Testbericht: Viele DVD-Rohlinge enttäuschen im Test

Papa Schlumpf

Lt. Commander
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Leider haben die nur 9 DVD-Rohlinge getestet; dabei ist leider auch nur ein "R"-Rohling - der Rest setzt sich aus + bzw. - "RW´s" zusammen, die ich persönlich noch nie so wirklich benutzt habe!
 
der Test zielt ja auch nur auf "RW"`s ab.
ist auch lange bekannt.
ich denke mal, die meisten setzen wenn dann eh auf dvd-ram.
 
Auch ich muss dazu sagen dass mein Philips Brenner bis jetzt nur die Platinum +R und die originalen "frisst".
Habe aber noch nicht viele ausprobiert.--> Preis.

mfg Candy:freak:
 
Hmm also so prall find ich den Test ja nicht gerade, mit welchen Brennern wurde getestet?
Und Rohlinge wie z.B. TDK und anderen Namhaften Herstellern wurden auch nicht herangezogen. Ist schon erschreckend das die Fehlerrate bei Vebatin so hoch gewesen sein soll aber so recht trauen tue ich dem Test nicht.
 
Ein ziemlich merkwürdiger Artikel.
Wer aussagekräftige Daten haben will, wird sich z.B. an die regelmäßigen Test der c't halten, die ihre gebrannten Scheiben mit professionellen Messgeräten scannen lässt und zur Überprüfung der Dauerhaltbarkeit auch in einen Klimaschrank gibt.

Ich sehe den T-est aber als erneute Bestätigung dafür, dass zu viele Brenner mit miserabler Erst-Firmware auf den Markt geworfen werden.

Zum letzten Teil des T-ests: Tools, die Prüfsummen über einen DVD-Inhalt generieren können, gibt es seit langem auch in der Freeware-Szene. Ich spendiere gelegentlich eine solche Prüfsummen-Datei im Wurzelverzeichnis der DVD, wodurch unter Windows mit installiertem DirCheck ein "Senden an/Dircheck" eine Überprüfung anstoßen kann. Nur bedeutet ein Datenfehler auf dieser Ebene, dass die Fehlerkorrekturmechanismen von DVD + Laufwerk bereits nicht mehr greifen und es somit eigentlich zu spät ist. Man kann dann nur hoffen, dass einer von mehreren Leseversuchen noch korrekt gelingt. D.h. CDCheck und entsprechende Freeware wie z.B. das sauschnelle "DirCheck by Mazy" finden dann nur heraus, welcher Datei nicht mehr zu trauen ist.
Der Vorschlag, z.B. mit Hilfe von Dvdisaster redundante Informationen zur Dateiwiederherstellung einzusetzen, ist wohl der einzig ernstzunehmende Weg, nicht nur feststellen zu können, welche Dateien defekt sind, sondern sie auch mit einiger Wahrscheinlichkeit wiederherstellen zu können. Wenn das Original aber vom Wurmfraß im Lead-In betroffen ist, wird eine Wiederherstellung unmöglich. Auch Rohlinge mit schlecht gemachter Datenträger-Schicht können so schnell so viele Fehler entwickeln, dass die DVD schon binnen einiger Tage bis Wochen nicht mehr wiederherszustellen ist.

DVD±R(W) ist zur Datenarchivierung über mehrere Jahre bis Jahrzehnte aber prinzipiell wenig geeignet, da keine verlässlichen Angaben zur Dauerhaltbarkeit existieren. Speziell DVD±RW erreicht häufig nicht annähernd die von den Rohlings-Herstellern genannte Anzahl von möglichen Überschreib-Vorgängen, weil jeder Rohling, der in einer Brenner-Firmware nicht bekannt ist, potenziell beim 1. Beschreiben zu Tode gebrutzelt werden kann. Und wenn die Laserleistung beim Brennen zu niedrig gehalten wird, ist die Aufzeichnung ebenfalls alles andere als lesbar bzw. dauerhaft.
Auch DL-Rohlinge sind derzeit definitiv zur Datensicherung ungeeignet.

Wie schon erwähnt wurde, ist die DVD-RAM derzeit wohl das sicherste Medium zur Datensicherung. Allerdings war das auch bei der c't bislang nur eine Vermutung, weil in Europa derzeit wohl kein einziges Prüflabor seine Dienste am Markt anbietet, welches DVD-RAM vernünftig testen kann. So verlasse auch ich mich darauf, dass Hartsektorierung, nicht-organische Datenträger-Schicht und read-after-write nebst automatisch verwendeter Reserve-Sektoren es schon richten werden. Und bislang haben sich auch noch keine Produktfälscher an der Herstellung von DVD-RAM - Rohlingen versucht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also so ein schlechtes Testergebnis hätte ich nicht erwartet :/

gibt zum Glück auch Tools wo man das meiste an Daten wieder retten kann
 
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