende Informationen bekommt - oder selber ein paar PDFs, die es sicherlich von den Ministerien gibt, zum Download bereitstellt. Damit würde sich jede Fraktion etwas bewegen und in der Summe würde da einiges rauskommen.
Nein... ich schrieb:Bl4cke4gle schrieb:@Xiaolong Also lieber Anarchie oder wie?![]()
Die impliziert, dass es eben nicht überall geht, ansonsten brauche ich "den Staat" nicht mehr. Dieser hat als Aufgabe sinnvolle Regeln für die Menschen in seinem Einzugs-/Machtbereich zu definieren und entsprechend durchzusetzen. Als sinnvoll erachte ich hier Regeln, die primär die Wirtschaftsleistung antreiben, deren Gewinne durch angemessene Besteuerung teils verstaatlichen, um damit die Infrastruktur am Laufen zu halten. Wir haben unsere staatlichen Interessen einfach zu lange liegen lassen.Xiaolong schrieb:Der Staat soll sich heraushalten wo auch immer es nur geht
Kurz gesprochen, weil nur am Handy: Da gäbe es z.B. so Punkte wie:Bl4cke4gle schrieb:Aber schreib doch mal, was sollte mich denn beunruhigen?![]()
- Brain Drain (geschätzt ~100.000 Personen mit Studium pro Jahr, zahlen nicht offiziell erhoben, da "Bildungsstand" nicht erfasst wird)
- Steigende Sozialausgaben im Vergleich zum BIP (Noch unter Corona Niveau von vor paar Jahren, aber es wird immer weiter nach oben gehen)
- Entlassungen im großen Stil in den Kernindustrien (Allein in der Industrie dürfte es bis 2030 weitere 300.000 Jobs betreffen, 200.000 haben wir schon knapp. In Summe also 0,5 Mio. Jobs, und der einzige "Autohersteller" der in Deutschland noch Leute einstellt ist.... Tesla)
- Auswanderung vieler Firmen (inkl. meiner. Jede verlorene Firma bedeutet weniger Einnahmen)
- Verfall des Bildungsniveaus. (Inwieweit man PISA dafür hernehmen kann, lass ich mal dahingestellt sein. Herabsetzung der Abituranforderungen, Opfermentalität und Anpassung an den Schwächsten, damit alle gleich schlecht sind. Damit gewinnt man keinen Kuchen und wenn ich mir die Schulen so angucke kommt nur eine Privatschule in Frage oder eben ins Ausland)
Jeder Auswanderer und jede Firma die hier weggeht kostet den Staat bares Geld, was man sich bei anderen holen muss.
Mir scheint wir meinen das Gleiche und haben die selbe Meinung nur anders ausgedrücktmischaef schrieb:Was wiederum auch gegen das "Privatschule-Argument" dürfte. Zudem auch hier nochmal: Bei mir ging es um rechtliche und pädagogische Belange bei den Elternvertretern, die entsprechende Regeln in den Schulen erstellen.
Das hat nichts mit "Hauptschule" zu tun. Hauptschule, Gymnasium etc. ist nur ein Label um Sachen einordnen zu können, was auch gleichzeitig den "Stempel" leichter setzen lässt. Laut meinen Lehrern wird nie aus mir was... Naja 😎mischaef schrieb:selbst ich habe in den 80ern als "dummer Hauptschüler", wie ich mich selbst bezeichne, beigebracht bekommen, wie man mit Quellen umgeht und Informationen bewertet.
Ist auch eher ironisch gemeint - und auch hier meinen wir aber anscheinend dasselbe, nur erneut mit anderen Worten: Denn wenn es damals auf der Hauptschule vernünftig beigebracht werden konnte, dann sollte das auch auf anderen Schule und in der heutigen Zeit auch gehen. Es hängt also nur vom Willen ab.Xiaolong schrieb:Das hat nichts mit "Hauptschule" zu tun. Hauptschule, Gymnasium etc. ist nur ein Label um Sachen einordnen zu können, was auch gleichzeitig den "Stempel" leichter setzen lässt. Laut meinen Lehrern wird nie aus mir was... Naja 😎
@mischaef
Ich kann nicht generell bewerten was im Schulalltag in welchem Umfang stattfindet, sondern nur in Ausschnitten. Dem was du schreibst kann ich nur zustimmen.
Erwachsenenbildung ist wiederum nicht Aufgabe der Schule aus meiner Sicht sondern eher eine gesamtgesellschaftliches Projekt, hier sind auch und besonders Medien gefordert.
Ich kann nicht generell bewerten was im Schulalltag in welchem Umfang stattfindet, sondern nur in Ausschnitten. Dem was du schreibst kann ich nur zustimmen.
Erwachsenenbildung ist wiederum nicht Aufgabe der Schule aus meiner Sicht sondern eher eine gesamtgesellschaftliches Projekt, hier sind auch und besonders Medien gefordert.
Das ist mir klar, aber irgendwoher müssen die Eltern ja die Infos, und damit meine ich vernünftige Informationen, bekommen. Da würde der Schule kein Zacken aus der Krone brechen, etwas zum Selbststudium anzubieten - und wenn es nur Links zum Ministerium und den Materialen dort wären.
mischaef schrieb:Diese Aussage finde ich dann doch schon recht elitär, ehrlich gesagt. Nur weil jemand Geld für eine Privatschule hat, bedeutet das noch lange nicht, dass er von irgendwas Ahnung hat. Lediglich die Erwartungshaltung dürfte eine höhere sein und daher die Bereitschaft, eher "den Mund aufzumachen" - oder eher Geld für einen Anwalt zu haben.
Mit der gleichen Logik könnte ich jetzt sagen, dass die Zeugnisse an den Privatschulen wenig wert sind, weil diese ja davon abhängig sind, weil sie sonst ohne Erfolg ja keine neuen Schüler bekommen würden - was natürlich genauso blödsinnig wäre.
Ich weiß beispielsweise, dass es bei unsere Schule einige Anwälte, Ärzte und Pädagogen unter den Eltern gibt. Es gibt also genügend, die Ahnung haben.
Ist halt so, ich und die anderen Eltern können nichts dafür, dass der Staat bei öffentlichen Schulen versagt.
Dort steht halt mehr Geld zur Verfügung, was Lehrer/Unterrichtsmaterialien/Schulgebäude/außerschulische Aktivitäten betrifft. Bei Schwierigkeiten wird gezielt bei Schülern
dafür gesorgt, sie dort zu fördern. Und nebenbei kann dort auch passieren, dass man von der Schule fliegt, wenn sich Eltern nicht an die Regeln halten. Noch nie erlebt, dass einer in der Schule einen Anwalt genommen hat, weil der Lehrer schlecht benotet hat.
Bl4cke4gle
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Waren jetzt krasse Beispiele. Ich schrieb ja auch, dass ich das nicht pauschalisiere. Ausnahmen gibt es überall. Allerdings bleibe ich dabei, dass gute Erziehung tendenziell mit steigenden Wohlstand zunimmt. Da kannst du gerne Gegenbeispiele erlebt haben und nennen, aber ich würde mal behaupten durchschnittlich passt meine Einschätzung schon.mischaef schrieb:wirklich das Niveau
mischaef schrieb:Da würde der Schule kein Zacken aus der Krone brechen, etwas zum Selbststudium anzubieten - und wenn es nur Links zum Ministerium und den Materialen dort wären.
Wär doch eine super Artikel-Serie und vielleicht auch Podcast Thema für Euch. ❤️😀 (Bitte tut es)
Das beste und am einfachsten verständliche aus meiner Sicht ist:
https://di.day/de
Alles andere was mir einfällt setzt mehr Wissen voraus.
Und woher willst Du die "Erkenntnis" nehmen? Kennst Du alle Eltern und deren Verhältnisse persönlich? Wie gesagt, finde ich recht anmaßend diese Aussage.Syntax_41 schrieb:Ist halt so, ich und die anderen Eltern können nichts dafür, dass der Staat bei öffentlichen Schulen versagt.
Ist bei unseren Gymnasium ebenfalls. Nur Privatschulen MÜSSEN das machen, da sonst die "Kunden" ausbleiben.Syntax_41 schrieb:Dort steht halt mehr Geld zur Verfügung, was Lehrer/Unterrichtsmaterialien/Schulgebäude/außerschulische Aktivitäten betrifft. Bei Schwierigkeiten wird gezielt bei Schülern
dafür gesorgt, sie dort zu fördern.
Ich denke, dass es dafür aber einiges braucht - geht schließlich Geld verloren.Syntax_41 schrieb:Und nebenbei kann dort auch passieren, dass man von der Schule fliegt, wenn sich Eltern nicht an die Regeln halten.
Wo habe ich davon etwas geschrieben?Syntax_41 schrieb:Noch nie erlebt, dass einer in der Schule einen Anwalt genommen hat, weil der Lehrer schlecht benotet hat.
Deine Schlussfolgerung ist aber falsch. Du suggerierst mit Deinen Aussagen in meinen Augen, dass sich Eltern, die nicht so gut stituiert sind, sich nicht um die Kinder kümmern wollen. Aber das es oftmals auch die Umstände sind, dass Eltern es nicht so können, weil schlicht die Ressourcen dafür nicht da sind. Das wird dabei gerne vergessen.Bl4cke4gle schrieb:Allerdings bleibe ich dabei, dass gute Erziehung tendenziell mit steigenden Wohlstand zunimmt.
Das fängt schon damit an, dass bei besser gestelten Familien die Frau eine Wahl hat, ob sie arbeiten geht oder nicht. Die oben beschriebenen Familien haben das meist nicht. Da fängt das an. Aber ob die Mutter, die daheim bleibt, sich wirklich um die Kinder kümmert oder sich mit anderen Müttern zum Kaffekränzchen trifft, steht auf einem anderen Blatt. Was ich damals mit unserem Junior auf dem Spielplatz erlebt habe geht auf keine Kuhhaut.
Sorry, aber nicht ich muss Deine Behauptung widerlegen, sondern Du must Belege dafür bringen - und die eigene "Einschätzung" taugt dafür nun mal nicht wirklich.Bl4cke4gle schrieb:Da kannst du gerne Gegenbeispiele erlebt haben und nennen, aber ich würde mal behaupten durchschnittlich passt meine Einschätzung schon.
Ich habe mit "Wohlhabenen" ganz andere Erfahrungen gemacht. Welche "Erfahrung" wiegt jetzt mehr?