keshkau
Commodore
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- März 2007
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Im Thread „Telekom-Streik: Verdi nimmt erste Hürde“ (# 23) habe ich schon einmal auf die Gehaltsschere zwischen der T-Com und ihren Mitbewerbern hingewiesen:
Demnach verdienen sowohl Monteure als auch Call-Center-Agents (egal ob mit oder ohne Berufserfahrung) bei der T-Com wesentlich mehr als vergleichbare Mitarbeiter bei der Konkurrenz, wobei die T-Com-Angestellten zugleich die kürzeste Wochenarbeitszeit haben (mit 34 Stunden gegenüber 38-40 Stunden bei der Konkurrenz).
http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/303044;jsessionid=F7DF0B042A3CC320D478AD3F36F32916
Wenn ich die Monteure mit Berufserfahrung herauspicke und das Jahresgehalt durch 52 Wochen und das Ergebnis noch einmal durch die Wochenarbeitszeit teile, dann liegt der T-Com-Monteur bei einem Stundenlohn von 19,74 Euro. Das Elektrohandwerk in Rheinland-Pfalz zahlt dem gegenüber nur 12,92 Euro. In Sachen-Anhalt liegt der Schnitt erwartungsgemäß niedriger bei knapp 8,92 Euro.
Die T-Com zahlt bezogen auf die Stundenlöhne also 121,3 Prozent mehr als die IG-Metall in Sachsen-Anhalt für ihre Beschäftigten herausgeholt hat und immer noch 52,8 Prozent mehr im Vergleich zu Rheinland Pfalz.
Und was fordert die T-Com? Lediglich 9 Prozent Lohnabschlag und die 38-Stunden-Woche, die bei der Konkurrenz der Normalfall ist , wenn dort nicht sogar 40 Stunden gearbeitet werden. Aber anscheinend fällt den Beschäftigten die Rückkehr in die Realität zu schwer. Deshalb wird lieber gestreikt.
Demnach verdienen sowohl Monteure als auch Call-Center-Agents (egal ob mit oder ohne Berufserfahrung) bei der T-Com wesentlich mehr als vergleichbare Mitarbeiter bei der Konkurrenz, wobei die T-Com-Angestellten zugleich die kürzeste Wochenarbeitszeit haben (mit 34 Stunden gegenüber 38-40 Stunden bei der Konkurrenz).
http://www.telekom.de/dtag/cms/content/dt/de/303044;jsessionid=F7DF0B042A3CC320D478AD3F36F32916
Wenn ich die Monteure mit Berufserfahrung herauspicke und das Jahresgehalt durch 52 Wochen und das Ergebnis noch einmal durch die Wochenarbeitszeit teile, dann liegt der T-Com-Monteur bei einem Stundenlohn von 19,74 Euro. Das Elektrohandwerk in Rheinland-Pfalz zahlt dem gegenüber nur 12,92 Euro. In Sachen-Anhalt liegt der Schnitt erwartungsgemäß niedriger bei knapp 8,92 Euro.
Die T-Com zahlt bezogen auf die Stundenlöhne also 121,3 Prozent mehr als die IG-Metall in Sachsen-Anhalt für ihre Beschäftigten herausgeholt hat und immer noch 52,8 Prozent mehr im Vergleich zu Rheinland Pfalz.
Und was fordert die T-Com? Lediglich 9 Prozent Lohnabschlag und die 38-Stunden-Woche, die bei der Konkurrenz der Normalfall ist , wenn dort nicht sogar 40 Stunden gearbeitet werden. Aber anscheinend fällt den Beschäftigten die Rückkehr in die Realität zu schwer. Deshalb wird lieber gestreikt.