Thema verfehlt - Sechs - Setzen!

@pcw:
Ich verstehe das so, dass jeder einzelne Beitrag der "Neuen" bewertet werden soll.
Aber die Moderatoren bzw. Scouts machen das nur in ihren jeweiligen Unterforen.



Der Vorschlag in allen Ehren, aber prinzip. halte ich das Vorhaben für schwer bis nicht umsetzbar.
Die Scouts müssten sehr zuverlässig und oft anwesend sein.
Also keine, die nur mal ab und zu reinsehen, dafür aber gute Beiträge abliefern.
Die Auswahl müsste sehr sorgfältig von Statten gehen und nicht nur auf 3 beschränkt sein.
Das müssten dann, in meinen Augen mehr sein. 3 sollten für eine Einstufung eines Beobachteten ausreichen.
Eine Art Redundanz müsste geschaffen werden bzw. gewährleistet sein.


@keshkau:
Da dein Vorschlag an den Grundfesten wackelt, müsste er sehr wohl überlegt werden.
Das würde die Ausrichtung des Forums komplett ändern.
 
Die Socuts waren Bestandteil meines Vorschlags. Also mindestens jeweils drei Leute für z. B.
- Mensch, Computer und Wissenschaft
- Politik und Gesellschaft
- Bildung, Beruf und Zukunftspläne

Das würde einige Zeit beanspruchen. Aber das könnte im Hintergrund laufen. Anschließend wirft man die Bewertungen für ein Unterforum zusammen und hat ein Ergebnis. Bei negativ bewerteten Usern zieht man die Bewertungen aus den anderen Unterforen heran. Und schon sind die Problemfälle identifiziert. Für den großen Rest der User ändert sich überhaupt nichts.

Ich wäre auch bereit, mich für einen Testdurchlauf zur Verfügung zu stellen und einfach mal ein Unterforum zu durchforsten. Dann würde man sehen, wie aufwendig das ist und ob man zu verwertbaren Ergebnissen kommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@keshkau: Dein vorgeschlagenes System hat, ist, denke ich, durchaus sehr aufwändig und schwer administrativ verwaltbar und schränkt die Offenheit doch deutlich ein.

Was ich gemeint habe, ist nicht jeden Beitrag zu bewerten, sondern einfach nur Moderatoren und ausgewählten Boardies (diejenigen, die es sich verdient haben), die Möglichkeit geben, Beiträge zu bewerten.

Würde es vllt. für die Moderation auch einfacher machen, da schlechte Beiträge leichter erkennbar bzw. aufzufinden sind.

pcw, was ich zuvor gemeint habe ist nur, dass maximal 2-3 Bewertungen pro Kommentar nicht sonderlich aussagefähig sind, zumindest kann man nicht gut zwischen guten und exzellenten Beiträgen unterscheiden - da sind Bewertungen mit > 10 Stimmen wesentlich aussagekräftiger.
 
@Kamikatze
Du führst als Kritikpunkt die Einschränkung der Offenheit an. Das hört sich zunächst schlagkräftig an. Doch die Ursache für qualitativ minderwertige Beiträge liegt in dieser Offenheit. Wenn sich jeder registrieren und Beiträge schreiben lassen kann, dann bricht die Mittelmäßigkeit durch, die das Niveau sinken lässt.

Daher sehe ich keine Lösung darin, die problematischen Mitglieder im Forum zu behalten und sich damit zu begnügen, deren Beiträge abzuwerten. Diese Beiträge durfen erst gar nicht geschrieben werden!

Die logische Konsequenz ist, dass die grenzenlose Offenheit zugunsten der Qualität eingeschränkt werden muss. Man lässt ja auch nicht jeden an der Uni studieren, sondern führt Zulassungskriterien ein, um das Niveau zu halten. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht.

Und ich möchte die Arbeit gerade nicht auf die Moderatoren abwälzen, die damit völlig überfordert werden. Deshalb würde ich die Community selbst in die Pflicht nehmen, namentlich über die vorgeschlagenen Scouts.
 
Die Postbewertmethode würde vermutlich Trolle herausfordern. Dem Foren-Reset stehe ich kritisch gegenüber, denn so würden kompetente Wenigschreiber und Newbies verschreckt. Eine Möglichkeit wäre, das es für Starter freigegebene "Bewährungsforen" gäbe, aus denen man sich in andere "hochposten" könnte. Leider wäre das vermutlich administrativ unmöglich, aber Trolle könnte man dadurch gleich in den Roots bannen.
 
Die kompetenten Viel- oder Wenigschreiber hätten überhaupt nichts zu befürchten. Denn es soll doch gerade die Qualiät der Beiträge als Maßstab herangezogen werden. Für Newbies würde sich insofern etwas ändersn, als dass sie vom ersten Tag an wüssten, dass es hier nicht ums Spammen geht. Je früher man es den Forenteilnehmern mit auf den Weg geht, desto besser.

Wenn Dir allerdings zum Ovi-Thread nichts weiter einfällt als die Bemerkung: "Von denen Kauf ich nichts mehr!!", dann hast Du auf Dauer ein Problem. Im schlimmsten Fall darfst Du nur noch mitlesen, aber nicht mehr mitschreiben, weil niemand Deine Ergüsse lesen will.
 
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Wenn man aber dieses Prinzip anwenden würde, wären wirklich einige Scouts nötig. Außerdem müsste man eine Art Richtlinie ausarbeiten. Das würde auch einen ganz anderen Aufbau verlangen, denn das Frage-Antwort-System wäre bei einer Qualitätsortierung unmöglich.
 
Natürlich müsste man im Vorfeld überlegen, wo man die Grenze zieht. Möglicherweise ist es auch damit getan, die schwarzen Schafe herauszusuchen. Am Aufbau des Forums würde sich gar nichts ändern. Denn das Scout-Rating ist kein fortlaufender Prozess, sondern ein einmaliger. Man bräuchte eine Reihe Leute, die sich eine Weile (vielleicht 2-4 Wochen) damit beschäftigen. Danach fallen die "Spammer" aus dem System, der Rest bleibt unverändert bestehen.

Wenn Du einen Kumpel hast, der sich hier anmelden will, dann schlägst Du ihn einfach vor. Wenn sich jemand Neues von sich aus anmeldet, gibt es eine wie auch immer geartete "Eingangsprüfung". Meist genügt es schon, wenn man jemanden ein paar Zeilen schreiben lässt. Und darüber hinaus schaut man vielleicht einmal im Monat nach, was die Newbies so geschrieben haben.

Mit den üblichen Funktionen der Beitragsmeldung, des Aquariums und wenn nötig der einen oder anderen PN bringt man die Leute auf Kurs. Falls das nicht fruchten sollte, setzt man sie notgedrungen wieder vor die Tür. Das dürfte abschreckend wirken.

Es geht nicht darum, dass hier jeder Schreiber mit brillianten Beiträgen glänzen muss. Man sollte nur nicht allzu negativ auffallen.

Ich sehe auch positive Effekte. Wenn sich ein Leser von Heise oder Chip hierher verirrt, dann hat er im Moment vielleicht kein Interesse daran, die Antworten zu bestimmten News zu lesen, weil sie inhaltich so mager ausfallen. Wären die Spammer weg, so dürften die Antworten lesenswerter werden. Das wiederum zieht Leute an, die Wert auf Qualität legen.
 
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keshkau schrieb:
Es geht nicht darum, dass hier jeder Schreiber mit brillianten Beiträgen glänzen muss. Man sollte nur nicht allzu negativ auffallen.

Richtig.
Auch dass hohe Qualität mehr Qualität anzieht, ist richtig. Allerdings nur, wenn sie richtig schön glänzt und auch offensichtlich vorhanden ist, was im Hinblick auf die allgemeine Forenlandschaft aber nicht allzu schwierig werden dürfte.

Bis dahin:
Beharrlichkeit never dies ;)
Vllt hilft es ja etwas.
 
Wenn du es so meinst, halte ich die Idee für sehr gut. Auch eine Aquariumsmeldung sollte es geben:
"Einer deiner Posts wurde ins A. verschoben, du solltest dich besser mit den Forenregen vertraut machen!".
 
Das ist ne gute Idee. Auch könnte man "Belohnungen" vergeben, für jeden Monat, in dem kein Post versenkt wurde. Landet was im Aqua, gibts keine "Punkte" oder was auch immer. Aber das würde sicherlich wieder einige bösartige Die-mods-wollen-NUR-MICH-fertigmachen-Threads im Feedback hervorrufen.
 
Ich habe mich hier im März 2007 angemeldet. Am 03. Mai bekam ich meine erste (punktlose) Verwarnung von Olly3052, weil ich einen Doppelpost verursacht hatte. Den Grund dafür weiß ich nicht mehr. Vielleicht war es Unwissenheit. Am 26. Mai bekam ich von Olly3052 meine zweite Verwarnung, dieses Mal mit Punkt. Es ging wieder um einen Doppelpost. Aber dieses Mal war es auf jeden Fall ein Versehen meinerseits.

Seither hatte ich keinen Stress mehr mit den Moderatoren, auch wenn gelegentlich mal ein Beitrag von mir im Aquarium landet. Ich will damit sagen, dass solche Meckereien zur absoluten Ausnahme werden, wenn nur die Belegschaft stimmt.

Wenn man einmal über die Stränge geschlagen hat und versenkt oder verwarnt wird, dann muss man das akzeptieren und seinen Kopf dafür hinhalten. Deshalb habe ich auch kein Problem damit, wenn es öfter Verwarnungen oder befristete Sperren gibt.
 
Du meinst echt das kann man erwarten? Also, nach der "Filterung" sicher, aber davor? Es braucht ja schon manchmal 20 Jahre (oder 50) , jemandem beizubringen, das eine Entschuldigung keinen absoluten Männlichkeitsverlust mit sich bringt. ;) Wie soll man dann erwarten können, dass die Mehrheit eine Verwarnung nicht als Herausforderung zur Randale, sinnlosen Beschwerden, Diktaturhinweisen oder sonstigem Brimborium hernimmt? Vor allem in der Anonymität des Netzes. Ich bin da auch sehr skeptisch und vorbelastet durch Tätigkeit in einem weiteren (sehr großen) Forum, welche ich mittlerweile lange auf Eis gelegt habe. Deswegen quellen schnell Bedenken solcher Art aus mir raus. =/
 
Wenn ich dieses Forum betreiben würde oder wenn ich hier Admin bzw. Moderator wäre, dann würde ich mich fragen, ob ich diese Stänkerer noch länger hier dulden möchte.

Wenn ein Moderator einen Beitrag versenkt und den Ersteller des Beitrags verwarnt, dann ist das ein Schuss vor den Bug. Danach liegt es an dem Verwarnten, die Kritik anzunehmen und sich zu besinnen. Wenn er dazu nicht bereit oder in der Lage ist, dann ist er hier fehl am Platz.

Das sind die Situationen, in denen deutlich gemacht werden muss, wer hier Heimrecht hat und wer "nur" Gast ist.
 
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In anderen Foren funktioniert ein Bewertungssystem gar nicht, weil die Konsequenzen fehlen. Und wenn die Konsequenzen böse wären (ein zweiwöchiger Ban z.B.), dann wird damit Unfug getrieben seitens der User. Von Seiten der Moderatoren geht natürlich gar nix - ich find das schon genug Arbeit, sich jeden einzelnen Post durchzulesen, auch wenn man keine Lust hast.

Das Karma-System in der Vergangenheit hat nur in Extremfällen Wirkung gezeigt - etwa bei deutlich aufwendigen Arbeiten oder völlig deplazierten Kommentaren. Ich weiß jetzt gar nicht mehr, warum es entfernt wurde, ich glaube es lag daran, weil es so viele Beschwerden gegen negative Bewertungen gab.

Das Ziel ist mit einem Minimum an Aufwand seitens der Moderatoren ein Maximum an Disziplin und Vernunft zu schaffen. Zuckerbrot und Peitsche ohne das Brot halt.
 
Aber ein Punktesystem wäre ideal. Ein "Seit x Tagen regelkonform" oder ein Monatbasiertes Bonussystem, das sich steigert (1. 1P 2. 1,5P 3. 2P...) würde auch einen Ansporn bieten.
 
Euer Punktesystem setzt an den Symptomen an, nicht an den Ursachen. Die Beiträge werden nicht besser, weil ein Ranking eingeführt wird. Wenn jemand nur schreibt "Scheiss Nokia!", dann kann ich bewerten, verschieben und verwarnen so viel ich will. Die Wurzel allen Übels bedient die Tastatur. Und genau dort muss angesetzt werden.
 
Aber du kannst aus Flamern nicht Lämmer machen. Dass diese Gruppe weg muss ist klar, aber anständige User sollen noch einen Ansporn bekommen vllt. noch besser zu sein.
 
Ich bin schon zufrieden, wenn der "Bodensatz" verschwindet bzw. mundtot gemacht wird. Wenn anschließend tatsächlich der Effekt greifen sollte, dass Qualität ihrerseits Qualität anzieht, dann läuft das System von selbst. Später kann man sich immer noch Gedanken um Anreize machen, obwohl ich meine, dass die Möglichkeit zur Mitgestaltung eines guten Forums Motivation genug sein kann.
 
Ich würde jetzt erst mal auf eine Antwort der Moderation/Administration abwarten, jegliches Weiterplanen bringt vorerst ohnehin nichts. So leicht wird eine dermaßen gravierende Änderung auch nicht umzusetzen sein.

PS: Ohne Worte...
 
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