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Telekom VDSL Privat- oder Geschäftskundenanschluss wählen?

Cyda

Lieutenant
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Jan. 2011
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Hallo miteinander,
mein Vater muss demnächst seinen Firmenanschluss von ISDN ohne Internet auf einen IP Anschluss umstellen. Es handelt sich um einen kleinen Betrieb mit 2 Rufnummern (Telefon und Fax). Feststeht dass er bei der Telekom bleiben möchte, die beiden Rufnummern erhalten bleiben sollen und er einen 16Mbit Anschluss möchte wobei 50Mbit möglich wären.

Ich selbst stecke nicht mehr in den Tarifen drinnen und benötige euren Rat da mir die Tarifmodelle nicht ganz klar sind.

Zur Auswahl stehen der DeutschlandLAN IP Start Tarif für Geschäftskunden und der MagentaZuhause S Tarif. Wichtig ist eine Entstörung innerhalb von 8 Stunden.
Beide Tarife sind für mich identisch außer dass der DeutschlandLAN Tarif keine Bereitstellungsgebühr beinhaltet und für 3€ Extra pro Monat die 8 Stunden Entstöroption beim Privatkundenanschluss dazu gebucht werden können und hier in den ersten 12 Monaten 15€ günstiger sind.
Sehe ich das richtig, dass sich beide Tarife im Grunde nichts nehmen? Ich würde zum DeutschlandLAN Tarif tendieren, einfach weil es ein Geschäftskundenanschluss ist.

Gibt es eigentlich noch separat zubuchbare ISDN Anschlüsse? Mir wäre es lieber wenn der Internetanschluss unabhängig von dem Telefon und dem Fax laufen würde. Dazu finde ich aber nichts mehr. Früher hatte ISDN 4€ extra pro Monat gekostet, meine ich.

Der Einzige Unterschied scheinen die mietbaren Router zu sein. Das Telefon und das Fax würde ich per TAE Stecker oder S0 Adapter anschließen so dass ein Speedport oder eine Fritzbox ausreichen würden. Für Geschäftskunden gibt es den Zyxel 5510 der mir als ausreichend erscheint. Allerdings habe ich keinerlei Erfahrungswerte mit den Business-Routern.

Könnt ihr mir bei der Entscheidung weiterhelfen?
 
Vergiss diesen Tarifzusatz mit 3 EUR für 8 Stunden Entstörungszeit. - Hatte ich auch über 2 Jahre oder so, und hab in der Zeit 3x den Service versucht in Anspruch zu nehmen. - Kannste vergessen. - Der Techniker kommt, wie sonst auch immer am nächsten Werktag.

Für Business Kunden nur Business Anschlüsse. - Kostet mehr, aber der Service ist auch besser/schneller. Ich käme nie auf die Inee für einen Geschäftskundenanschluß einen Privatkundentarif abzuschließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ISDN ist tot. Bei Neuverträgen unmöglich zu bekommen. Bei der Telekom laufen Altverträge spätestens nächstes Jahr aus. Es gibt keinen Grund die alte Leier abzuspielen. Ich hätte Telefon und Internet lieber getrennt. Das ist Geschichte und VoIP ist genauso stabil, wie ISDN.
 
Danke euch beiden! Dann wird es der DeutschlandLAN Anschluss.

Ich dachte mir, auf der IP Plattform gibt es ja des Öfteren Updates die zu Problemen führen können. Ich selbst bin seit mittlerweile 7 Jahren VDSL Kunde und hatte bisher einen Ausfall der sich über einige Stunden zog da wohl ein Plattform Update fehlschlug und damit mehrere tausende Kundenanschlüsse in meiner Region ausgefallen sind. Ich denke so etwas gibt es bei ISDN nicht. Aber ok, auch gut und was gespart. :)
 
Bedenke auch das die Beträge bei Geschäftskunden exkl. MwSt. sind.
Ob GK oder PK Tarif kommt denke ich auch ein wenig auf die Lage an.
Bei uns im Kuhkaff lohnt sich kein GK Tarif, da eh immer derselbe "Techniker" (aus'm Nachbardorf) kommt egal ob PK oder GK :D
 
Im Fall meines Vaters handelt es sich mehr oder weniger auch um ein Kuhkaff. Der nächste Telekomstützpunkt dürfte 15km entfernt liegen und dabei handelt es sich um eine Großstadt. Ich hatte selbst mal vor einigen Jahren ein Praktikum bei der Telekom in einer Kleinstadt absolviert und meine auch dass die "normalen" Techniker die Firmenkunden betreuen müssen. Nun ist ja keine Telefonanlage geplant so, dass im Notfall auch jeder Techniker damit klar kommen sollte.
 
ISDN ist tot. Gibts nicht mehr. Exitus.
Telefon ist immer VoIP, keine Ausnahme mehr.

Das 5510 ist nicht besser als eine typische Fritzbox, könnte aber billiger sein da von Telekom etwas subventioniert als eine FB. Sofern eine ISDN Telefonanlage besteht würde ich ne FB 7490 kaufen, die hat nen S0 Anschluß und man kann direkt die alte ISDN Telefonanlage dranhängen und fertig. Ginge bei der 5510 auch: die hat auch nen S0.

Das mit den 8 Stunden ist schönes Marketing, aber das kann sich die Telekom in die Haare schmieren. Wenn der Bagger da war, dann war er eben da, egal ob Business oder Magenta Zuhause. Dito bei größeren Problemen mit der Backboneinfrastruktur, was auch schon geschehen ist. Business und Zuhause sind eben das exakt gleiche Netz, höchstens das die Businessanschlüsse nach dem Desaster zuerst angeschlossen werden.
 
Hm, guter Hinweis danke. Momentan ist eine kleine alte/ältere ISDN Telefonanlage verbaut an der 4 TAE Dosen über die Klemmen angeschlossen sind, die quer auf dem kleinen Gelände verteilt sind. Dahinter hängen eine analoge Basisstation mit 3 Handteilen, ein analoges Fax und ein analoges Wählscheibentelefon. Eigentlich hatte ich geplant die Telefone gegen 1-2 Basisstationen oder per DECT mit 3-4 Telefonen und einem Fax auszustatten. Wenn ich die TK-Anlage ohne Konfigurationsanpassung direkt an den Router hängen kann, würde ich diese Variante wohl bevorzugen. An die TK-Anlage möchte ich nicht da mir dazu die Konfigurationsdaten fehlen und ich diese nicht eingerichtet hatte.
 
Wenn nix dafür spricht, die alte TK Anlage zu behalten würde ich sie auf kurz oder lang entsorgen. Mit den paar Geräten die dran hängen brauchst du vermutlich nicht mal unbedingt nen SIP Trunk, sondern kannst alles direkt an den Router klemmen.
 
Ich kann das auch nicht beurteilen. :( Bei der momentanten TK-Anlage handelt es sich um eine Eumex 401. An den analogen Ports hängt nichts. Es sind lediglich 4 weitere TAE Dosen an den Klemmen angeschlossen die verteilt auf dem kleinen Gelände hängen. Dahinter hängen 1x Fax, 1x Basisstation Telefon mit 3 mobilen Handteilen, 1x Telefon mit Wählscheibe und Außenklingel.

Ich würde die Anlage auch entsorgen und wenn möglich:
  • 0815 Fritzbox oder Speedport mieten/kaufen
  • an FON1 die alte Basisstation anschließen und die 3 Handteile auf dem Gelände verteilen
  • an FON2 das alte Faxgerät anschließen
  • 3 neue Handteile per DECT am Router anmelden dass diese mit der Basis auf FON1 klingeln

Aber 2 Punkte stören mich daran.
Zum einen müssten die 3 neuen DECT Handteile 50m mit 2 Hauswänden dazwischen überwinden können.
Und irgendwie sollte die Außenklingel (irgendein alter Kasten von der Post) noch anschließbar sein damit nichts neues beschafft und montiert werden muss.
 
ISDN ist leider tot. VOIP funktioniert so lange gut, bis du mal höhere Last im Downstream hast. Dann beginnt das Zerhacke der Sprache.

QoS der Fritzbox hilft auch nicht, da diese nur den Upstream begrenzt. Aber im Downstream VOIP nicht priorisiert. Dort gibt es dann Spikes und Packetloss.

ISDN hat solche Probleme nicht, da darüber nur die Telefonie geht.

VOIP ist nur für den Anbieter billig und für den Kunden nervig, sofern die Leitung nicht nur idled.
 
Ich schrieb ja "auf kurz oder lang" ;) Erstmal nen Router mit S0 Anschluss besorgen, testen ob die Anlage dann noch funktioniert wie sie soll, dann weitergucken.

PS: Was für eine Aussenklingel? Eine Sprechanlage?
 
Das Problem ist, wenn dann muss alles passen da ich meine Eltern nur recht selten besuche. Wobei ich momentan eh und je zwischen dem Zyxel und einer mittelklassigen Fritzbox schwanke. In beiden Fällen ist ein S0 Port vorhanden.

Bei der Außenklingel könnte es sich um den Post WK951 handeln. Das Ding ist an einer Hauswand montiert und klingelt parallel mit den Telefonen mit. Es dient im Endeffekt nur dafür dass mein Vater hört dass jemand anruft wenn er draußen ist da er die Mobilteile nicht mitnimmt. Der Kasten ist momentan an einer TAE angeschlossen die wiederum an die TK-Anlage geht.
 
Wenn dir Telefonie wichtig ist dann entkopple es. Zieh die Nummern zu einem VOIP Anbieter ala SIPgate, nimm eine Fritzbox als VDSL Router und besorg dir einen kompatiblen LTE Stick als Backuplösung falls das VDSL mal nicht geht.

Das kostet dich dann natürlich nomal 20-30€ mehr im Monat, aber du schaffst Ausfallsicherheit.
Alternativ lass alles bei der Telekom und stell im Telefoniecenter ein, dass bei Nichterreichbarkeit des VOIP Clients der Anruf aufs Handy ungeleitet wird.

Eine Fritzbox 7490 kannst du bei der Telekom als Geschäftskunde kaufen. Ist zwar teuer als im Einzelhandel, hat aber den Vorteil dass die Telekom bei Störungen die Firtzbox als "echten Telekom Router" akzeptiert und dir nicht sagt "klemmen sie erstmal den Telekom Router an dann sehen wir weiter".
 
asus1889 schrieb:
ISDN ist leider tot.

Das bedauere ich ebenfalls.

VOIP funktioniert so lange gut, bis du mal höhere Last im Downstream hast. Dann beginnt das Zerhacke der Sprache.

Das was Du beschreibst gilt für Telefonieren über das Internet. Im Internet hast Du keinerlei Kontrolle über die Qualitätsparameter der Verbindung, das ist was für Hillbillys die mit dem Dosentelefon aufgewachsen sind.
Kommt VoIP über den ISP, dann hat dieser alle Einflußmöglichkeiten und kann auch im Downstream darauf achten dass ausreichend Bandbreite für VoIP verbleibt.

Soweit die Theorie. Aus der Praxis, am Telekom AllIP-Anschluß mit anfänglich 16/2,4 und nun 90/38 Mbit kann ich diese Theorie als bestätigt ansehen. Weder bei regulären noch bei testweisen Uploads / Downloads zusätzlich zum Gespräch gab es bisher Probleme.
 
Hallo, danke für den interessanten Ansatz h00bi aber ich denke mal, da wird mein Vater nicht mitspielen und mir ist die Sache auch etwas kurios. Die Telefonnummern bestehen seit Jahrzehnten, wenn die warum auch immer durch den Wechsel oder den SIP Provider "verloren" gehen würden. :rolleyes:
Die automatische Weiterleitung bei besetzt über das Kundencenter ist ein sehr guter Hinweis.

Die Entscheidung steht, es wird nun wohl doch eine Fritzbox 7490 wenn die Telekom nicht zufällig in den nächsten Tagen/Wochen die 7590 anbietet. Für Geschäftskosten soll die 7490 um die 7,90€ pro Monat kosten was ganz schön viel ist. Das muss ich nochmal gegen rechnen und genauer erfragen da die Telekom sich auf ihrer Website bedeckt hält.
Der Zyxel ist raus auf Grund der fehlenden DECT Basis.

Nochmals vielen Dank für eure Hilfe. Ihr habt mir/uns sehr weiter geholfen. :)
 
Wo versprechen denn der Speedport W925 oder der Hybrid eine höhere Ausfallsicherheit? Ich bin seit Jahren kein Fan mehr von den Speedports. Mein W723 und auch sein Nachfolger der W725 hatten sich alle paar Tage bis Wochen aufgehängt. Entweder war das Wlan Signal viel zu schwach oder das Internet wurde durch das interne Modem gedrosselt. Da half nur ein Neustart. Das kann ich meinem Vater nicht zumuten.
Eine Fritzbox hatte ich bisher noch nicht, zumindest nicht für einen längeren Zeitraum. Vom Hören und Sagen her sind die Geräte allerdings ausgereifter und genauso einfach einzurichten.
EDIT: fast vergessen, soweit ich weiß gibt es für die Speedports keine kompatiblen DECT Repeater. Es kann sein dass einer für 2 Telefone benötigt wird. Daher muss oder möchte ich die Option offen lassen einen DECT Repeater anschließen zu können.

Die Fritzbox 7490 kostet auch nur 1-2€ mehr pro Monat im Vergleich zum W925 (gemietet). Der Zyxel wäre zumindest von den technischen Daten her perfekt gewesen, wenn dieser eine DECT Basis hätte. Preislich ist der Zyxel auf einem Niveau.
 
Zuletzt bearbeitet:
Cyda schrieb:
Wo versprechen denn der Speedport W925 oder der Hybrid eine höhere Ausfallsicherheit?

Ich schrieb Speedport W925V mit integriertem ISDN und Hybrid mit höherer Ausfallsicherheit. Fehler gefunden?

Die höhere Ausfallsicherheit hat der SPH dadurch das er bei Ausfall der DSL-Verbindung über LTE immer noch Internetverbindung hat. Bis heute leider immer noch ohne darüber auch Telefonie abzuwickeln (was meines Erachtens mit Fachwissen und Aufwand über einen externen SIP-Provider aber möglich wäre), aber auch Internet gewinnt ja angeblich (ich kenns nur vom Hörensagen) an Bedeutung im täglichen Geschäftsleben und einen Fax-Provider könnte man dann immer noch nutzen.

Ich bin seit Jahren kein Fan mehr von den Speedports. Mein W723 und auch sein Nachfolger der W725 hatten sich alle paar Tage bis Wochen aufgehängt.

Ich habe mit meinem SPH komplett andere Erfahrungen gemacht und auch die zwei 9xx im Familien- und Bekanntenkreis verhalten sich komplett unauffällig.

Eine Fritzbox hatte ich bisher noch nicht, zumindest nicht für einen längeren Zeitraum. Vom Hören und Sagen her sind die Geräte allerdings ausgereifter und genauso einfach einzurichten.

Einfacher einzurichten, extrem deutlich vieel komfortabler, extrem leistungsstark, extrem gut supportet. Die Integration des FritzFon ist traumhaft.
Allerdings nicht ausgereifter, meiner persönlichen Erfahrung nach. Der DSL-Teil war und ist ein Sorgenkind, die Audioqualität des FritzFon MTF ordne ich irgendwo gaaanz knapp oberhalb eines Dosentelefons aus Kindertagen ein.

Faustregel: AVM ist stark qualitätsorientiert, bringt aber auch alle Nase lang was neues und verbessert bestehendes. Telekom fasst das was funktioniert eher selten nochmal an. In Summe fährt man mit beiden gut. Mein SPH schlägt sich konkret an meinem Anschluß deutlich besser als meine 7390, trotzdem wechsle ich auf eine neue Fritze sobald SuperVectoring am Markt ist und die Kompatiblität sich in der Praxis bestätigt hat.

EDIT: fast vergessen, soweit ich weiß gibt es für die Speedports keine kompatiblen DECT Repeater. Es kann sein dass einer für 2 Telefone benötigt wird. Daher muss oder möchte ich die Option offen lassen einen DECT Repeater anschließen zu können.

Das würde ich als KO-Kriterium bezeichnen.
 
Sorry, jetzt habe ich es verstanden. Das ist sicherlich eine gute Option aber in Anbetracht des Kosten/Nutzenverhältnisses fällt die Option flach. h00bi hatte auch schon den Vorschlag gebracht und die günstigere Ausfallsicherheit, im Kundencenter eine Umleitung bei Nichterreichbarkeit einzurichten.

Hinsichtlich der Fritzbox bin ich mir jetzt doch wieder nicht so sicher nachdem was du schreibst. :rolleyes: Nur komme ich beim besten Willen nicht um die DECT Repater Option herum. Dazu wird der Speedport nicht für Geschäftskunden angeboten. ich weiß nicht wie sich das im Fall einer Störung auswirkt. Wenn das System steht, ist mein Vater im Falle eines Ausfalls auf die Telekom angewiesen da ich ihm aus der Ferne nicht helfen kann.
 
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