Ein etwas vorlautes, experimentierfreudiges aber eigentlich "sauberes" Verkaufgenie namens Gates und ein Balmer als Haudrauf, der beim Draufhauen auch gerne mal nicht so genau hinschaut und so den "Devilpart" des Teams mit immer frischer Nahrung versorgt? Interessante Theorie, könnte hinhauen!
Ich empfehle an dieser Stelle die wirklich hervorragende Dokureihe: "Triumf of the Nerds" von und mit
Robert X.Cringely, der in dem Task, alle Akteure der Computergeschichte vor die Kamera zu bekommen und erzählen zu lassen, mindestens genauso genial war, wie die Akteure selber in ihren Karrieren.
Und, selbst wenn du kein Atomphisiker bist, die Antworten finde ich klasse. Ich resumiere, dass die Frage wohl weniger die nach Bill Gates Idee ist, sondern die, wie lange die Resource Uran noch zur Verfügung stände, wenn man Uran ganz nach dem Vorbild der Russen wieder und wieder Aufbereiten würde, biss im Idealfall alles verbraucht währe.
Eine weitere Frage ist die, ob die Gesamtheit der Strahlenden Produkte über die Zeit ab- oder zunimmt, will meinen: habe ich nach einem der 60 jährigen durchläufe eines Wellengeneratorbrennelements mehr von diesem Zeugs mit einer Halbwertszeit von Ü 10000 Jahren oder Weniger?(Diese Frage mag sich jetzt etwas laienhaft anhören, und das wird sie wohl auch sein, leider bin ich aber ebensowenig ein Atomphysiker

).
Zum Energieproblem allgemein:
Ich finde es gut, sogar sehr gut dass man sich in diesem Land ernsthaft und kritische Gedanken zur Atomenergie macht. Wenn aber Pick Oil mal überschritten ist(ob jetzt oder in 50 Jahren, der Moment wird kommen), dann sieht es für die Menschheit extremtlichst extremst extrem aus. Die nach dem Ende des ersten Weltkriegs beschleunigend einsetzende Bevölkerungsexplosion, gründet fast ausnahmslos auf der Verwendung von Öl. Seien es, Werkzeuge, Möbel, Kleider, Düngermittel oder und allem vorran Energie. Hätten wir von heute auf Morgen kein Öl mehr und auch kein Gaß, ich vermute dass in den nächsten 5 Jahren mindestens die Hälfte unserer Bevölkerung verschwinden würde.
Ich möchte nicht wissen, was die Menschen dann alles verbrennen würden, damit sie in einem Kalten Winter nicht den Kältetod zum Opfer fallen(ja, die Natur kann da einige überraschend heftige Verhaltensweisen heraufbeschwören). Regenerative Energien haben noch gewaltige Probleme mit der Speicherung, insbesondere ab der 50% Energieanteilsgrenze. Hätte man diese Probleme bis zu Pick Oil im Griff, dann währe das gut, wenn nicht: wir leben nicht mehr in den 60ger oder 70gern. Wir wissen sehr viel besser was es mit Strahlung auf sich hat. Unsere Materialien/Werkzeuge/Forschung haben riesen Entwicklungsschritte hinter sich. Ideen wie den Wellengenerator sollte man im Auge behalten, zwar nicht einsetzen aber daran forschen. Es könnte sich unter Umständen mal als Rettung erweisen, enien Jocker den man sonst nicht hätte.