News tado° AI Assist: Künstliche Intelligenz soll Heizkosten deutlich senken

Ich habe seit 2022 meinen Heizungsenergieverbrauch (Gasheizung) um 70 % gesenkt. Das Ganze ohne KI aber mit zahlreichen Entbehrungen.
 
@floh668 Wie gesagt, da spielt aber auch mit, welchen Wirkungsgrad/Effizienz die Heizung in welchem Bereich hat. Es handelt sich auch nicht um ein geschlossenes System und um verschiedene Szenarios. Für 2 Wochen lohnt sich bestimmt die Heizung komplett abzuschalten, für z.B. 6 Stunden vielleicht nicht mehr, je nach System.
 
Braatak schrieb:
Was dazu kommt: Tageszeiten, wie warm ist es draußen, wie sehr die Nachbarn unter und über uns Heizen. Wenn wir immer auf 3,5 schalten, heißt das nicht, das es über gleich warm ist. Mit Tado misst er die Temperatur im Raum und regelt eben automatisch auf das was wir wollen.
Doch genau das heißt es. Ein stino Thermostat auf Stufe 3,5 bedeutet nicht, dass es permanent zu 70% offen steht. Es misst genauso die Temperatur wie ein smartes Thermostat und öffnet/schließt das Ventil entsprechend. Nur eben mittels Flüssigkeit und nicht per Stellmotor.

Wenn du eine Änderung der Temperatur möchtest gehst du entweder hin und drehst am Thermostat oder stellst in der App eine höhere Temperatur ein. Beides ein manueller Eingriff.

Nicht falsch verstehen, ich habe auch überall im Haus smarte Thermostate. Aber der von dir beschriebene "Anwendungsfall" ist eben keiner.
 
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Braatak schrieb:
Was dazu kommt: Tageszeiten, wie warm ist es draußen, wie sehr die Nachbarn unter und über uns Heizen. Wenn wir immer auf 3,5 schalten, heißt das nicht, das es über gleich warm ist. Mit Tado misst er die Temperatur im Raum und regelt eben automatisch auf das was wir wollen.
Komisch, bei mir ist es auf Stufe 3 (wo meine klassischen Thermostate seit Jahren fest stehen) nahezu immer gleich warm. Stell mal deine Heizkurve optimal ein. :) Ich habe nie mehr oder weniger als 20-21° C im Haus.

Wer Heizkosten sparen will muss energetisch sanieren und nichts anderes. Feste bzw. unterbrochene Heiz- und Absenkzeiten sparen im gedämmten Gebäude nichts mehr und sind außerdem noch sehr unkomfortabel, weil jegliche verloren gegangene Wärme wieder in kürzester Zeit nachgeheizt werden muss. Das braucht am Ende einfach einen höheren Vorlauf.

Ich habe mein Haus komplett gedämmt, die Fenster durch 3-Fach Glas ersetzt und meinen Heizkreis hydraulisch abgleichen lassen. Nachdem ich anfangs mit Absenkzeiten bzw. kompletter Abschaltzeiten über Nacht oder Tags über experimentiert habe, bin ich letztlich beim 24/7 durchheizen gelandet. Das Geheimnis liegt einfach in einer so flach wie möglichen Heizkurve und kein Grad mehr Vorlauftemperatur als nötig.

Einmal eingestellt dreh ich da an keinem Thermostat mehr rum.
 
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Cohen schrieb:
Drei Stunden zum Aufheizen? Lässt du dein Haus bzw. deine Wohnung auf Minusgrade auskühlen, wenn du Winterurlaub machst?
16°C bei längerer Abwesenheit. Heizen mit FBH dauert deutlich länger als mit Wandheizkörpern. Zumal ich vermutlich mehr Wohnfläche habe als der Durchschnitt ;)

Dazu kommt noch, dass bei einer Gasheizung erstmal der komplette Kessel auf Temperatur gebracht werden muss. Das dauert allein schon locker eine halbe Stunde bis der 50°C+ hat. Bei Fernwärme ist das was anderes. Da ists sofort heiß.

@Daniel1337 Du gehst von einem gut gedämmten Haus und Flächenheizung aus.

Wir hatten gerade in einem anderen Thread das Thema hydraulischer Abgleich. Spätestens bei einem Mix aus FBH und Wandheizkörpern und dazu noch ungenutzten Räumen ists Essig mit hydraulischem Abgleich und durchheizen. Durch die über längere Zeit unbeheizten Räume (bei mir 6 von 14) wird der Vorlauf deutlich zu heiß sein bei einem hydraulischen Abgleich.

Dazu kommt, dass man als MIeter in einem MFH sehr oft keinen Einfluss darauf hat wie die Heizkurve aussieht. Da muss auch die Heizanlage 24/7 durchballern und die Vorlauftemperatur unnötig hoch sein.
 
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Ich denke viele Leute haben auch uralte Thermostate mit kaputten Wachselementen und glauben daher, es seien Ventile. ;)

Es ist doch eigentlich keine Raketenwissenschaft. Absenkung kostet selten (Wärmepumpen sind ne Ausnahme) mehr als konstant heizen, bringt aber auch weniger, je besser gedämmt die Wohneinheit ist. Gerade bei gut gedämmten Gebäuden mit FBH kann man sich das komplett sparen und mit Wärmepumpe erst recht. Bei meiner vorigen halb gedämmten Altbauwohnung habe ich auch abgesenkt und das bringt dann durchaus auch was. Am besten wärs natürlich, nicht die Heizkörper zuzudrehen, sondern die Vorlauftemperatur der Heizung runterzuregeln, aber darauf haben Mieter mit Zentralheizung nun mal meist keinen Einfluss.

Wenn man die gängigen Dummheiten unterlässt wie den ganzen Tag Fenster angekippt zu lassen oder die WP mit 70°C Vorlauf zu betreiben, ist schonmal viel gewonnen und das Einsparpotential durch KI-Spielereien wohl äußerst begrenzt.
 
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GrenSo schrieb:
Ich persönlich glaube ja, dass viele diesbezüglich einfach zu bequem sind.

Weil es da nicht viel zu sparen gibt, zumindest bei Menschen, die selbst ihre Rechnung bezahlen müssen.

Mir muss keiner erzählen, unnötige warm zu heizen, oder wenn niemand 2 Wochen da ist. Ist schließlich mein Geld und da regel ich das automatisch.

Ansonsten gibt es im Alltag nicht viel zu sparen, die überall fabulierten Verschwendungs-Werte wird kaum jemand so erreichen.

Sein Heizprofil stellt man in der Regel einmal ein und dann is gut. Ansonsten gibt es nur Sparpgramme, falls man im Winter mal Urlaub macht. Wozu man da ein Abo braucht oder ne KI?
 
Einmal die Heizkörper und den Raumtemperaturregler richtig einstellen dazu die Zeiten zu denen man im Haus ist oder nicht...der Rest wird besser in gute Fenster etc. investiert.
 
Das ist um dummen ( Ki solls Richten) und bequemlichem ( Automatismus gegen Faulheit ) Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Reines Marketting... realistisch verwertbare Studien zu tatsächlichen Einsparungen gibts nicht ohne Grund NICHT. Diese sogenannten Tests beziehen sich auf Funktion und Anwendungsfreundlichkeit, Langzeittests mit tatsächlicher Gegenrechnung aller Kosten ( inkl Stromkosten ) gibts es nirgens.

Das ist wie wenn die Stromabrechnung kommt mit den schönen Balken " Ihr Verbrauch zu anderen Haushalten" , wo wir mit 7 Köpfen und trotz das 4 davon mit eigenen Rechnern Zocken usw immer knapp unter nem 2 Personenhaushalt liegen. Soll einem Einreden das nan zu wenig verbraucht, wobei die Kosten dennoch weiter steigen 😆.
Mir kann niemand erzählen das zB Vorheizen oder gar Wärmeerhaltung über Nacht+außerwohnlicher Arbeitszeit, wo bei vielen 3/4 des Tages nicht geheizt werden müsste, irgendeiner Form Energie spart. Und wenn die 4 Wände so schnell auskühlen mangels Dämmung / falscher Bauweise helfen diese Thermostate auch ganz sicher nicht um Energie zu sparen.
Ausnahme wäre hier tatsächlich nur wenn man im Kopf so kaputt ist das man immer vergisst die Heizung abzudrehen, dann wäre sowas praktisch, brauch man aber keine KI dazu, die nur Strom ( auch die ständige Funkverbindung ) frisst und einen ausspioniert, sagt ja schon " xxxx... Nutzerdaten" aus. Und dann auch noch per Abo 🫣

Und ja, das ist Situationsbedingt, das weiß ich. Aber wir leben zB in nem 1975'er Betonbau, ungedämmt mit einfacher Doppelverglasung, alten Türen und auch noch im Unterkellertem 120m² EG wo keine Wärme von unten kommt und das auch noch im Erzgebirge. Also so ziemlich schon Worstcase und trotz das wir bei Bedarf stundenweise wenn man zu Hause ist nur 2 der 6 alten Heizkörper mit Fernwärme ( max Stufe 3 ) nutzen ist hier niemand erfroren, hat sich über kalte Zimmer beschwert oder hat Schimmelprobleme.
 
Spriti schrieb:
Weil es da nicht viel zu sparen gibt, zumindest bei Menschen, die selbst ihre Rechnung bezahlen müssen.
Der Post ist sehr mehrdeutig. :D Meinst du weil man das als jemand, der seine Rechnungen selbst zahlt, eh schon macht. Oder weil du so reich bist, das dir das egal ist?
 
SaxnPaule schrieb:
Du gehst von einem gut gedämmten Haus und Flächenheizung aus.

Wir hatten gerade in einem anderen Thread das Thema hydraulischer Abgleich. Spätestens bei einem Mix aus FBH und Wandheizkörpern und dazu noch ungenutzten Räumen ists Essig mit hydraulischem Abgleich und durchheizen. Durch die (zu 90%) unbeheizten Räume (bei mir 6) wird der Vorlauf deutlich zu heiß sein bei einem hydraulischen Abgleich.
Dämmung ja, Flächenheizung nein.

Ich habe ausschließlich gewöhnliche Heizkörper und auch einige Räume bei mir, wo die Temperatur sekundär ist. Bei mir sind das 2-3 jeweils in meiner oberen Etage. Da stehen die Thermostate einfach auf Stufe 2.

Das ganze Haus ist doch aber eine einzige Hülle. Einen Raum komplett kalt zu lassen und daneben auf 20° C zu heizen funktioniert einfach nicht vernünftig.

Mit Mischsystemen kenne ich mich nicht aus.
 
Fighter1993 schrieb:
Wer privat ein Haus besitzt kann sich den Spaß ja holen.
Ich glaube kaum das Vermieter sowas für ihr Mieter investieren. Die tragen ja ohnehin die Nebenkosten…
2 Klassengesellschaft durch AI Nice.
Ist doch Quatsch, ich bin Mieter und habe in jedem Raum seit fünf Jahren Tados, was hat das mit Vermietern zu tun?
Die Investition ist seit der zweiten Heizperiode wieder drin. Ersparnis je nach Heizsaison um die 35%. Dazu ein extremer Komfortgewinn.
Ergänzung ()

SavageSkull schrieb:
Ob man am den Nebenkosten damit was sparen kann, wage ich auch zu bezweifeln.

Wie oben geschrieben, habe ich damit im Schnitt eine Ersparnis von 35% pro Jahr. Da betrifft die Heizeinheiten. Durch den Anstieg der Heizkosten ist die monitäre Ersparnis in Relation nochmal höher, weil jede Heizeinheit deutlich mehr kostet als vor fünf Jahren.
 
Daniel1337 schrieb:
Das ganze Haus ist doch aber eine einzige Hülle. Einen Raum komplett kalt zu lassen und daneben auf 20° C zu heizen funktioniert einfach nicht vernünftig.
Bei mir bleibt das komplette Kellergeschoss i.d.R. auf 17°C. Außer ich gehe mal in den Fitnessraum. Das funktioniert sogar ganz gut, weil die Decke zum EG schon recht ordentlich gedämmt ist + FBH.

Im EG habe ich einen Raum, der konstant bei 18°C bleibt. Funktioniert auch recht gut. Wenn die Tür zu bleibt.

Im OG wird im Schlafzimmer ebenfalls so gut wie nie geheizt. Auch da bleibt der Temperaturunterschied deutlich spürbar. Das ist aber auch ein Sonderfall, da es keine angrenzenden Räume gibt (außer drunter). Haus hat L Form.
 
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Übrigens ist unter jedem Tado Artikel das gleiche zu lesen:

1. Die, die es benutzen finden es zu sehr großen Teilen extrem praktisch, einfach und sagen wie viel Geld sie sparen.

2. Die, die es nicht haben sagen:

Brauch ich nicht, ich drehe die Heizung selber.
Nur faule Menschen nutzen sowas.
Ständig Abos für Smart Home Produkte, Abzocke.
Man spart damit kein Geld.
Gläserner User.

Ich würde jedem empfehlen, sich mal wirklich damit auseinander zu setzen. Jedem der mich danach fragt, sage ich dass er/sie sich bei Möglichkeit sowas einbauen soll. MMn das beste Smart Home Produkt, was ich je gekauft habe. Sinnvoll und dazu noch extrem komfortabel.
 
Myki schrieb:
MMn das beste Smart Home Produkt, was ich je gekauft habe. Sinnvoll und dazu noch extrem komfortabel.
Dann auch dir nochmal die Frage: Warum braucht es dazu eine Cloud? Warum ein Abo? Warum funktioniert das bei anderen Herstellern ohne Cloudzwang und ohne Abo?

Mal von lokalen Schnittstellen für die Einbindung in z.B. Home-Assistant abgesehen. Damit ist man dann komplett frei. Erfordert natürlich einen gewissen Aufwand.
 
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Kommt auch drauf an was das für Innenwände sind, aber meist funktioniert das schon gut, einzelne Raume kälter zu lassen. Die sind ja dann quasi eine weitere Luftkammer zwischen wärmerem Nebenraum und Außenhülle.

Wenn man mit soner Steuerung 35% spart, muss man doch aber vorher wirklich zum Fenster raus geheizt bzw. mit dem Fenster die Temperatur eingestellt haben. Also da frage ich mich wirklich, wie sieht die Regelung jetzt aus im Vergleich zu vorher?

Und ja, wenn ich nur 600€ Heizkosten habe, überlege ich natürlich, ob ich 30€ + Anschaffung für Tado-Kram ausgebe (und komme persönlich zu einem eindeutigen Ergebnis).
 
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Ich hab grundsätzlich nix dagegen aber wie will man 35% sparen? In welcher Situation kommt das zusammen?
 
Organix schrieb:
In welcher Situation kommt das zusammen?
Alle Räume das ganze Jahr auf 23°C durchheizen.

Logisch, dass da viel Sparpotential vorhanden ist. Aber das geht auch ohne AI und Cloud. Im Zweifel sogar durch pure Muskelkraft. Man muss es nur wollen :D
 
Die meisten Anwendungsfälle funktionieren doch bereits ohne AI einfach nur mit App und hinterlegten Zeitplänen. AI wäre nur hilfreich, wenn es darum geht in Realzeit Wetterdaten abzugreifen, Reisedaten einzubeziehen oder ggfs. dynamische Heizkosten in Betracht zu nehmen, wenn es um ein Eigenheim geht. D.h. nur mit massivem abziehen von privaten Nutzdaten was in vielen Fällen kaum sinnhafter ist als ne App + Zeitsteuerung.
 
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