Kamera kaufberatung

Kiwl

Ensign
Registriert
Jan. 2013
Beiträge
250
Hallo zusammen, suche meine erste Kamera, eventuell habt ihr ja Tipps für mich. Es gibt so viele am Markt, da blicke ich nicht durch, zumal jede Kaufempfehlung oder Review etwas anderes sagt.


1) Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen? z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi

-> Einsteiger, bisher "nur" Smartphone Fotograf, Spiele aber hier schon seit längerer Zeit rum.
Auch Bildbearbeitung via Lightroom.

2) Finanzielles

a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e) ohne Zubehör?

-> So günstig wie möglich, so teuer wie nötig. Da es meine erste Kamera ist, würd ich mal €1000 ansetzen.



b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ?
Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben




3) Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?

-> Einsteigerfreundliche Bedienung zum lernen, ob neu oder alt prinzipiell egal, Hauptsache die Ergebnisse stimmen.


4) Ich präsentiere meine Bilder hauptsächlich: Hinweis:

a) Monitor oder im Internet (Bitte größte Auflösung dazu schreiben. Full HD = 2,1MPx | 4K = 8MPx | 8K = 37MPx):

-> Typische Plattformen wie Instagram, Pinterest, für Freunde geteilt auf Adobe Cloud

b) Gedruckt (Bitte Größe dazu schreiben. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw.):

-> Eher seltener, vielleicht fürs Familienalbum




5) Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?

-> weniger

6) Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?

Möglichst Kompakt, würde aber eine größere auch nehmen wenn das P/L besser ist

7) Soll die Kamera einen Sucher haben? Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?

Ja, optisch oder elektronisch bin ich offen

8) Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen? Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?

Ja, noch kein System bzw Objektive vorhanden

9) Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken? (Mit X auswählen)


Hauptsächlich Portraits, Street, Landschaft, Motorräder und Autos (auch in Bewegung!)




11) Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?

-> Guter Automatikmodus und manuelle Einstellmöglichkeiten

12) Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig? z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen

-> Stoßfest ja, wird ja oft mitgenommen, rest egal.

13) Sind Dir besondere technische Spielereien wichtig? (Mit X auswählen)

-> Da ich Einsteiger bin suche eine gute, einsteigerfreundliche Lösung, das meine Bedürfnisse abdeckt.
Nehme was dabei ist, brauche aber nicht irgendwelchen besonderen Schnick-Schnack.



14) Thema Videofunktion:

a) Willst Du mehr filmen, oder mehr fotografieren?
(ca. in % Video und % Foto)

-> 90-95% Foto!

b) FullHD (1080i/p), 4K o. 8K?

-> Wenn, dann gerne 4k+

c) Ist eine Bildstabilisierung wichtig?

-> Nice to have

d) wie viele FPS soll die Kamera beherrschen? 24 / 25 / 30 / 50 / 60 / 120 ...


30+

e) Ist Dir ein sogenanntes Flat-Profile wichtig?

Nein

f) Ist ein Mikrofoneingang wichtig und soll dieser aussteuerbar sein?

Nice to have, aber kein muss

g) Ist Dir ein Kopfhörerausgang wichtig?

nein

h) Soll die Kamera beim Filmen per Motor zoomen können?

nicht wichtig



15) Thema Stromversorgung

a) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem?


Nein

b) Soll der Akku in der Kamera per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?

beides okay

c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben? (Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser)

kein muss

16) Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?

Meine erste Kamera, bisher nur "Smartphone Fotograf" Freunde haben Hauptsächlich Sony

17) Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?

Von der Handlichkeit natürlich Systemkameras
Hatte Modelle von Sony, Fuji und Canon in der Hand, welche mir von der Haptik gut gefallen haben
 
Kiwl schrieb:
Freunde haben Hauptsächlich Sony
Na das wäre doch schonmal eine Basis. Eben für Ratschläge und um z.B. Objektive auszuprobieren.
 
Da ich selbst damit fotografiere, werfe ich mal Fujifilm X in den Ring.

APS-C Sensor, Gehäuse für jeden Geschmack (klein bis groß), PASM oder mit ISO-/Shutter-Dials.

Wenn gebraucht infrage kommt, wäre für den Einstieg fürn 1000er z.B. ne X-T4 drin samt Objektiv. Die ist noch recht handlich, hat IBIS (In Body Image Stabilisation).

Alternativ X-S10/20, je nach Geschmack.

An Fuji mag ich, dass man durch die JPEG „Rezepte“ schon sehr gute Ergebnisse (Bildlook) direkt aus der Kamera bekommt und sich z.T. das Nachbearbeiten spart.

Die XF-Objektive sind superb.

Kann man auch gut gebraucht kaufen (habe meine ganze Ausrüstung bis auf ein Objektiv gebraucht gekauft)


Sony hat mMn den Vorteil, dass man recht kompakte Gehäuse bekommt und trotzdem den Kleinbild-Sensor hat.
Zudem kannst du dir da im Freundeskreis ggf. auch mal nen Objektiv zum Testen leihen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: JackA und Toms
Kiwl schrieb:
Freunde haben Hauptsächlich Sony
Insofern würde sich empfehlen, ebenfalls Sony zu wählen, daß man untereinander auch mal Objektive ausleihen kann.

Für einen Amateur spielt die erste Kamera kaum eine Rolle, Die sind heutzutage fast beliebig austauschbar. Sicher hat jeder Hersteller so seine eigenen Spezialitäten, die aber für die Anfänge zumeist völlig unerheblich sind.

Wichtiger sind die ersten Schritte: Ein Auge für Brennweite, Komposition, Blende und Belichtung. Eine Kamera ist kein Smartphone.

Es empfiehlt sich, am Anfang so viel "herumzuspielen" wie möglich. Dazu gehört auch, verschiedene Brennweiten und Objektive auszuprobieren. Besser, wenn man die nicht alle selber kaufen muß.

Später, wenn man selber weiß, was man von einer Kamera will, wenn man seine Brennweiten gefunden hat und auch die entsprechende Erfahrung, kann man immer noch andere Systeme wählen, man kann sie dann auch selber besser einschätzen.

Eine Kamera ist nur ein Werkzeug.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Madcat69
Ich wäre bei der Voraussetzung auch bei einer Sony APS-C Kamera. Man kann mal ein Objektiv der Freunde ausprobieren und sich auch die Bedienung angucken.

1000€ wären z.B. eine neue Alpha 6400 mit 16-50 und 55-210. Deckt für den Anfang schon einen großen Bereich ab und man kann dann gucken in welche Richtung sich das Interesse entwickelt. Gebraucht ist das ganze natürlich günstiger zu haben.

Mit etwas Suchen wäre da auch eine gebrauchte A7 III mit 28-70 drin. Aber ich denke APS-C ist für den Anfang und bei dem Budget sinnvoller.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Popelpeter
Sony wird ganz gerne mal zu einer Standardempfehlung; würde aber dennoch auch wie in Antwort #5 von @schuIIe den Blick an deiner Stelle auch mal auf Fujifilm werfen. Da kam letztens die X-T30III raus die mMn. ein sehr gutes Gesamtpaket bietet. Die Kamera ist sehr kompakt und dank den Filmsimulationen hat man viele Möglichkeiten die den Look angehen direkt in der Kamera selbst. Die Community rund um Filmrezepte, also Bildstile die sich direkt in die Kamera importieren und einstellen lassen, ist riesengroß und man hat wirklich verdammt viele Möglichkeiten, ohne auch nur Lightroom öffnen zu müssen.

Wenn es noch etwas kompakter werden soll, dann ist die Fujifilm X-M5 auch sehr sehr stark. Selbe Hardware (Sensor + Prozessor) wie X-T30 III oder X-S20, aber keinen extra Sucher und ultra kompakt. Auch etwas günstiger.

Hier mal zwei Webseiten mit sogenannten Filmrezepten, die man einstellen kann:
https://fujixweekly.com/recipes/
https://fujifilmsimulations.com/
 
Fujis sind nicht schlecht, keine Frage. Aber: Wenn man mit Rohdaten arbeitet, was sinnvoll ist, nutzen einem die Filmrezepte gar nichts.

Insofern ist es nahezu egal, welche Kamera welchen Herstellers man letztlich nutzt.

Die Sonys sind recht gute Kameras, allerdings gebe ich zu bedenken, daß bei den APS-C erst ab der A6600 der IBIS mit an Bord ist. Eine A7M3 ist eine recht solide Empfehlung, allerdings bleibt sie in puncto Tracking und Motiverkennung sehr weit hinter dem Nachfolger zurück, der Unterschied ist schon häufig gut merkbar. Dennoch eine solide Kamera, die viel Spaß machen kann.

Was mir an den Sonys nicht gefällt, sind die sehr klinischen, sterilen Abbildungen. Selbst in Rohdaten. Da bin ich von meinen anderen Systemen schon sehr verwöhnt. Macht die Sonys aber nicht schlechter.
 
Twostone schrieb:
Wenn man mit Rohdaten arbeitet, was sinnvoll ist, nutzen einem die Filmrezepte gar nichts.
Dem muß ich widersprechen bzw. etwas ergänzen. Lightroom und Capture One interpretieren die Filmrezepte sehr gut. Also auch bei Rohdaten anwendbar.
 
Was APS-C angeht, würde ich (gerade bei den nicht mehr ganz aktuellen Kameras) Fuji den Vorzug geben statt Sony.

Ich mag mich irren, aber mir kommt es so vor, als hätte Sony das Thema APS-C eine ganze Weile lang eher stiefmütterlich behandelt, im Gegensatz zu Fujifilm, die sich primär auf APS-C und Mittelformat zu konzentrieren scheinen.

Vielleicht lohnt sich auch ein Blick in Richtung L-Mount Allianz, speziell Panasonic. Auch da gibt es einige interessante Objektive und eine gute Auswahl.
 
Twostone schrieb:
Vielleicht lohnt sich auch ein Blick in Richtung L-Mount Allianz, speziell Panasonic. Auch da gibt es einige interessante Objektive und eine gute Auswahl.
Jaa. Die S5 und S5II gibts gebraucht schon für top Preise, eigentlich einer der günstigsten Einstiege in ein halbwegs aktuelles Vollformat. Mit der S9 haben sie auch eine tolle kompaktere Kamera im Angebot. Nachteil bei der S9 für mich wäre allerdings der fehlende mechanische Verschluss. Ich brauche das satte Verschlussgeräusch beim Fotografieren :D
 
Motorräder und Autos in Bewegung ist für eine Kamera nicht schwer, da große, kontrastreiche Objekte in gleichförmiger Bewegung. Da kannst du jede neue Kamera nehmen.
Für deine Anwendung benötigst du Weitwinkel und Tele. Entsprechend benötigst du 2 Objektiv.
Bei dem Budget ist man dann schnell auf wenige Kameras herunter.
https://geizhals.de/?cat=dcamsp&xf=7634_Spiegellos (DSLM)~8212_Bundle mit zwei Objektiven&pagesize=30&sort=p&promode=true&bpmax=1000

Die Canon R50 ist die beste Kamera.
Die Sony bietet dir die Möglichkeit zurm Tausch mit deinen Freunde und die Objektive sind hier am günstigen.
P/L ist bei der R100 an besten, fühlt sich aber auch etwas pastik-like an.
Die Lumix nimmst du wenn es möglichst kompakt sein soll.
 
Der TE war bisher auch nicht mehr aktiv. Vielleicht ist die Entscheidung schon gefallen.

Ein Tele als MUSS für Street, Landschaft, Portrait und Kfz sehe ich auch weniger. Ist eher nice to have.

Für den Anfang ein Standard-Zoom von 16/18-50mm sowie eine Budget-Portrait-Linse z.B. von Viltrox (56mm 1.7 oder die ältere 1.4er Version gibts für diverse Mounts) wäre meine Empfehlung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Toms
schuIIe schrieb:
Der TE war bisher auch nicht mehr aktiv. Vielleicht ist die Entscheidung schon gefallen.

Habe mal einen kurzen Blick in die Nutzerchronik geworfen. Der Nutzer hat schon wiederholt Threads eröffnet, ohne eine weitere Rückmeldung zu geben:
https://www.computerbase.de/forum/threads/kaufberatung-75-layout.2213233/
https://www.computerbase.de/forum/threads/kaufberatung-bluetooth-lautsprecher.2035369/
https://www.computerbase.de/forum/threads/laptop-fuer-office-schule-eur500.1908929/

Für mich ziehe ich folgenden Schluss daraus: In diesem Thread stehen schon genug brauchbare Tipps, um die Suche nach einer Kamera zu starten. Und solange es unklar ist, ob dieser Anfrage dasselbe Schicksal droht wie den verlinkten Threads, stecke ich keine Zeit rein, weitere Ratschläge zu tippen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Toms und Madcat69
Toms schrieb:
  • Bei "Motorräder und Autos (auch in Bewegung!)" ist ein Tele Pflicht du kommst mit einem Standard-Zoom schlicht nicht nah genug dran.
zusätzlicher Nutzen:
  • Bei Portrait kann eine längere Brennweite die kleine Blende maskieren und dennoch eine gewisse Abgrenzung vom Hintergrund erreichen.
  • Zusätzlich hat ein Telezoom im normalen Portrait-Bereich eine größere Blende, da dieser am Anfang des Zoom-Bereichs befindet. Alleine damit verbessern wir die Blende von 5.6/6.3 runter auf 4.5/5.0.
  • Bei der Landschaftsfotografie kann es manchmal erfrischend sein auch mal längere Brennweite zunutzen um z.b, Bergformationen u.ä. richtuig in Szene zusetzen.
  • Weiterhin ist Streetfotografie mit Tele in der Anfangszeit einfacher da man nicht so nah ran muss. Nicht jeder traut sich direkt mit 35mm KB an Personen ran. Dadurch Kommt man mit Bildern nach hause und verliert nicht das Interesse.
 
Zurück
Oben