TrueCrypt Effektivste Nutzung

Ganz ehrlich? Ich versteh gerade nicht, was du von mir willst. UEFI bedingt kein GPT, auch nicht, wenn man WIn7 installiert. Rechner starten, Win7 auf SSD installieren - dafür brauche ich kein GPT, oder was möchtest du jetzt?
 
GENAU DAS sage ich doch. Ich habe gesagt, wenn du die UEFI-Installation von Win7 hast, dann geht die Vollverschlüsselung mit TC nicht. Du hast aber keine UEFI-Installation sondern noch die "alte" mit MBR als Partitionsstil, also kannst du mit TC verschlüsseln wie du lustig bist...fertig

Der zweite Post war nur zur um zu verdeutlichen, dass eine UEFI-Installation vollkommen unabhängig davon ist, ob man UEFI hat oder nicht
 
Achso, jetzt kapier ich was gemeint war^^ Hab ich wohl etwas zu quer gedacht... Na dann ist ja alles klar.
Ergänzung ()

Vielleicht denke ich etwas zu einfach, aber werden vollverschlüsselte Laufwerke an fremdem PCs eigentlich irgendwie angezeigt? z.B. Datenträgerverwaltung - falls ja, könnte derjenige das Laufwerk dann doch einfach einer Schnellformatierung unterziehen und dann die gewünschten Daten mit bestimmten Programmen auslesen, oder irre ich mich da? Trotzdem müssten dann immernoch alle Daten verschlüsselt vorliegen, oder?
 
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Man kann die HDD/SSD überall auslesen und alles löschen oder was auch immer. Auslesen kann man aber folglich nur das was auf der Platte ist und da sind ja die verschlüsselten Daten drauf, also kann man damit nix anfangen. Für Windows sieht das einfach aus wie eine kaputte Partition und wird als RAW angezeigt.

Ne Schnellformatierung würde bei TC warscheinlich den Header am Anfang zerstören und man kann die Platte dann nicht mehr mounten. Allerdings gibts am "Ende" der Platte noch einen Backupheader, und auf der Notfall CD ist ebenfalls nochmal einer.

Bei Windows muss man nur aufpassen dass man die Platte nicht ausversehen formatiert oder initialisiert. Aufpassen deswegen weil Windows es dem Anwender gerne mal vorschlägt wenn es das Dateisystem nicht kennt. Und ein verschlüsseltes Laufwerk mit TC sieht für Windows erstmal aus wie eine "kaputte" Partition.
 
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Dankte, genau darauf wollte ich hinaus. Bei Windows muss ich dann sehen, wie es läuft. Ich habe schon gelesen, dass man da wohl etwas über den Laufwerksbuchstaben regeln kann - da muss ich aber erst einmal sehen, wie meine Programme darauf reagieren und ob der Speicherort noch gefunden wird.

Also kann man bzw ich festhalten - Formatierung bringt nichts - alles was dann höchstens wiederhergestellt werden kann sind verschlüsselte Datenreste? Wäre ja sonst ein Sicherheitsrisiko.
 
Nein es ist sicher. Allerdings hält es niemanden davor ab alle Daten zu löschen wenn er in Besitz des Datenträger ist. Er kann ihn formatieren und selber dann nutzen. Sowas kann TC nicht verhindern.
 
Dankeschön :) Naja für solche Sachen sollte man Backups haben und zur Datensicherung ist TrueCrypt ja auch nicht gedacht - daher sehe ich dies nicht als Problem an, wenn die Laufwerke sich löschen lassen und der andere diese dann unbedingt weiternutzen will (zwar unschön), aber Hauptsache die Daten sind sicher.
 
Ich war gerade dabei meine Systemplatte zu verschlüsseln, habe dann aber noch bei 1% alles schnell rückgängig gemacht ... Ich habe bei der Passworteingabe vergessen das US Layput zu beachten ... uuhh das wäre nach hinten losgegangen^^

Nutze ich die Chance nochmal schnell was zu Fragen. Gibt es eine Mindestlänge fürs Passwort? 42 Zeichnen (alle Möglichkeiten drin) müsste doch reichen? Merken kann ich mir solche Sachen ganz gut.
Nutzt ihr eine normale Systemverschlüsselung oder ein verstecktes OS? Es scheinen hier ja manche diese Option zu nutzen, wenn man der Suche glauben darf, da Frage ich mal, wo der Vorteil liegt. Ok... Ich habe auch davon gelesen, dass in England schon einige sitzen mussten, bis sie dass Passwort verraten haben, aber bei uns ist es doch nicht so oder könnte man nicht noch einfach einen zusätzlichen Container mit anderem Passwort auf der Platte erstellen? Falls ja, wofür nimmtan die Funktion Hidden OS?
 
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Dass man wen zur Herausgabe des PW zwingen kann geht in Dtld soweit ich weiß nicht. Sie dürfen aber die Hardware behalten wenns Hart auf Hart kommt. Aber bin kein Jurist.

. Ich habe auch davon gelesen, dass in England schon einige sitzen mussten, bis sie dass Passwort verraten haben,
Kann ich mir durchaus vorstellen dass es solche Nazimethoden bei UK und USA gibt, zumindest inoffiziel. Muss man selber wissen ob man sich ein Hidden OS einrichtet oder nicht. Wenn ich nen Anschlag plane oder Pläne für eine neue Waffentechnologie auf dem Laptop hätte, würd ichs wohl nutzen;)

Gibt es eine Mindestlänge fürs Passwort? 42 Zeichnen (alle Möglichkeiten drin) müsste doch reichen? Merken kann ich mir solche Sachen ganz gut.

Gibts nicht soweit ich weiß. TC gibt ja son ne Empfehlung glaub 20 Zeichen. Ich persönlich halte das für ausreichend sicher. Kann man sich ja selber ausrechnen wielange es dauern würde das zu knacken per Brute Force.
 
Kann ich mir durchaus vorstellen dass es solche Nazimethoden bei UK und USA gibt, zumindest inoffiziel. Muss man selber wissen ob man sich ein Hidden OS einrichtet oder nicht. Wenn ich nen Anschlag plane oder Pläne für eine neue Waffentechnologie auf dem Laptop hätte, würd ichs wohl nutzen
Du würdest es wohl nutzen? ... tsss Er ist verdächtig!!! ... naja dies würde wohl der NSA Santa rufen (falls du die South Parkfolge kennst^^)
Ich habe mich ja eher über den Sinn des Hidden OS gewundert. Am Ende geht es doch darum Daten zu verstecken. Also, wenn es wirklich mal bestimmte Daten gibt, die man nicht rausrücken will - muss ja nicht gleich etwas weltgefährdendes sein... warum dann kein Container auf der verschlüsselten Platte. Der tuts doch auch, oder kann man da keine mehr erstellen? Auf meinen Stick hatte ich auch mehrere Container innerhalb eines Hidden Volumes ... wobei dies sinnlose Spielerei in der BBS war:D

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Also wegen Performance solltet ihr mal diesen Thread ansehen: (und mein Post)

https://www.computerbase.de/forum/t...iskcryptor-bei-einer-ssd-performance.1318529/

Offenbar handelt es sich bei der TC-internen Angabe um GBit/s.
Somit hat man statt 500mbyte/sec max. bei top ssd's nur um die 300 - 350 mbyte/sec mit AES-Ni !?

Darüberhinnaus wurde in England bereits eine Person inhaftiert weil er sein PW nicht rausrücken wollte. Siehe:
http://winfuture.de/news,79825.html
oder
https://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/10/06/england-gefangnis-fur-verschwiegenes-passwort/

Kann in Deutschland aber nicht passieren. Noch nicht...
Wer also aus welchem Grund auch immer nach England muss mit Daten, für dem könnte sich ein hidden OS eignen.

Allerdings hilft dass auch nichts wenn der Staatsanwalt/Ermittler den Richter weiss machen kann, das obwohl man nichts fand, dennoch ein hidden OS via TC vermutet in dem brisante Daten sind.
Verurteilung aufgrund von Vermutungen und Glauben > schuldig bis Unschuld bewiesen.
 
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Also den Rest schaue ich mir später an, schaffe ich jetzt nicht mehr (schreibe auch mit den Smartphone). Wobei meine Spiele eh auf der HDD liegen - wegen ein bisschen Ladezeit wollte ich den Speicherplatz der SSD nicht vergeuden (da liegen andere Programme und halt vor allem Windows) - daher weiß ich nicht, ob dies bei mir so ins Gewicht fallen würde. Sonstige Einflüsse auf Spiele (es ist halt ein Spielerechner) dürfte es ja nicht haben.

Aber zum letzten Punkt. Es gilt
"Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“

und Indizienprozesse haben wir doch auch nicht.
 
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Kausu schrieb:
Aber zum letzten Punkt. Es gilt
"Jede Person, die einer Straftat angeklagt ist, gilt bis zum gesetzlichen Beweis ihrer Schuld als unschuldig.“

und Indizienprozesse haben wir doch auch nicht.

Ja was du sagst gilt in Deutschland, ich bezog mich halt auf England.
Indizienprozesse gibts aber auch bei uns, ebenso wie Justizirrtümer und Unschuldige hinter Gittern > Gustl Mollath.
 
Allerdings hilft dass auch nichts wenn der Staatsanwalt/Ermittler den Richter weiss machen kann, das obwohl man nichts fand, dennoch ein hidden OS via TC vermutet in dem brisante Daten sind.
Verurteilung aufgrund von Vermutungen und Glauben > schuldig bis Unschuld bewiesen.
Ja Nazimethoden halt in meinen Augen.

"Brisante" Daten kann man auch immer noch verschlüsselt später übertragen. Zur Not kauft man sich halt ne zweite Festplatte für den Laptop und macht Windows extra für den Auslandsaufenthalt neu und lässt die "richtige" Zuhause.
 
Danke euch allen für die ganzen hilfreichen Tipps.
@Spike3 stimmt. Indizienprozesse gibts auch - ich meinte irgendetwas anderes ... ka was genau^^.

Ich habe mir einige Performencevergleiche und auch Erfahrungsberichte im Netz angesehen und die sehen eigentlich alle ganz gut aus - der Abfall ist insgesamt beiweitem nicht so groß, wie ich diesen bei einer Vollverschlüsselung erwartet hätte und da ich ja die Spiele eh von der HDD starte, dürfte eigentlich nichts groß passieren.
Das einzige, was ich mich gefragt habe, kann es im Spiel zu Rucklern kommen, weil TC erst einmal eine bestimmte Datei entschlüsseln muss, oder einschlüsselt er gleich alle wichtigen Datein, wenn ich z.B. Dota2 starte? Oder geht dies so schnell, dass da nichts passieren kann.

"Brisante" Daten kann man auch immer noch verschlüsselt später übertragen. Zur Not kauft man sich halt ne zweite Festplatte für den Laptop und macht Windows extra für den Auslandsaufenthalt neu und lässt die "richtige" Zuhause.
Genau, stimmt. Du scheinst dich aber mit TC auszukennen, naja zumindest bist du schon länger dabei, als ich^^. Daher nochmal die Frage. Wozu Hidden OS?
Systemverschlüsselung für alle Daten und falls mal etwas dazukommen sollte ... naja dann halt einen neuen Container (in den kann man doch sogar Programme installieren)
:confused_alt:
 
Bei HiddenOS kannst du halt ein anderes Betriebsystem starten wenn du ein anderes Passwort eingibst. Das Passwort entscheidet dann welches Betriebsystem hochgefahren wird.

Systemverschlüsselung für alle Daten und falls mal etwas dazukommen sollte ... naja dann halt einen neuen Container (in den kann man doch sogar Programme installieren)
Ich mache ALLES (Programme und eigene Daten, Spiele etc) auf die Systempartition. Wieso Container und dadrin Programme installieren? Müsste gehen aber ich seh den Sinn nicht.

Wenn die Platten eingebaut sind würde ich diese komplett Verschlüsseln. Was erhoffst du dir durch Container? Wie gesagt Container machen in meinen Augen nur sinn wenn man auf einem Datenträger sowohl verschlüsselte als auch unverschlüsselte Daten ablegen muss (würde aber auch mit 2 Partitionen gehen), oder wenn man Daten irgendwo ablegen muss wo man den Datenträger nicht verschlüsseln kann (Cloud, Netzlaufwerke etc)


Das einzige, was ich mich gefragt habe, kann es im Spiel zu Rucklern kommen, weil TC erst einmal eine bestimmte Datei entschlüsseln muss, oder einschlüsselt er gleich alle wichtigen Datein, wenn ich z.B. Dota2 starte? Oder geht dies so schnell, dass da nichts passieren kann.
Nein. Und TC entschlüsselt eh idr schneller als deine HDD/SSD die Daten liefern kann bei AES-NI.
 
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Ich will es ja auch nicht machen:D Ich weiß, welche Leute Hidden OS nutzen. Nur bei Hidden OS hat man doch immer das "Problem", dass das OuterOs realistisch benutzt aussehen muss - und da Container doch auch versteckt werden können, habe ich mich halt gewundert, warum man nicht gleich nur einen Container erstellt, gerade da ein OS viel mehr Platz benötigt und so evtl. auffällt.
(Bisschen krummer Gedankengang, aber vielleicht versteht man ja, was ich meine^^. Ich finde, bisher, Hidden OS irgendwie als Funktion redundant)

Nein. Und TC entschlüsselt eh idr schneller als deine HDD/SSD die Daten liefern kann bei AES-NI.
Okay, dann bin ich beruhigt. Ich habe jetzt auch nichts anders im Netz gefunden, aber die Erfahrungen waren auch nicht mehr die neuestens ... und ich wäre schon enttäuscht, falls die DLCs von Bioshock ruckeln:D
 
Sorry versteh nicht was du meinst.

Nur bei Hidden OS hat man doch immer das "Problem", dass das OuterOs realistisch benutzt aussehen muss - und da Container doch auch versteckt werden können, habe ich mich halt gewundert, warum man nicht gleich nur einen Container erstellt, gerade da ein OS viel mehr Platz benötigt und so evtl. auffällt.
Du kannst doch ein Container erstellen und da drin deine Persönlichen Daten ablegen.

Dennoch hinterlassen sie spuren im Betriebssystem. Auch dürfte es auffallen wenn viele Verknpüfungen auf beispielsweise D verweisen (einen Container) und der Container dann nicht da ist.

t, gerade da ein OS viel mehr Platz benötigt und so evtl. auffällt.
Nein das fällt nicht auf wenn man HiddenOS nutzt, das ist ja der Sinn dahinter, lese einfach mal in der Truecrypt Doku dazu.
 
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Stimmt, die Verknüpfungen und andere Einträge, die bei Programmen evtl. erstellt werden habe ich nicht bedacht. Aber Datein dürften eigentlich kein Problem sein, wenn man Tools zum löschen temporärer Daten nutzt.
 
Ilsan schrieb:
Bei HiddenOS kannst du halt ein anderes Betriebsystem starten wenn du ein anderes Passwort eingibst. Das Passwort entscheidet dann welches Betriebsystem hochgefahren wird.

Es gibt sogar unglaubliche viele Methoden, sein OS zu verstecken. Steht alles in den TC FAQ. Unter anderem kann einstellen, dass beim Start eine Fehlermeldung kommt, dass kein OS gefunden wurde, wenn man aber sein TC Passwort eingibt (das "unsichtbar" eingegeben wird) startet aber dann ganz normal das OS.

Vorteile von dem Hidden Container/OS ist einfach, dass auch nach dem Entschlüsseln des sichtbaren Container/OS nichts auf einen weiteren Container hindeutet (z.B. wird auch der Speicherplatz davon nicht angezeigt)
 
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