[Test] Projekt 200€ Gamer PC

DerToast

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Das NEUERE Nachfolgeprojekt 200€ PC v2.0

Projekt 200€ Gamer PC oder die „Eierlegende Wollmilchsau“

Inhaltsverzeichnis:
1.) Einleitung
2.) Ein paar kritische Worte
3.) Hintergrundinformation
4.) Die Komponenten
5.) Zusammenbau / Installation / Betrieb / Lautstärke / Temperaturen
6.) Tests / Benchmarks
7.) Fazit
8.) Kleine Anmerkung zum Test
9.) Preise und Umrechnung
10.) Diskussion der Kritik / Vergleichstest

1.) Einleitung

PC Hardware ist so billig wie noch nie zuvor. Insbesondere die Preise von Prozessoren, Grafikkarten und Arbeitsspeicher sind auf einem absoluten Rekordtief. Drei Komponenten im PC die hauptausschlaggebend sind für seine (Spiele-)Leistung. Da drängt sich irgendwann unweigerlich die Frage auf wie viel muss man noch in einen PC investieren um damit spielen zu können? Der günstigste Gamer-PC im CB FAQ beginnt bei 350€.
Doch wie sieht es aus, wenn man nur selten spielt und nicht mehr als 200€ in einen PC investieren will/kann. Dieser Frage möchte ich in diesem Projekt nach gehen.

2.) Ein paar kritische Worte

Etwas ungewöhnlich, dass bereits als Punkt 2.) die Kritik steht. Üblicherweise wäre der richtige Platz dafür am Ende des Tests. Ich mache das hier bewusst anders, weil ich der Meinung bin, dass in diesem speziellen Fall es sehr wichtig ist, dass man die Kritik bereits kennt wenn man den Test liest.
Wie in der Einleitung angesprochen ist Hardware momentan sehr günstig. Allerdings nicht nur PC Hardware. Eine Xbox 360 findet man bei geizhals.at bereits für unter 200€ gelistet. Sie stellt, das dürfte bereits im Voraus klar sein, die bessere Wahl für reine Zocker dar. (und auch die günstigere!)
Wieso dann noch dieses Projekt? Einerseits weil ein PC immer noch universeller einsetzbar ist als eine Xbox (was für jemanden mit begrenztem Budget nicht unwichtig sein dürfte) und andererseits weil es hierbei auch um das Prinzip der Machbarkeit eines solchen PCs geht.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass bei meinen 200€ keine Software oder Peripherie dabei ist. Somit täuscht der Titel evtl. etwas. Ich bin mir dessen bewusst und weise deshalb hier auch explizit darauf hin!


3.) Hintergrundinformation


Der Korrektheit halber muss ich noch etwas vorne weg bemerken. Ich bin Schweizer und habe deshalb für den PC keine 200€ bezahlt sondern in Schweizer-Franken (CHF). Um zu berechnen wie viel 200€ sind, habe ich die Schweizer-Preise wie folgt umgerechnet:
Preis(CHF) / 1.61 / 107,6 * 119 = Preis(€)
1.61 ist der Wechselkurs CHF-€ (zum Zeitpunkt des Kaufs) und der Rest der Berechnung berücksichtigt, dass wir in der Schweiz nur 7,6% MwSt. haben und nicht 19%.
Ich habe die Preise mit geizhals.at/de abgeglichen und sie sind durchaus realistisch. Allerdings ist die Marktlage bei günstigeren Teilen in Deutschland wesentlich besser, da es ein grösseres Sortiment gibt. Im Gegenzug dafür sind in der Schweiz die günstigsten Preise meist bei ein und den selben Shop, wodurch die Versandkosten etwas weniger ins Gewicht fallen. Konkret heisst das für den Test, ich benutze eine repräsentative Konfiguration die man aber nicht als einzig „richtige/mögliche“ ansehen darf.

4.) Die Komponenten

BILDER: Ich habe extra keine Bilder zu den Komponenten angefügt, da alle den Produktbildern bei geizhals entsprechen (und für CB der Speicherplatz ja auch nicht gratis ist ^^)



Komponente:
Gehäuse / Compucase 6k28 B/S Microtower
Spezifikationen:
Microtower, 2x 3,5“ Schächte für Optische Laufwerke, 1x 2,5“ Schacht, 1 interner 3,5“ HD Käfig (um 90° gedreht), Das Gehäuse ist so konzipiert, dass man es nur von einer Seite öffnen kann.
Bemerkungen:
Das Gehäuse ist qualitativ einwandfrei und bietet für einen Microtower genügend Platz. Leider hat es nur einen HD-Käfig, dafür versperrt nichts den Weg um auch eine lange Grafikkarte ein zu bauen. Praktisch in dieser Preisklasse ist, dass man die Slotblenden hinten nicht einfach heraus bricht sondern sie sind hinein gesteckt, so dass man sie später wieder einsetzen kann. Etwas heikel beim Einbau sind die Stecker an der Festplatte. Wer keine SATA Strom- und Datenkabel hat die abgewinkelt sind, bei dem wird es eng die Seitenwand zu zu bringen, da die Stecker an der gedrehten HD relativ weit vor stehen. Übrigens gibt es das 6k Gehäuse auch mit anderen Fronten, aber sonst baugleich. Mir persönlich hat das Design des 28er am meisten zugesagt.
Entscheidungsgrund:
Ich habe mich für dieses Gehäuse entschieden, weil es das günstigste in der Schweiz war.
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Komponente:
Netzteil / Jou Jye StarTronic CPBA 450 - 350W
Spezifikationen:
3,3V – 20A
5V - 16A
12V1 – 11A
12V2 – 13A
-12V – 0.3A
+5VSB – 2,5A
Combined Leistung von 3,3V und 5V ist 130W
Kurzschlussschutz / Überlastschutz / Überspannungsschutz
12cm Lüfter auf der Unterseite

Kabelstränge:
- 24Pin (teilbar 20+4Pin)
- 2x sata (Stecker recht nahe beieinander)
- 4Pin CPU Stecker
- 3x Molex
- 2x Molex + Floppy

Bemerkungen:
Das Netzteil kommt zwar nicht an ein teureres Markennetzteil heran (wobei gesagt sei Jou Jye hat auch 80+ NTs im Sortiment!), schlägt sich aber bei den von aussen wahrnehmbaren Kriterien sehr gut. So bleibt das Netzteil z.B. auch bei Last wirklich sehr leise. (Details zu den Spannungen folgen bei den Tests weiter unten)

Entscheidungsgrund:
Ich habe das Netzteil früher schon ein paar mal verbaut gehabt und es konnte mich durch einen soliden Eindruck, leisen Lüfter und fairen Preis überzeugen.
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Komponente:
Gehäuselüfter / Xilence RedWing 80mm
Spezifikationen:
80mm Lüfter, 3Pol und 4Pol Anschluss19,6CFM Airflow, 15dB (Herstellerangabe!!!), 0.48W
Bemerkungen:
Das Lüfterkabel ist eigentlich genug lang, allerdings ist das Tachokabel aus mir nicht bekannten Gründen deutlich kürzer und so kann es eng werden mit der Kabellänge, wenn man den 3Pin Anschluss nützen will.
Der Lüfter selber läuft bei ca. 6,5V an und ist bis ca. 8V so gut wie unhörbar. Darüber ist der erzeugte Luftzug wahrnehmbar. Für den Preis kann der Lüfter aber eindeutig überzeugen.
Entscheidungsgrund:
Einfach nur der Preis ;)
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Komponente:
Mainboard / MSI K9AGM4-L
Spezifikationen:
AMD RS690V Chipsatz + SB600
CPU Support für Sockel AM2
2 Slots für DDR2 RAM, bis maximal 800MHz / 4GB
10/100 LAN OnBoard
Realtek ALC 888 5.1 Sound, Azalia Norm
1 IDE Port
2x SATA2 Anschlüsse
1x Floppy Anschluss
1x PCI-Express 16x, 2xPCI
Backpannel:
PS/2 Maus + Tastatur, 1 SerialPort, 1 ParallelPort, LAN, 5.1 Audio, 4xUSB
Intern:
1 USB Header, 1 Frontpanel-Audioconnecter, 1 CD-In Connecter
mATX Formfaktor
Lieferumfang:
1 SATA Datenkabel, 1 SATA Stromadapter, 1 IDE Kabel, Treiber CD XP, Treiber CD Vista, Quickinstall Guide, Handbuch, Slotblende

Bemerkungen:
Das Board macht einen gut verarbeiteten Eindruck. Für meine PC-Konfig. fehlte leider ein zweites SATA Datenkabel, dass ich aber zum Glück noch auf Reserve hatte. Ansonsten gibt es dazu nicht viel zu sagen. Die CPU-Lüftersteuerung ist nicht schlecht kommt aber z.B. nicht an die von Gigabyte heran. OC-Optionen würde das Board ebenfalls bieten, es bleibt in meinen Augen aber fraglich, wie sinnvoll diese sind.

Entscheidungsgrund:
Ich habe mich für dieses Board entschieden, weil es das günstigste mit AMD 690V Chipsatz war. Die Konkurrenz in dieser Preisklasse hat entweder Sis oder nForce 405 Chipsätze. Den Sis hatte ich einmal, der ist ansich gut, bietet aber keine Temp. Sensoren und die nForce405er haben keine echten PCI-Express 16x Steckplätze.
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Komponente:
Prozessor / AMD Athlon 64 LE-1640
Spezifikationen:
2.6GHz Single Core, 1MB L2 Cache, 1000er HT, Sockel AM2, 45W TDP
Bemerkungen:
Mitgeliefert wird Box-typisch, der CPU Kühler, das Handbuch und der obligatorische Kleber ;) Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Der Box-Kühler ist zwar keine Turbine, mein Exemplar brummt allerdings sehr stark! Er ist - trotz relativ guter Lüftersteuerung – das Lauteste im PC!

Entscheidungsgrund:
Ich habe mich aus mehreren Gründen für diese CPU entschieden. Erstens ist der Preis absolut Top. (in der Schweiz gibt es leider keine kleinen X2 CPUs mehr!) Mit 2,6GHz und 1MB L2-Cache ist er immerhin ein „halber“ 5200+. Zudem kommt die geringe TDP die verspricht, dass die CPU einfach zu kühlen ist und das günstige 350W Netzteil etwas schonen dürfte.
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Komponente:
Arbeitsspeicher / 1GB Kingston Value Select DDR2 800MHz - CL6
Spezifikationen:
DDR2 Dimm 240Pin, 800MHz DDR Takt, CL6 Timing, 1.8V. KEIN Kit, somit bleibt ein RAM Slot weiter frei.
Bemerkungen:
Der RAM kommt mit Lifetime Warranty (je nach PC Shop sind das 10-999 Jahre) Ansonsten gibt es dazu kaum etwas zu sagen. Ich habe kein Kit genommen, da so der PC später einfacher aufgerüstet werden kann.

Entscheidungsgrund:
Ich habe mich für den Kingston Ram entschieden, weil er erfahrungsgemäss nie Zicken macht. Zudem ist der CL6er sehr günstig. Die Alternative wäre 667er mit CL5 gewesen. (oder für etwas mehr der 800er CL5)
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Komponente:
Grafikkarte / MSI RX2600Pro-T2D256E/D2
Spezifikationen:
ATI HD2600Pro, 256MB DDR2 Speicher mit 800MHz DDR Takt, 128Bit, 600MHz Coretakt
Die Karte entspricht also den normalen Spezifikationen einer HD2600Pro. Der Kühler ist eine MSI Eigenkonstruktion. Die Karte hat zwei DVI Ausgänge und einen S-Video. Wie alle HD2k Karten hat sie einen Videobeschleuniger und einen Soundchip für HDMI OnBoard. Was mir bis zum Kauf der Karte nicht bewusst war, sie unterstützt HyperMemory.
Als Zubehör wird mitgeliefert ein DVI-VGA Adapter, S-Video zu Cinch, S-Video verlängerung, S-Video zu Komponenten, Treiber CD, QuickInstallguide (die etwas versteckt unter dem Boden der Verpackung liegen)
Bemerkungen:
Zuerst hatte ich etwas „Angst“ vor der Karte. Die MSI Kühlung sieht etwas billig/laut aus und HyperMemory mit nur 1GB Systemspeicher scheint mir auch nicht optimal.
Allerdings merkte man nie etwas von HM. Der Lüfter, der mir etwas sorgen machte, entpuppte sich ebenfalls als relativ gut. Er ist zwar nicht der leiseste, gibt aber keinerlei nervige Geräusche von sich! Zudem ist er auch qualitativ OK. Hier täuscht also das Aussehen! Merkwürdig ist, dass der Lüfter einen 3Pin Anschluss hat (also inkl. Tachosignal) daraus lässt sich aber keinen Nutzen ziehen! Lediglich das ATI Tool konnte seine Geschwindigkeit auslesen. Allerdings nur in % und man kann ihn trotzdem nicht regeln! Etwas Überrascht war ich vom Zubehör. Es liegen sehr viele Adapter für den SVideo-Anschluss bei, aber kein DVI-HDMI Adapter.
Die Grafikkarte unterstütz übrigens MSI DOT Übertaktung. (falls mal mehr leistung von nöten ist. Ich habe es im Test allerdings immer ausgeschalten gehabt!

Entscheidungsgrund:

Ich habe mich für diese Karte entschieden, weil sie die günstigste mit HD2600Pro Chip ist. Preislich konkurrenzfähig wären sonst nur HD2400er oder 8400/8500er Karten gewesen.
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Komponente:
Festplatte / Samsung SpinPoint S250 200GB
Spezifikationen:
Samsung SpinPoint S250 Serie
SATA2, 7200U/min, 200GB, 8MB Cache
Wird geliefert mit 4 HD Schrauben und Handbuch.
Bemerkungen:

Die Platte hat deutlich hörbare Zugriffe, dreht allerdings ansonsten sehr ruhig. Mehr kann/muss man zu einer Festplatte kaum sagen.
Entscheidungsgrund:
Wer sich tatsächlich einen 200€ PC baut kann hier noch etwas sparen, indem er auf eine 80GB Platte zurück greift. Ich habe eine 200GB Platte genommen, weil ich den PC nach den Tests nicht mehr brauche und verkaufen muss – was deutlich besser geht mit den nur leicht teureren 200GB als mit 80GB. Ansonsten hat mich einfach der Preis zu Samsung gebracht. Von den anderen Herstellern wäre ich nur an kleinere 160GB Platten oder übermässig teurere 250GB Platten heran gekommen.
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Komponente:
DVD Brenner / LG GH20NS15 Black
Spezifikationen:
SATA DVD Brenner
Brennt alle gängigen DVD Formate
wird geliefert in Plastiksack inkl. Handbuch
Bemerkungen:
Der Brenner mach qualitativ einen guten Eindruck. allerdings hat er Probleme mit dem Kopierschutz von SimCity4. Positiv in dieser Preisklasse, er kennt verschiedene Drehgeschwindigkeiten und passt diese auch wirklich sinnvoll an!
Entscheidungsgrund:
Es war der billigste SATA DVD Brenner in schwarz :) that's it.
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5.) Zusammenbau / Installation / Betrieb / Lautstärke / Temperaturen

Der Zusammenbau ging problemlos von statten. Insofern gibt es dazu nichts gross zu sagen.

Im Betrieb hört man den PC deutlich. Hauptverantwortlicher ist der CPU Kühler. Ich habe ihn zum Test kurzzeitig ausgesteckt und siehe da, der Geräuschpegel sinkt markant. Nun ist das lauteste im PC die Grafikkarte. Die CPU lässt sich btw. passiv kühlen, solange man Cool and Quiet aktiviert hat und NUR kleine Dinge macht à la Word!
Das DVD Laufwerk läuft relativ ruhig, aber wenn es viele kleine Daten sucht, hört man es sehr deutlich.suchen!

Im BIOS muss nicht viel eingestellt werden. Was sich auf jeden Fall lohnt ist die Lüftersteuerung für die CPU. Der CPU Kühler ist zwar auch dann noch das lauteste im PC, aber es wird etwas besser.

Hier noch die BIOS Werte der Spannungen:
CPU Vcore: 1,272V
3,3V: 3,344V
5V: 5,244V
12V: 12,232V

Als Betriebssystem habe ich zum testen Windows XP Home 32Bit genommen. Es erkennt HD etc. problemlos. Die Festplatte habe ich in C:50GB, D:70GB und E: 70GB unterteilt. (ja richtig die 200GB Platte hat tatsächlich echte 190GB, nicht schlecht wie ich finde)

Die Installation von Windows benötigt folgende Zeiten:

Installation Windows bis zum ersten Desktop (inkl. formatieren von C:50GB): 35min
Installation Windows mit allen Treibern etc. (inkl. formatierung von C:50GB): 50min
Installation Windows mit allen Treibern und formatieren der ganzen HD: 90min

Temperaturen:
IDLE*:
CPU: 33°
Grafikkarte: 42°
Chipsatz: 38°
HD: 37°

LAST**:
CPU: 55°
Grafikkarte: 65°
Chipsatz: 52°
HD: 38°

Alle Temperaturen wurden mit Everest aufgezeichnet!

* IDLE = Temperatur nach vorheriger Vollast und ca. 30min Zeit im Idle zum abkühlen. CPU mit aktiviertem Cool and Quiet!
** Last = Prime95 Stresstest (In-Place large FFTs) + Furmark Fullscreen 1024x768 Stability 8xMSAA, Lüftersteuerung eingestellt auf 55° CPU Zieltemperatur.

Die Spannungen schwanken (inkl. Lastwechsel Idle -> Vollast) wie folgt:
12V: von 12,06V bis 12,32V
5V: von 5,22V bis 5,34V
3,3V: von 3,34V bis 3,36V

Hier noch die Bilder zu den Spielen als Anhang!
 

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DerToast

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6.) Tests / Benchmarks

Zur Orientierung gibt es hier zu erst eine kleine Übersicht der Tests/Benchmarks:

 3D Mark 05 kommt als etwas betagter Bechmark zum Einsatz und soll die Leistung in sehr alten Spielen repräsentieren. (neuere 3DMarkscores zur HD2600Pro findet man im Internet)
 WinRar Archivieren um Zusammenspiel von CPU und RAM zu testen
 DVD Pulp Fiction um CPU last beim DVD schauen zu ermitteln
 HD-Video Wiedegabe
 SuperPI 1M als etwas betagter CPU Test
 Alle Everest Benchmarks (Speicher und CPU) als Anhaltspunkte für die allgemeine Systemleistung
 Crysis – Grafikmonster trifft 200€ PC!
 Call of Duty4 – schöner Shooter mit aktueller Grafik
 Racedriver Grid – als aktueller Racingtitel
 C&C Tiberium Wars – zusammen mit ANNO als Strategietitel
 Anno 1701 – siehe C&C
 Gothic 3 – als Rollenspiel und Resourcenfresser
 C. McRae Dirt – als resourcenfressender Racer
 FEAR – als Grafik UND CPU belastendes Spiel
 FarCry – als alter Shooter
 NFS Carbon – als betagteres Racinggame


TESTBEDINGUNGEN:

CPU und Mainboardtreiber sind jeweils ab CD, Grafiktreiber ist Catalyst 8.8.

Vor jedem Spiel wird der PC neu gestartet und 15min. gewartet, damit nach Möglichkeit alle Resourcen frei sind.

Cool and Quiet ist mit Ausnahme der CPU Tests immer aktiviert!

Als Peripherie kommt ein alter Applestudio TFT mit maximaler Auflösung 1024x768 zum Einsatz. Ich habe mich dafür entschieden und nicht meinen normalen TFT genommen, weil ich dachte der kommt eher an einen Bildschirm heran den sich jemand mit 200€ PC-Budget leisten kann.

Ich teste generell auf den besten Einstellungen, die ich noch als Spielbar empfinde. (werden bei jedem Spiel detailliert angegeben!) Dann lasse ich Fraps FPS Benchen während ich jedes Spiel 30min spiele. Dabei spiele ich prinzipiell normal, versuche allerdings wo möglich die Grafik und das System etwas zu fordern.
Bsp. Bei Crysis bin ich nie auf wegen gelaufen sondern durchs Gehölz und ich habe Gegner nicht aus der Ferne erledigt sondern bin „rambomässig“ zu werke, damit die CPU ordentlich KI berechnen muss.
Damit jeder die Leistung mit seinem PC vergleichen kann, habe ich ausschliesslich Demoversionen verwendet!
Wo 30min am Stück spielen nicht möglich ist (z.B. Rennspiele) habe ich Einzelmessungen gemacht in der Totallänge von 30min. Als Min/Max FPS-Wert wird der kleinste/grösste aus allen Messungen genommen. Der AVG-wert berechnet sich nach AVG des einzelnen Tests unter Berücksichtigung dessen Dauer!

Im Anhang befinden sich ein Screenshot jedes Games, damit man sich selber ein Bild des gebotenen Grafik machen kann! Das Format ist jpg und somit repräsentativ, auch wenn z.T. leicht unschärfer als in echt!

WICHTIG: Ich möchte nochmals explizit darauf hinweisen, dass ich bei den Spielen Einstellungen genommen habe, die mir flüssig und gut spielbar erschienen! Ich b in mir aber bewusst, dass es Leute gibt die mit 30FPS AVG keinen Shooter zocken können! Für diese Leute habe ich extra immer die FPS Werte angegeben! (dann kann man sich selber ungefähr ausmalen mit welchen Einstellungen seine persönlichen Wunsch FPS-Raten erreicht werden)

2. Wichtig: wer nicht gerne liest sondern lieber Balken sieht, findet am Ende der SpieleBenches ein Diagramm mit Balken der Speiletests ;)

TESTS:

3D Mark 05
1024x768 Default – Score: 6558

WinRar:
895MB archivieren, Modus normal, Format .rar, Dauer 12min 55s

DVD:
Fullscreen 1024x768, Player ist VLC mit DirectX Modus – CPU läuft im Cool and Quiet Modus auf 1000MHz herunter getaktet, CPU Last schwankt stetig zwischen 15-20%. Interessant hierbei CPU-, System- und Grafikkartentemperatur bleiben auf den Idle Werten. Das DVD Laufwerk bleibt extrem ruhig!

HD-Video Wiedergabe:
Getestet wurde mit einem 1080i Video eines Raketenstarts.
Ohne Hardwarevideobeschleunigung läuft der Film gut, ruckelt allerdings an ein paar wenigen Stellen. Zudem muss die CPU aus dem C'n'Q Modus kommen und taktet während der Wiedergabe mit vollen 2,6GHz.
Mit Hardwarbeschleunigung sinkt die CPU last um ca. 20-30%, es stockt an keiner Stelle mehr und die CPU muss nur noch mit 1,8GHz takten.
HD-Videos fordern den PC also ordentlich, sind aber dank der guten Hardwarebeschleunigung flüssig abspielbar!

SuperPi 1M
C'n'Q aus, keine Hintergrundprogramme am Laufen – Zeit: 33,360s

Everest Benchmarks
C'n'Q aus

Speicher Lesedurchsatz: 5702MB/s
Speicher Schreibdurchsatz: 5664MB/s
Speicher Kopierdurchsatz: 5468MB/s
Speicher Verzögerung: 57,4ns
CPU:
Queen: 4543
PhotoWorxx: 4780
Zlib: 15445KB/s
AES: 3373
Julia: 1103
Mandel: 630
SinJulia: 580

Crysis
Settings:
1024x768, Medium, kein AA – Mit diesen Einstellungen spielt es sich flüssig

FPS: Min. 0* / AVG 27 / Max. 44
*0 FPS bei Zwischenspeichern!
HINWEIS: Zwischensequenzen wurden um die FPS nicht zu verfälschen abgebrochen!

Zusatz:
Da Crysis momentan das so ziemlich grafikintensivste Spiel auf dem Markt ist habe ich hier noch ein paar Tests in hohen Qualitätsmodi gemacht:
1024x768, Medium, 2x AA -> 10FPS AVG
1024x768, High, kein AA -> 10FPS**
1024x768, High, 8xAA -> 5FPS**

**sobald man sich bewegt und dieser blurartige Effekt einsetzt fallen die FPS auf 0-1! Alle drei höheren Qualitäten sind unspielbar!

CoD4 MW

Settings:
1024x768, alle Einstellungen auf 'normal' und alle Features auf 'yes'. Zudem 'large Corpes, Textures auf 'Auto' und 2xAA – mit diesen Einstellungen konnte ich durchwegs problemlos und flüssig spielen.

FPS: Min. 16 / AVG 29 / Max. 64

Racedriver Grid

Settings:
1024x768, Low, 2xMSAA – Spiel läuft flüssig, allerdings hat man bei Low Abschreiber wie z.B. dass die Zuschauer fehlen! Auf Mittel ohne AA läuft es leider nicht flüssig.

FPS: Min. 24 / AVG 38 / Max. 54 (aus 3 Einzelmessungen, Drift, Stadtrennen, Rennstrcke)

C&C TW

Settings:
1024x768, max. Details, kein AA – hier kann man in 1024x768 die volle Grafikpracht bewundern. wenn AA zugeschaltet wird ist das Spiel zwar noch knapp flüssig, bricht aber in grossen Gefechten – also da wo es wichtig wäre – ein!

FPS: Min. 16 / AVG 27 / Max. 31

Anno 1701

Settings:
1024x768, Details Hoch – läuft problemlos egal in welcher Zoomstufe!

FPS: Min. 17 / AVG 22 / Max. 26

Gothic 3

Settings:
1024x768, Details Mittel – Grafikmässig problemlos spielbar auf diesen Settings. Allerdings leidet Gothic unter dem wenigen RAM. Wenn man durch den Wald läuft ist die Festplatte im Dauereinsatz und man muss immer wieder kurze Nachladeruckler ertragen. Hier limitiert also erstmals nicht die Grafikkarte sondern das Restsystem!

FPS: Min. 0 / AVG 35 / Max. 58

Dirt

Settings:
1024x768, Details Mittel – In diesen Auflösungen ist Dirt spielbar, allerdings ist die Grafik etwas schwammig. Die Steuerung reagiert aber immer sehr prompt und direkt.
FPS: Min. 12 / AVG 18 / Max. 28 (Aus drei Messungen, Dirt Race, Rally und SuperSpecial – die sehr niedrigen FPS-Zahlen haben mich im Nachhinein etwas erstaunt. Ich hätte sie vom Spielgefühl her höher eingeschätzt! Wer mehr FPS will muss also evtl. nochmals etwas runter mit der Grafik!)

FEAR

Settings:
1024x768, Details Maximum (CPU und Grafik) kein AA – das Spiel läuft flüssig, leidet allerdings unter Nachladerucklern. Wen es nicht stört, dass baldige Gegner durch einen kurzen Ruckler „angekündigt“ werden kann die CPU Settings auf maximal beibehalten, alle anderen stellen sie besser etwas runter.
FPS: Min. 0 / AVG 38 / Max. 114

FarCry

Settings:
1024x768, Details Very High + AA High – Spiel läuft absolut flüssig und es gibt rein gar nichts zu meckern.

FPS: Min. 39 / AVG 71 / Max. 126

NFS Carbon

Settings:
1024x768, 2xAA, Details Maximum – läuft ansich flüssig, das Spiel hatte allerdings teilweise starke Probleme aus mir unbekannten Gründen. Deshalb sollte man die Ergebnisse hier mit Bedacht geniessen!

FPS: Min. 19 / AVG 26 / Max. 33


SPIELEDIAGRAMM:



7.) Fazit

Der 200€ PC schien für mich zu Beginn ein sehr gewagtes Projekt. Ich dachte insbesondere die Spielebenchmarks würden ein Desaster und gerade Spiele wie CoD4 oder Crysis bekomme ich höchstens auf Low flüssig zu Gesicht. Insofern hat mich der PC durchs Band überrascht.
Speziell CoD4! Hier kam sogar beim kurzen Demo zocken schon sehr viel Atmosphäre auf. Bei älteren Spielen à la FarCry lgeht der PC dann richtig ab. Wer also nur ältere Spiele zocken will ist mit 200€ zu genüge bedient!
Probleme bekommt der PC etwas bei Racing Titeln. Hier müssen die Frames wirklich flüssig kommen, damit man die Reaktion der Steuerung auch sofort sieht. Und genau bei dieser Diszipli tut sich der PC etwas schwer. Bei Grid muss man bereits auf Low Details zurück greifen und auch wenn Dirt flüssig erschien, sidn die Frameraten bedenklich niedrig. Ebenfalls Probleme bekommt der PC bei ausergewöhnlich CPU und/oder RAm lastigen Spielen. Hier kann es schnell zu Nachladerucklern kommen. Strategietitel sind dann wiederum etwas was dem PC liegt. C&C TW in vollen Details hätte ich ihm nicht zugetraut, aber es lief tatsächlich gut.
Schlussendlich konnte ich aber alle Speile in eigentlich angemessener Grafikpracht bewundern und gebe dem PC deshalb unterm Strich das Urteil spieletauglich, allerdings mit dem klaren Vorbehalt der beschränkten Auflösung! Zudem gilt dieses Urteil für den jetzigen Moment. Zukünftige Spiele werden darauf kaum besser laufen. Insofern sind die 200€ wohl eine sehr kurzlebige Investition. Grid hat nämlich beispielsweise gezeigt, dass es auch Spiele gibt die bereits in Low Details gespielt werden müssen. Es bestehen zwar Aufrüstmöglichkeiten, aber schluss endlich sind diese in der kurzlebigen PC Industire auch begrent!
Wo ich etwas enttäuscht wurde ist die Lautstärke, im speziellen die des CPU Kühlers. Ich habe allerdings vor ca. 2 Monaten einen Athlon LE-1620 verbaut, der einen deutlich leiseren Kühler mit brachte. Insofern hatte ich diesmal wohl einfach Pech. Wer einen absoluten Silent PC will, muss noch alternativen CPU- und Grafikkartenlüfter mit bestellen.
Fürs Arbeiten hat sich der PC bewährt, allerdings habe ich beim Vorbereiten der Tests gemerkt, dass ich bereits DualCore verwöhnt bin. Das kurze „warten“ wenn man mehrere Anwendungen offen hat, war anfangs wieder etwas gewöhnungsbedürftig!

8.) Kleine Anmerkung zum Test

Das ist mein erster Test, den ich hier bei CB online Stelle und ich bitte deshalb noch etwas um Gnade :) Wenn jemand noch einen bestimmten Benchmark sehen möchte, kann er sich melden, ich werde sehen, ob ich den dann hinzu fügen kann. Ansonsten bin ich auch offen für konstruktive Kritik am Test.

P.S. jetzt wo ich das erste mal so einen Test gemacht habe, muss ich gestehen ist mein Respekt gegenüber den CB Tests nochmals gestiegen. Einen PC testen und Benchen ist wirklich ein recht anstrengender Job, auch wenn man sehr oft eigentlich am Zocken ist! ;) Aber es sind Dinge wie z.B. einmal nicht aufgepasst und man stirbt in Gothic 3... und schwups sind die letzten 20min Gothic Benchen für nichts und man muss erneut die Gothic typisch langen Ladezeiten über sich ergehen lassen.


9.) Preise und Umrechnung

Auf Wunsch füge ich noch die Preise der Teile an. Allerdings möchte ich nochmals explizit darauf hinweisen, dass sie in der Schweiz gekauft wurden. D.h. die Preise sind umgerechnet und in Deutschland ist die Teilelieferbarkeit anders! Die Konfiguration hat also mehr Vorbildcharakter und muss/kann nicht 1zu1 kopiert werden. z.B. das Gehäuse in Deutschland massiv teurer ist as in der Schweiz! Die performancerelevanten Teile sind in Deutschland allerdings vergleichbar bzgl. Lieferbarkeit und Preis. Anmerkung für alle Schweizer: die Teile wurden bei einem Discounter gekauft, der auf 1Rappen genau rechnet. Erst der Endbetrag wird auf 5Rappen genau berechnet! (weil 5Rappen = 0.05CHF = kleinstes Geldstück in der Schweiz)

Gehäuse: 21.78€ (31.71CHF)
Netzteil: 20.26€ (29.50CHF)
Prozessor: 34.21€ (49.80CHF)
Mainboard: 34.52€ (50.25CHF)
RAM: 14.38€ (20.94CHF)
Festplatte: 33.87€ (49.30CHF)
Grafikkarte: 23.18€ (33.75CHF)
DVD Brenner 16.77€ (24.42CHF)
Lüfter: 1.90€ (2.77CHF)

Total : 200.88€ (292.44CHF)
(oha ich hab um 88Cent geschummelt ;) )

10.) Diskussion der Kritik / Vergleichstest
Zum Punkt 10.) bitte ->HIER<- klicken.



Änderungen:
31.8.2008 - Thema erstellt / HD-Wiedergabe dazugefügt
01.9.2008 - Diverse Schreibfehler beseitigt / Punkt 9.) hinzugefügt
02.9.2008 - Punkt 10.) hinzugefügt
 
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neocrypta

Lieutenant
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Super gemacht und aufgeschrieben.

Habe vor kurzem hier auch einen 300€Gaming Rechner gebastelt.
 

Philze

Lieutenant
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ach du kagge...
hät ich ehrlich gesagt nie für möglich gehalten, das man für 200€ einen doch
recht spieletauglichen Pc zusammenkriegt, der sogar aktuelle Spiele halbwegs darstellen kann.

wie ist es eigentlich mit der wiedergabe von HD material?
EDIT: @ über mir.... ja für 300 kann man ja noch was ordentliches erstellen...aber mit nur 66% des Budget das ja ohnehin
schon sehr knapp ist so etwas zustande zu bekommen ist echt genial...
ok der Pc selber verdient glaub ich nicht das riesen Lob....was den test angeht, der ist sehr ausführlich und klasse geschrieben!
Weiter so
 

Sir_Sascha

Admiral
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9.345
wirklich klasse Test. Doch ich frage mich warum man einen "Gaming-PC" für 200€ aufbaut? Ein "GamOr" will ja die neuesten Spiele zocken und das wird der Rechner nicht all zu gut können.
 

Subway

Ensign
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Super Test, schon toll was mit 200 Euro noch möglich ist, naja die ganzen Komponenten werden auch immer günstiger.
 

Tigereye1337

Lt. Commander
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mein pc hat auch "nur" 500€ kostet^^ ich weis auch nicht warum leute noch mehr ausgeben wollen(spiele bisher alles flüssig auf höchsten settings exkl Crysis)

dennoch halte ich 200 für zuwenig, ich würde etwas drauflegen, also min 250€ für 1 gb mehr ram amd dual core und nen 50€ am2+ board sowie eine hd 3850/8800 gs

uups^^ da sind wa schon über 250^^
 

Philze

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darum geht es ja auch nicht....
es geht darum mit 200 € was zu machen....nciht was sinnvolles^^
 

Tigereye1337

Lt. Commander
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^^ anosten , hab ich noch vergessen, schöner test :)
 

blackboard

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Wirklich schöner Test, auch von mir ein dickes Lob! Du hast dir sehr viel Mühe gegeben und einen langen, ausführlichen Artikel geschrieben. Ganz nebenbei natürlich bemerkt, dass es einfach Wahnsinn ist, für :o200€:o nen Rechner zusammenzustellen!:daumen:
Hat mich wirklich sehr beeindruckt!

mfg

blackboard
 
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Invader Zim

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Sehr gelungen durch und durch.
Die Leute die den Sinn von einem 200€ PC nicht sehen: Früher wart ihr alle mal jung, und wenn man das Geld damals sparen musste, dann hat das schon gedauert. Ich denke, für jemanden der n bißchen Office macht und alte Spiele spielt super.
Wenn man eh mehr Geld hat, ergibt das natürlich keinen Sinn ;)
Aber das tut dem sehr guten Test ja keinen Abbruch.
 

Cybernetic

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Super gemacht :) Respekt ;)
 

Nonnosus

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super gemacht, vorallem die idee das nicht die fps werte wichtig sind, sondern die maximalen einstellungen die gescheit laufen. Das ist genau das was für den Spieler am ende wichtig ist, und ncht obs mit 60 oder 80 fps läuft... Mal abgeseh, um so flüssiger umso besser das Spielerlebnis, aber bei einem solchen PC genau der richtige ansatz.

Das man mit 100euro mehr einen doppelt so schnellen PC bauen kann sollte jedem klar sein, aber das sollte hier nicht gezeigt werden...
 

Jonny B.

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das verdient doch mal nen sticky!!
*thumbs up*
 

DerToast

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Also vorweg mal danke für die Blumen :D
Ich muss erhlich gestehen, ich hätte mit mehr Kritik gerechnet, insbesondere weil ich etwas "angst" hatte der Ansporn für den Test komme nicht ganz rüber, aber scheinbar war das unberechtgt :)
Naja, muss ich halt mich selber kritisieren, habe schon die ersten Fehler gefunden, die ich dann noch editieren werde. z.B: hat das NT ne 5,5V und ne 3V Rail ^^ (das ist wohl was durch einander geraten)

[...]
Mal sehen was soulpain zum Netzteil sagt...
Looool, genau die Frage hat mich auch gequält als ich den Teil zum NT geschrieben habe :D aber in der Schweiz ist es leider absolut hoffnungslos ein kleines, günstiges und gutes NT zu nem brauchbaren Preis zu bekommen... ausser natürlich eines von LC Power, Trust oder Xilence :p
 

sbeisch

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Schöner Test
muss ich mal meinem Bruder zeigen vllt kauft er sich ja dann einen
weil 300 € sind ihm zu viel
 

mat_2

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Von mir auch ein großes Lob! Sehr ausführlicher, und scheinbar zeitintensiver Test! Wollte schon immer mal wissen wo die mehr oder weniger unterste Grenze liegt.
 
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