News tado° AI Assist: Künstliche Intelligenz soll Heizkosten deutlich senken

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Fighter1993 schrieb:
2 Klassengesellschaft durch AI Nice.
Was ein Schwachsinn. Niemand hindert einen Mieter, die Thermostate zu nutzen.
 
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Wenn sich das arme Männchen ein Paar Socken anziehen würde, könnte er sicher noch mehr Heizkosten sparen. Aber so wie er das Handy hält, kommt er wahrscheinlich nicht auf den Bestellbutton.
 
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DarkSoul schrieb:
Das ist (pauschal) nicht richtig und hängt eben von vielen Faktoren ab: Siehe z. B. Punkt "Macht die Nachtabsenkung Sinn?": https://www.vaillant.de/heizung/heizung-verstehen/tipps-rund-um-ihre-heizung/nachtabsenkung/
Da sind keine mathematischen Hintergründe drinnen, sondern wieder das typische Blabla.

Es ist einfach: Wenn keine Energie abgefragt wird, oder weniger, dann wird weniger Energie verbraucht. Und zum Aufheizen eines Gebäudes wird nicht MEHR Energie benötigt als wenn die Temperatur gehalten werden muss. Beispiel aus deinem Link:

Hütte ohne Isolierung (Gartenhaus meines Kleinen) ohne Fenster und mit NULL Isolierung: Da spart man natürlich sofort wenn die imaginäre Heizung aus, und dann wieder angemacht wird. Denn wenn sie so stark ist, das sie trotz schlechter Isolierung die Zieltemperatur erreichen kann, dann macht sie das sehr schnell.

Wäre es jetzt ein SUPER ISOLIERTER BLOCK. Also 2x2x2 Meter mit 1Meter Isolierung: Selbst da: Wenn du die Heizung ausmachst, dann wird KEINE Energie verbraucht. Es wird zwar nur sehr langsam abkühlen, also ist die Frage ob der Vorteil signifikant ist, aber es wird weniger Energie verraucht. Wenn du sie dann anstellst, steigt die Temperatur entsprechend schnell. Aber es wird nur so viel Energie MEHR verbraucht, wie verloren wurde. Aber nicht MEHR.

Also sollte es unmöglich sein, das du durch Absenken und wieder anstellen MEHR Energie verbrauchst.
 
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@angerhome Dafür muss man aber selbst was machen das ist soo viel mehr Aufwand als sich dauernd zu beschweren.

Irgendwie bezweifele das ich das die AI Geschichte im Vergleich zu "normalen" smart Thermostaten wirklich so viel bringen soll. Aber irgendwie muss man seine Kunden ja in eigene system einsperren.
 
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@floh668 Na ja, dann kommt aber noch die Effizienz der Heizung und aber auch der (schwerer Messbarer) Wohlfühlfaktor dazu, denn die Lufttemperatur ist da nicht der alleiniger Faktor, der das bestimmt.
 
@MAYvonBlei Wenn die Zieltemperatur zu Zeitpunkt x erreicht werden soll, dann muss die AI eben entsprechend früh wieder starten. Und dann merkst du keinen Unterschied. Und selbst bei einem NICHT isoliertem Haus, kühen Wände nicht innerhalb von Stunden aus. Eine 29cm Außenwand Beton (wie unser 1938 gebautes Haus) braucht schon weit über 12 Stunden um einmal durchzukühlen. Ab 23 Uhr geht die Heizung im Wohnzimmer aus, um 5:30 Uhr geht sie wieder an. Da merkst du keinen Unterscheid zum durchlaufen lassen. Nix gedämmt (noch).

Aber ja, wer meint er müsse durchheizen, nur zu. Der Geldbeutel muss es halt hergeben.
 
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floh668 schrieb:
Da sind keine mathematischen Hintergründe drinnen, sondern wieder das typische Blabla.
Stimmt.

floh668 schrieb:
Und zum Aufheizen eines Gebäudes wird nicht MEHR Energie benötigt als wenn die Temperatur gehalten werden muss.
Das kenne ich aber anders aus der praxis.
Wenn meine Heizung morgens einsetzt, dann heizt sie erst mal sehr lange auf.

Das Halten der Temperatur ist dagegen mit viel kürzeren Heizintervallen verbunden.

floh668 schrieb:
Aber es wird nur so viel Energie MEHR verbraucht, wie verloren wurde. Aber nicht MEHR.
Der Wirkungsgrad ist also 100%?

floh668 schrieb:
Also sollte es unmöglich sein, das du durch Absenken und wieder anstellen MEHR Energie verbrauchst.
Wieder keine Meßwerte, nur Vermutungen.
 
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Hier nochmal mein Kommentar, den ich schon Mal hier gepostet habe: https://www.computerbase.de/forum/t...g-smartthings-zusammen.2241608/#post-30660715

Ich habe mir Tado letztes Jahr zugelegt und konnte mir einiges ersparen. Da wir sehr häufig unterwegs sind, wo in der Zeit einfach nicht geheizt werden muss, ist die automatische nicht Zuhause Erkennung recht praktisch, da dann auf Frostschutz geschalten wird (Standard 18°C oder selber wählen).
Wenn wir uns auf den Heimweg machen, nachdem wir das ganze WE weg waren, schalte ich ein zwei Stunden davor wieder auf Normalbetrieb, das beim nach Hause kommen wieder eine angenehme Temperatur herrscht.
Außerdem müssen wir nicht die ganze Zeit nach regulieren wenn es Mal zu kalt/zu warm ist.
Die Luftqualität finde ich auch praktisch zwecks lüften.

Nutze derzeit ein Jahresabo das es einmal kurzfristig kostenlos gab, damit ich alle Funktionen nutzen kann. Denke werde es dann aber nur für die Wintermonate verwenden, sollte es nicht wieder ein gutes Angebot geben.
 
Das Featureset erfüllt meine HA Instanz ganz ohne K.i. erstaunlich!
 
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Braatak schrieb:
Außerdem müssen wir nicht die ganze Zeit nach regulieren wenn es Mal zu kalt/zu warm ist.
Bei den restlichen Ausführungen kann ich folgen. Verstehe zwar nicht, warum man bei sowas eine (kostenpflichtige) Cloud Lösung braucht, aber okay.

Das mit dem nachregulieren will mir aber nicht in den Kopf. Man stellt am oldschool Thermostat auf Stufe 3,5 und hat dann 21,5°C. Ist es im Zimmer kälter dreht es auf, ist es wärmer dreht es weiter zu.

Nix anderes macht ein smartes Thermostat. Nur mit dem Unterschied, dass du da 21,789678576°C anstatt Stufe 3,5 einstellst.
 
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wuselsurfer schrieb:
Das kenne ich aber anders aus der praxis.
Wenn meine Heizung morgens einsetzt, dann heizt sie erst mal sehr lange auf.

Das Halten der Temperatur ist dagegen mit viel kürzeren Heizintervallen verbunden.

Stell es dir wie ein Topf mit Wasser vor. Der soll auf 50°C gehalten werden. Die Energie den Top auf 50°C zu halten wird immer höher sein als abkühlen und wieder aufheizen. Egal ob der Topf isoliert ist oder nicht.

Sagen wir das Wasser würde 1°C pro Minute abkühlen bis es auf 20°C Zimmertemperatur ist. Natürlich braucht es dann erstmal Energie um das Wasser wieder hochzubringen, aber wieso sollte das MEHR Energie brauchen als die Temperatur bei 50°C zu halten? Wo soll denn das MEHR herkommen?

Die Energie geht ja bei 50°C viel schneller verloren da Delta T höher ist. Und wäre der Topf super isoliert und es geht nur wenig verloren, dann wird beim abschalten zwar weniger Energie gespart, aber es braucht dann auch wieder weniger um aufzuheizen da ja die Temperatur weniger sinkt. Aber nochmal. Einfach anders rum fragen:

Wieso sollte es MEHR Energie brauchen aufzuheizen? Wo ging denn diese Energie verloren?!
 
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Tado ist für mich gestorben. Hat sehr lange super geklappt dank Projekten wie
https://github.com/adrianslabu/tado_aa

Aber aus reiner Profitgier und diesem absolut hinrissigen "AI"-Quatsch werden die möglichen API Zugriffe nun seit einigen Tagen massiv heruntergestutzt

in der entsprechenden Mail:

"We have an important update for users of our REST API, which—while never officially supported for third parties—we’ve historically left open and unrestricted. We’ve always believed in fair use, and we intend to continue supporting that principle.


The API is commonly used by third-party and open-source platforms (e.g., Home Assistant), as well as by users running their own custom scripts. Nevertheless, a small fraction of very frequent API users are currently responsible for a disproportionately high share of our server expenses.


To ensure long-term stability and to avoid restricting access for everyone, we will begin introducing daily usage limits for API calls.


Your daily quota will depend on whether you have an active tado° Auto-Assist subscription:

  • Without Auto-Assist: 100 requests/day
    A small daily quota, which should still support basic use cases that are not available via tado’s local APIs: HomeKit for V3/V3+ devices or Matter for tado° X devices. We have updated the documentation on how to access the REST API to reflect these changes.
  • With Auto-Assist: 20.000 requests/day
    This should cover even more demanding use cases, and the subscription fees enable us to offset the increased costs associated with additional server calls.

We’ve shared these changes very early in our consideration process with Home Assistant, the largest open-source software using the unofficial tado° REST API, asking them to adapt their integration to rely more on tado’s local APIs. We understand this creates challenges for community projects. Therefore, we will slowly ramp down limits over the next few months for a smooth transition.


Our goal is to strike a fair balance, ensuring that responsible use remains possible while keeping infrastructure costs under control.

Thank you for your understanding."

tja vielen Dank aber auch. Also wird einfach eine bestehende Lösung zusammengestaucht weil doppelt abkassiert werden soll.

Bücher wie https://www.amazon.de/Ada-Zangemann-Software-Skateboards-Himbeereis/dp/3960091907 sollten wahrlich schon sehr früh verbreitet werden.

Wahrlich schade. Einsparungen waren nicht massiv aber schon messbar, geschätzt nach 2,3 Jahren hätten sie sich für mich amotisiert. Mal abgesehen vom guten Gefühl, dass man eben nicht sinnlos ressourcen verschwendet.
 
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Für unsere Wohnsituation müsste ich bei TADO erst mal für 1185,- € einkaufen, plus 30,-€ ABO im Jahr, um "bis zu 485,-€" Heizkosten zu sparen. Tado gibt zwar zehn Jahre Garantie - die greift aber nur, wenn es in zehn Jahren Tado noch gibt...
Das Nette an "bis zu"-Angaben für den Anbieter ist, dass auch 0,00 € Ersparnis dazu passen.

Ich denk dann nochmal über Tado & ähnliche Produkte nach, wenn ich eine Erd-Wärmepumpe, Photovoltaik, Speicher, zusätzliches Balkonkraftwerk, Wallbox, smarte Stromzähler, bessere Dämmung über Einblasen in Zwischenräume eingekauft habe.
 
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Gibt es eigentlich einen Grund, warum das nur auf den tado x Geräten funktionieren soll? Wenn das ganze ja eh cloudbasiert ist, dann wäre ein Support für die Vorgänger doch möglich? Die ganzen alten Thermostate durften als Datenabgreifer dienen und werden jetzt ausgeschlossen, obwohl sie damit kompatibel wären. Vorallem weil man ja Thermostate nicht alle drei Jahre tauscht und tado durchaus einer der teuersten Anbieter ist.
Wirklich jedesmal wenn ich irgendetwas mit tado in meinem Feed habe, dann hat das einen Beigeschmack. Ganz miese Firma.
 
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Wie kann man es anders verdeutlichen:

Es wird eine Energiemenge X gebraucht um eine Temperatur Y auf einem bestimmten Wert zu halten: Dieser ist davon abhängig wie stark das Medium isoliert ist. Wand bei Zimmerluft, Topfwand bei Wasser.

Wird jetzt die Energiezufur, die zum Halten der Temperatur gebraucht wird, eingestellt wird diese fehlende Energie in Form von Wärme durch die Isolierende Schichte (Wand oder Topfwand) abgegeben an die Umgebung die eine niedrigere Temperatur hat.

Um jetzt das Medium wieder auf die Zieltemperatur zu bringen muss GENAU DIE GLEICHE Energie reingesteckt werden. NICHT MEHR. Also kann es nie schlecht sein wenn man runterregelt.

Das würde HÖCHSTENS passieren wenn das Wärmemedium zum Heizen (wasser in den Rohren) auf einmal höher geheizt wird. Also die Heiztemperatur im Kessel angehoben wird um die Zieltemperatur zu erhalten.

Das ist aber schon ein relativ spezieller Fall und selbst da nur unter bestimmten Umständen.

Heizwassertemperatur 40°C -> Zimmer bleibt auf 21°C. Ich stelle jetzt ab bis 18°C gehalten wird - Energiemenge X geht verloren über Zeitraum Y. Jetzt will ich wieder auf Zieltemperatur 21°C hoch. Dann müsste jetzt die Heizwassertemperatur auf über 40°C gehen. Wobei wenn ein Kessel das kann, dann würde er auch im Zeitraum Y die Temperatur auf unter 40°C runterregeln und schon sind wir wieder dabei das man Energie spart.
 
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SaxnPaule schrieb:
Das mit dem nachregulieren will mir aber nicht in den Kopf. Man stellt am oldschool Thermostat auf Stufe 3,5 und hat dann 21,5°C. Ist es im Zimmer kälter dreht es auf, ist es wärmer dreht es weiter zu.

Wir haben im allen Zimmern "old-school" Thermostate. Wir müssten die also immer alle nach regulieren wenn wir etwas ändern wollen.

Außerdem kümmere nur ich mich darum und wenn ich nicht da bin, Heizen wir Geld aus dem Fenster. Ich gehe als erstes aus dem Haus und komme als letzter zurück. Somit habe ich so eine automatische Lösung die funktioniert :)

Und nein, Frau und Kinder darauf sensibilisieren funktioniert hier nicht, das ich eine zu 100% funktionierende Lösung habe ;)

Was dazu kommt: Tageszeiten, wie warm ist es draußen, wie sehr die Nachbarn unter und über uns Heizen. Wenn wir immer auf 3,5 schalten, heißt das nicht, das es über gleich warm ist. Mit Tado misst er die Temperatur im Raum und regelt eben automatisch auf das was wir wollen.

Ich will keine Werbung machen und teile nur meine Erfahrungen und warum ich mich dafür entschieden habe. Für mich hat es einen praktischen Nutzen der mit gleichzeitig hilft etwas zu sparen. Muss aber jeder für sich selber entscheiden.

Lg
 
SaxnPaule schrieb:
Ja. Aber es ist doch schön, wenn man 3h vor Ankunft schon wieder auf 3 drehen könnte, statt noch 3h mit Jacke durch die Wohnung zu laufen ;)
Drei Stunden zum Aufheizen? Lässt du dein Haus bzw. deine Wohnung auf Minusgrade auskühlen, wenn du Winterurlaub machst?
 
Wusste dich, dass mir der Name bekannt vorkommt:

von consumerrights.wiki

Tado has made inconvenient changes that negatively impact the consumer. Such changes include:
  • Requiring payment for previous app features that were free to use on the term of sale
  • Charging users a subscription model to use basic functionality of the app
  • Using unfair psychology practices to "test" if users would pay for something that was free
  • Unethical gathering of user information for a fake paywall
  • Silencing criticism by falsely flagging reviews made by concerned consumers

BTT:
Das was das ganze unterfangen an Mehrkosten verursacht ist einfach lächerlich im Vergleich zur Energie die man als Privatperson dadurch einspart.

Da reicht doch auch ein günstiges "dummes" Smartthermometer.
 
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Cohen schrieb:
Drei Stunden zum Aufheizen? Lässt du dein Haus bzw. deine Wohnung auf Minusgrade auskühlen, wenn du Winterurlaub machst?
Ich glaube 8°C ist das Minimum was man machen sollte. Das ist bei vielen modernen Heizungen der "Winter wir sind Weg" Modus. Sonst gibts Probleme mit Schimmel und der Bausubstanz.

Wir waren mal 4 Wochen über Weihnachten weg. Habe damals auch die Heizungen auf "Wintermodus" gestellt. Es hat nicht 3 Stunden gedauert sondern 3 Tage bis das Haus wieder normal warm war. Da ich den Heizölverbrauch sehen kann -> Es hat sich definitiv gelohnt. Aber hätte ich es schon 3 Tage vorher angestellt, hätte ich nur minimal weniger gespart aber es wäre komfortabler gewesen :) Dafür braucht man aber kein Smart - da reicht programmiert
 
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