News tado° AI Assist: Künstliche Intelligenz soll Heizkosten deutlich senken

Myki schrieb:
Ich will eine komfortable Lösung
Geht ganz ohne Thermostate. Wenn Vorlauftemperatur, Heizkurve und Hydraulischer Abgleich stimmen, braucht man im Grunde nie die Heizkörper regeln/verstellen, die Heizung regelt es automatisch in Abhängigkeit der Außentemperatur. Außentemperaturfühler ist dabei natürlich Pflicht. Problem dabei: Der Hydr. Abgleich muss natürlich mit den gewünschten Raumemperaturen erfolgen und muss dann entsprechend geändert werden, wenn sich die RT ändern sollen (Beispielsweise neue Mieter oder neue Wohnung würde dann immer einen neuen Abgleich erfordern).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: mazO! und Daniel1337
Samurai76 schrieb:
Nein, siehe hier. Öffnen und Schließen, mehr können sie einfach nicht. ein Dazwischen ist dann ein Geflatter zwischen offen und zu, aber kein Schaltzustand.
Öffnen und schließen ist was anderes als offen und zu.
Es gibt keine diskreten Zustände, es geht alles von 0-100%. Das hat nichts mit Geflatter zu tun.
Wenn du die Temperatur im Raum bei 20° Zieltemperatur konstant auf 19° hälst (irgendwo ein Fenster geöffnet) bleibt das Ventil auch konstant irgendwo zwischen 0 und 100%.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun
Fighter1993 schrieb:
Was hast du bitte vorher gemacht das es möglich war 35% zu sparen?

Wenig bis gar nichts. In den beiden Kinderzimmern lief oft aus Vergesslichkeit die Heizung über Nacht und bei Abwesenheit, im Wohnzimmer und vor allem im Bad will meine Frau immer Wohlfühltemperatur.

Man kann jetzt natürlich sagen: kein Wunder, dass man soviel spart, aber das war nun mal die Lebensrealität (wahrscheinlich nicht nur von uns) und man kann nem Übergewichtigen auch nicht vorschreiben nicht zu essen und dann hoffen, dass er abnimmt (ebenso eigene Erfahrung). Menschen sind Gewohnheitstiere und oft irrational und faul. Da kommt man mit guten Ratschlägen auch nicht weiter.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Alphanerd, Bluetrance, Fighter1993 und eine weitere Person
CastorTransport schrieb:
Mit Kundendaten trainiert! Welcome to the Cloud ihr Schafe!

Nee, bevor ein Chinese entscheidet meine Heizkosten ins bodenlose zu steigern - drehe ich lieber selber am Rad. Was ist falsch an der Einstellung am Thermostat "hier max 20°C"...
Ach die haben bestimmt vor 15 Jahren eingewilligt, damit der nervige Banner/die nervige Abfrage aus dem Weg ist.
Ein Unternehmen würde doch nie und nimmer die Daten seiner Kunden einfach für solche Zwecke benutzen, ohne vorher eine Einwilligung bekommen zu haben!!1!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: floh668
Myki schrieb:
@SaxnPaule

Kann ihn dir nicht beantworten, warum man dazu dies und das braucht. Ich will eine komfortable Lösung, um die ich mich nicht kümmern muss. Damals war Tado mit das beste auf dem Markt, mein persönlich größter Kritikpunkt wurde mit dem Akku bei Tado X ausgemerzt. Ansonsten bin ich zufrieden.
Klar, wer Bock und Zeit hat, findet wahrscheinlich was noch besseres und das umsonst. Aber ich bin sehr zufrieden. Btw. geht es mir dabei auch gar nicht um Tado, ich würde auch jeden anderen Anbieter empfehlen, der mir das Leben so erleichtert.
Ich finds gut wenn du da deine Lösung gefunden hast. monatlich zahlen ist natürlich Bullshit. Und nur weil der Hersteller (wow welch Hellseher) auf Ihrer Seite diese KRitik schon vorausgeahnt haben, ist diese dadurch nicht nichtig.
 
ReactivateMe347 schrieb:
Wenn man mal kapiert hat, dass 5 nicht schneller Heinz als 3, sondern nur länger, der hat doch eigentlich das wesentliche getan - oder?
Ich glaube, du verwechselst da was mit einem Toaster 🤣
 
Nö das stimmt schon, zumindest bei ausreichend großem Abstand zwischen Soll- und Ist-Temperatur. Dann ist das Ventil (wenn es technisch in Ordnung ist) ganz auf. Nur bei Annäherung ans Soll geht das Thermostat kontinuierlich zu. Wenn die Heizkreispumpe ausreichend ballert kann man das alles auch hören.
 
Zhenwu schrieb:
Ich glaube, du verwechselst da was mit einem Toaster 🤣
Eine Standard Heizung heizt auf Stufe 1 auf 18 Grad, auf 2 auf 20 Grad, auf 3 auf 22 Grad, bei 4 sind es 24 Grad und bei 5 auf 26 Grad.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: machs111
@Fighter1993 Nö. Ich vermute du meinst ein Standard Thermostat regelt die Raumtemperatur entsprechend der von dir geschriebenen Stufen.

17586344411985431452262570679584.jpg

:confused_alt:

Dann scheint in meinem Haus kein Standard verbaut worden zu sein. Und nein, das war nicht in der Sauna^^

Nichts desto trotz bekommst du einen Raum schneller auf 22°C wenn du das Thermostat auf Stufe 5 drehst. Allerdings ist er am Ende der Heizphase auch wärmer als 22°C, da überheizt wird.

Warum genau, habe ich ja bereits in Beitrag #111 erläutert.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CastorTransport
Frage ist doch was ist die Zieltemperatur. wenn diese bei 20°C liegt ist das Einsparpotential niedriger als wenn man 24°C anstrebt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Bluetrance
Verstehe jetzt nicht, inwieweit dieses System besser sein soll, als mein jetziges von AVM.
In jedem Raum mit Thermostat hängt auch ein Thermometer von AVM und die Heizkörper regeln so, dass die von mir eingestellte Temperatur gehalten wird.
Nachts und wenn ich auf Arbeit bin dürfen es 3°C weniger sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun
Aber AI! Das Ding kann jetzt halt raten, wann du wohl vielleicht wieder zuhause bist. Und klar, AVM funktioniert auch, hatte ich auch, fand nur die Stellmotoren der Thermostate nervig laut.

SaxnPaule schrieb:
Dann scheint in meinem Haus kein Standard verbaut worden zu sein. Und nein, das war nicht in der Sauna^^
Vaillant hat gerne 1 bis 7. Ändert aber nix am Prinzip. Finds auch schade dass sie nicht einfach die Zieltemperaturen dranschreiben, aber wahrscheinlich klagen dann zuviele Hans-Dieters weil die Raumtemperatur 3m weiter um 0,7 °C abweicht.

SaxnPaule schrieb:
Nichts desto trotz bekommst du einen Raum schneller auf 22°C wenn du das Thermostat auf Stufe 5 drehst. Allerdings ist er am Ende der Heizphase auch wärmer als 22°C, da überheizt wird.
Aber nur unwesentlich schneller und nur deshalb, weil bei Zieltemp 22 °C schon bei 21 °C das Thermostat anfängt zu schließen, wie du ja selbst
SaxnPaule schrieb:
in Beitrag #111 erläutert
hast. ;) Kann man eigentlich vernachlässigen.
 
Abo & AI :evillol: nee, danke.

Habe letztes Jahr alle Thermostate gg. Sonoff trvzb getauscht und steuere über versatile Thermostat in home assistant.

Ist für mich ein game changer in Punkto Komfort. Geregelt wird anhand externem Temp Sensor und per Ventilsteuerung mit 1%iger Genauigkeit.
Raumtemperatur liegt dadurch fast immer exakt auf dem soll Wert.
Träumchen.
 
Zuletzt bearbeitet:
floh668 schrieb:
Stell es dir wie ein Topf mit Wasser vor. Der soll auf 50°C gehalten werden. Die Energie den Top auf 50°C zu halten wird immer höher sein als abkühlen und wieder aufheizen.
Wenn ich jeden Abend ein mal 50°C warmes Wasser benötige, dann wäre es natürlich nicht sehr energieeffizient, den Topf 24/7 warmzuhalten, dann stimme ich deiner Aussage zu. Ich lasse es dann natürlich lieber komplett abkühlen und erhitze es am nächsten Abend neu.

Benötige ich das 50°C warme Wasser jedoch jede halbe Stunde, dann ist es wesentlich effizienter, den Topf einfach warm zu halten, als ihn immer wieder abkühlen und neu erhitzen zu lassen. Ich behalte die Wärme im System und muss nur den geringen Wärmeverlust ausgleichen, was deutlich weniger Energieaufwand bedeutet, als die thermische Energie immer wieder an die Umwelt abzugeben und dann komplett neu zuzuführen.

Ein Induktionsherd hat (ähnlich einer Gastherme) zudem nur einen Wirkungsgrad von 80-90%, was bedeutet, dass die Energie, die der Herd aufwenden muss, um das Wasser zu erwärmen 10-20% höher ist, als die Energie, die als Wärme im Kochtopf ankommt. Je höher die benötigte Energie, desto noch höher ist auch die Verlustleistung.

Bei einer Heizungsanlage variiert natürlich die benötigte Temperatur, sowie die Zeiten in denen sie benötigt wird. Eine Absenkung KANN sich also unter bestimmten Voraussetzungen lohnen, ohne Frage, sie tut das jedoch keinesfalls pauschal, das kommt immer auf's Szenario an.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Samurai76
Nihil Baxxter schrieb:
Benötige ich das 50°C warme Wasser jedoch jede halbe Stunde, dann ist es wesentlich effizienter, den Topf einfach warm zu halten, als ihn immer wieder abkühlen und neu erhitzen zu lassen.
Nein.
Nihil Baxxter schrieb:
Ich behalte die Wärme im System und muss nur den geringen Wärmeverlust ausgleichen, was deutlich weniger Energieaufwand bedeutet, als die thermische Energie immer wieder an die Umwelt abzugeben und dann komplett neu zuzuführen.
Nein. Dein warmer Topf gibt permanent Wärme nach außen ab und zwar maximal viel. Je kälter er wird, desto geringer ist seine Wärmeleistung, auch wenns nur ein paar K nach einigen Minuten sind. Solange der Wirkungsgrad deines Kochfelds gleich bleibt, um bei dem Beispiel zu bleiben, kostet es immer noch weniger Energie, wenn du den Topf alle halbe Stunde neu auf Temperatur bringst. Der Vorteil ist natürlich nicht so groß wie beim abkühlen über Nacht, aber er bleibt vorhanden.

Den Wirkungsgrad von Induktionskochfeldern und Gasthermen kann man denke ich vereinfachend als immer gleich betrachten, nur Wärmepumpen verhalten sich hier nennenswert anders.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Weyoun
Nihil Baxxter schrieb:
Benötige ich das 50°C warme Wasser jedoch jede halbe Stunde, dann ist es wesentlich effizienter, den Topf einfach warm zu halten, als ihn immer wieder abkühlen und neu erhitzen zu lassen
Angenommen der Topf kühlt alle 5 Minuten um 1°C ab müsstest du also 6 x 1 Minute 1°C nachheizen mit 100W in den 30 Minuten.
Alternativ 1 x 1 Minute 6°C mit 600W.

Die Energiemenge ist aber die gleiche. Der Wirkungsgrad der Heizung ändert sich ja auch nicht bzw. ist meistens ja sogar höher bei höherer Leistung.

Das Verhältnis zwischen Energiemenge und Temperaturänderung ist bei Wasser ja linear.
 
CueSystem schrieb:
Hi, das klappt auch prima per Home Assistant.

CueSystem schrieb:
. So ist man nicht gezwungen, das Geofencing von Tado zu nutzen.
Vor allem ist man dann nicht gezwungen den Abo-Schrott von tado zu kaufen - ein Abo ist für der ihren Müll nämlich überhaupt nicht notwendig …
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: CueSystem
SaxnPaule schrieb:
Angenommen der Topf kühlt alle 5 Minuten um 1°C ab müsstest du also 6 x 1°C nachheizen mit 100W in den 30 Minuten.
Alternativ 1 x 6°C mit 600W.
Na aber ich muss ja nicht nachheizen, auch nicht einen Grad, denn ich halte ja warm. Dann bleibt die Temperatur im Topf konstant, ich gleiche nur den Wärmeverlust aus, erhöhe aber nicht die Temperatur.

Nachheizen benötigt pro Zeitenheit mehr Energie, als Warmhalten pro Zeiteinheit benötigt. Wie oft und wie lange ich die Wärme jeweils benötige entscheidet darüber, ob Warmhalten oder Abkühlen/Nachheizen effizienter ist.

Mit konstanter Geschwindigkeit zu fahren benötigt ja z.B. auch weniger Benzin, als immer wieder zu bremsen und neu zu bescheunigen. Es sei denn man will ab und zu auch mal anhalten, weil man z.B. zu Hause ist. Dann kann es schon auch effizienter sein, das Auto nicht weiter fahren zu lassen :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Samurai76
Fighter1993 schrieb:
Eine Standard Heizung heizt auf Stufe 1 auf 18 Grad, auf 2 auf 20 Grad, auf 3 auf 22 Grad, bei 4 sind es 24 Grad und bei 5 auf 26 Grad.
Richtig. Darum ist ein Raum (25 qm) bei 5 nicht schneller auf Tempatar als ein Raum (10 qm) auf 3.
 
FrAGgi schrieb:
Der Neubau in dem ich wohne speichert die Wärme aus dem Sommer gefühlt noch bis in den Winter. Hatte die Fußbodenheizung hier noch nie an. So spart man Heizkosten :p Man muss nur damit leben können, dass es im Sommer dann drinnen heißer ist als draußen :freaky:
Seltsame Dämmung, die du da hast. Normalerweise funktioniert eine Dämmung in beide Richtungen. Wenn draußen 35 Grad sind, sollte es in einer gut gedämmten Wohnung nicht wärmer als 25 Grad sein.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: chuckie
Zurück
Oben