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NewsTKG-Reform: Wie Mieter von neuen Glasfaserregeln profitieren können
Von der Reform des Telekommunikationsgesetz (TKG) könnten Mieter profitieren. Für Gebäude mit mehreren Wohneinheiten ist Vollausbaupflicht geplant. So eine Vorgabe erleichtert es, Mehrfamilienhäuser vollständig zu erschließen.
Glasfaser sollte für alle Vermieter zur Pflicht werden. Sollten sich Vermieter wehren, einfach jegliche Internetverbindungen in deren Wohnsitz kappen, im Auftrag vom Internetanbieter.
Ich verstehe bis heute keinen Vermieter, der "Nö" sagt. Das ist eine in der Regel kostenlose Wertsteigerung der eigenen Immobilie...
Insofern sinnvoll, dass der Gesetzgeber da jetzt eingreift. Es ist jetzt halt nicht mehr die Wahl ob, sondern die freie Wahl wer. Die Wahl zwischen selber machen und selber bezahlen und die Wahl in der Regel zwischen machen lassen und nicht bezahlen.
Wobei jetzt wohl alle Eigentümer Pech haben, die den Ausbau zunächst abgelehnt hatten und das jetzt u.U. auf eigene Kosten selbst nachholen müssen.
Da bin ich ein wenig schadenfroh. Als ich in Neuss wohnte, wollte der Vermieter den kostenlosen GF-Anschluß des 6 Parteienhauses nicht. Nun muß er das wohl bald nachholen. Grund für seine Ablehnung war der kleine Kasten, der dann im Raum mit den Stromzählern wäre.
Denn: So, wie ich das lese, kann der Vermieter immer noch nein sagen. Ist jetzt nur nur mehr ganz so einfach.
Ich wünsche mir: Wird Glasfaser ausgebaut und das Haus steht da sozusagen direkt daneben, werden alle Wohneinheiten "zwangsangeschlossen".
Dann bekomme ich hier nämlich auch endlich Glasfaser.
@Muntermacher Aua! Manchen Menschen ist auch nicht mehr zu helfen.
Doof nur, dass die Leid tragenden dann die Mieter sind.
Mein Vermieter will einfach nicht. Die genauen Gründe sind mir nicht bekannt.
Es wird was ähnlich Beklopptes sein.
FTTH hast du als Mieter doch selbst in der Hand. Nur FTTB ist im Grunde Sache des Vermieters/Eigentümers. Es sei denn, für FTTH müssen irgendwelche baulichen Veränderungen durchgeführt werden. Aber das blanke Kabel durch bestehende Kanäle ziehen geht eigentlich auch ohne Eigentümer, wenn das Haus angeschlossen ist.
Da bin ich ein wenig schadenfroh. Als ich in Neuss wohnte, wollte der Vermieter den kostenlosen GF-Anschluß des 6 Parteienhauses nicht. Nun muß er das wohl bald nachholen. Grund für seine Ablehnung war der kleine Kasten, der dann im Raum mit den Stromzählern wäre.
Das habe ich auch schon erlebt. Bei mir waren es damals die anderen Mieter im Haus die das nicht wollten. Ältere Herrschaften die keinen Sinn im Internet sahen und sich groß fühlten, weil sie die Macht hatten über andere entscheiden zu können. Und wenn sie es nicht nutzen, dann soll es auch kein anderer haben.
Wenn ich ehrlich bin: VERMIETEN sollte gar nicht erst lukrativ sein. Denn dadurch das es lukrativ ist, ist Eigentum zu kaufen um es von anderen bezahlen zu lassen ja gerade DAS Geschäftsmodell. Die Tasche voll macht sich allerdings nur der bauende Investor und die Banken.
Investor kauft Grundstückstück und lässt bauen. Das Gebaute wird dann als Eigentum verkauft und das verkaufte Eigentum dann i.d.R. erstmal weiter vermietet. Und das nicht selten im großen Stil. Dadurch steigen halt die Mieten...
Wir haben defacto keinen Mangel an Wohnungen, sondern Mangel an BEZAHLBAREN Wohnungen. Und das vor allem weil: Der Markt regelt sich selbst.
Anderes Thema. Aber Eigentum verpflichtet nun einmal. Steht schon im Grundgesetz. Und zwar als Grundrecht. Art. 14 II.
Und nochmal: Ein Glasfaser-Anschluss kostet den Eigentümer i.d.R. NICHTS. Gleichzeitig ERHÖHT es den Wert der Immobilie. Warum lehnt man das ab?!
Das soll sich mit der TKG-Reform ändern. Die geplanten Regelungen sehen vor: Wenn ein Gebäude eine Glasfaseranbindung hat (oder der Ausbau kurz bevorsteht), besteht das Recht, die Anschlüsse für sämtliche Wohnungen im Haus auszubauen.
Hab bei mir im Haus als erster Glasfaser beauftragt und weil ich ziemliche sonderwünsche hatte war es nicht ganz billig das bis zu meiner Wohneinheit zu verlegen. Als ich den beuaftragten Elektriker angerufen habe wo den die Rechnung bleibt meinte er nur Vermieter hat alles schon bezahlt.
Er war Happy weil er einige im Haus gefragt hat ob sie wollen damit die Kosten von der Telekom übernommen werden aber keiner wollte weil dennen vdsl ausgereicht hat
Ergänzung ()
textract schrieb:
Sorgt dann halt dafür, dass die Gebäude gar nicht mehr angebunden werden.
Mir ist ein Mehrparteienhaus mit 64 Wohnungen bekannt, 4 Stockwerke, 8 Wohnungen pro Treppenhaus. Neu gemacht wird vom Keller bis in die Wohungen Strom (Zähler in den Keller, statt Wohungen), Klingel/Gegensprech, Telefon. Es wird auch gleich Glasfaser mit eingezogen.
Elektriker 243.000 EUR. Maler 29.000 EUR.
Glasfaser sollte für alle Vermieter zur Pflicht werden. Sollten sich Vermieter wehren, einfach jegliche Internetverbindungen in deren Wohnsitz kappen, im Auftrag vom Internetanbieter.