Test Thecus W2000+ und W4000+ im Test: Zwei Alleskönner-NAS mit Windows Server

Frank

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#1
Die NAS-Systeme W2000+ und W4000+ von Thecus setzen auf Windows Storage Server 2012 R2 Essentials und bieten so einen enormen Funktionsumfang und arbeiten problemlos mit Microsoft Azure und Office 365 zusammen. Sind die Systeme deshalb auch für Privatanwender eine gute Wahl und besser als ihre Linux-Konkurrenten?

Zum Test: Thecus W2000+ und W4000+ im Test: Zwei Alleskönner-NAS mit Windows Server
 
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Don Kamillentee

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#2
Okay, also wer "Experte" ist, baut sich lieber ein eigenes "Windows Server NAS" zusammen. Der Spagat funktioniert halt eben nicht, wenn für den Experten der Speed des Systems unbrauchbar ist.
 
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#3
als reines nas irgendwie nutzlos
zu langsam , zu teuer, zu laut.

eine ds414 oder vergleichbares ist teilweise doppelt so schnell und kostet mal locker 100-150€ weniger
und liefert alles mit was ein consumer nas haben sollte.

der quark mit dem server funktioniert halt nicht.
und wer sowas haben will, stellt sich eher was anderes hin, zb. nen hp microserver

das tecus kann irgendwie viel, aber nichts davon richtig
 
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#4
Wer benötigt Funktionalität eines Servers ohne Performance ?

Thecus hat ja die N5810-Nas mit dem Celeron J1900 und warum bieten sie die nicht mit dem Windows-Server an ???

Das lässt Raum für Spekulationen.

Noch eine Anmerkung zum Diagramm: Preis/Geschwindigkeit 2-Bay-NAS
Es stellt leider nicht die wichtigen aktuellen 2-Bay-Nas dar und deren Leistungsvermögen.

Mir fehlen hierin z.B. von Qnap TS-231, TS-231+, TS-253 u.a.m.
 
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#5

IndianaX

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#6
Ok, also da ist so ein HP MicroServer deutlich interessanter. Aber wie immer: Konkurrenz belebt das Geschäft. Ist bestimmt nicht zum Schaden von uns Anwender ;)
 
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#7
Hm, gerade für ein NAS ist doch eine einfache Bedienung ein großer Pluspunkt. Außerdem sollte der Verbrauch gering und das Gerät generell leise sein. Und Schreib- und Lesegeschwindigkeiten sollten natürlich auch stimmen.

Aber irgendwie passt bei diesem Gerät hier absolut nichts. Zu teuer, zu laut, zu langsam, zu hoher Verbrauch.

Wenn ein NAS nicht reicht, kann man sich für das Geld auch gleich einen besseren Homeserver mit "echtem (Server-) Linux" basteln. Es sei denn man braucht unbedingt eine perfekte Integration von Microsoft Cloud-Computing-Diensten Zuhause, warum auch immer...:freak:
 
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#8
400 EUR für 2012R2? Hab mich erst kürzlich umgeschaut und bei eBay deutlich günstigere Angebote entdeckt: http://www.ebay.de/itm/Windows-Server-2012-R2-Essentials-64-bit-2-CPU-top-/252170536621

Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass man im Falle von Windows den Selberbau anstreben sollte.

Mein N54L läuft auch mit 2008 R2.
Das wichtigste Feature eines Windows STORAGE Server Essentials 2012 ist die Datendeduplikation, die sonst weder von dem Windows Server Essentials 2012 noch von einem Server auf 2008 Basis unterstützt wird. Mir ist auf Anhieb auch kein Linux NAS bekannt, der es kann.

Für Datensicherungen ist diese Funktion unschlagbar.

Ok, also da ist so ein HP MicroServer deutlich interessanter. Aber wie immer: Konkurrenz belebt das Geschäft. Ist bestimmt nicht zum Schaden von uns Anwender ;)
Das Problem dabei - wie schon oben angemerkt - eine Storage Server Lizenz bekommt man als Endanwender nicht zu kaufen! Vergleichbare Features bietet erst die Vollständige Serverlizenz von Windows Server 2012 und da werden mit den benötigten Client Lizenzen ganz andere Preise abgefragt.

Allerdings finde ich die Produkte von Synology genauso wie die Buffalotech NAS Systeme ebenfalls als grenzwertig für den Storage Server. Man kommt mit dem verbauten Prozessor schnell an die Grenzen.
 
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#9
Immerhin hat man es mal geschafft, Betriebssystem von Nutzdaten zu trennen. Das mit der SSD ist also durchaus mal ein Lichtblick. Der Rest überzeugt mich auch null. Dann lieber ein Gen8 Microserver für EUR200 und ne Lizenz wie von SaxnPaule verlinkt. Netzteil wäre dann auch gleich im Gehäuse und wer mag, legt noch einen Budgetcontroller ala P410 für EUR40 on top plus ne kleine 64er SSD und landet noch immer nicht bei dem Preis. Dafür bei Datenraten am Rande des Gigabit-Limits.
 
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#10
Als reines Datengrab sicherlich ungeeignet. Ich hätte gern noch den IIS und ASP.NET drauf. Dann wäre es ein prima Webserver und gleichzeitig ein Datengrab. Ich glaube aber nicht, dass man die Webserverrolle auf dem Storage Server aktivieren kann.

Hab schon länger überlegt ob es sich lohnen könnte sowas selbst zu bauen, konnte mich aber noch nicht so richtig aufraffen.
Solche Angebote und entsprechende Tests geben aber schonmal einen schönen Überblick darüber was einen erwarten könnte.

Als Hardware würde ich dann auch eher nen Atom C2758 8-Kern SoC auf nem Supermicroboard nehmen.
Dazu findet man aber leider wenig Tests und Performanceeinschätzungen.
 
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#11
Als reines Datengrab sicherlich ungeeignet. Ich hätte gern noch den IIS und ASP.NET drauf. Dann wäre es ein prima Webserver und gleichzeitig ein Datengrab. Ich glaube aber nicht, dass man die Webserverrolle auf dem Storage Server aktivieren kann.
Natürlich unterstützt der Storage Server die IIS Rolle. Ausserdem lässt sich diverse Datensicherungssoftware direkt auf dem NAS installieren, was in den meisten Fällen mehr sinn macht als dafür nochmal einen zusätzlichen Server zu betreiben. Dank Datendeduplikation ist es gerade zum sichern von VMs bestens geeignet.

Allerdings sind die meisten derzeit erhältlichen WSS Systeme, wenn es nicht gleich ausgewachsene Serversysteme der Xeon Klasse sind, leitungsmäßig ziemlich mau ausgestattet.
 
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#12
@xexex: Sicher? Dann muss ich nochmal genauer nachlesen. Bin schonmal reingefallen bei sowas, weil ein Dokument sagte, dass man nen 2012 R2 Essentials als Memberserver in eine Domäne installieren kann. Kann man auch, aber der Lizenzinfrastrukturdienst hat da was gegen und fährt den Server dann 1x pro Woche runter ;)
 

Waelder

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#13
hmm denke wer mehr als ein kl. Synology möchte oder mit diesem nicht zufrieden ist wird sich ehr selber ein System zusammenbauen...
 
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#14
@xexex: Sicher? Dann muss ich nochmal genauer nachlesen. Bin schonmal reingefallen bei sowas, weil ein Dokument sagte, dass man nen 2012 R2 Essentials als Memberserver in eine Domäne installieren kann. Kann man auch, aber der Lizenzinfrastrukturdienst hat da was gegen und fährt den Server dann 1x pro Woche runter ;)
https://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=41703
http://blogs.technet.com/b/storages...-server-2012-r2-essentials-a-closer-look.aspx

Domäne und IIS sind da schon zwei unterschiedliche paar Schuhe. Grundsätzlich scheint aber der IIS bei allen Versionen erlaubt. Geht auch nicht anders, da die Essentials Umgebung selbst auf IIS basiert.

Man muss aber wirklich genau auf die Versionen aufpassen. Der normale Essentials ist halt als Einzelner Server für kleine SOHO und SMB Umgebungen gedacht und hat die entsprechenden Features, der Storage Server ist hingegen als Ergänzung oder eine Sicherungslösung gedacht und kann zb. selbst kein Domaincontroller werden oder diverse Infrastrukturdienste ausführen.
 
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#15
400 EUR für 2012R2? Hab mich erst kürzlich umgeschaut und bei eBay deutlich günstigere Angebote entdeckt: http://www.ebay.de/itm/Windows-Server-2012-R2-Essentials-64-bit-2-CPU-top-/252170536621 Ansonsten bin ich auch der Meinung, dass man im Falle von Windows den Selberbau anstreben sollte. Mein N54L läuft auch mit 2008 R2.
134€ für einProdukt welches normalerweise bei >400€ liegt und dir kommt das nicht merkwürdig vor ?

Ich habe mir jetzt einen Backupserver mit Nas4Free gebastelt (5*2TB ZFS) , da mir die >400€ zu teuer waren. Leider ist die Verzeichnisperformance bei dem Linux gedöhns unterirdisch, obwohl der Dateizugriff (lesen/schreiben größerer Dateien ) mit >100MB läuft. Auch viele kleine Bilddateien (RAW & TIF mit je 40MB) werden mit >50 MB/s kopiert.
Im Nachinein gesehen wäre ein DS1515+ die bessere Variante gewesen.
 
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@xexex: Richtig. Man muss sehr genau hinschauen. Tu ich mittlerweile auch.

In dem PDF aus dem Downloadcenter wird der von Computerbase erwähnte "Windows Storage Server 2012 R2 Essentials" nicht aufgeführt und unter dem zweiten Link findet man nichts zum IIS. Dass er läuft um die Dashboard-Geschichte anzuzeigen heisst ja nicht dass man ihn als User auch für Hostingzwecke nutzen kann.

Jetzt weiß ich auch warum es diese "License Specialist" Zertifizierungen von MS gibt.
 
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#19
Mit wie vielen und welchen Platten wurde denn die Leistungsaufnahme gemessen? Hab ich es überlesen oder steht das nicht da?

Mal zum Vergleich: Mein "Server" (Dell Optiplex 790 mit i5-2400, 8GB, SSD und 2x2TB, Server 2012 R2) liegt im Leerlauf bei knapp über 20W, ist aber deutlich leistungsfähiger als die getesteten Geräte. Bei Volllast braucht er natürlich mehr, ist aber auch schneller fertig.


Die Geräte sind vielleicht für kleinere Zweigstellen interessant, die einen preiswerten Dateiserver mit AD-Integration brauchen. Für den normalen Heimanwender ist das sowieso nichts. Die kaufen sich einfach ein herkömmliches NAS.
 

Frank

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#20
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