News Telekom-Bestandskunden ab 2016 von Drosselklausel betroffen

Nein das nicht. Aber ich wette, du bist einer, der die Telekom etc. verpöhnt, wenn sie Google/Youtube zur Kasse bitten, da diese eine riesen Flut von Traffic verursachen oder?

google besitzt eigene Rechenzentren und zumindest in den USA eine eigenen Glasfaser Infrastruktur ob das in europa auch so ist KA aber die zahlen schon für ihren Traffic . Damit ist die Seite schonmal nicht die sache der Telekom, der Endbenutzer schickt Daten über die Leitung was es ist hat der Telekom egal zu sein, und solange man es Flatrate nennt hat es denen auch egal zu sein Wieviel es ist.

Die schrottigen channels erledigen sich doch meist nach einiger zeit von selbst.
Traffic ist kein kostbares und begrenztes gut, auch wenn es die Telekom einen glauben machen will
 
Zuletzt bearbeitet:
Telekom-DSL-Optionen-2016.png
 
Ich wollte damit nur andeuten, dass vielleicht endlich so mal diese Flut an Videos, eher zurück gehalten wird, wenn ein kleiner Junge sieht, das sein Video 1 Gigabyte groß ist, und er sich das dann zweimal überlegt, das hochzuladen, wie er tanzend gegen einen Baum läuft.

Das war nur meine Intention. Natürlich ist diese Drosslung keines Wegs in irgendeiner Form aktzeptabel, aber sollten die anderen DSL Provider nachziehen, steht man vor der Entscheidung zwischen not und Elend. Ich habe kein Kabelanschluss und wenn die Telekom das schafft, und andere mitziehen, hat man eh keine Wahl mehr...
 
Hi,

@Klonky

Warum sollte er das nicht mehr hochladen? Kann dir doch egal sein?! Wenn es dir nicht gefällt schau es nicht an. Wenn er es trotzdem hochladen will darf und soll er das!

Du bist nicht der Maßstab, also schau über den Tellerrand und (ich muss es leider so formulieren) unterstehe dich hier andere mündige Bürger bevormunden zu wollen!

VG,
Mad
 
Sorry aber 384 ist halt einfach ein absolutes No-Go. Warum nicht auf 3000? Aber wer 100GB traffic am Wochenende verschießt der sollte sich wirklich mal darüber gedanken machen ein bisschen vom PC wegzukommen. In 2016 kann das natürlich schon wieder anders aussehen.

Wenn Vodafone, 1&1 und Co schlau wären, würden die diese TElekom Sache jetzt richtig ausnutzen.

*Bei Uns werden Sie weder gedrosselt noch müssen Sie mehr bezahlen. Garantiert echte Flatrates - wechseln sie noch heute wenn sie nicht mit Vorzeit-Internet surfen möchten*

Das im TV und der Telekom werden die Leute davonrennen! Garantiert.
 
Mir doch egal, was er hochlädt und was nicht. Nur wo wird dieser Datenwahn ein Ende haben? Glaubt ihr, das die ganzen Backbones irgendwann mal nicht schlapp machen? Ich sehe das gerne bei den ganzen Knotenpunkte der Telekom UMTS Netze in Großstädte. Ich besitze vollen Empfang und 3G und trotzdem keine maximale Geschwindigkeit, da dort so viele Geräte dran hängen, dass das Backbone dahinter nicht mehr alles liefern kann.

Und nun kommen die neuen Wahnwitzigen Geschwindigkeiten der Kabelanbinder mit ihre 150-200 Mbit/s. Da fragt man langsam, ob es nicht langsam reicht mit der Geschwindigkeit? Ich sehe es schon kommen, wie irgendwann alles nach einandner gedrosselt wird, da einfach nur noch "unnötiger" Datentraffic verursacht wird.

Kleines Beispiel? Nehmen wir einen Reciever, der übers Internet sein HD Programm bezieht. Wieso muss er "Streamen", wenn der Fernseher garnicht aktiv ist. Er kann es, obwohl garkein Endgerät das anzeigt derzeit. Die meisten Menschen in Großstädte haben derzeit eh mit diesen Leistungsschwankungen zu kämpfen, dass gegen Abend die gesamte Bandbreite aufgebraucht wird von anderen. Aber hey, hauptsache immer mehr Traffic verursachen wollen.

Ich frage mich, wieso Youtube eine Geschwindigkeit von 200 mbit/s unterstützt? Ich meine, wieso sollte ich ein Video in einer Geschwindigkeit Buffern können, in der ich es niemals anschauen kann, selbst in 1080p. Solang ich es flüssig sofort sehen kann, ist es doch okay?

Nehmen wir noch etwas kleines dazu. Wieviele Videos werden angeklickt, sofort geladen und nach wenigen Sekunden wieder Geschlossen? Wieviel Traffic hat das verursacht, ohne überhaupt das Material gesehen zu haben, was er schon gebuffert hat innerhalb von Sekunden?
 
Sagt mal. Wo sind wir den jetzt?

Was sind schon 100 GB am Wochenende?

Eine 4 köpfige Famlie.

Die Kinder schauen 2 HD Filme an und die Eltern auch.
Dann machst du eine Datensicherung in die Cloud und schon sind 100 GB durch.

Was machen wir wenn 2016 4K Filme auf den Markt sind?
 
das die ganzen Backbones irgendwann mal nicht schlapp machen?

die sind relativ leicht und kostengünstig auszubauen

da dort so viele Geräte dran hängen, dass das Backbone dahinter nicht mehr alles liefern kann.
das ist kein Backbone Limit sondern grundlegendes Problem der Funktechnik

Die meisten Menschen in Großstädte haben derzeit eh mit diesen Leistungsschwankungen zu kämpfen, dass gegen Abend die gesamte Bandbreite aufgebraucht wird von anderen
aber auch nur die mit den Kabelanschlüssen.

ihre 150-200 Mbit/s. Da fragt man langsam, ob es nicht langsam reicht mit der Geschwindigkeit?
nein. Stichwort 4k videos

Die Kinder schauen 2 HD Filme an und die Eltern auch.
Dann machst du eine Datensicherung in die Cloud und schon sind 100 GB durch.

klar wenn du über das wochenende 60GB aus der cloud lädst sicher, momentan hat ein HD stream im worst case 5gb pro film
 
Zuletzt bearbeitet:
Klonky schrieb:
Mir doch egal, was er hochlädt und was nicht. Nur wo wird dieser Datenwahn ein Ende haben? Glaubt ihr, das die ganzen Backbones irgendwann mal nicht schlapp machen? Ich sehe das gerne bei den ganzen Knotenpunkte der Telekom UMTS Netze in Großstädte. Ich besitze vollen Empfang und 3G und trotzdem keine maximale Geschwindigkeit, da dort so viele Geräte dran hängen, dass das Backbone dahinter nicht mehr alles liefern kann.

Ja, zweischneidig. Einerseits wird über zu hohes Datenaufkommen gejammert, andererseits ist es doch gerade die Telekom, die über ihr Mobilfunknetz Spotify ohne Datenbeschränkung anbietet. :D

Und das gleiche wollen sie jetzt aufs Festnetz ausdehnen. Die eigenen Dienste werden beim Datenverkehr nicht mit angerechnet. Für mich ist das ganze nichts weiter als Profitgier, denn die wollen jetzt ihre eigene Dienste an den Mann bringen. Schliesslich muss man Kohle rein holen nach dem man in den letzten Jahren sehr viel Kohle im Ausland versenkt hat.
 
Hi,

Glaubt ihr, das die ganzen Backbones irgendwann mal nicht schlapp machen?

Jap - nachdem wir eine (Zitat) "gigantische Backbone Überkapazität" haben glaube ich das.

Kleines Beispiel? Nehmen wir einen Reciever, der übers Internet sein HD Programm bezieht.

Falls du sowas wie das "Entertain" Paket meinst: das läuft über Multicast.

Ich frage mich, wieso Youtube eine Geschwindigkeit von 200 mbit/s unterstützt? Ich meine, wieso sollte ich ein Video in einer Geschwindigkeit Buffern können, in der ich es niemals anschauen kann, selbst in 1080p. Solang ich es flüssig sofort sehen kann, ist es doch okay?

YouTube buffert mittlerweile eh ein wenig anders, die Logik dahinter wurde vor geraumer Zeit umgestellt.

VG,
Mad
 
heise Online schrieb:
"seine Produkte in den kommenden Jahren sukzessive auf vollständig IP-basierte Angebote umstellen"; die an einer "gering beschalteten Baugruppe älterer Technologie", also per ATM angebundene DSLAMs mit ADSL-Technik bis 6 MBit/s, angeschlossen sind

Dazu hatte ich letzten Freitag einen Anruf von der Telekom. Die Frau wollte mir das IP-basierte Angebot schmackhaft machen, doch nach dem ich ihr gesagt hatte das bei mir schon das maximal mögliche anliegt (DSL 2000 RAM) war sie nicht mehr so begeistert. Sie sagte dann nur das bis 2016 auch in meiner Straße die Möglichkeit besteht eine höhere Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Da mußte ich ihr wieder sprechen und habe ihr gesagt "das ich das nicht glaube denn ich wohne in einem kleinen Ort (ca. 1.100 EW)" . Da war die Dame dann baff und hat nur noch gesagt das ja noch Hoffnung bestehen könnte.
Einen anderen Anbieter kann ich nicht nehmen da Technisch nicht die Möglichkeit besteht und von LTE ganz zu schweigen ! Könnte also heißen das ich dann ab 2016 das nachsehen habe :(
 
abends ist youtbe nurnoch überfordert, da lädt teilweise nichts mehr und ich rede jetzt nicht mal von 720p :)
 
abends ist youtbe nurnoch überfordert

Njo bei Telefonica O2 kenne ich die YT Bremse nicht. Ich kenne diese Beschwerden nur von meinen Kollegen und Freunden die bei der Telekom sind. Einer mit UnityMedia hat dieses Problem auch.
 
time-machine schrieb:
ja genau laut telekom sollen wir für jeden gb den wir verbrauchen zahlen soweit kommt das noch.
100gb an einem wochenende ist gar nichts vorallem wenn man mit mehreren personen in einem haushalt lebt und mehrere kinder hat.
traffic kostet den providern gar nichts keinen cent wie ich oben schon erwähnt habe, muss traffic nicht erst wie rohöl eingekauft werden.

Was wäre daran falsch? Wieso muss es denn unbedingt alles umsonst geben? Durch die Flatrates finanzieren jetzt schon alle Kunden die Anschlüsse der Leute die das Angebot bis die Leitung glüht ausnutzen was sich letztendlich auch auf die Preise auswirkt.

Der einzige Punkt ist eine Sinvoll zu wählende Grenze und auch gute Preise für zusätzliche Datenvoluminas.

Der Schritt seitens Telekom ist an sich vollkommen richtig! Beim Mobilfunk ist dieses System schon lange umgesetzt und funktioniert perfekt. So bezahle ich bei Vodafone 20€ Monatlich für meinen Vertrag (mit 200MB die mir meistens ausreichen) und kann jederzeit mit einer SMS mein Volumen aufstocken.

Traffic kostet die Provider immer grössere Summen. Zum einen bezahlen sie Peering gebühren, zum anderen muss auch immer schnellere und teurere Technik an den jeweiligen Knoten angeschafft und verbaut werden. Letzendlich erreicht die Technik halt so langsam Grenzen an den die Telekom der Meinung ist dies nicht mehr Quersubventionieren zu können. Daran ist vom Prinzip nichts falsch. Ich hoffe hier glaubt niemand er würde mit seiner 100Mbit Leitung eine direkte Verbindung mit voller Bandbreite zu jeder Zeit erhalten und kann auch nachrechnen was passiert wenn mal 1Million+ Kunden irgendwann der Meinung ist die Leitung voll ausnutzen zu wollen.

Genau darum geht es hier. Telekom will die Anforderungen an die Hardware genauer bestimmen können und Leute die über eine gewisse Datenmenge kommen an den Ausbau der Infrastruktur beteiligen ohne die Preise auf alle Kunden abwälzen zu müssen. Ob die Grenzen nun sinnvoll oder zu niedrig bemessen wurden steht dabei zunächst auf einem ganz anderen Blatt. Am Ende werden eh alle Provider sich von dem Flatrate Mist trennen weil man die immer steigenden Datenvolumen auch irgendwie durch die Leitungen befördern muss und die Infrastruktur kostet nun mal Geld.

Entilzha schrieb:
Mag sein, dass es ein wenig übertrieben und viel ist, jedoch in eine WG, oder Mehrfamilienhaus durchaus denkbar

Genau hier liegt doch die Ausschlaggebende Aussage. Ein Mehrfamilienhaus, eine WG oder sonstwas bezahlt nach dem derzeitigen System genauso viel wie ein Single Haushalt oder jemand der nur ab und zu das Internet nutzt. Ist das so richtig? Nö! Wieso soll ich (wenn ich T Kunde wäre) dafür blechen das irgendwo in Deutschland bis zum erbrechen gesaugt wird? Andere Ressourcen (Strom, Gas, Wasser) werden letztendlich auch nach Verbrauch abgerechnet und nicht einfach als Steuer auf alle gleichmässig verteilt und seltsamerweise regt sich hier niemand darüber auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Thecriss schrieb:
Is jemand echt freiwillig bei der Telekom?`*wirr*

Ja, ich. Allerdings kann sich das ganz schnell ändern, wenn diese Drosselung auch bei Bestandskunden tatsächlich eingeführt wird. Obwohl ich bereits einen Entertain-Tarif inkl. VoIP-Telefonie habe, bin ich mir nicht sicher, ob ich irgendwann eine Kündigung von der Telekom erhalten werde, damit sie mir den neuen Vertrag aufdrücken können. Dem werde ich aber ganz sicher nicht zustimmen. ;)
 
Es bestehe der Verdacht, dass die neuen Bedingungen gegen die Netzneutralität verstoßen könnten, so Henn weiter. Sei dies der Fall, werde man im Zweifelsfall regulatorisch eingreifen, „um Transparenz und Netzneutralität zu wahren“.

Und dafür haben die eine Woche gebraucht das festzustellen.
Na hoffentlich reagieren sie schneller demnächst.
 
Zurück
Oben