Systemkamera für Tierfotografie gesucht

Don-DCH

Captain
Registriert
Aug. 2009
Beiträge
3.435
Guten Abend zusammen,

ich suche eine Systemkamera hauptsächlich für Tierfotografie und Makros finde ich auch interessant.
Dabei ist die Frage, welche auch weiter unten im Fragebogen kommt bezüglich der optischen Stabilisation, ob eine Kamera das mitbringen muss/sollte oder ob es reicht wenn ein Objektiv dies hat.

Weiterhin würde ich mich über persönliche Erhfahrungen und Empfehlungen zu Modellen und Herstellern freuen au hinsichtlich Objektiven :)

1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi

Knipser/Einsteiger

2) Finanzielles

a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?


Kamera und 1 Objektiv am besten gleich eines welches einen großen Raum bei Brennweiten bietet bis insgesamt 2000€ wenn günstiger für gleiche Qualität erhältlich auch gerne preiswerter :)

b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ? Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben

100€ Erstmal eine Tasche und vielleicht ein zweiten Akku, bei einem Zoo besuch würde ich ungern ein Stativ mit rumtragen.



3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?
Nicht älter als 3 Jahre.


4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich: Hinweis:

a) Monitor oder im Internet (Bitte größte Auflösung dazu schreiben. Full HD = 2,1MPx | 4K = 8MPx | 8K = 37MPx):
Monitor WQHD und mal am TV 4K

b) Gedruckt (Bitte Größe dazu schreiben. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw.):
Bisher nicht aber fände ich auch spannend für die Familie wenn es eine besonders klasse Aufnahme ist das auch mal zu verschenken dann im Format 10x15 bis A3+


c) noch anders .....

-


5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?
Eher weniger aber bisher keine Erfahrung damit gesammelt


6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?
Puh gute Frage Mit Objektiv nicht viel schwerer als 1-1,5KG


7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?
Display reicht mir. Bin kein Fan von Suchern



8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
Vielleicht später aber primär vielleicht ein Objektiv, diese sind ja auch kostspielieg.


9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken? (Mit X auswählen)

Landschaft - Wäre schon interessant
Architektur - Auch mal aber eher weniger interessant
Wildlife - Das wäre sehr interessant :) Gerade in Zoos
Makro - Finde ich auch unheimlich spannend, da gibt es ja auch extra Objektive
Nachtaufnahmen - Eher weniger
Innenräume - Weniger
Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten - Vielleicht mal bei einem Geburtstag sonst weniger
Abendstimmungen, - Weniger
Nachtaufnahmen - Weniger
Lichtspuren o. Lightpainting
Astrofotografie - Klingt auch interessant aber erstmal nicht
Street - Weniger
Portraits - Weniger
Sonstiges, was ich hier erläutere ....

Hauptsächlich Tiere im Zoo :)

11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?

Nach einigen Stunden YouTube würde ich das manuelle Fotografieren doch sehr gern mal ausprobieren mit Blendenverstellung, Shutter Speed und Iso.

12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig? z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen
Ich würde die Kamera immer in der Tasche transportieren eine gewisse Robustheit schadet denke ich nie :)

13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig? (Mit X auswählen)

HDR X
High-Resolution Modus
Fokus-Stacking, ggf. out of cam
Life Composite
Keystone Korrektur out of cam
Time-Laps (Zeitraffer) X
Sonstiges, was ich hier erläutere ....



14) Thema Videofunktion:

a) Willst Du mehr filmen, oder mehr fotografieren?
(ca. in % Video und % Foto)
in 30 Video und 70 Foto

b) FullHD (1080i/p), 4K o. 8K?
4K

c) Ist eine Bildstabilisierung wichtig?
Genau das frage ich mich, wenn ich bei Geizhals optischer Stabilisator auswähle ist Canon Quasi raus, und Sony mit der Alpha 6700 sehr präsent. Aber viele Objektive haben ja auch eine optische stabilisierung was gerade bei Tele wichtiger ist das es im Objektiv ist, wenn ich das richtig verstanden habe.

Da habe ich aber leider keine Ahnung und das ist auch ein großer Knackpunkt wo ich euch um Rat fragen wollte.

d) wie viele FPS soll die Kamera beherrschen? 24 / 25 / 30 / 50 / 60 / 120 ...
Mindestens 60 FPS
e) Ist Dir ein sogenanntes Flat-Profile wichtig?
Sagt mir ehrlich gesagt nichts
f) Ist ein Mikrofoneingang wichtig und soll dieser aussteuerbar sein?
Brauche ich nicht
g) Ist Dir ein Kopfhörerausgang wichtig?
Nein
h) Soll die Kamera beim Filmen per Motor zoomen können?
Bin ich mir nicht sicher


15) Thema Stromversorgung

a) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem?

Nein

b) Soll der Akku in der Kamera per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?
Egal :)

c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben? (Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser)
Egal


16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?

-

17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?

Bisher noch nicht
 
Also da du Tiere im Zoo und Makro erwähntest folgendes Objektiv: Fujifilm XF 70-300mm. Dieses kann nämlich auch Pseudo-Makro und im Zoo kann man auch mal 300mm (450mm KB) brauchen. Gut und schnell ist es auch. Stabilisiert ist es auch. Dazu für die klassische Bedienung eine X-T5. Da hast ISO und Zeit fest auf Räder und Blende am Objektiv.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JackA, Don-DCH und VmaxGunni
Ich würde da an eine Canon R10 denken, vielleicht als Kit mit 18-150mm Objektiv, in Verbindung mit dem RF 100-400mm. Ähnliches findet sich aber natürlich genauso bei den anderen Herstellern, für dich als Anfänger sollte es fast egal sein was du da nimmst. Vielleicht mal im Laden ein paar Kameras in die Hand nehmen und überlegen ob das Bedienkonzept für dich passt, die Zoomringe drehen z.B. nicht bei allen Herstellern in die gleiche Richtung.

Stabi in der Kamera ist gerade bei hohen Brennweiten nicht notwendig, da tuts auch der im Objektiv. R7 ist für einen Anfänger mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Kann man aber natürlich auch nehmen, vor allem wenn sie gebraucht günstig ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Don-DCH und Alter_Falter
Persönlich bin ich eher ein Freund davon, sowas erstmal mit einem älteren gebrauchten Modell, dass früher highend war anzufangen. Da bekommt man fürs Geld mehr als bei einer neuen aber mittelmäßigen Kamera.

Mercator schrieb:
Wenn man zum Shop durchklickt ist da nochmal 'ne zweite Aktion und der Preis bei 1900€...

Vielleicht fürn Einstieg übertrieben, aber dann kann man Misserfolge auf jeden Fall nicht mehr auf die Kamera schieben :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: HtOW, Don-DCH, dx1 und eine weitere Person
Zum Theme Stabilisierung:
  • Optische Stabilisierung im Objektiv (OIS/OSS/IS/VR): Ein bewegliches Linsenelement im Objektiv gleicht deine Zitterbewegungen aus. Das ist besonders effektiv bei Teleobjektiven, also bei langen Brennweiten, wie du sie für die Tierfotografie im Zoo brauchst. Das Sucher- oder Displaybild wird dadurch ebenfalls stabilisiert, was das Anvisieren des Motivs stark erleichtert.

  • Stabilisierung im Kameragehäuse (IBIS - In-Body Image Stabilization): Hier wird der Kamerasensor selbst beweglich gelagert und gleicht Verwacklungen aus. Der riesige Vorteil: Jedes Objektiv, das du an die Kamera anschließt, wird stabilisiert! Das ist fantastisch für Objektive, die oft keine eigene Stabilisierung haben, wie z.B. viele lichtstarke Festbrennweiten oder die meisten Makro-Objektive. Auch beim Filmen aus der Hand ist IBIS ein Segen.

  • Die beste Kombination: IBIS + OIS: Moderne Systeme können beide Stabilisatoren kombinieren (oft "Dual IS" oder "Hybrid IS" genannt). Die Kamera und das Objektiv arbeiten zusammen und erzielen die bestmögliche Stabilisierung.

Dein Bereich Wildlife/Zoo/Tele ist der IBIS quasi egal. Mit IBIS könnte die Stabilisierung noch etwas effizienter sein, aber du fotografierst Lebewesen, diese bewegen sich und diese Bewegung kann man nicht stabilisieren.

Sony 6700

  • Du hast die Sony 6700 ins Auge gefasst. Ist das High-End-Modell mit diesem Sensorformat bei Sony. Dazu könntest du das Sony 70-350 OSS nehmen. Damit bist du für den Zoo-Besuch Top ausgerüstet.

  • Was fehlt ist ein Objektiv für den unteren Brennweiten-Bereich ("nicht-Zoom"-Bereich). Hier bräuchtest du ein weiteres Objektiv.

  • Die 6700 kann man mit bisschen Aufpreis mit einem Kit-Objektiv (16-50mm) kaufen, das würde diese Lücke füllen. Kostet 1330€ aktuell. mit den 690€ für das 70-350 OSS bist du so ziemlich genau im Budget: 2.020€.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Don-DCH
Don-DCH schrieb:
Kamera und 1 Objektiv am besten gleich eines welches einen großen Raum bei Brennweiten bietet
DAS passt nicht zu Tierfotografie. Große Brennweite = geringe Lichtstärke = lange Belichtungszeit = unscharfe Tiere
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: zandermax und Don-DCH
Ich stimme Rickmer (Beitrag #6) vor allem am Anfang zu.

Die Antworten lesen sich wie "großes Interesse an vielem in der Fotografie, aber eigentlich noch gar nichts ausprobiert".

Don-DCH schrieb:
16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?

-

17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?

Bisher noch nicht

Ich würde jedoch sogar so weit gehen und eine Bridgekamera für den Einstieg empfehlen, falls der Wunsch nach Makro damit nicht abgedeckt wird, eine Makro-Vorsatzlinse dazu (z.B. von Raynox) und damit erstmal alles ausprobieren, was damit möglich ist.

Bridge-Cams sind mit ihren kleinen bis winzigen Sensoren schlecht in vielem, was Dir unwichtig ist. Mit meiner alten Lumix FZ300, mit der ich das Hobby richtig begonnen habe, konnte ich viel lernen.

Nachtrag: Tierfotografie im Zoo kann die auch, zumindest bei Außengehegen, wenn nicht grad dunkelgraue Gewitterwolken das Tageslicht dämpfen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Don-DCH
Für mich eine ganz klare Sache, MFT! Klein und leicht, Check. Gute Stabilisation, Check. Super geeignet für Makro-Fotografie, Check. Ich würde eine Kombination aus OM System OM-5, Olympus M.Zuiko digital ED 60mm 2.8 Makro und Olympus M.Zuiko digital ED 12-200mm 3.5-6.3 vorschlagen. Dann ist ein Brennweiten-Bereich von 12-200mm (24-400mm) abgedeckt und du hast ein 60mm (120mm) Makro inklusive Fokusstacking. Für Tiere im Zoo sollte die Brennweite auch ausreichen. Sollte es dennoch mehr sein, gibt es im MFT-Bereich auch Recht günstige Objektive, die an die 300mm (600mm) Brennweite gehen. Und zuletzt ganz wichtig, gerne gebraucht schauen, gerade bei der ersten Kamera. Da lässt sich wahnsinnig viel Geld sparen und du merkst keine Nachteile davon ;)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: menace_one, Don-DCH, BeowulfAgate und 2 andere
Vielen herzlichen Dank euch für die zahlreichen Antworten!

lowrider20 schrieb:
Also da du Tiere im Zoo und Makro erwähntest folgendes Objektiv: Fujifilm XF 70-300mm. Dieses kann nämlich auch Pseudo-Makro und im Zoo kann man auch mal 300mm (450mm KB) brauchen
Das stimmt, Zoom kann man nie genug haben, das musste ich mit dem Handy schnell feststellen desöfteren :D
Was genau meinst du mit Pseudo Makro?

lowrider20 schrieb:
Stabilisiert ist es auch.
Das klingt gut, die Kamera schaue ich mir mal an :)

Bei den Herstellern war ich gedanklich bei Canon oder Sony.
Nach den Geizhals Filtern ist nicht mehr viel geblieben was ich da so als Laie mal geschaut hatte:

https://geizhals.de/?cat=dcamsp&xf=...sch&pagesize=100&offset=0&sort=p&promode=true

Da hatte ich tatsächlich Fuji garnicht dabei aber schaue ich mir auch gerne mal an.

Mercator schrieb:
Ganz klar diese Kombi: Canon EOS R7 mit 16-300 mm Sigma. Interner Stabi plus Stabi im Objektiv.
Das klingt gut, hast du selbst Erfahrung mit dem Objektiv gemacht?

Wie groß ist der Qualitätsverlust wenn ich ein Objektiv mit breiter Range an Brennweite habe im Vergleich zu mehreren Objektiven.
Ehrlich gesagt scheue ich mich sehr vor einem Objektivwechsel, da ich Angst habe der Sensor der Kamera könnte durch Staub oder so beschädigt werden.
Man kennt es ja leider zu gut beim Schutzfolien aufkleben kein sichtbarer Dreck da aber sobald man die Folie aufs Handy klebt ist immer irgendwas drunter :(


Arne schrieb:
Ich würde da an eine Canon R10 denken,
Hmm die hat leider keinen Bildstabilisator, würdest du sagen das reicht wenn ich den in jedem Objektiv habe?
Oder ist der nicht so wichtig?
Ich hätte das als wichtig für anfänger erachtet das man ein ruhigeres Bild bekommt gerade bei Videos.

Arne schrieb:
Vielleicht mal im Laden ein paar Kameras in die Hand nehmen und überlegen ob das Bedienkonzept für dich passt, die Zoomringe drehen z.B. nicht bei allen Herstellern in die gleiche Richtung.
Das ist ein guter Rat danke dir, so simpel aber vielleicht fühlt sich das bei dem ein oder anderen Hersteller dann doch irgendwie besser an guter Tipp, danke dir :)


Merlin352 schrieb:
Als Grundlage die Nikon Z30 mit dem Kitobjektiv.
Leider auch kein Bildstabilisator, hast du die Kamera und kannst etwas aus deiner Erfahrung berichten?

Rickmer schrieb:
Da bekommt man fürs Geld mehr als bei einer neuen aber mittelmäßigen Kamera.
Ja ich hatte mal den Alters filter rausgenommen da waren dann auch Vollformat von Sony im Preisrahmen, Kamera beim alter von 2018.
Ehrlich gesagt habe ich da nicht so ein gutes Gefühl wegen dem Autofokus in den Videos die ich geschaut habe wird immer wieder gesprochen davon, dass die Kamera einen Katalog von Tieren hat und ich denke mir das der Bildprozessor je neuer vielleicht da auch besser mit klarkommt und der Tierkatalog für den Autofokus vielleicht besser ist also das die Kamera auch zuverlässig alle Tiere erkennt. Ich hoffe man versteht was ich meine :)

Rickmer schrieb:
Vielleicht fürn Einstieg übertrieben, aber dann kann man Misserfolge auf jeden Fall nicht mehr auf die Kamera schieben :D
Hat auch was :D

Generell hab ich auch lieber einmal was "richtiges" gekauft anstatt daran gespart zu haben und mich dann doch zu ärgern.
Gerade Vollformat erzeugt ja sehr gutes Bokeh, was ich auf der Canon Website gesehen habe im Vergleich zu APS-C wobei das vielleicht auch ein bisschen geschönt ist.


baXus1 schrieb:
Zum Theme Stabilisierung:
Vielen herzlichen Dank dir für die ausführliche Erklärung!

Da ich auch für alles andere ein bisschen gerüstet sein will was motive angeht und auch Filme gut sein sollen würde ich das schon stark bevprzugen das die Kamera einen stabilisator hat.
Wenn es dadurch keinen Nachteil gibt sag ich mal das Kamera und Objektiv beide ausgleichen wollen aber dann eher was schlechteres herauskommt.
Wie genau kommunizieren die beiden Einzelteile miteinander? Macht das jedes Objektiv was Bildstabilisierung hat oder muss man da im Datenblatt auf etwas spezielles achten?

baXus1 schrieb:
Du hast die Sony 6700 ins Auge gefasst. Ist das High-End-Modell mit diesem Sensorformat bei Sony. Dazu könntest du das Sony 70-350 OSS nehmen. Damit bist du für den Zoo-Besuch Top ausgerüstet.
Ja die Kamera wird oft empfohlen und das Objektiv scheint mir auch in jedem Fall genug Zoom zu bieten, leider müsste ich dann für die unteren Brennweiten ein anderes haben hmm.

Micha- schrieb:
DAS passt nicht zu Tierfotografie. Große Brennweite = geringe Lichtstärke = lange Belichtungszeit = unscharfe Tiere
:( Hmm hatte ich befürchtet das heißt das oben empfohlene Sigma 16-300 ist eher nicht für meinen Zweck geeignet?


dx1 schrieb:
Die Antworten lesen sich wie "großes Interesse an vielem in der Fotografie, aber eigentlich noch gar nichts ausprobiert".
Das trifft es tatsächlich ziemlich gut genau.

dx1 schrieb:
Ich würde jedoch sogar so weit gehen und eine Bridgekamera für den Einstieg empfehlen,
Dazu eine ernste Frage, merke ich zu einem aktuellen Smartphone da einen deutlichen unterschied? Gerade wenn der Sensor ja auch nicht so groß ist dachte ich macht sich das bemerkbar und ich tendiere eher zu einer Systemkamera.

SleepzZz schrieb:
Das sagt mir garnichts, daher hatte ich den Hersteller garnicht in der Auswahl.
Schaue ich mir mal an!

SleepzZz schrieb:
Klein und leicht, Check.
Durch das Objektiv wirds denke ich eh ein bissel undhandlicher was auch nicht schlimm ist :)

SleepzZz schrieb:
Olympus M.Zuiko digital ED 60mm 2.8 Makro und Olympus M.Zuiko digital ED 12-200mm 3.5-6.3 vorschlagen.
Schaue ich mir mal an, danke dir!


Vielen herzlichen Dank euch für die zahlreiche Hilfe!

Natürlich möchte ich kein Geld verbrennen, dennoch ist es schön flexibel zu sein.
Auch wenn ich vor dem Objektivwechsel bedenken habe ist es eine gute Option das man überhaupt ein Makroobkjektiv oder Porträtobjektiv auch mal ausprobieren kann!
 
Ist bei mir schon eine Weile her - aber kurz ein paar Empfehlungen:

1. fange klein an, am besten gebraucht und lerne dadurch
2. bessere Technik macht nicht automatisch bessere Fotos
3. besser keine Superzoom - sind meist sind die zu lichtschwach , verzerren, und fallen an den Rändern ab
4. für Drinne, Street oder Landschaft würde ich 35mm und 2.0 sagen
5. für deine Interessen werden es wohl 3 Objektive werden :-)

ich bin letztlich bei einer analogen Canon mit 35mm + 85mm geblieben, für immer dabei eine X100 mit 35mm
 
Don-DCH schrieb:
das heißt das oben empfohlene Sigma 16-300 ist eher nicht für meinen Zweck geeignet?
Das heißt erstmal nur das ich beim Schlagwort Tier Fotografie eine andere Vorstellung habe
Don-DCH schrieb:
Das sagt mir garnichts
Ehemals Olympus. Zusammen mit Panasonic verwenden sie das mFT System. Was bedeutet Kameras und Objektive sind austauschbar, was die Auswahl vergrößert
 
Don-DCH schrieb:
Was genau meinst du mit Pseudo Makro?
Am langen Ende (300mm) hat es einen Abbildungsmassstab von 1:3. Das kommt schon in den Bereich Makro. Werden auch ganz schöne Bilder. Such mal danach.

Don-DCH schrieb:
Da hatte ich tatsächlich Fuji garnicht dabei aber schaue ich mir auch gerne mal an.
:daumen:
 
Don-DCH schrieb:
Dazu eine ernste Frage, merke ich zu einem aktuellen Smartphone da einen deutlichen unterschied? Gerade wenn der Sensor ja auch nicht so groß ist dachte ich macht sich das bemerkbar und ich tendiere eher zu einer Systemkamera.
Das kann ich nicht beantworten, weil ich zum Einen kein aktuelles Smartphone besitze (Fairphone 5) und zum anderen mit Smartphones zwar mal was knippse – während der Arbeit, auf dem Weg zum Supermarkt, aus dem Publikum heraus auf einem Konzert – aber nie fotografiere. Neulich gab es hier ja einen Vergleich (Community-Blindtest) von Smartphonekameras, dessen Auswertung Du querlesen kannst, um schon mal auf der einen Seite informiert zu sein.

Ich bin aber altmodisch und verbohrt, weshalb ich behaupte, dass ein richtiges Objektiv und ein bisschen Kamera-Software bessere Bilder macht, als winzige Linse(n) und viel Software. Beim Draufhalten und Auslösen gewinnt wahrscheinlich das Smartphone, aber Du möchtest Dich ja auch am vollständig manuellen Modus versuchen. Da find ich die Bedienung am Smartphone sehr fummelig, selbst meine Superzoom (Bridge-Cam) hat für Blende und Verschlusszeit jeweils ein Rad, nur für ISO muss ich erst einen Knopf drücken und kann dann einstellen.

Bokeh (kein Kinkshaming!) ist ein Fetisch, dem ich nicht anhänge. Mit dem winzigen Sensor der FZ300 nur äußerst selten mal einfach so möglich. Das ist aber auch ein Feature, wenn man zum Beispiel in freier Natur auf Vogeljagd geht. Wenn man ein Stück vom Vogel scharf abgebildet hat, ist der Rest des Tiers üblicherweise auch im scharfen Bereich. Beim 1-zölligen der FZ1000 ist Bokeh vielleicht mit Kreativität machbar (hatte nie so eine Kamera), Smartphones errechnen auch mit 1-Zoll-Sensor ein Bokeh, denke ich. Man wird mir gleich widersprechen, wenn ich mich irre.

Bei MFT – ich habe eine Lumix G80/G81/G85 (je nachdem, wo man sie kauft) – nicht so cremig wie bei Vollformat, ABER: Wenn der Abstand zwischen Subjekt und Hintergrund wächst, dann gibt es mehr Bokeh. Wenn der Abstand zwischen Kamera und Subjekt schrumpft, dann gibt es mehr Bokeh. Man kann auch beides für noch mehr Bokeh kombinieren. Offenere Blende, größerer Sensor, beides gibt mehr Bokeh. Da gewinnen dann unter sonst gleichen Bedingungen die Kameras mit den größeren Sensoren und die größeren, schwereren Objektive.

Bei Tierfotografie im Tierpark denke ich aber weniger an so geringe Schärfentiefe, dass das Elefantenauge scharf und der Rüssel unscharf ist, während der Körper im Bokeh zerfließt.
 
Mercator schrieb:
Canon EOS R7 mit 16-300 mm Sigma.

Bitte nicht.....

Die dickste Kamera an den schlechtesten Objektiv-Typ.
Das ist so als wenn du dir einen Porsche 911 Turbo kaufst und dann dort 15 Zoll Allwetterreifen von LingLong drauf machst.

Prio für ein gutes Bild:
  1. Licht
  2. Fotograf
  3. Objektiv
  4. Kamera

Don-DCH schrieb:
Ehrlich gesagt scheue ich mich sehr vor einem Objektivwechsel, da ich Angst habe der Sensor der Kamera könnte durch Staub oder so beschädigt werden.

Da mach dir keine Gedanken. Der Staub kommt da sowieso rein. Zum Fokussieren müssen sich die Linsen im Objektiv bewegen, das sorgt für Unterdruck und zieht Staub ins Objektiv/Kamera. Bei den meisten passiert das sogar beim Zoomen.
Heißt gerade, wenn du ein günstiges, mit viel Brennweite nimmst, ist das System Staub anfällig.
Der Staub kann den Sensor auch nicht wirklich beschädigen, er liegt als auf dem Sensor und erzeugt dunkle Punkte auf dem Bild. Allerdings haben alle modernen Kameras entsprechende Funktionen mit denen sie den Staub vom Sensor rütteln.

Don-DCH schrieb:
Hmm die hat leider keinen Bildstabilisator, würdest du sagen das reicht wenn ich den in jedem Objektiv habe?
Oder ist der nicht so wichtig?
Ich hätte das als wichtig für anfänger erachtet das man ein ruhigeres Bild bekommt gerade bei Videos.

Wie gesagt, darauf musst du wirklich nicht schauen. Selbst völlig ohne Stabi kann man wunderbar Fotos machen. In "deinem" Brennweitenbereich (Tele-Brennweite) sind eh alle Objektive mit Stabi. Da kannst du bei der Kamera auch eine ohne einsetzen und dafür lieber an der Qualität des Objektives schrauben.


Don-DCH schrieb:
Das trifft es tatsächlich ziemlich gut genau.

Natürlich möchte ich kein Geld verbrennen, dennoch ist es schön flexibel zu sein.
Auch wenn ich vor dem Objektivwechsel bedenken habe ist es eine gute Option das man überhaupt ein Makroobkjektiv oder Porträtobjektiv auch mal ausprobieren kann!

"großes Interesse an vielem in der Fotografie, aber eigentlich noch gar nichts ausprobiert".

Dann läuft es zwangsläufig auf mehrere Objektive raus.

Dann bietet dir diese Kombi genau das:

Sony Alpha 6100 + Tamron 17-70 2.8 + Sony 70-350 = 1.994€

Die Sonys gerade in dem Preisbereich haben den besten Autofokus (wichtig für Wildlife/Tiere).
Das 70-350 bietet dir Reichweite für Wildlife/Tiere
Das 17-70 deckt den unteren Bereich ab und ist lichtstark genug, um bei Portraits dir ein ansprechendes Bokeh (Hintergrundunschärfe) zu zaubern.

Hier ein Beispiel-Portrait mit dem Tamron 17-70:
https://www.dpreview.com/files/p/articles/4557466848/4256284894.jpeg
 
Zuletzt bearbeitet:
Don-DCH schrieb:
Durch das Objektiv wirds denke ich eh ein bissel undhandlicher was auch nicht schlimm ist :)
Bei MFT fällt das gar nicht so ins Gewicht, die genannte Kamera mit dem Zoomobjektiv wiegen zusammen ca. 870g, die Sony 6100 mit entsprechenden Objektiven 900-1100g und die R7 mit genanntem Objektiv 1230g :daumen:
 
Micha- schrieb:
DAS passt nicht zu Tierfotografie. Große Brennweite = geringe Lichtstärke = lange Belichtungszeit = unscharfe Tiere
Das würde ich nicht so eng sehen, gerade unter freiem Himmel und mit heutigen Kameras, die auch jenseits von ISO 100 gute Bilder machen, braucht man nicht unbedingt ein Tele mit f/4 um scharfe Bilder zu machen. Wir reden hier ja nicht über Hallensport.

Don-DCH schrieb:
Ich würde wirklich den Stabi in der Kamera rausnehmen beim Filter. Das ist für dich nicht kriegsentscheidend.
Für die größeren Hersteller spricht übrigens auch das breite Objektivangebot, vor allem auch gebraucht. Ich kaufe fast nie Kameraequipment neu und bin damit meist sehr gut gefahren.

Don-DCH schrieb:
Wie groß ist der Qualitätsverlust wenn ich ein Objektiv mit breiter Range an Brennweite habe im Vergleich zu mehreren Objektiven.
Der ist bezogen auf Schärfe und Bildfehler schon vorhanden, aber nicht so groß wie z.B. der Unterschied zwischen Handy und Bridge-Kamera oder zwischen Bridge und "richtigen" Kameras von mFT bis Vollformat.

Don-DCH schrieb:
Ehrlich gesagt scheue ich mich sehr vor einem Objektivwechsel, da ich Angst habe der Sensor der Kamera könnte durch Staub oder so beschädigt werden.
Da brauchst du dir auch weniger Gedanken machen, ich wechsle ständig Objektive und habe absolut null Staubprobleme. Schau halt dass das Equipment nicht im Staub landet, wechsle zügig, vielleicht nicht am Rand einer Motorsportveranstaltung bei trockener Hitze und lass die Kamera nicht mit dem Sensor nach oben offen liegen.

Don-DCH schrieb:
Hmm die hat leider keinen Bildstabilisator, würdest du sagen das reicht wenn ich den in jedem Objektiv habe?
Absolut.

Don-DCH schrieb:
und ich denke mir das der Bildprozessor je neuer vielleicht da auch besser mit klarkommt und der Tierkatalog für den Autofokus vielleicht besser ist also das die Kamera auch zuverlässig alle Tiere erkennt.
Da hast du ganz Recht, je neuer die Kamera, desto besser ist tendenziell die Motiverkennung, teilweise dann auch mit Augen-AF bei Tieren.

Don-DCH schrieb:
Gerade Vollformat erzeugt ja sehr gutes Bokeh, was ich auf der Canon Website gesehen habe im Vergleich zu APS-C wobei das vielleicht auch ein bisschen geschönt ist.
Der Unterschied beträgt ziemlich genau eine Blende. Aber gerade bei sehr langen Brennweiten ist der Hintergrund sowieso immer eher mehr als weniger unscharf. Die Sensorgröße ist da finde ich eher bei mittleren bis kürzeren Brennweiten interessant.

Don-DCH schrieb:
Wenn es dadurch keinen Nachteil gibt sag ich mal das Kamera und Objektiv beide ausgleichen wollen aber dann eher was schlechteres herauskommt.
Wie genau kommunizieren die beiden Einzelteile miteinander? Macht das jedes Objektiv was Bildstabilisierung hat oder muss man da im Datenblatt auf etwas spezielles achten?
Ich kann hier nur für Canon sprechen, aber da haben die Kameras ja Profile für die meisten/alle Canon-Objektive und die beiden Stabilisatoren werden von der Kamera koordiniert, um ein noch etwas besseres Ergebnis zu bekommen als "nur" ein Stabi. Der IBIS ist nett bei unstabilisierten Objektiven, aber bei stabilisierten ist der Mehrwert wirklich überschaubar. Der Stabi im Objektiv ist wichtiger.

Don-DCH schrieb:
Dazu eine ernste Frage, merke ich zu einem aktuellen Smartphone da einen deutlichen unterschied? Gerade wenn der Sensor ja auch nicht so groß ist dachte ich macht sich das bemerkbar und ich tendiere eher zu einer Systemkamera.
Ja, der Unterschied wird riesig sein, weil ein Smartphone in der Regel nicht die langen Brennweiten einer Bridgekamera bietet. Beim Digitalzoom wird ja einfach nur ein winziger Bildausschnitt vergrößert und das sieht man den Bildern dann auch sehr deutlich an, wenn man sie nicht gerade nur am Handy anschaut. Da kann die Software vom Handy noch so gut sein und im Weitwinkelbereich auch tolle Bilder machen.

Bridges können schon auch gute Bilder machen, aber ich persönlich kann mit Sensoren kleiner als mFT nichts anfangen bzw. würde dafür kein Geld investieren. Dafür fotografiere ich viel zu viel mit mittleren Brennweiten und sehr großen Blendenöffnungen bei wenig Licht. Dein Usecase klingt tatsächlich nicht komplett unpassend für eine Bridge wie z.B. die hier, die ich von den Daten her nicht uninteressant finde aber nicht weiß was sie wirklich leistet. Ich habe vor 20 Jahren auch mit einer angefangen, aber aus heutiger Sicht würde ich jedem Anfänger empfehlen, diesen Schritt zu überspringen. Dafür sind die DSLMs viel zu leistungsfähig.

dx1 schrieb:
Ich bin aber altmodisch und verbohrt, weshalb ich behaupte, dass ein richtiges Objektiv und ein bisschen Kamera-Software bessere Bilder macht, als winzige Linse(n) und viel Software.
Das sehe ich ganz genauso. :)
 
Ich würde mir eines der gängigen APS-C-Systeme suchen.
Für Tiere brauchst du mehr Lichtstärke und das bietet dir MFT nur, wenn du viel in die Objektive investierst.
 
zandermax schrieb:
Für Tiere brauchst du mehr Lichtstärke und das bietet dir MFT nur, wenn du viel in die Objektive investierst.
In welchem System sind lichtstarke Objektive günstig? Ich würde sogar sagen das mFT in der Hinsicht eins der günstigeren Systeme ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: dx1
Zurück
Oben