Telefondose zu weit weg - was tun?

Readler

Lt. Junior Grade
Dabei seit
Dez. 2013
Beiträge
409
Guten Tag, Community.

Habe folgendes Problem für das ich quasi noch 4 Tage zum Lösen habe :p

Wir leben in einem Altbau, können daher nicht auf diese praktischen LAN-Buchsen zurückgreifen wie in neueren Einrichtungen. Wir sind daher auf WLAN angewiesen, da die Telefondose ganz am Ende des Hauses (dazu auch noch oben) ist und somit das andere Ende (besonders im Erdgeschoss) nichts mehr vom Signal erfährt. Bisher haben wir das so gelöst, dass wir den DSL-Splitter mit einem langen Telefonkabel (glaube ich, ging in die Telefondose und unten (also nicht in die drei Buchsen) des Splitters rein; 15m) anderswo verfrachtet haben.
Da wir jetzt ab VoIP bekommen ab Freitag, fällt der Splitter ja weg, der Router muss also direkt an die Telefondose. Meine Frage ist nun wie ich das Problem des schwachen Signals umgehe? Möglichst günstig, am besten.

Interessant klingt ja das Konzept einer PowerLine, aber das wäre mir dann glaub ich zu teuer. Am einfachsten wäre ja quasi ein Adapter für das jetzige Kabel das wir haben, aber ich weiß nicht ob es sowas überhaupt gibt. Alternativ eben wieder ein Kabel verlegen, wobei ich da auf Amazon nichts gefunden habe (heißt laut Verpackung ja "DSL-Kabel für den IP-basierten Anschluss") bzw. sahen die Ergebnisse nicht besonders...seriös aus ;)

Also, kann wer Rat liefern?

Grüße
Samsuxx
 
Du kannst den Splitter entfernen und dennoch das 15 m Kabel weiter benutzen. Probiere es aus. Gucke im Router die DSL-Raten an, wenn du direkt an der Dose bist und vergleiche sie mit den DSL-Raten, wenn die 15 m Verlängerung zum Einsatz kommt. Bei intakter Leitung sollte das keinen Unterschied machen.
 
Bei Annex J wird es sehr wohl ein Problem werden*, aber eine idee wäre es einfach anstatt des Splitters einfach eine TAE zu benutzen.

* Wir wissen ja nich was geschaltet wird....
 
Zuletzt bearbeitet:
ah, stimmt , da hat XMenMatrix Recht, dachte , 138KHZ wird wie vorher weiterhin so benutzt , nur Telefonsignal fällt weg

Was ist Annex J aus technischer Sicht?

Beim im Deutschland bislang üblichen Annex B bleibt das untere Frequenzband bis 120 kHz dem Telefonsignal vorbehalten, das DSL-Trägerband beginnt erst ab 138 kHz. Gerade dieser niedrige Frequenzbereich ist aber im Kupferkabel besonders reichweitenstark, denn er wird weniger stark gedämpft als die höheren Frequenzen.

Beim Annex J wird nun auch dieser Frequenzbereich für das DSL-Signal genutzt.
 
Zitat von XMenMatrix:
Bei Annex J wird es sehr wohl ein Problem werden*

Das geht ohne probleme, bei mir musste ich sogar vom T-Com techniker aus einen dazwischen machen da manche Router probleme machen wegen der spannung die auf denn alten Dosen anliegen( so wurde es mir von dem T-Com Techniker erklärt), ohne splitter 2 Router in 2 monaten (speedport 724V) mit splitter seid 3 monaten keine probleme mehr.
 
Der TE hat nur das Problem, das sein Verlängerungskabel über den Flur zwei RJ-6Polig hat, die TAE Dose aber den besonderen Stecker hat. Bei meiner Fritzbox lag mal ein Adpater bei, der genau die Anschlüsse hatte, ich kann dir aber nicht sagen, wie der heißt und ob er für dein Vorhaben geeignet ist. Ansonsten spricht nichts gegen die weiterverwendung diesen Kabels, es ist unwarscheinlich, dass die zusätzlichen 15m die Qualität der Verbindiung sehr beeinträchtigen, besonders, da der Qualitätsverlsut durch den Splitter wegfällt (dieser ist, soweit ich weiß, nur eine passive Frequenzweiche).
 
Zuletzt bearbeitet:
@speedy562: Was Dir der "Techniker" da erzählt hat, ist Unsinn, alle Speedports haben kein Problem mit der eventuell vorhandenen Speisespannung auf dem Anschluß. Wie auch alle Fritz! Boxen kein Problem damit haben.
Im Gegenteil, es gibt die eindeutige Arbeitsanweisung, daß alle IP Anschlüsse, egal, ob der DSLAM dahinter mit oder ohne Splitter ist, immer ohne Splitter und mit dem beiliegenden Signaturkabel zu installieren sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von frankpr:
@speedy562: Was Dir der "Techniker" da erzählt hat, ist Unsinn, alle Speedports haben kein Problem mit der eventuell vorhandenen Speisespannung auf dem Anschluß. Wie auch alle Fritz! Boxen kein Problem damit haben.
Im Gegenteil, es gibt die eindeutige Arbeitsanweisung, daß alle IP Anschlüsse, egal, ob der DSLAM dahinter mit oder ohne Splitter ist, immer ohne Splitter und mit dem beiliegenden Signaturkabel zu installieren sind.

Wenn du meinst dein ding, ich habe seid der splitter dazwischen hängt keine probleme mehr mit der Leitung und dem Router, was ohne splitter nicht der fall war.
 
vllt sollte man bei Annex J-Anschluss wenn es geht den Splitter weglassen

Aber man könnte den noch weiterhin benutzen, wenn das für was auch immer unbedingt gebraucht wird , also würde ich sagen, geht beides :D
 
Zitat von Wilhelm14:
Du kannst den Splitter entfernen und dennoch das 15 m Kabel weiter benutzen. Probiere es aus. Gucke im Router die DSL-Raten an, wenn du direkt an der Dose bist und vergleiche sie mit den DSL-Raten, wenn die 15 m Verlängerung zum Einsatz kommt. Bei intakter Leitung sollte das keinen Unterschied machen.
Geht das wirklich so einfach? Bei diesem Installationsheftchen stand nämlich, dass das Split

Zitat von XMenMatrix:
Bei Annex J wird es sehr wohl ein Problem werden*, aber eine idee wäre es einfach anstatt des Splitters einfach eine TAE zu benutzen.

* Wir wissen ja nich was geschaltet wird....
Das kann man machen? Also einfach mit einem Verlängerungskabel quasi die Position der Telefondose/TAE (wenn ich richtig gegooglet habe, ist damit ja das Selbe gemeint) verändern? Dann wäre das ja tatsächlich ehct gut einfach den Splitter damit zu ersetzen.

Zitat von Samurai76:
Der TE hat nur das Problem, das sein Verlängerungskabel über den Flur zwei RJ-6Polig hat, die TAE Dose aber den besonderen Stecker hat. Bei meiner Fritzbox lag mal ein Adpater bei, der genau die Anschlüsse hatte, ich kann dir aber nicht sagen, wie der heißt und ob er für dein Vorhaben geeignet ist. Ansonsten spricht nichts gegen die weiterverwendung diesen Kabels, es ist unwarscheinlich, dass die zusätzlichen 15m die Qualität der Verbindiung sehr beeinträchtigen, besonders, da der Qualitätsverlsut durch den Splitter wegfällt (dieser ist, soweit ich weiß, nur eine passive Frequenzweiche).
Über einen Verlust mache ich mir keine Sorgen, da wurde mir am Telefon bereits versichert, dass es keinen gibt. Aber ebend halt mit einem neuen Kabel. Habe gerade nochmal nachgeguckt: auf dem Splitter steht beim Eingang besagten Kabels "AMT" und ist verbunden mit dem mittleren Stecker der TAE - falls das noch helfen sollte.

Ob's mit Splitter geht wäre dann eine Sache des Ausprobierens. Laut Anleitung wird er aber nicht gebraucht.
 
Zitat von speedy562:
Wenn du meinst dein ding, ich habe seid der splitter dazwischen hängt keine probleme mehr mit der Leitung und dem Router, was ohne splitter nicht der fall war.

Hängt oft mit Wackelkontakten zwischen den Steckern, der Fritz Box TAE Adapter ist mehr als wackelig. Technisch gesehen ist es egal und mit der Spannung auch unrelevant. Mal davon ab ist bei Annex J logischerweise keine Spannung vorhanden...

Es geht auch mit Splitter, bei Annex B, ist das auch korrekt - es ist egal (siehe Spektrum), bei Annex J wäre es fatal, da du den Upload damit rausfilterst.

Bitte weniger Anfeinden und anstatt auf seine Meinung bestehen, einfach informieren.

@Samsuxx: Ja, 1. TAE ankommend auf 1/2, zweites Kabel auf 5/6 zu 1/2 der 2. TAE. Fertig.
 
Zuletzt bearbeitet:
So, hab es heute aufgrund einer mangelnden TAE einfach erstmal mit dem vorigen Setup (also mit dem Splitter und dem Verlängerungskabel dazwischen) ausprobiert - und es funktioniert! Internet läuft, Telefon auch! Ich bin also glücklich! :)

Nur, was mich etwas irritiert, ist der Downstream bei mir etwas gering (ja, speedtest.net ist nicht wirklich genau, aber für eine Tendenz reicht es denke ich) ~9000 bei gebuchten 16000 über WLAN bei vollem Signal (3-4 entfernt vom Router)

Aber erstmal danke an alle!
 
Zuletzt bearbeitet:
Bin bei der Telekom, ist also ein Speedport und keine Fritzbox
 
Findet sich dort auch irgendwo, ggf. in den Systemmeldungen.

Und Messungen macht man nicht drölf Räume weiter über WLAN.
 
Zurück
Top