Telekom -> Fragen zur Umstellung von ISDN auf VoIP

napecs

Lt. Commander
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Hallo !

Die Telekom drängt uns dazu im kompletten Haus und auch Geschäft von ISDN auf VoIP umzusteigen. Da wir mehrere Leitungen haben (3 Leitungen im Privathaus + Fax; 4 Leitungen im Geschäft + Fax + Türsprechanlage über Telefon geschalten) die kompliziert geschalten sind muss das ein Techniker übernehmen.
Frage:
- kann man seine normalen Faxe weiterhin verwenden? Die Faxe haben wir nämlich erst vor einem Jahr gekauft. Bei Amazon etc. konnte ich keine "VoIP-Faxe" finden, also scheint es soetwas gar nicht zu geben,oder?
- kann man seine normalen Telefone weiterverwenden, oder braucht man dazu auch die VoIP-Telefone? Falls ich neue Telefone kaufen muss: kennt ihr gute tragbare Telefone mit einer hohen Reichweite (Funkstärke)? Das brauchen wir, damit das Telefon im ganzen Geschäft funktioniert ohne Funklöcher

Danke und Grüße
 

Razor0012

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Generell kann man die alten Geräte weiter verwenden, einzig die Telefonanlage muss VoIP unterstützen und das ganze dann umsetzen. Die integrierte Telefonanlage einer Fritzbox kann z.B. mit ganz normalen DECT Telefonen, analogen Telefonen oder auch Faxgeräten betrieben werden, das ganze an einem VoIP Anschluss.
 
C

Creati

Gast
Du kannst eine FritzBox 7490 nehmen und dort die bisherige ISDN-Anlage anschließen. Auch verfügt die FritzBox über Anschlussmöglichkeiten für die analogen Telefone. Wie läuft das denn bisher? Habt ihr eine richtige Telefonanlage für alles?

Ich habe beispielsweise eine AVM 7490 im Einsatz, wo ein ISDN-Telefon dran hängt + 2 analoge. Parallel dazu läuft noch eine VOIP-Telefonanlage von Auerswald separat dahinter im LAN, um weitere analoge Telefone zu versorgen.
 
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HominiLupus

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Habt ihr 3 Telefone+Fax und 4 Telefone+Fax oder habt ihr wirklich insgesamt 4 bzw. 5 Leitungen?
Das ist doch ein RIESEN Unterschied.
 

Sun_set_1

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...oder eher 2 bzw 3 Leitungen mit je 2 Kanälen? :)

Aber letztlich ist es doch egal, lass den Techniker zum Besuchstermin kommen und Dir einen KVA geben. Den kannst Du dann teilgeschwärzt hier posten und man kann Dich perfekt beraten.

Geht ja nicht nur um die Geräte. Wenn man das Geschäft schon digital umstellt, sollte es schon zukunftssicher sein ;)
 
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chriss_msi

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Generell kann man die alten Geräte weiter verwenden, einzig die Telefonanlage muss VoIP unterstützen und das ganze dann umsetzen. Die integrierte Telefonanlage einer Fritzbox kann z.B. mit ganz normalen DECT Telefonen, analogen Telefonen oder auch Faxgeräten betrieben werden, das ganze an einem VoIP Anschluss.
Nein, die TK muss kein VOIP unterstützen, man benötigt allein einen Router mit S0-Bus (e.g. Fritzbox 7490), der Rest ist Plug'n'Play.

Dennoch hat Homini Recht, der TE sollte erst noch einmal ausführlich schreiben, wie die aktuelle Situation ist, was er unter Leitungen versteht, physisch geschaltete Anschlüsse oder Rufnummern.
 

Hauro

Admiral
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Sun_set_1

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Ich sag ja, Techniker kommen lassen und den KVA (geschwärzt) dann hier posten.

Dann kennt man den genauen Aufbau und kann eventuell auch Denkanstöße geben, was die spätere Einrichtung öffentlicher Hotspots im Geschäft angeht. Wenn man schon digitalisiert, dann doch direkt vernünftig :)
 

Razor0012

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Nein, die TK muss kein VOIP unterstützen, man benötigt allein einen Router mit S0-Bus (e.g. Fritzbox 7490), der Rest ist Plug'n'Play.
Hast Recht, war aber auch gemeint, dass die erste Telefonanlage (Fritzbox oder anderer Router oder eben eine Telefonanlage) VoIP unterstützen muss. Die Fritzbox ist immerhin eine vollwertige Telefonanlage, die das ganze auf Analog/ISDN umsetzt.
 

napecs

Lt. Commander
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Okay, super, ich Danke euch allen schon mal für eure Tipps und Ratschläge. Ich informiere mich nochmal genau über unsere Anlage und Aufbau und melde mich wieder.
Beste Grüße!
 

napecs

Lt. Commander
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So, ich habe nun noch mal ein paar neue Infos: die Anlagen sind einmal eine Telekom Octopus (das größte Modell) und einmal eine Telekom Eumex (208 oder 209). Beide sind etwa 20 Jahre alt. Das mit der Anzahl der Leitungen bzw. Kanäle konnte ich leider nicht exakt herausbekommen. Hilft das schon mal?
 
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K

Kurzschlus

Gast
Moin!

Zum ersten:

lasst euch nicht bedrängen, aber, irgendwann stirbt ISDN und es gibt nur noch AllIP.

Zum zweiten:

Fritzboxen sind was für den Privathaushalt, sie können zwar angeblich alles, aber eben als eierlegende Wollmilchsau.

Die Octopus und die alten Eumex waren berühmt für ihre Dauerhaltbarkeit und Konfigurationsmöglichkeiten, aber die Teile am Leben zu erhalten mit irgendwelchen dazwischen geschalteten Wunderboxen ist ne Krücke.

Allerdings haben die schnurlosen Octopusse öfters mal altersbedingt diverse Macken.

Du solltest mal in Erwägung ziehen, sich komplett von der Altanlage zu trennen.

Analoge Endgeräte können auch weiter verwendet werden, inklusiv der Faxgeräte.

Eine neue TKAnl, also Telefonanlage mit eben AllIP-Tauglichkeit, internem ISDN-Bus und analogen Schnittstellen kann nebst Türsprechanlage einszueins integriert werden.

Nur, eines ist klar, sowas gibt’s nich für 150 Euronen.

http://www.auerswald.de/de/produkte/telefonanlagen/small-office/compact-4000/features.html

Nein, ich möchte keine Werbung machen, ich bin eben Auerswald-Fan.

Im übrigen habe ich Jahrzehnte direkt am und beim Kunden für ein größeres Telekommunikationsunternehmen gearbeitet und weiß, wovon ich rede.

GrussGruss
 
F

frankpr

Gast
die Anlagen sind einmal eine Telekom Octopus (das größte Modell)
Das wäre dann eine Octopus 8818 L. Sicher, daß es die größte ist? Ich glaube kaum, daß Ihr eine Anlage für einige 100 Nebenstellen mit mehreren großen Schränken, inkl. Notstromversorgung, habt. Genauer Typ wäre schon einmal hilfreich. Eventuell Octopus E10, E20 oder E30?
Nein. Anzahl und Art der ISDN Anschlüsse (Mehrgeräte oder Point to Point (Durchwahl)) wäre schon eine erforderliche Angabe. Sollte aus dem Vertrag oder der Telefonrechnung hervorgehen.
Sind es aktuell mehrere ISDN Anschlüsse im geschäft (ich vermute mal 2), wäre die beste Lösung, einen Anschluß im D-LAN Tarif mit erhöhter Anzahl der Sprachkanäle zu nehmen, dazu die Digitalisierungsbox Smart. Die Box stellt dann bis zu 2 ISDN Anschlüsse, also 4 Sprachkanäle, für die Octopus bereit und ist auch Internet Router. DAS wäre eine professionelle Lösung für Geschäftskunden, und nicht der AVM Pillepalle.

Zum Thema nicht bedrängen lassen: alle Anschlüsse werden auf IP umgestellt, ob der Kunde will, oder nicht. Will der Kunde nicht, wird der Vertrag zum nächsten Ende der Laufzeit von der Telekom schlicht und einfach nicht verlängert.
 

napecs

Lt. Commander
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Ich danke euch vielmals für eure Antworten, das ist richtig nett von euch.
Ja es handelt sich tatsächlich um die Octopus E30 im Geschäft, die Anlage im Privathaus ist eine Eumex 209.
Es kommt uns nicht zu sehr auf den Preis an, es ist nur extrem wichtig, dass alles reibungslos und 100% funktioniert, da das Geschäft auf ein funktionierendes Telefon angewiesen ist. Wir wollen allerdings auch nicht unnötigerweise beide Faxe und sämtliche Telefone austauschen bzw. neu kaufen müssen. Ich lade später noch die Daten des Telekom Angebots hoch.
 
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F

frankpr

Gast
Dachte ich mir, die 8818, von Variante S bis L im Vollausbau, habe ich jahrelang gebaut und entstört. Das wäre wohl etwas groß gewesen. ;)
Wenn Du Dich, vorausgesetzt, es sind im Geschäft maximal 2 ISDN Anschlüsse, für das entscheidest, was ich geschrieben habe, entfällt nur der DSL Splitter, der ISDN NTBA und der alte DSL Router. Alles Andere bleibt wie bisher, keine Umgewöhnungen, keine neuen Geräte (außer der Digitalisierungsbox). Die Octopus E30 ist sehr langlebig, würde sich also lohnen.
 

Sun_set_1

Captain
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Und wenn eine Leitung übrig bleibt, seperaten Anschluss buchen und einen Hotspot für das Geschäft darüber laufen lassen. Lockt Kunden und mit separatem Anschluss bzw Leitung wärst Du rechtlich und sicherheitstechnisch ebenfalls auf der sicheren Seite.
 
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