Telekom Zugangsfreischaltung

GOPL

Lt. Junior Grade
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Hallo,
ich bin gerade sehr verärgert über die Telekom!!
Ich habe bei der Telekom eine Flatrate bestellt. Diese sollte am 14.01.2014 durch einen Techniker freigeschaltet werden. An diesem Tag habe ich dann extra Urlaub genommen und bin früh aufgestanden. Leider ist kein Techniker erschienen. Dann habe ich mit dem Handy einmal gegoogelt und siehe da, manchmal muss der Techniker gar nichts ins Haus sondern nur an den DSLAM. Ich hab mir gedacht ok vielleicht war er schon da also Router ausgepackt eingerichtet und das Internet hat funktioniert. Da habe ich natürlich erst einmal gedacht gut Techniker ist vielleicht etwas scheu und hat nicht geklingelt.
Jetzt habe ich heute einen Anruf bekommen, dass ich an diesem Termin nicht da gewesen wäre und mir ein neuer Termin zugewiesen wurde.
So weit so gut nun habe ich bei der Telekom Hotline angerufen um zu sagen halt stopp es muss keiner mehr kommen alles ist gut. Da wurde mir dann mitgeteilt, dass der Techniker auf jeden Fall kommen muss und mir meine Leitung freischalten muss. Im Moment benutze ich angeblich illegal die Leitung des Vormieteres. Da muss der Techniker doch gar nichts mehr machen. Die Abrechnung funktioniert doch digital und ich habe IP Telefonie (verbessert mich wenn ich mich irre). Der nette Mann meinte dann, dass der Techniker im Keller dann die Leitung vom Vormieter abklemmt und meine neu auflegt.
So läuft das sicher nicht ab. Da müsste die Telekom ja ständig neue Leitungen ziehen wenn jemand umzieht. Und Sie hat natürlich bei mir im Keller noch Leitungsreserven für die nächsten 10 Mieter.
Ich bin ja auch Elektrotechniker und kenne mich ein bisschen mit Leitungen aus.

Jetzt meinte der nette Mann noch, dass ich dann eine Anfahrt des Technikers extra bezahlen muss, da ich ja nicht anwesend war (doch ich war anwesend). Und wie soll ich bitte schön nachweisen, dass ich es war oder er dass er es war? Ich habe sogar für Rückfragen meine Handynummer angegeben gehabt.

Was will ich damit sagen.
Mein Internetanschluß funktioniert ab dem Tag an dem mein Vertrag beginnt mit meinen Zugangsdaten. Warum sollte man also noch etwas umklemmen müssen?
Der Techniker wird doch nicht benötigt?

Danke euch für euere Hilfe!

Jetzt darf ich mir noch einmal einen Tag Urlaub nehmen ?

Hier hat ja sicher jemand Ahnung von der Materie (oder schaltet selbst Kundenanschlüße frei) und kann mich fachlich richtig aufklären.

Danke euch
 
Es muss einer kommen, fertig. Denn auch die Leitung des Vormieters geht irgendwann aus (oder entspricht nicht deiner Geschwindigkeit). Es wird nix neu verlegt, sondern umgeklemmt. (- Genauso wie es dir gesagt wurde läuft es aber ab) und du bist Elektrotechniker (?) und kennst dich damit nicht aus.
Ich denke da solltest du dich schon drauf verlassen, es gibt auch Fälle da muss keiner kommen, ist bei dir anscheinend nicht der Fall.

Neuen Termin und danach beschweren, sollte es in Rechnung gestellt werden.
 
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Das Problem ist wohl der Vorgängervertrag. Der läuft wahrscheinlich noch und wird auch bezahlt. Die Leitung steht also.

Deshalb muß umgeklemmt werden.
 
fakt ist, der Vormieter ist ein Kumpel von mir und hatte den selben Vertrag mit der selben Geschwindigkeit.
Dann erkläre mir bitte was da umgeklemmt wird (rein technisch einfach damit ich das weiß).

Ich habe den Termin ja aktzeptiert aber die Abrechnung funktioniert doch über mein Zugangsdaten und nicht über die Leitung. Mich regt ja am meisten auf, dass ich zu Hause war und keiner gekommen ist.
Ich darf jetzt 7% meines Jahresurlaubes dafür opfern um auf die Telekom zu warten...

miac schrieb:
Das Problem ist wohl der Vorgängervertrag. Der läuft wahrscheinlich noch und wird auch bezahlt. Die Leitung steht also.

Deshalb muß umgeklemmt werden.

Danke, das klingt schon logischer als die Erklärung vom Mann am Telefon
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hätte direkt am Telefon gesagt, dass ich mir extra frei genommen habe und nichts dafür kann wenn der Techniker sich nicht meldet.
Vorallem hätte ich gedroht das ich den Anbieter wechsel wenn das nicht kostenfrei geschaltet wird.
 
Da muss niemand kommen und wenn dann wird im Höchstfall was am DSLAM geändert. Ich hab schon drei Wohnungswechsel hinter mir und das was XMen und miac erzählen ist nicht richtig. Zumal die Telekom den Anschluss des Vormieters mit Sicherheit nicht aktiviert gelassen hat. Und wenn deine Zugangsdaten funktionieren, was sie ja tun, dann läuft das über deinen Vertrag.
 
Das ich mir extra freigenommen habe, habe ich ihm vorgeworfen.
Er meinte, ich kann mich dann beschweren wenn es verechnet werden sollte. Und dazu muss ich dann nachweisen zu Hause gewesen zu sein.
Muss jetzt erst mal wieder runter kommen.

@ XMenMatrix
ja ich bin Elektrotechniker und kenne mich mit den genauen Übertragungsverfahren der Telekom nicht aus.
Muss ich auch nicht, da ich in einer ganz anderen Branche tätig bin. Man muss sich nicht überall auskennen und die Elektrotechnik ist weit gefächert. Deshalb frage ich hier nach Aufklärung und bin danach schlauer.
 
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Selbstverständlich ist das korrekt,es muss nicht immer einer kommen. > In seinem Fall schon, das wurde ihm bereits am Tel gesagt > Es muss einer kommen.

Er nimmt die Drähte seiner Wohnung und klemmt sie woanders an, ob es nun wirklich notwendig war oder nicht ist egal, es wurde jetzt so gebucht.

Nochmal als Nachtrag: @GOPL: Es wurde eine Leitung gebucht, die ist und bleibt nun so, das hätte vorher abgeändert werden müssen, und die ist nunmal so gewählt worden, das sie frei war, da man entweder nicht rausfinden konnte welcher vorher war oder wie oben gesagt wurde, sie war belegt und nicht gekündigt. Es ist jetzt zu spät, daher muss einer kommen und es umklemmen, da es technisch nicht mehr geändert werden kann. > Besser als Keksdt kann man es quasi nicht erklären!

Aber gut das es Leute gibt wie Winchester73 die es anscheinend besser wissen und Müll reden. Viel Spaß dabei noch, wie immer hier wenns und Providerfragen geht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich such hier ja auch nach einer logischen Erklärung und nicht nach Stunk.
Bin gerade noch etwas aufgewühlt...

Durch die Antworten hier bin ich auf jeden Fall schon etwas schlauer
 
In der Regel laufen mehr Leitungen im Haus APL (Telefonverteilerkasten im Keller) auf als im Haus eigentlich benötigt werden. Wenn der Vormieter jetzt noch einen Vertrag laufen hat, welchen er auch bezahlt, nutzt du seine Leitung mit deinen Zugangsdaten. Dies scheint in deinem Fall zu funktionieren ist aber nicht vorgesehen. Die Leitung vom Vormieter wird in diesem Fall auf einem offenen Ende geschaltet und du bekommst eine neue Führung aus den Reservekabeln auf die TAE gelegt. Die alte Leitung bleibt solange bestehen wie der Vertrag dort noch läuft.

Warum der nicht gekommen ist bzw. auch nicht gemeldet hat kann dir nur der Techniker oder der Disponent sagen.
 
Es ist sogar so, daß die Leitungen auch bei Kündigung eventuell noch einige Wochen nach Vertragsende aufgeschaltet und reserviert bleiben. Auch dann kommt ein Techniker, der umklemmt. Das muß aber nicht sein.
 
Alles klar, da weiß ich jetzt bescheid.

Was ist es eigentlich für ein Aufwand auf VDSL umzustellen?
Hintergrund hier: Ich habe eine 16k Leitung und bekomme nur 10k.
Durch das VDSL erhofffe ich mir dann irgendwas zwischen 20k und 30k.
Mein Router unterstützt auf jeden Fall beides.

Wenn ich jetzt bei der Telekom anrufe und das noch dazubuche, kann der Techniker das nächste Woche miterledigen (bzw die Leitungen dann einfach anders am DSLAM aufklemmen) oder wird dann ganz Bürokratisch ein neuer Auftrag mit einem neuen Termin generiert?

Gruß
 
Das wird eher weniger so funktionieren wie du dir dies vorgestellt hast. Ich vermute dein Anschluss steht noch in Arbeit bis der Auftrag endgültig abgeschlossen wird, erst dann kannst du die neue Option buchen. Wenn du einen VDSL Anschluss nachträglich bestellst muss eigentlich kein Techniker zu dir ins Haus. Die bestehnde Leitungsführung ist ja bekannt und gegeben, somit müsste nur auf dem DSLAM umgeklemmt werden. Hierfür wirst du allerdings ein neues Datum bekommen wann es umgestellt wird
 
GOPL schrieb:
Was ist es eigentlich für ein Aufwand auf VDSL umzustellen?
Hintergrund hier: Ich habe eine 16k Leitung und bekomme nur 10k.
Durch das VDSL erhofffe ich mir dann irgendwas zwischen 20k und 30k.
Mein Router unterstützt auf jeden Fall beides.

Wenn du nur 10k von 16k bekommst (aufgrund Leitungslänge / Dämpfung) wie willst du dann VDSL bekommen?
16k Leitungen sind RAM Schaltungen, welche sich mit der Max. Geschwindigkeit syncronisieren. Bei Dir also 10k. mehr geht halt nicht.
Höchstens ein anderer, näherer DSLAM über den du geschaltet wirst....
Was sagt denn die "Leitungskapazität" im Router?

Gruß
 
Also VDSL hat ja 50k und funktioniert n tick anders als normales DSL. Deshalb denke ich, dass ich dann evtl so 25k bekomme?
Laut verfügbarkeitsprüfung gibt es auf jeden Fall VDSL für meinen Adresse
 
Das ist die Hauptfrage, kannst du es auswählen oder nicht? Wenn ja ist dies durchaus möglich. Die Dämpfung von ADSL2+ kann man nicht auf VDSL übertragen, hier kann ein anderer DSLAM an einem anderen Ort verwendet werden. Außerdem kann es sein das einer DBPO geplagt ist und hier ein Frequenzbereich "reserviert" wird und somit für ADSL nicht zur Verfügung steht. Da VDSL wesentlich höher in den Frequenzen läuft besteht die Möglichkeit weiter hinten noch mehr träger zu nutzen um auf VDSL 25 zukommen.

Die Frage ist halt nur, kannst du es bestellen ;)
 
also beim vertragsabschluss wurde es mir angeboten. Da mir aber 16k reichen hab ich es nicht gebucht.
10k sind aber hingegen nervig wenn man z.b. updates für bf4 zieht oder gar seinen Rechner neu aufsetzt und seine Steam und Origin Spiele neu läd.

Was auch interessant ist, ist dass mein Internet seit heute morgen nicht mehr funktionierte. Die Link LED am Router ist auch erloschen => Problem mit der Kabelverbindung. Da es aber gestern abend noch funktioniert hatte, liegt das Problem wohl nicht in meiner Wohnung.
Jetzt bin ich heute abend mal gespannt ob das ein allgemeines Problem war oder ob die Telekom meine Leitung abgeklemmt hat, da ich sie ja "illegal" nutzte.
Hätte sie die Leitung abgeklemmt wäre es ja absolut Sinnfrei, da der Techniker ja gleich bei mir alles ins Lot hätte bringen können (Außerdem hätten sie ja dann die Leitung vom Vormieter lahmgelegt, der die dann ja noch bezahlt).
 
Reden wir eigentlich gegen eine Wand >.>
Das war doch klar das die eventuell irgendwann mal nicht mehr gehen wird, das passiert logischerweise technisch automatisiert.
Das mit der Leitung des Vorgängers kann eine Ursache sein und wie das Problem gelöst wird, wurde dir auch schon x-mal gesagt.
Es ist eben nicht (mehr zu diesem Zeitpunkt) ein Klick am Computer... der Zug ist mittlerweile abgefahren, das man die Leitung übernehmen könnte.

Und zum Thema VDSL hat man dir jetzt auch erklärt wie das geht und warum die Werte damit nur bedingt bis gar nicht mit zutun haben.
Wenn du genau weißt das 16k eventuell zu wenig sind, wieso nimmst du dann nicht gleich VDSL oder bestellst es ( erst sofern der Anschluss endgültig funktioniert) nach?

Jetzt machst du dir im Endeffekt mehr Probleme als du haben kannst, aber das ist das Ergebnis wenn man auf seiner Meinung beharrt.
 
Ich verstehe schon was hier geschrieben wird (oder siehst du ein Fragezeichen in meinem letzten Beitrag). Den habe ich verfasst um manchen interessierten darüber zu informieren was gerade passiert.
Mich persönlich ärgert es oft in vielen Threads, dass der Ersteller nicht mehr weiter schreibt wenn er sein Problem für sich gelöst hatte.

Der Vormieter ist ein guter Freund von mir. Dieser hatte mir angegeben, dass sein Vertrag am zum 14.01. gekündigt ist.
Jetzt habe ich erfahren, dass er etwas verbockt hatte und der Vertrag noch bis 2015 läuft.

16k reichen mir auf jeden Fall. Aber leider kommen nur 62,5% davon bei mir an. Aber das ist jetzt aber nicht wichtig.
Beim Vertragsabschluß habe ich auch extra nachgefragt, ob wirklich freigeschaltet werden muss da ich ja weiß, dass es eine funktinierende Leitung gibt. Weiter wollte man mir gleich VDSL andrehen. Aber da habe ich mir gedacht, dass ich dies jederzeit nachbuchen kann wenn es mir zu langsam wird/ist. Sind ja auch immerhin 60€ im Jahr.

Mein Hauptproblem liegt darin, dass der Telekom Techniker an meinem ursprünglichem Freischaltungstermin nicht gekommen ist.
Wäre er gekommen, hätte ich jetzt gar keine Probleme.
Woher soll man auch wissen, dass der Anschluß nicht richtig freigeschaltet wurde, wenn er ab dem angegebenen Freischaltungszeitpunkt funktioniert.
Da mach ich mir dann doch keine Gedanken warum es so funktioniert wie es erwartet wird.
Finde das ganze einfach ärgerlich. Vor allem wurde ich erst 14 Tage danach angerufen, dass ich angeblich nicht zu Hause war.
 
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