System aufrüsten bzw. schneller machen

kabauzer

Ensign
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Okt. 2005
Beiträge
152
Was ich zur Zeit verwende seht ihr in meiner Signatur.
Ich arbeite noch immer mit XP, möchte das eigentlich auch beibehalten.
Oft reicht mir das Tempo beim Systemstart und öffnen von Programmen nicht.

Seht ihr eine Möglichkeit mein System schneller zu machen. Mit Komponenten die zu meinem MB passen?

Vielleicht ein SSD, mehr/schnellerer Arbeitsspeicher oder ein neuer Prozessor?

Was würde eurer Meinung nach was bringen? Oder sollte ich auch das MB schmeißen und eine neue Zusammenstellung aufbauen.

Es geht mir wirklich nur um schnelleres Starten und öffnen von Programmen.

Danke!
 
Dann ist eigentlich eine SSD gefragt.
Das Problem ist, schnellere Prozzis für LG775 kosten noch immer viel Geld bei Ebay. Ein Q9450 kostet da noch immer knapp 100 €. Für 120 € bekommst du aber auch schon einen AMD 750k + Mainboard.
 
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Bei dem System reißt eine SSD auch nich mehr viel. Also ich würde eher komplett aufrüsten.
 
also dein arbeitsspeicher kostet ein halbes vermögen und dann hast du auch nur max 3,5 gb ram zur verfügung, solltest du ein 4 gb kit bekommen
ich würde eher auf eine ssd setzen, z.B. Samsung 840 pro 128 gb oder crucial m4 128 gb


naja insgesamt ist dein system aber schon recht langsam, vlt doch eine neue zusammenstellung?
 
H4XX!UM schrieb:
Bei dem System reißt eine SSD auch nich mehr viel. Also ich würde eher komplett aufrüsten.

Das kann ich so nicht stehen lassen. Habe im Notebook mit CD 2x 1,66 auch ne SSD reingeklatscht, das war echt ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ok, die NB Disk ist mit 38 MB/s nicht sehr schnell gewesen, aber die HD160JJ vom TO ist mit 57 MB/s auch nicht gerade das flotteste und das Board unterstützt SATA2. Und die SSD kann man auch nach einem Systemupgrade noch weiter nutzen. Den I/O-Performance-Pluspunkt hat man ja bei einer SSD sowieso.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal abgesehen von der Tatsache, dass er ne ganze Stange Geld für was ausgibt, was er nur bedingt nutzen kann (Schnittstellen-Limitierung), brachte eine von mir eingebaute Raptor in nem ähnlichen System so ziemlich nix. Dann wird bei der SSD auch nicht viel rumkommen. Aber soll er machen. Is nich mein Geld.^^
 
Wäre es sinnvoll ein SSD zu kaufen und vielleicht den Arbeitsspeicher zu vergrößern?

Ich müsste nicht die selben RAM-Riegel verwenden. Könnte meine auch schmeißen und ein fertiges 4G Set kaufen. Müsste dann nur wissen welche sich mit meinem MB vertragen bzw. Sinn machen.
 
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass eine SSD IMMER einen sehr spürbaren Unterschied macht, dabei ist es (fast) egal wie alt das System ist. Ein C2D ist definitiv nicht zu alt. Eventuell nach günstigen 4GB Arbeitsspeicher ausschau halten (wovon du mit XP 32bit aber nur 3 wirst verwenden werden können, alternativ auf 64bit OS umsteigen) und du wirst nicht glauben, dass es noch der selbe Rechner ist :D
 
Die Arbeitsspeicherauslastung siehst du sehr gut im taskmanager, ist er nicht voll brauchst du auch nicht mehr und wie schon gesagt, ist DDR2 wieder echt teuer. Und gefühlt gibt es, solange man nicht TB-Große Dateien verschiebt kaum einen Unterschied, ob die SSD am Sata3 oder Sata2 hängt. Gerade als Systemplatte wird von der hohen IO-Performance profitiert. Habe ich selbst ausprobiert, von nehm alten AM 780er (Sata2) Board auf ein A75 (Sata3) gewechslt. Spürbar war da kein Unterschied, außer in Benchmarks.

Achte, dass du nicht zuviel investiert in die alte Technik, die du dann bei einem neuen System nicht mehr nutzen kannst. Wenn du jetzt sagen wir anfängst in CPU, Mobo oder RAM mehr als 80 Euro zu investieren, muss ich sagen, dann kaufe dir gleich lieber was neues für 30 - 50 % mehr Geld, ist in jedem Fall schneller.
 
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Ja, du könntest durch eine SSD einen wirklich deutlich merkbaren Geschwindigkeitsvorteil erzielen und nämlich genau dort, wo dich dein PC stört (Boot, Start von Anwendungen). Ich würde vielleicht nicht die beste, teuerste oder schnellste SSD kaufen - weil sich das für dein System nicht lohnen würde - aber von der Technologie als solches kannst du auch mit Produkten aus der Mittelklasse gut profitieren.

Im Prinzip würde auch ein RAM-Upgrade einen Vorteil mit sich bringen. Da spielt aber die schlechte Verfügbarkeit und der sehr hohe Preis von DDR2-Speicher (doppelt bis drei mal so teuer wie DDR3) eine viel größere Rolle. Wenn du sowieso bei deinem (32 Bit) XP bleiben möchtest, würde ich mir das vorläufig sparen und dann beim nächsten Kauf (eines neuen PCs, versteht sich) auf 8GB oder mehr setzen.
 
Ne SSD bringt auch bei diesem System sehr viel. Selbst bei älteren Notebooks, die noch schwächere CPUs verbaut haben, bringt eine SSD einen riesigen Geschwindigkeitsschub. Den RAM könnte man auf 4GB aufrüsten, das wird aber recht teuer werden, weil DDR2 RAM schon etwas "veraltet" ist und die Preise daher wieder deutlich gestiegen sind. Evlt. könnte man ein günstiges Kit bei ebay kaufen. Unter XP 32Bit könntest du dann ca. 3,25GB davon verwenden. Da XP aber selbst nicht viel RAM braucht, wird man das Upgrade von 2 auf 4GB nur merken, wenn du mit vielen Programmen gleichzeitig arbeitest oder mit Programmen, die viel RAM brauchen (Bild- oder Videobearbeitung). Der System- oder Programmstarts gehen mit mehr RAM jedenfalls nicht schneller, da hilft nur die SSD was.
 
H4XX!UM schrieb:
Mal abgesehen von der Tatsache, dass er ne ganze Stange Geld für was ausgibt, was er nur bedingt nutzen kann (Schnittstellen-Limitierung), brachte eine von mir eingebaute Raptor in nem ähnlichen System so ziemlich nix. Dann wird bei der SSD auch nicht viel rumkommen.

Errrm, selbst eine mittelmässige SSD hat in etwa die 30 fache Performance einer Raptor bei zufälligen Lesezugriffen und eine extrem verbesserte Zugriffszeit. Und das sind mit die wichtigsten Faktoren bei normalen Windowsbetrieb wie dem starten von Anwendungen. Beim sequentiellen schreiben kann eine einfache SSD schon mal langsamer als eine schnelle HD sein.
 
Solange es Dir nicht ums Zocken geht, würde einen SSD und 4GB RAM Wunder bewirken.

Allerdings solltest Du es tunlichst vermeiden, eine SSD unter Windows XP (ist eh steinalt, und Anfang 2014 gibt es eh keine Sicherheitsupdates mehr) zu verwenden, da XP kein Trim unterstützt und ich mich nicht auf die interne Carbage Collection der SSD verlassen würde.

PS.: Windows 7 gibt es für 33,50 EUR bei ebay (OEM).
 
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4 gb und ne ssd bringen auf jeden fall ein performance-plus aber ob dir das der preis wert ist musst du ganz allein entscheiden. Preis ca. 150 €, neues board mit sata 3, kleiner i3, 4 gb ddr3, 120 gb ssd kosten 270 € etwa und dürften einen ungleich größeren schub leistung bringen.
 
Windows 7 macht aber mit 2 GB RAM oder weniger keinen Spaß, da müssen's schon 4 sein.
 
freyny80 schrieb:
Allerdings solltest Du es tunlichst vermeiden, eine SSD unter Windows XP (ist eh steinalt, und Anfang 2014 gibt es eh keine Sicherheitsupdates mehr) zu verwenden, da XP kein Trim unterstützt und ich mich nicht auf die interne Carbage Collection verlassen würde.
Auch XP kann man absolut problemlos mit einer SSD verwenden. Es gibt einige Dinge zu beachten, z.B. dass man im BIOS den SATA-Controller auf AHCI stellen sollte und weil XP keinen AHCI-Treiber hat, diesen entweder vor der Installation von Diskette laden muss oder vorher mit nlite in eine angepasste XP-Installations-CD integrieren muss. Außerdem muss man die Partition, auf der XP installiert werden soll, mit einem anderen Programm anlegen und nicht mit dem Windows-Installationsprogramm, damit das Alignment stimmt. Mit PartedMagic oder Windows ab Vista kann man diese Partition einfach anlegen. Mehr gibts unter XP nicht zu beachten. Das fehlende Trim ist kein Problem.
 
Noch eine Alternative: Bis Ende Januar kannst du für 30 Euro auf Windows 8 upgraden. Steck dann noch zusätzlich 2GB (25Euro) rein und probier eine Cache SSD für 40Euro. Damit sollte zumindest dein Startgeschwindigkeitsproblem gelöst sein (bei 'nur' einer 160GB HD könnte natürlich auch eine dezidierte 128GB SSD reichen).
 
SilenceIsGolden schrieb:
Auch XP kann man absolut problemlos mit einer SSD verwenden. Es gibt einige Dinge zu beachten, z.B. dass man im BIOS den SATA-Controller auf AHCI stellen sollte und weil XP keinen AHCI-Treiber hat, diesen entweder vor der Installation von Diskette laden muss oder vorher mit nlite in eine angepasste XP-Installations-CD integrieren muss. Außerdem muss man die Partition, auf der XP installiert werden soll, mit einem anderen Programm anlegen und nicht mit dem Windows-Installationsprogramm, damit das Alignment stimmt. Mit PartedMagic oder Windows ab Vista kann man diese Partition einfach anlegen. Mehr gibts unter XP nicht zu beachten. Das fehlende Trim ist kein Problem.

Und für ein Jahr Nutzungsdauer dieses Rumgefrickel? Steht in keinem Verhältnis.
 
Kommt drauf an, wie sehr einen der langsame Rechner stört. So kompliziert ist es auch nicht, das ist incl. Installation in ein paar Stunden erledigt. Bevor ich mich noch ein ganzes Jahr mit nem störend langsamen Rechner rumquäle, würde ich lieber die SSD einbauen und die für XP notwendigen Anpassungen vornehmen. Die SSD kann man ja auch im nächsten Rechner weiterverwenden.
 
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