News Telekom: Großer Streik und schlechte Zahlen

Wenn du von mir redest dann bist zu unglaublich bescheuert, weißt nichts von mir und meiner Familie und wagst es so über mich zu reden. Soviel zu gutem Stil.

Wo schrieb ich was von dir und deiner Familie?!
Bist du bei der Telekom? Ich denke mal nicht, denn sonst wüsstest du, was man da so verdient. Also kann ich nicht erkennen wo ich über dich und deine Familie zu reden, denn es geht hier eben nur um Mitarbeiter der deutschen Telekom.

Und wer meint, dass die Telekom Mitarbeiter doch soo arm dran wären, der hat sich offensichtlich nicht mit der Materie befasst. Wer dann nicht mal glauben will, dass ein Telekom Mitarbeiter 3000€ Brutto im Monat verdient und den Diskussionspartner noch Pauschalisierungen vorwirft, obwohl er selbst keine Ahnung von der Thematik hat, der betreibt einen schlechten Diskussionsstil.

Ich habe keinesfalls die Wahrheit für mich gepachtet. Doch wenn das gegenüber unfähig ist sich mit der Faktenlage zu befassen und daher eine Unwahrheit nach der anderen zum Besten gibt, dann sieht es natürlich so aus als sei ich rechthaberisch. Wobei sich das "Recht haben" darauf beschränkt, dass man dem Diskussionspartner die Realität vor Augen führt und ihn so auf den Boden der Tatsachen holt.

maclion schrieb:
Das fängt von den Outsourcing an

Kann man das pauschalisieren? In meinen Augen ist Outsourcing ein normaler Vorgang der durchaus auch positive Konsequenzen haben kann. Wäre schön, wenn du hier konkreter erläutern könntest, was du meinst. Und vor allem die Auswirkungen auf die Bilanz der Telekom.

maclion schrieb:
hört bei den doch so geliebten Immobliensachen auf

Die Überbewertung der Telekomimmobilien war sicher ein schwerwiegender Fehler, den allerdings nicht nur die Manager von damals zu verantworten haben. In erster Linie hat der Staat bei der Veräußerung der Telekom fleißig beschissen.
Ferner hat dieses Ereignis nichts mit den heutigen Problemen der Telekom zu tun.

maclion schrieb:
[...]das sich die Fachpresse seit 1996 fast monatlich das Maul über Telekom zerrissen haben.

Da weist du mehr als ich ... bitte kläre mich auf.
 
Ich argumentiere nicht mit irgendwelchen Statistiken oder Zahlen sondern rein aus Erfahrung und das tut keiner von euch beiden. Für mich ist hier Schluss, wir wollen doch die schöne Volksmeinung von den reichen Telekommitarbeitern nicht trüben.

btw, Deadalus, direkter als ich kann man glaub ich nicht mit der Materie beschäftigt sein, aber behalt dir nur deine Meinung, es gibt nur ab und zu auch eine andere.
 
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Benjamin_L schrieb:
Ich argumentiere nicht mit irgendwelchen Statistiken oder Zahlen sondern rein aus Erfahrung und das tut keiner von euch beiden. Für mich ist hier Schluss, wir wollen doch die schöne Volksmeinung von den reichen Telekommitarbeitern nicht trüben.
Wie viele Telekom Mitarbeiter kennst du? Und wie genau weist du über ihre finanzielle Situation bescheid?

Ich kenne 2 Telekom Mitarbeiter! Diese stehen finanziell sehr gut da und haben extrem gute Arbeitsbedingungen. Der eine ist mehrfacher Familienvater und baut gerade sein 2. Haus. Der andere hat Zeit genug sich noch etwas nebenher zu verdienen (worauf er keinesfalls angewiesen ist). Er fährt ein sehr gutes Auto und muss auch sonst nicht auf den Euro schauen.

Und jetzt sage mir nochmal ich würde nur mit Statistiken argumentieren.
 
Und deswegen verdienen alle so gut? Zweites Haus, Durchschnittsmitarbeiter, sicher.
 
Dann geht das Geld zuhause wohl irgendwo unter, wovon ich nichts mitbekomme, ist dann wohl die wahrscheinlichste Möglichkeit.
 
Ja die von keschkau gelieferten Zahlen sind Tarifgehälter auf die jeder Mitarbeiter einen rechtlichen Anspruch hat.

Und ein zweites Haus ist für einen normalen Arbeitnehmer durchaus finazierbar, wenn man z.B. das erste Haus abbezahlt hat...

Wie lange soll das jetzt noch so weiter gehen bevor du erkennst, dass du daneben lagst? Oder kommt dein Ego damit nicht klar?

Und mich stellst du als besserwisserischen Rechthaber hin? :lol:

Bist du Telekom Mitarbeiter? Kennst du Telekom Mitarbeiter?
Kennst du Telekom Mitarbeiter deren Einkommen unter dem von keschkau geposteten liegt?
 
Also unser Haus (ich sehe hier kaum Luxus, oder besondere Einrichtung, wie ich sie von anderen Familien kenn, nichtmal der Dachboden ist ausgebaut) ist unter größten Anstrengungen nach 20 Jahren abbezahlt, klar wenn meine Eltern bis zum Tod nochmal soviel sparen, ist bestimmt ein zweites drin.
 
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ich gehe mal davon aus, das hier wenigstens 90% aller Leser und Schreiber normale Arbeiter(bzw zukünftige) sind. Mit jedem der nicht Arbeiter ist, sondern Arbeitgeber, mit dem braucht man über sowas ja eh nicht zu diskutieren. Na wie auch immer.

Aber warum um alles in der Welt wollt ihr, das ein anderer Arbeiter weniger verdient, anstatt das einer der zu wenig verdient, mehr bekommt ? Wie bekloppt ist das denn ?

Da spricht nichts als der pure Neid. Denn anstatt das man zusammenhält und für etwas kämpft(z.b. vernünftige und angemessene Mindestlöhne) zerfleischt man sich gegenseitig und die Arbeitgeber lachen sich ins Fäustchen.

Nicht der Arbeiter der mehr verdient nimmt euch etwas weg, sondern der Arbeitgeber der euch zu wenig bezahlt tut das. Lasst euren Frust an denen aus.

Und kommt mir nicht mit den Problemen von irgentwelchen Unternehmen. Die scheren mich genauso viel, wie sich die Unternehmen um die Probleme der Arbeitnehmer scheren.
 
Und wenn du Beispielsweise ein Haus erbst, dann kannst du direkt ein neues Bauen und lieferst als Sicherheit für das neue Haus das alte Haus. Dann vermietest du das neue Haus bis deine Kinder alt genug sind darin zu wohnen.
Klappt das, dann ist das Haus nach 20 Jahren schuldenfrei und deine Kinder haben neben dem Haus in dem sie groß geworden sind noch ein zweites Haus auf das sie beim Erbe hoffen können ...

Aber wir sprechen hier nicht über die Finanzierung von Immobilien sondern über die Mitarbeiter der Telekom. Und man belegte dir anhand von Tariflöhnen, dass die Mitarbeiter der Telekom sehr viel Geld bekommen. Und ich lieferte dir die dazu passenden Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis.

So und jetzt bist du dran: Wie willst du mir plausibel machen, dass ich von einer anderen Annahme ausgehen sollte?

Beschränkst du dich in dem Fall mit der Beweisführung auf Beleidigungen und Beschimpfungen oder lieferst du mehr als mir vorzuwerfen, dass ich ein Rechthaber sei ...

Realsmasher schrieb:
Und kommt mir nicht mit den Problemen von irgentwelchen Unternehmen. Die scheren mich genauso viel, wie sich die Unternehmen um die Probleme der Arbeitnehmer scheren.

Was ist das denn bitte für eine destruktive Einstellung?!
Schon mal dran gedacht, dass die "Probleme von irgendwelchen" Unternehmen auch die Probleme der Arbeitnehmer sind?!
Wenn die Telekom irgendwann gar keine Kunden im Privatkundensektor hat, weil man es nicht geschafft hat die Kosten und somit auch die Preise für die Produkte zu senken, dann wird es auch keine Arbeitnehmer mehr geben bei der Telekom.

Dann hat der Telekom Mitarbeiter ja echt gewonnen ... er bekommt zwar keine 9% Lohnkürzung ... dafür dann in 5 Jahren 100% Lohnkürzung.

Der Egoismus lebe hoch ...
 
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Es gibt die einen und die anderen, habe nie etwas anderes behauptet. Aber pauschal zu sagen warum streiken, denen gehts doch sowieso viel zu gut ist schlichtweg falsch. Und bevor du das Wort Beleidigung in den Mund nimmst, denk bitte nochmal nach und les was du und ich geschrieben haben...
Und Haus erben hat jetzt wohl nichts mit dem Thema zu tun, oder? Welcher "Normalarbeiter" kann sich denn zwei Häuser mit seinem Geld bauen, denke das der Anteil ist sehr gering.
 
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Hehe, 38 statt 34 Stunden. Das sind schon arme Schweine. *hust* :lol:

Aber was anderes:
Der im Augenblick existierende Preiskampf ist wirklich derb. Es ist für ein Serviceunternehmen dieser Größe nicht mehr möglich ohne Einschnitte bei den Löhnen zu existieren. Imho ist die TKOM hoch genug eingestiegen um sich im Notfall von den Gewerkschaften runterhandeln zu lassen (vllt. 6-7%?).

Die Tkom hat sich den Mist aber wirklich selbst eingebrockt. Immer mieser werdender Service rechtfertigt eben die Preise nicht. Das Problem daran ist allerdings:
Wer ist denn "Das Management"? *Fanfaren*
Der Vorsitz? Oder auch der Rest vom oberen Management? Oder auch die Abteilungsleitungen und Teamleiter? Warum hat da keiner die Fresse aufbekommen? Oder die Mitarbeiter, die es immer so genau sehen das ihr Unternehmen den Bach runtergeht? Warum wird nicht mal gestreikt wenn´s nicht ums Geld sondern um den Kurs des Unternehmens geht?

In meinen Augen hat der ganze Laden Mist gemacht und schiebt sich nun gegenseitig den schwarzen Peter zu. Vom Lager bis zum Cheffe. Same shit, different day. Als wenn´s jemals anders wäre. :rolleyes:
 
Meinst du ernsthaft die "da oben" interessierts was son kleiner Teamleiter sagt? Es gibt bestimmt welche die es versucht haben, aber ob die noch Teamleiter sind? Dass die Arbeit immer mehr wird und somit der Service nicht besser werden kann sollte leicht ersichtlich sein, aber das sollte es bei vielen anderen Dingen auch.
 
http://www.focus.de/finanzen/boerse/aktien/telekom_nid_33411.html

Dieser Artikel ist vom August 2006, also schon etwas älter, aber deshalb nicht weniger aktuell. Demnach hat die Telekom von Januar bis Juli 2006 insgesamt eine Million Festnetzkunden verloren. Über das zweite Halbjahr 2006 liegen mir keine Zahlen vor, aber im ersten Quartal 2007 waren es noch einmal 600.000 Abwanderungen. http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,478700,00.html

Im erstgenannten Link ist noch von Umsatzeinbußen die Rede, die in diesem Zusammenhang natürlich nicht ausbleiben, sowie davon, dass der Markt für schnelle Internetzugänge zu 96 % von der Konkurrenz beherrscht wird.

Dann findet sich noch ein interessanter Hinweis in dem Artikel: „Gleichzeitig will der Konzern seine Kosten senken und dazu das bisherige Telefon-Netz früher als geplant vollständig durch ein IT-Netz auf Basis des Internet-Protokolls ersetzen. Das aber lässt sich mit erheblich kleinerer Mannschaft fahren als die herkömmliche Technik. ‚Der Personalabbau wird weitergehen‘, resümierte Ricke.“

Zunächst frage ich mich, warum die Telekom ihren bisherigen Mitarbeiterstamm behalten soll, wo doch die Kunden in Scharen kündigen. Damit sinkt ja automatisch der Personalbedarf, so wie er bei einem starken Kundenzuwachs auch steigen würde.

Aber besonders interessant ist der zweite Hinweis. Die Umstellung auf das Internet-Protokoll soll grundsätzlich dafür sorgen, dass der Bedarf an Mitarbeitern gesenkt werden kann. Das werden einige jetzt als Innovation feiern, während sich andere darüber aufregen werden, dass dies Jobs kosten wird. Aber so funktioniert es im Wirtschaftsleben. Ineffiziente Bereiche brechen weg, andere entstehen dafür neu. Ein Kommen und gehen.
 
@Benjamin:
Meine Frage ist eher eine Grundsätzliche:
Warum schaffen es 22 000 Leute (das ist eine große Menge) erst dann auf die Barrikaden zu gehen, wenn´s an den eigenen Hals geht? Klar, es ist nicht gängig, aber warum rottet man sich nicht früher zusammen und protestiert generell gegen der Kurs des Unternehmens?

Aber dazu müsste man glaube ich einen eigenen Thread aufmachen, das geht zu weit ...
 
Natürlich ist es logisch, dass der Markt sich verändert, aber macht es wirklich Sinn Leute zu entlassen, den Service von ungeschulten Zeitarbeitskräften in nem Call Center machen zu lassen, wenn man um die Kunden kämpft?

@Wintermute: Wer traut sich wenn er ne Familie zu versorgen hat, etc. andere finanzielle Verpflichtungen hat "aufmüpfig" zu werden, ist halt immer so ne Sache.
 
Es macht keinen Sinn. Ist imho sogar sowas von dermaßen bescheuert, das mir die Worte fehlen.
 
edit: ok habs kapiert.
 
Benjamin_L schrieb:
Es gibt die einen und die anderen, habe nie etwas anderes behauptet. Aber pauschal zu sagen warum streiken, denen gehts doch sowieso viel zu gut ist schlichtweg falsch.

Es gibt bei der Telekom eben nicht solche und solche ...

Wie oft denn noch?! Es sind Tariflöhne auf die jeder Arbeitnehmer der Telekom einen Rechtsanspruch hat!

@Wintermute:

Nun ja aber es ist ja sogar dieser faule, inkompetente (soll keine Pauschalisierung sein) Mitarbeiter im Call Center der auf seinem Beamtenarsch sitzt (auch nicht pauschalisierend gemeint) und dem Kunden seine Unlust durchs Telefon spüren lässt.
Es kommen sooo viele Faktoren zusammen.

Aber ein Faktor ist nun mal unbestreitbar und dafür gibt es auch keinen "Schuldigen":
Die Telekom ist nun einmal auf der Kostenseite nicht Konkurenzfähig.

Naja und zu den ungelernten Call Center Mitarbeitern ...
Ich hab mitlerweile schon viele Firmen durch. Und komischerweise kommen mir die Servicemitarbeiter bei den günstigeren Anbietern weitaus kompetenter vor. Zum Beispiel der Vergleich T-Mobile zu E-Plus...
 
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