Test Thecus W2000+ und W4000+ im Test: Zwei Alleskönner-NAS mit Windows Server

Don Kamillentee schrieb:
Okay, also wer "Experte" ist, baut sich lieber ein eigenes "Windows Server NAS" zusammen. Der Spagat funktioniert halt eben nicht, wenn für den Experten der Speed des Systems unbrauchbar ist.

Mich würde hier auch primär der Plex Transcoding Speed @1080p und mehr interessieren.
Da scheinbar weder die neuen Synologys noch solche Neuentwicklungen es hinbekommen, meine grundlegensten Anforderungen zu erfüllen aka Plex@1080p Transkodieren (und da soll ja noch n ts server + ftps parallel laufen), werde ich wohl schlicht meinen Gaming Rechner mit entsprechenden Idle/Standby/WakeOnLan Settings weiternutzen. Immerhin verbraucht dann nur 1 PC... naja.
 
alleskönner? nichtmal die hdd kann man einzeln zu- oder eben abschalten. also "alles" können die dann wohl doch nicht...ergo nutzlos
 
Hmm das finde ich ja generell super! Windows auf dem NAS, und auch Konkurrenz zu Synology/QNAP.

Aber 2012 ist doch ein wenig alt, oder? Auf welchem Kernel basiert das? Vista? 7? Gibt's dafür noch Patches? Sicherheitsupdates? Ist es überhaupt noch im Supportzeitraum von Microsoft?
 
Das basiert auf Windows 8 und enthält übrigens auch den "tollen" Kachelmodus. Standardmäßig bootet das aber schon auf den Desktop, ist also nur halb so schlimm.

Wenn ich das richtig sehe, ist Windows Server 2012 r2 das aktuellste server OS von Microsoft. Da sollte es also keine Probleme geben.
 
DocWindows schrieb:
Jetzt weiß ich auch warum es diese "License Specialist" Zertifizierungen von MS gibt.

Glaube mir. DAS sind dabei dann die leichtesten Übungen.

Schon das Thema der Lizenzmobilität und für welche Geräte die benötigt wird, könnte man seitenweise Ausführungen schreiben.
https://www.microsoft.com/de-de/licensing/lizenzprogramme/software-assurance/lizenzmobilitaet.aspx

Wenn man tiefer in die Lizenzierung diverser Serverprodukte eintauchen möchte, kann man bald einen Mitarbeiter nur dafür abstellen.
 
Sysworker schrieb:
Ich habe mir jetzt einen Backupserver mit Nas4Free gebastelt (5*2TB ZFS) , da mir die >400€ zu teuer waren. Leider ist die Verzeichnisperformance bei dem Linux gedöhns unterirdisch, obwohl der Dateizugriff (lesen/schreiben größerer Dateien ) mit >100MB läuft. Auch viele kleine Bilddateien (RAW & TIF mit je 40MB) werden mit >50 MB/s kopiert.
Im Nachinein gesehen wäre ein DS1515+ die bessere Variante gewesen.

Dein System ist genau so viel Linux, wie OS X Linux ist. Gar nicht. Bei dir läuft freeBSD. Ja, ZFS hat viele geniale Funktionen, aber hat dafür auch extreme Hardwareanforderungen. Bei dir sind z.B. 10 GB RAM empfehlenswert (pro TB Speicher 1 GB RAM).
Wenn du das gleiche Filesystem wie die Synology NAS nutzen würdest, dann hättest du auch jetzt schon auch bei den Bildern volle Geschwindigkeit. Bzw. gerade bei den kleinen Bildern kann es sein, dass die Festplatten einfach der limitierende Faktor sind.
 
PongLenis schrieb:
Dein System ist genau so viel Linux, wie OS X Linux ist. Gar nicht. Bei dir läuft freeBSD. Ja, ZFS hat viele geniale Funktionen, aber hat dafür auch extreme Hardwareanforderungen. Bei dir sind z.B. 10 GB RAM empfehlenswert (pro TB Speicher 1 GB RAM). Wenn du das gleiche Filesystem wie die Synology NAS nutzen würdest, dann hättest du auch jetzt schon auch bei den Bildern volle Geschwindigkeit. Bzw. gerade bei den kleinen Bildern kann es sein, dass die Festplatten einfach der limitierende Faktor sind.
Ja, hast leider recht das war unüberlegt heruntergetippt, ist natürlich FreeBSD 10,
auf Asus P9D-M mit Core i3 4150 und 16GB RAM. Da eine Erweiterung um weitere 5*3 ansteht muss ich wohl auch beim RAM auf 32GB hochgehen.
Backups mit Acronis oder ähnlichen Programmen lege ich normalerweise nicht an, ich spiegle die kompletten Festplatten mit Synchtools, wobei robocopy die schnellste Variante ist. Aber beim checken der Verzeichnisse ist das übel lahm.
Und da weder Nas4free noch FreeNas mit dem IntelChip WOL können, musste ich nochmals extra eine Realtek-Karte einbauen :-( Das wäre mit MS wohl alles kein Problem gewesen...Versuch mach kluch
Insofern würde ich diese beiden Thecus auch gerne mal ausprobieren und schauen was man mit dem Windows so alles machen kann. Die Performance der beiden Geräte ist aber eher etwas bescheiden, kaufen würde ich so was nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie muss ich mir die "Unterstützung für Office365" vorstellen? Habe ich da meinen eigenen Office Server, also Office Online & Co, aber selbst gehostet?
 
Sysworker schrieb:
Leider ist die Verzeichnisperformance bei dem Linux gedöhns unterirdisch

Das liegt wohl eher an Samba und nicht an BSD (ist kein Linux). In einer nativen NFS-Umgebung hab ich mit Nas4Free keine derartigen Probleme :)
 
xexex schrieb:
Wenn man tiefer in die Lizenzierung diverser Serverprodukte eintauchen möchte, kann man bald einen Mitarbeiter nur dafür abstellen.

Eigentlich müsste es auch reichen einfach das zu installieren was man braucht und so lange dran rumzufrickeln bis der Lizenzinfrastrukturdienst zufrieden ist und den Rand hält :D
 
Als Besitzer eines HP ProLiant Gen8 Microserver kann ich über diese Geräte nur schmunzeln :) Ich frage mich was/wer die Zielgruppe für diese Geräte sind ...
 
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