Mirlo schrieb:
Einen Ausweg daraus hat bisher noch keiner gefunden, auch nicht die Schwurbler.
Der Ausweg ist relativ einfach: Sozialer Wohnungsbau. Kostet dem Staat natürlich Geld. Aber das aktuelle System funktioniert doch auch nicht, wo das Bauland am Ende wieder einem Investor verkauft wird, der baut - jetzt sogar mit staatlicher Förderung, allerdings dazu verpflichtet wird 30-50% der gebauten Wohnungen als "Sozialwohnung" anzubieten. Das aber auch nicht auf "ewig".
Was macht der Investor im Zweifel? Er verkauft die 50-70% Wohnungen, die er frei am Markt anbieten kann, im Zweifel teurer.
Wohnraum ist DAS Grundbedürfnis. Noch vor allen anderen. Das ist so absurd, was der Staat da teils an Geld verbrennt. Insbesondere wenn es dann zu "Zwangsmaßnahmen" kommt wie "Akut-Unterbringung". Da verdient dann der Eigentümer eines Objektes, dass er gar nicht mehr am Wohnungsmarkt anbieten kann, noch ein Vermögen...
Ist jetzt aber schon sehr weit weg vom eigentlichen Thema.
Und mit "Schwurbeln" hat das auch nichts zutun. Der große Fehler war die Privatisierung des Wohnraums. Wie btw. in so vielen Bereichen der
Grundversorgung.
testwurst200 schrieb:
Kurz gesagt, dann baut keiner mehr neue Wohnungen und der Markt verschlimmert sich
Siehe oben. Früher hat der Staat bzw. die Kommune Wohnungen gebaut. Oder man selbst. Dann in der Regel für die Eigennutzung. Wohnungsgenossenschaften sind auch noch so ein Weg.
Es gäbe Mittel und Wege. Man müsste halt mal mutig sein. Aber Mut würde bedeuten, dass man Menschen mit viel Geld vor den Kopf stößt und das will man ja scheinbar nicht, weil egal ob heute oder im Mittelalter: Wer Geld hat, der hat Macht und man orientiert sich immer an die wenigen mit Macht als an die vielen armen Schlucker

(Und hat dann doch einer mal "gute" Ideen, dann nutzen die "Mächtigen" ihr Geld halt für entsprechende Kampagnen

)
Ich sag nochmal: Art 14 II GG.