suse auf 50 mb reduzieren?

fi**en32

Lieutenant
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Mai 2007
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968
hi leute,


hab da me ne frage: es gibt ya verschiedene distris von linux. ist es für einen normal-linux-user möglich sein suse so zu reduzieren, dass es so groß ist wie zb DSL (dawnsmallinux)?

also ob das ein normaluser selber ohne weiterer so klein bekommt.
 
gehen: ja.
"normaluser" das hängt davon, was der kann. ;-)
 
jo gehen schon, denk ich auch!
aber ein normal-linuxuser also einer der mit linux arbeiten kann und sich schon ein wenig sicher damit fühlt.
so wie ich halt mit meinem xp.
 
dann solltest du das nicht machen und dir gleich eine kleine distro suchen.
aber übermäßig schwierig ist es nicht. erst alles rausschmeißen, was man mit yast loswerden kann (ist bequemer, da man da die depencies leichter loswird als mit rpm). dann mittels rpm dden rest rausschmeißen und zu guter letzt rpm selber entfernen. danach von hand noch sysconfig rausschmeißen und die reste aus dem /etc verzeichnis entfernen. dann sollte am ende ausser einem kernel, dem man selbstverständlich von hand noch die ganzen module entfernen muss und einer kleinen shell + unixtools (dann aber doch bitte busybox) nichts mehr über.
allerdings ist es dann auch nicht mehr so ohne weiteres möglich wieder zurück zu einem "ganzen" system zu kommen. ;-)
 
yes dank dir hatte da so ein streitgespräch mit nem kollegen, er is ein absoluter linuxfanboy und hat mir ein paar vorteile aufgesagt die ich nich unbedingt als vorteile sehe.

könnt ihr mir noch die wichtigsten vor bzw nachteile von linux vs windows aufzählen bzw nen guten link schicken?
 
Ich würde sagen, nein!
* Minimalinstallation: 500 MB
* Minimales grafisches System: 700 MB
* Standardsystem mit KDE oder GNOME: 3 GB
Jedenfalls nicht ohne einen Desktop.
Klar kann man da noch vieles löschen, aber dann ist es kein openSUSE mehr,
und erkennt auch keine Hardware mehr und hat auch keine Serverdienste.

Warum sollte man das machen wollen?

gruss, limoni

edit:
Lies dir mal das durch:
http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/
 
Zuletzt bearbeitet:
limoni schrieb:
Warum sollte man das machen wollen?
weil es geht. das reicht doch als grund aus, oder?
du könntest auch die frage stelle: warum bauen sich leute ein linux from the scratch? warum spielen sich einige leute ihre eigene distro zusammen?

wie kommst du darauf,dass dann kein desktop mehr da rein passt? man kann doch qtopia oder etwas in der art darauf fahren. das sind 10 oder 20mb...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo stellst du das iso zum download bereit ;)
 
mal schauen. erstmal schauen, ob ich damit überhaupt anfange (und auch genug zeit habe, es fertig zu machen...). wenn dann mit sicherheit nur in einem emulator. dann werde ich wohl eher ein snapshot fertigen können.
 
Da die ursprüngliche Frage war, ob es ein "normal-linux-user" schafft, muß durch den TE erst einmal erklärt werden, wer genau das ist.
Ist es jemand, der sich wirklich tiefergehend mit Linux beschäftigt, wird der es problemlos schaffen, aber keinen Sinn in dem Aufwand sehen und gleich eine schlanke Distribution nehmen.
Ist es der typische Windows Umsteiger, der schon unter den verschiedensten Windows Versionen zwar der Meinung war, er kennt sich aus, aber bei jedem kleinen Wehwehchen neu installiert hat, statt den Fehler zu suchen und beheben, der wird es nicht schaffen, SuSE so weit abzuspecken, da er z.B. einige Konfigurationsdateien und schlimmer, Startscripte von Hand anpassen müßte.
 
wenn hier welche sagen sie können es, reicht mir das schon.

welche linuxdistri könnte als serverdistri dienen? wäre diese dann auch so sicher effektiv und was wess ich wie ne teure windows-server-edition? und is die dann immernoch kostenlos?

frag mich halt warum windows-server-edition wenns auch ne relativ abgespeckte linuxdistri kann.
 
Privat:

fast jede Distri bringt Serverdienste mit.
Besonders eignen sich die "Grossen":
http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major


Firma:

RHEL - Red Hat Enterprise Linux (incl. Support - kostet)
http://distrowatch.com/table.php?distribution=redhat

SLES - Suse Linux Enterprise Server (incl. Support - kostet)
http://distrowatch.com/table.php?distribution=novell

Debian
http://distrowatch.com/table.php?distribution=debian

Gentoo
http://distrowatch.com/table.php?distribution=gentoo

Dann bieten auch noch Mandriva und neuerdings auch Ubuntu Serverversionen mit verlängertem Support an.

Zum Vergleich mit MS:
Wenn man sich als Verantwortlicher nicht für MS entscheidet, muss man im Fehlerfall die Konsequenzen tragen, ansonsten ist halt MS schuld und man selber auf der sicheren Seite. Da geben die meisten lieber mehr Geld aus, auch wenn das System schlechter ist.

gruss, limoni
 
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