System-Backup: unterschiedliche Anzahl an Partitionen

user4 schrieb:
Vielen Dank an alle für eure Antworten.
du gibst an als System-Laufwerk eine Samsung SSD 970 Pro 512 GB zu haben.
frage dazu: benutzt du auch die software von samsung ? (magician)

denn ich musste heute feststellen, dass magician ebenfalls aus 3 partitionen 4 macht... WENN
man den performance-modus auswählt statt custom (standard).

wie man im screenshot sehen kann, gibt samsung an, dass bei over provisioning einen nicht zugewiesenen bereich erzeugt wird, um eine bessere leistung und längere lebensdauer zu ermöglichen.

demnach ist es gar nicht mehr so sicher dass die klon-software daran schuld ist (zumindest bei mir) sondern diese anomalie kann durchaus von magician verursacht worden sein. ich habe heute win 11 neu installiert und konnte quasi live verfolgen wie magigican die partitionen ändert.

sachen gibts. darauf wäre ich niemals gekommen. zumal wir uns alle auf die klon-software so gut eingeschossen hatten :-)

hat samsung recht ?
bewirkt diese partitionsänderung einen positiven efekt auf die leistung uns lebensdauer der m.2-ssd ?
Ergänzung ()

mchawk777 schrieb:
Rechtfertigt für mich keinen Zeitinvest von 2,5 h bei Ben.
klar, ich habe ihn auch erst vor kurzem entdeckt. ich bin pc-laie, deshalb habe ich mir das gegeben.

mchawk777 schrieb:
Da muss ich halt widersprechen: Du benötigst Backups - keine Klone.
ist es nicht so, dass man unterscheidet bei system-ssd und rest-ssd/hdd ?
der pc-laden um die ecke bei uns hat mir vor jahren gesagt ich soll mir klone machen von meiner sys-ssd und dann immer zurückklonen denn so habe ich ein sauberes win.

du sagst nun dass die nicht schreibgeschützt. sind.
wie kann man dann backups von der sys-ssd machen , die schreibgeschützt sind ?
stehe da ein wenig auf dem schlauch...
 

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oskdueh schrieb:
hat samsung recht ?
bewirkt diese partitionsänderung einen positiven efekt auf die leistung uns lebensdauer der m.2-ssd ?
Ist Quark, du kannst auch einfach immer ausreichend freien Speicherplatz lassen. Mal davon abgesehen, dass eine 970 Pro da eh nicht so stark einbricht, dank der Verwendung von MLC-NAND Flash.
 
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oskdueh schrieb:
ist es nicht so, dass man unterscheidet bei system-ssd und rest-ssd/hdd ?
Macht in Bezug auf Backups keinen Unterschied.
oskdueh schrieb:
der pc-laden um die ecke bei uns hat mir vor jahren gesagt ich soll mir klone machen von meiner sys-ssd und dann immer zurückklonen denn so habe ich ein sauberes win.
Mach Systembackups - regelmäßig versioniert und zeitnah.
Wozu vollständige Datenträger mit Klonen komplett belegen - ineffizient und unnötig.

Natürlich ist es nicht verkehrt vor einer aller-aller-aller-ersten Inbetriebnahme eines neuen "Von-der-Stange"-Rechners mit vorinstalliertem Windows erst mal von einem Backup-Rettungs/Boot-Stick zu starten und von diesem Systemzustand ein Backup(!) anzulegen.
oskdueh schrieb:
du sagst nun dass die nicht schreibgeschützt. sind.
Ja klar - ein Klon ist einfach nur eine 1:1-Kopie von einem Datenträger auf den anderen. Mehr nicht.
Der Klon kann genau so beschrieben werden wie der das Original.
oskdueh schrieb:
wie kann man dann backups von der sys-ssd machen , die schreibgeschützt sind ?
Indem Du ein Backup-Programm nutzt.
Ich setze derzeit Hasleo Backup ein, das auch in der kostenfreien Version sehr mächtig ist.
Dort wählst Du den Punkt "Systembackup".
Die Backups von meinem zweiten Datenträger mache ich dann als Laufwerk/Partition Sicherung.

Aber Du findest hier unter "Backup und Datenrettung" auch einen Thread von mir, wo ich div. Backup-Apps mal angetestet hatte.
Wenn Du die Backup-Images als Laufwerk ins System einhängst, ist die per Default schreibgeschützt.
 
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oskdueh schrieb:
die software von samsung ? (magician)
Ja, ich nutze Samsung Magician (und Crucial Storage Executive).

Zu Over-Provisioning gibt es geteilte Meinungen.
Ich habe es bei meinen zwei SSDs aktiviert, weil sowohl Samsung als auch Crucial es empfehlen (7-10 % der Gesamtkapazität). Sie begründen es damit, dass dies zu einer besseren Performance und einer längeren Lebensdauer der SSD führen soll.
 
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user4 schrieb:
Zu Over-Provisioning gibt es geteilte Meinungen.
Ich habe es bei meinen zwei SSDs aktiviert, weil sowohl Samsung als auch Crucial es empfehlen (7-10 % der Gesamtkapazität). Sie begründen es damit, dass dies zu einer besseren Performance und einer längeren Lebensdauer der SSD führen soll.
ist dir damals nicht aufgefallen, dass auch magician beim einschalten dieser einstellung die partitionen ändert ? mich hat es überrascht.

ob das was die hersteller sagen auch stimmt..ist die andere frage.
 
user4 schrieb:
Ja, ich nutze Samsung Magician (und Crucial Storage Executive).

Zu Over-Provisioning gibt es geteilte Meinungen.
Ich habe es bei meinen zwei SSDs aktiviert, weil sowohl Samsung als auch Crucial es empfehlen (7-10 % der Gesamtkapazität). Sie begründen es damit, dass dies zu einer besseren Performance und einer längeren Lebensdauer der SSD führen soll.

Was heißt "aktiviert"?
 
user4 schrieb:
Zu Over-Provisioning gibt es geteilte Meinungen.
Ich habe es bei meinen zwei SSDs aktiviert, weil sowohl Samsung als auch Crucial es empfehlen (7-10 % der Gesamtkapazität). Sie begründen es damit, dass dies zu einer besseren Performance und einer längeren Lebensdauer der SSD führen soll.
Das eine ist technisch korrekt, der Rest sind Meinungen
 
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@madmax2010
Mir ging auch durch den Schädel: Wenn ich einen Over-Provisioning-Bereich einrichte kann eine SSD nicht wirklich zu 100 % "voll laufen".
So was dürfte daher indirekt auch damit verbundene Leistungseinbrüche vermeiden. ...in Theorie... 🤔
 
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Dafür war das ja auch vorgesehen. aber technisch notwendig ist es halt nicht. Und wenn sie bei einem Kopiervorgang o.ä. mal kurz vollläuft macht das am Ende auch nichts, wenn der Bereich anschließend wieder frei ist. Aber wenn man bei der Partitionierung schon was weglässt, das dadurch nicht nutzbar ist. hat man diese Möglichkeit nicht, man ist permanent in der Kapazität beschränkt.
 
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"Normalerweise" sollten SSDs sowieso mehr NAND-Flash Speicher verbaut haben, als durch die Firmware dem System gemeldet wird. So war das zumindest "früher" so und so gabs auch kaum Einbrüche, wenn die SSD mal fast voll waren. Diese Überbestückung scheint wohl mittlerweile auf ein Minimum reduziert worden zu sein. Könnte mir vorstellen, dass das noch bei Enterprise SSDs in größerem Maße üblich ist.
 
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