Suse 10.1 verwendet __unpartitionierten__ Plattenplatz automatisch für die Installation.
Bei einer Vollinstallation mit allen Paketen ca. 9GB.
Am einfachsten ist natürlich eine komplett eigene Platte für Linux, dann kann auch nichts schiefgehen.
Es sei denn, man verwechselt die Platten - gibt halt kein C:, D:, E: usw. sondern hda, hdb, hdc für physikalische Platten und die Partitionen entsprechend hda1, hda2 auf 1. Platte, hdb1, hdb2 auf 2. Platte usw.
1. Eine Partition zum Auslagern - etwa in Hauptspeichergrösse - SWAP - entspricht der Win Auslagerungsdatei
2. Eine Partition für ROOT - mind. 5GB besser 10GB - EXT3 oder REISERFS - enthält das System und Programme
Diese wird unter der Bezeichnung "/" ins Dateisystem eingehängt - "gemounted" - dabei ist "/" die Wurzel von allem unter der sich die restlichen Strukturen einordnen
3. optional noch für HOME - 1GB bis openend - EXT3 oder REISERFS - persönliche Daten und Konfigurationen der Benutzer
Diese wird unter der Bezeichnung "/home" ins Dateisystem eingehängt - "gemounted"
4. können auch noch weitere Partitionen optional verwendet werden, macht jedoch nur bei ganz bestimmten Anwendungsfällen Sinn.
Bsp:
/
/bin
/tmp
/usr
/opt
...
/home
/home/benutzer1
/home/benutzer2
...
usw.
Die Partitionen sollten NICHT vorher formatiert sein, da der Installer sie sonst nicht automatisch verwendet und man sonst selbst händisch eingreifen muss.
Wenn man dieses möchte und sich schon mit dem Thema etwas auskennt, dann geht es auch sehr gut mit GPARTED - LiveCD zum partitionieren bevor der Installer anfängt selbständig die NTFS Partitions von Win zu resizen - dies kann unter bestimmten Umständen auch mal daneben gehen
http://distrowatch.com/table.php?distribution=gparted
http://gparted.sourceforge.net/livecd.php
http://gparted.sourceforge.net/screenshots.php