News Support-Ende: Bose SoundTouch-Lautsprecher verlieren einige Funktionen

nlr

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Bose stellt zum 18. Februar 2026 den Support der von 2013 bis 2020 angebotenen SoundTouch-Lautsprecher ein. Damit einher geht der Verlust einiger Funktionen, etwa der Zugriff auf integrierte Musikdienste wie Spotify und TuneIn sowie die Multiroom-Wiedergabe. Musik lässt sich dann noch via Bluetooth, AUX oder HDMI wiedergeben.

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Es zeigt sich mal wieder: Nutze nichts, was für seinen vollen Umfang auf Cloud- oder andere auswärtige Systeme angewiesen ist....
 
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Wie ich sowas hasse. Ich hoffe, dass die Verbraucherschutzzentrale irgendwann mal sowas abmahnt und dagegen vorgeht und es positiv für den Kunden endet. Dieses wegfallen von Funktionen, weshalb ich bestimmte Produkte gekauft habe, ist eine bodenlose frechheit...

(E-)Smart 453 zB. Aufgrund des wegfalls des 3G-Netzes kann man die Vorklimatisierung nicht mehr nutzen. Klar gibt es hierfür einen technischen grund, aber es wäre genauso möglich das Funkmodul zu ersetzen.
 
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Finde das sowas nicht sein darf. Zumindest sollten solche Firmen gezwungen werden den Zugang zu den Geräten offen zu halten um dafür Apps oder eigene Serveranwendungen integrieren zu können.

Werde dann wohl oder Übel mir die Lösung über eine Docker Container bauen (owntone) hat auch Spotify API und last.fm API Unterstützung und spricht die Bose Lautsprecher über das Airplay Protokoll an 😃
 
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Nach 5 bis ein bisschen mehr als 10 Jahre einfach abschalten.
Ich stell mir grad vor was in 10-15 jahren mit den ganzen rollenden Computern (Autos) passiert. Warnmeldung ala sie können ihr Auto noch 10 Tage benutzen dann wird es wegen Mangelnder Sicherheitsupdate Zwangs stillgelegt.
 
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Das ist doch wirklich unverschämt. Und entspricht auch nicht dem Bose-Spirtit. Aus meiner Sicht konnte man die Bose-Geräte seinen Großeltern hinstellen und die liefen dann einfach.

Wenigstens die WLAN-Radio Funktionalität hätten sie erhalten können.
 
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Darum auch am besten 2 getrennte Dinge nutzen.

Gute Lautsprecher kann man im Prinzip ewig verwenden, Dienste sind schnell weg.
 
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Die Unternehmen sollten dazu verpflichtet werden, den Code oder die Schnittstellen bei EOL offenzulegen. So können findige Köpfe anschließend eine alternative Lösung schaffen.

Das wird ja in Zukunft immer mehr Geräte treffen, auch Kühlschränke und Waschmaschinen.

PS Das Thema gibt es ja auch bei Spielen, einfach Server abschalten, anstatt diese der Community in die Hand zu geben.
 
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Logitech war so freundlich und hat den sourcecode vom sqeezeboxserver veröffentlicht, sodass er unter anderem Namen weiterentwickelt wird. Außerdem funktionieren Nachbauten auf Raspberry Pi Basis weiterhin als multiroomlösung. Auch die original squeezeboxen bekommen firmwareupdates. Der Server lädt die aus dem Internet, die Box schaut in ein Verzeichniss auf den Server.

Edit:
Lyrion Musik Server heißt der jetzt


Gestern erst waren Staubsauger von Vorwerk betroffen, Anfang der Woche hat Bosch ebenfalls den Stecker bei einer Cloud gezogen. Nun funktionieren Taster für die Wand nicht mehr, oder nur eingeschränkt.

Edit2: ok Logitech ist die Woche auch im Team Böse:
Logitech kündigt das Support-Ende des Pop-Schalters zum 15. Oktober 2025 an. Damit wird der Smart-Home-Button effektiv zu 130 Euro teurem Elektroschrott.


Edit3: Spotify lässt sich über ein Plugin einbinden. Die Steuerung läuft entweder über ein Tablet ab der Wand via Webinterface, oder über die App squeezer vom Smartphone. Irgendwie bekommt man das bestimmt auch bei Home assistant integriert.
 
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@twrz

sie laufen ja noch prinzipiell (sofern Qualität noch dieselbe ist wie früher) nur halt ohne diesen smarten schnickschnack.

Ihmo sollten die Hersteller bei sowas gezwungen sein, alle benötigten Sachen, als Open source freizugeben. Das Problem ist ja auch, dass die Schnittstelle vermutlich für immer offen bleibt, oder gibts nen finalen Patch, der die Schnittstellen lahmlegt?
 
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Warum brauchen die Dinger für Spotify Wiedergabe eine Cloud?
 
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Und aus genau diesem Grund kaufe ich solche Lautsprecher wie Sonos nicht.
 
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@Der Trost Das wusste ich gar nicht. Dann gibt es ja wenigstens ein paar Firmen, die meinem Vorschlag freiwillig folgen. Jetzt fehlt nur noch eine verpflichtende EU-Verordnung. Das wäre auch eine Form von Klimaschutz und Ressourcenerhalt. :)
 
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Also, wurst-case hat man die Lautsprecher erst 6 Jahre und kann diese dann nicht mehr ohne Gefrickel nutzen.

Armutszeugnis.
 
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@Arboster
Vermutlich weil die dafür Spotify Connect benutzen.

dass sich die Technologie seit der Markteinführung 2013 weiterentwickelt habe und Bose die Entwicklung und den Support der Cloud-Infrastruktur, die diese ältere Produktgeneration unterstützt, nicht mehr aufrechterhalten könne
Ach die Armen die haben do so gerne gewollt aber weil aus gründen können die es einfach nicht mehr.
 
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Ich hab damals überlegt auf welches System ich setze. Bose SoundTouch, Sonos Play 1 oder Apple Homepods.
Bin heilfroh auf letzteres gesetzt zu haben.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
@Arboster
Vermutlich weil die dafür Spotify Connect benutzen.
Geht doch auch ohne ne spezielle Bose-Cloud.
Oder täusche ich mich da?
Dachte dafür brauchts nur Zugriff aufs Internet und nen Spotify Account.
 
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Sorry sollte ein weil die Kein Spotyfy connect benutzten und der Kastenn sich über die Bose Cloud verbindet
 
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twrz schrieb:
Und entspricht auch nicht dem Bose-Spirtit.
Was ist den den "Bose-Spirit"?

Im Hifi-Forum hatte Bose schon vor 20 Jahren seinen Ruf weg.

Bei Bose bekommt man viel Name fürs Geld.
 
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