TAMRON AF 18-270mm (Was haltet ihr davon?)

BAD

Commodore
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Ich bin mir für die nächste reise stark am überlegen ob ich mir das TAMRON AF 18-270mm F/3.5-6.3 Di II VC LD Aspherical IF Macro für meine Nikon D90 zulegen soll. Zur zeit habe ich ein Nikon 18-105mm das im gross und ganzen sehr gute Bilder macht. Ich möchte dieses Objektiv eigentlich mit diesem ersetzen. Zusätzlich später noch ein 10 oder 12mm Weitwinckel zulegen.

Das wechseln des Objektives will ich möglichst verhindern in Ägypten kein lust auf Sensor drek wie es mein Vater in Island bei seiner Nikon D300 erlebt hat ;)

http://web273.sr101.firestorm.ch/gallery/displayimage.php?pos=-1179
Aktuelles Objektiv 18-105mm

Als Weitwinckel Objektiv werde ich mir das Tokina: AT-X 116 11-16mm f 2.8 AF Pro DX zulegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Salut,

bisher gibt es im www nicht viel darüber zu lesen, hier ein Test. Ich persönlich würde mir kein Suppenzoom eines Fremdherstellers kaufen, wenn dann nur das Nikon 18-200VR.
 
Soweit ich weiß, ist das Tamron ziemlich gut und schon allein von der Brennweite her viel komfortabler.
Aber sich ein Objektiv zu kaufen, nur damit es möglicherweise nicht kaputt geht? Finde ich komisch...

ps: Warum kein Fremdhersteller, ich habe damit nur gute Erfahrungen gemacht und auch nie deshalb von Nachteilen gehört, klar gibt es Unterschiede, aber nicht weil es Nicht-nikon ist...
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ich finde nichts, das gegen deine Wahl spricht.

Meine EOS 540D hab ich erst seit kurzem und bin also noch nicht sooo der Profi, aber ich kann nichts finden das gegen deine Wahl spricht.
Hatte vor meiner EOS eine Samsung L74W mit 8,1 MP und halt keine DSLR sondern ne "stink"normale Digicam.
 
naja würde dir auch empfehlen eher bei Nikon zu bleiben ... bzw wenn schon Fremdfabrikat dann eins von Sigma die haben wenigstens noch Qualität ...
 
Er hat ja auch nicht gesagt, dass er das neue Objektiv will, damit das alte Nikon nicht kaputt geht, sondern, dass er nicht ständig Objektive wechseln will, damit kein Dreck auf den Sensor in der Cam kommt.
Ich habe selbst ein Tamron 28-200, welches noch aus der "analogen Zeit" kommt und war damit immer sehr zufrieden.
Allerdings finde ich bei Deinem die Blende mit 6.3 eher nicht so gut. Da wirst Du bei schlechtem Licht Probleme bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat zwar noch den Filer, aber zum neuen Model sinds auch nur noch knapp 90CHF. unterschied und halt mit Schweizer Garantie.

Aber danke für das Angebot!

Was mir jetzt im Netz beim 18-200mm relativ stark aufgefallen ist, das es wegen der anfangs Brennweite von 18mm am rande relativ stark verzerrt? Frag mich ob man das problem beim 270mm möglcihst beheben konnte?
 
Ich würde mir gerne das Objektiv kaufen. mal sehen was die Tests aussagen :D

Tamron bietet 5 Jahre Garantie bei Registrierung an !
 
Salut,

ich würde es nie kaufen! Jeder Käufer eines Suppenzooms sollte sich über die Nachteile im klaren sein, ein 18-270 kann keine optischen Höchstleistungen erbringen, dazu müssen konstruktionsbedingt einfach viel zu viele Kompromisse eingegangen werden und besonders bei Fremdherstellern kann man immer wieder gerne ein dezentriertes Teil erhalten. Kann, muß aber nicht. Aber jede Enttäuschung und jeder Umtausch bringt recht wenig Freude mit sich. Und zweimal gekauft ist teuer gekauft, für das Gerödel bekommt man gebraucht so gut wie nichts. Nicht umsonst gibt es hochwertigere Optiken, die halt öfters gewechselt werden müssen. Ich würde die Kombination 18-70 + 70-300VR jederzeit bevorzugen, sollte preislich auch im Rahmen sein.

Insbesondere das 'Kaufverhalten' der hier versammelten PC-Freaks in Sachen Optik ist mir oft ein echtes Rätsel. Ein 18-270 entspricht in etwa einem im 17“Monitor integrierten Motherboard mit Onboardsound Stereo und shared Grafik 64MB, einem alles an einem 150W-Netzteil. Ok, ein Computer läuft damit eventuell auch, aber der Hit ist es nicht und kaum einer würde sich diesen Schrott kaufen. Grund? Fehlende Leistung und Qualtität! Geht es jedoch um Linsen, wird oft ein Zeugs an das Gehäuse geschraubt, das alles bietet, nur keine optische Qualität.

Wenn jetzt jemand kommt, das sei eine Frage des Geldes - kostet ein hochwertiges Motherboard oder eine tolle Grafikkarte nichts? Und wenn man nicht viel Geld hat um neue Linsen zu kaufen, so kann man sich in den einschlägigen Foren mit kleinem Geld gebrauchtes aber gutes Equipment anschaffen. Falls da ideologische oder religiöse Gründe beim einen oder anderen dagegen sprechen, sein Problem. Keine Kompromisse bei optischer Leistung, lieber warten! Ich habe einen großen Teil meiner Ausrüstung im Nikonpoint gekauft und so langsam aber sicher - und immer günstig – zu einer Traumkombination aufgerüstet. Und die macht nur Freude!
 
Bei Nikon würde ich mir als einziges "Suppenzoom" das originale 18-200 VR kaufen, sonst eigentlich gar keines. Oder eben die Kombo mit 70-300 VR wie JulesBärle meinte.

Bzgl. Objektvwechsel... das ist eigentlich überhaupt kein Problem. Weiss nicht was bei deinem Vater passiert ist, aber die D300 hat eh eine US-Sensorreinigung integriert, und selber zu reinigen ist eigentlich auch kein Problem. Allgemein ist eine Verunreinigung eher selten.
 
Ich persönlich finde ein Superzzom eine praktische Ergänzung zu hochwertigen Objektiven. Man schleppt nicht in jeder Situation seinen Objektiv-Park mit. Und wenns ums Geld geht: Imho kann man mit nem Superzoom beginnen und sich dann sein Objektiv-Park langsam aufbauen.

Die Diskussion bzgl. Fremdhersteller und Originalhersteller halte ich für völlig verfehlt und schwachsinnig.
Erstens werden hier alle Fremdhersteller über einen Kamm geschert, was dann zb. auch Zeiss oder Leica beinhalten würde. Zweitens bieten Fremdhersteller oft interessante Brennweiten an, die der Originalhersteller nicht bietet und drittens gibts es ausreichend Tests, in denen Fremdhersteller oft sehr nahe an den Originalen waren oder diese sogar übertrafen.
 
1000CHF sind ca. 650€ oder?

Würde in dem Rahmen wirklich das Nikkor 18-200VR empfehlen, gibts ab ca. 520€.
 
Salut,

dogio1979 schrieb:
Die Diskussion bzgl. Fremdhersteller und Originalhersteller halte ich für völlig verfehlt und schwachsinnig.

Danke! Du bist sehr gut zu mir und du scheinst ja eine Menge Ahnung von Fotografie zu haben. Deshalb darfst du den geneigten Lesern gerne mal aufdröseln, mit welchen Objektiven von Fremdherstellern du in deiner langjährigen Fotografenlaufbahn Erfahrung gesammelt hast und welche Objektive von Fremdherstellern gg. den Systemherstellern so drastisch besser abschneiden.


dogio1979 schrieb:
Erstens werden hier alle Fremdhersteller über einen Kamm geschert, was dann zb. auch Zeiss oder Leica beinhalten würde. Zweitens bieten Fremdhersteller oft interessante Brennweiten an, die der Originalhersteller nicht bietet und drittens gibts es ausreichend Tests, in denen Fremdhersteller oft sehr nahe an den Originalen waren oder diese sogar übertrafen.

wer lesen kann ist klar im Vorteil … :mad:
zu 1.) hier werden nicht alle Fremdhersteller über einen Kamm geschert, schon gar nicht Zeiss oder Leica. Hier geht es um ein Suppenzoom von Tamron und die Klasse der Sigmas, Tamrons und Tokinas. Wäre deren Qualität den Systemherstellern ebenbürtig, könnten sie nicht weit günstiger produzieren. Siehe Thread. Ausserdem steht in meinem Post ausdrücklich 'Kann, muß aber nicht'. Ein befreundeter Fotograf schreibt in einem Forum: 'In den letzten 2 Jahren hat sich die Zahl von Objektiven, die ich wegen offensichtlicher Mängel sofort zurückgeschickt habe, mittlerweile auf 16 aufsummiert. Anders gesagt, mehr als drei Viertel der Objektive, die ich bekommen habe, waren defekt. Betroffen davon waren Sigma, Tamron und Tokina'. Ok, er einfach sehr kritisch ist und prüft die Objektive genauestens. Das macht nicht jeder und das kann auch nicht jeder. Kann auch sein, daß er nach Murphys Gesetzt einfach Pech hat, ein anderer erwischt immer nur gute Objektive. Ich hatte ein Sigma 105/2.8 Macro, brillant scharf und recht gut verarbeitet, eine rühmliche Ausnahme. Alle anderen Objektive habe ich gegen Nikkore getauscht. War teuer die Erkenntnis, aber nicht zu spät.

zu 2.) Dass sich Fremdhersteller Nischen suchen um auf dem Markt präsent sein zu können, sollte jedem klar sein, sie müssen sich ja etwas einfallen lassen. Aber es würde mich interessieren, welche interessanten Brennweiten Nikon oder Canon nicht anbieten?

zu 3.) denkst du die Fremdhersteller sind blöd? Du darfst sicher sein, daß jeder Hersteller ausgesuchte Objektive zu Tests schickt, die peinlich genau zentriert und justiert sind. Die greifen sicherlich nicht wahllos in die Serienfertigung.


Von mir aus kann jeder kaufen was er will. Jeder hat andere Qualitätsansprüche und setzt andere Prioritäten.
 
was in diesen Fotografie-Forum völlig fehlt, ist eine bedarfsgerechte Kaufberatung.
Um die Parallele wieder zur Computer-Hardware zu ziehen:
Es wird auch nicht jedem ein Quad-Core auf einem Asus-Mainboard in Kombi mit mit einer GTX 280, Wasserkühlung und das Ganze in einem Lian Li Gehäuse.

Auch bei Objektiven kann man jeder eine andere Schwerpunktsätzung haben und es gibt durchaus eine Berechtigung für SuperZooms ebenso wie es eine Berechtigung für Onboard-Grafikchipsätze gibt. Diese Borniertheit nervt einfach. Schätzungweise wedern mindestens 80% mit dem bloßen Auge kein Unterschied zwischen einen 18-200mm Nikon oder einem 18-200mm Sigma sehen. Wie auch: billige TN-Panels in billigen oder mittleren TFTs, ein durchschnittlicher 3- oder 4-Farbdrucker oder eine 9 Ct. Entwicklung bei Schlecker.

Und ich schere hier die Anwender nicht über einem Kamm. Mir ist durchaus bewusst, dass es Amateure, Semi-Pros und Profis gibt, aber interessanterweise findet dies meist keine Berücksichtigung bei der Empfehlung von 600 Euro teuren Objektiven.

Wenn ich ein begrenztes Budget habe, würde ich lieber den Fremdhersteller nehmen und von ersparten Geld ein zweites Objektiv kaufen: vielleicht ein mlichtstarkes Normalobjektiv oder ein 10mm Weitwinkel, what ever.
Wenn Geld keine Rolle, kein Thema, dann in die vollen. Aber diese Haltung grundsätzlich bei Beratungen an den tag zu legen halte ich für bedenklich und das wollte ich im wesentlichen in meinem Thread zum Ausdruck bringen.
Das Hebelmoment bzgl. ders Bildes ist beim Objektiv gar nicht so groß. Man sollte erstmal seinen Blick schulen, sich mit den Funktionen der Cam perfekt auskennen, einen vernünftigen Blitz oder eben ein lichtstarkes Objektiv zur hand haben.
 
@BAD vielleicht hilft dir das weiter:

http://www.photozone.de/nikon--nikkor-aps-c-lens-tests
Testberichte von vielen Objektiven fürs Nikon-System

http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=213568
http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=229308

Und vielleicht solltest du besser dich in dslr-forum.de oder einen Nikon-Forum dich informieren, da kann dir jeder sicherlich mehr Tipps geben, als hier.

Zu allen anderen können wir vielleicht wieder zum Thema kommen?

Aber ansonsten muss man dogio1979 recht geben in einigen Punkten. Nicht jedes Objektiv von Fremdherstellern, wie Sigma und Tamron und Tokina sind schlecht. Es gibt durchaus gute Beispiele a la das lichststarke Tamron 70-200mm f/2,8 und bildet durchaus eine Alternative zu den Nikkoren, aber das ist ja eine ganz andere Preis/Leistungsliga.

Wer mit einen neuen Objektiv sehr gute Schärfe und wenig Vignettierung und wenig Verzeichnung erwartet, der ist mit einen Weitwinkel- bis Telebrennweitenbereich gehenden Superzoomobjktiv für D-SLRs sehr schlecht beraten, da diese nicht grad perfekte Abbildungsleistungen liefern, alleine die Schärfe und die Verzeichnung im Weitwinkelbereich sind störend.

Aber fürs kleine Budget ist so ein Superzoomobjektiv, auch nicht verkehrt, wenn man eben einen sehr großen Brennweitenbereich abdecken will. Und ein ,,Immerdrauf" haben will. Aber da darf man eben nicht allzugroße optische sowie mechanische Qualität bei 18-250mm oder eben 18-270mm Objektiven erwarten.

Bei 70-200mm f/2,8 Objektiven dagegen schon, die kosten aber 1000 € aufwärts...

Und man schaue sich vielleicht mal alternativ das Tamron 18-250mm an im Photozone.de Test:

http://www.photozone.de/nikon--nikk...f-macro-nikon-lab-test-report--review?start=1

Zwar nicht wirklich gut in Sachen Abbildungsleistung, aber kann mir vorstellen, dass 18-270mm ist noch schlimmer. Aber ich glaube kaum, dass da ein vergleichbares Nikon Nikkor besser wäre, es sei den es wäre ca. 1 kg schwerer und hätte eine komplett andere Konstruktion und würde mehr Lichtstärke bieten und hätte einen größeren Durchmesser.

Mal ein Beispiel für ein besseres bzw. schon recht ordentliches Tamron:
http://www.photozone.de/nikon--nikk...ical-if-nikon-lab-test-report--review?start=1

Zu Zeiss und Leica, das sind einer der besten Objektivhersteller der Welt! Dürfte aber jeden klar sein, der noch weiss was Hasselblad Kameras als Glas nutzen und was Contax und Leitz war....

Und wer ernsthaft mit Fotografie sein Geld verdient, oder als Hobbyfotograf nur das Beste vom Besten im Nikon-System haben will, der würde beispielsweise zu solchen Objektiven greifen, wenn er das Geld denn hätte:

Im Zoombereich:

Nikkor AF-S 14-24mm f/2.8 G ED N (optisch eins der besten Zooms für digitale Vollformat/KB -Sensoren)
Nikkor AF-S 24-70mm f/2.8G ED
Nikkor AF-S 70-200mm f/2.8 G IF-ED VR
usw.

Im Festbrennweitenbereich:
Nikkor AF 135mm f/2 D DC
Nikkor AF 85mm f/1.4D
usw.

Bezweifle, dass irgendjemand hier im Forum diese Objektive hat, bis auf paar. Wenn dann alle Achtung: Eine durchaus gute Wahl! :) :D

Für Zeiss Liebhaber unter den Nikon-Kamerabesitzern gibt's leider derzeit nur MF-Objektive.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und was würdet ihr bei einer Canon Eos 450D empfehlen?

Ich hab nur das normale Kit bis jetzt. Jetzt fehlt noch ein Zoom - Objektiv ...
 
Einsatzzweck, voraussichtliche Häufigkeit der Nutzung und vor allem der Preisrahmen wäre hier interessant.

Grüße Quick
 
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