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Nach etwas hin und her ist Truenas nun installiert. Im Memory wird 31.3 GiB (ECC) angezeigt.
Da ich mich lange mit der Auswahl der Komponenten befasste, erläutere ich sie kurz:
CPU: Ich wollte einen NAS mit ECC-Unterstützung zu halbwegs akzeptablen Preisen. Intel fiel raus, da für mich AMD einfacher war. Warum? Viele Mainboards und CPU unterstützen ECC. Ich wollte keine alten CPU von Intel kaufen und die aktuellen sind mir zu teuer. Der Ryzen 5 3600 ist für etwa 75€ gut, schnell und günstig. Jedoch fehlt hier die iGPU, hier kostet ein Ryzen ca. 140€. Nach einer Kostenschätzung wollte ich den 3600 mit dem ASRock Rack Mainboard.
RAM: Ich suchte gefühlte Ewigkeiten nach dem passendem RAM, da die auf der HP von ASRock Rack fast nicht verfügbar waren. In irgendeinem Forum las ich dann, dass die Kingston KSM26ED8/16MR die Nachfolgerserie sind und es zu humanen Preisen gibt. Die auf der HP gelisteten RAM werden nicht mehr hergestellt und sind daher sehr teuer.
Mainboard: TrueNas empfiehlt Serverkomponenten bzw. keine 0815-Konsumer Sachen. Das ASRock Rack X470D4U2 finde ich aus folgenden Gründen für knapp 300€ sogar fair:
1.) Es wird von TrueNas (offiziell) unterstützt
2.) 2 x RJ45 10 Gigabit Ethernet LAN ports
3.) LAN-Hersteller Intel I210-AT (mit Realtek und Truenas habe ich schlechte Erfahrungen gemacht)
4.) Für die Installation ist eine GPU notwendig. Da ich keine externe hier übrig habe, ist es sehr gut, dass das Mainboard eine (kleine) integrierte GPU hat.
5.) ECC wird unterstützt
6.) Viele Features, die im Serverbereich verwendet werden. Leider habe ich Null Ahnung was die können. -.-
Gehäuse PureBase 600: Für ein 19'' Rack fehlten mir die Erfahrung, ein Case, Schrank oder ähnliche Ablagen. Einfach nur auf den Boden stellen ist doof, da man viel zu leicht darüber stolpern kann. Ein Cube fand ich ganz okay. Ich entschied mich für einen Pure Base 600, da ich schon solche zusammen gebaut habe und bis zu 5 3,5'' Platten Platz haben. Auch hatte ich noch einige Kleinteile, wie HDD-Käfige übrig, die ich alle in diesem Gehäuse verbauen konnte.
Lüfter: Ich hatte noch manche übrig...nun sind in der Front 3*120mm, Oben 140mm und 120mm und Hinten 120mm. Teilweise über die CPU gesteuert (PWM), teilweise mit der dreistufigen Einstellung am Gehäuse.
CPU-Lüfter: Nun wird es peinlich, es ist wieder passiert. Der Pure Rock 2 von be quiet! passte irgendwie nicht rein. Entweder lag es an der Ausrichtung, oder die Blechstangen waren zu groß. Ich war so genervt, dass ich Plan B nutzte. Ich hatte noch von einem Ryzen 5 3600 den mitgelieferten AMD Wraith Prism. Dieser Sockelkühler ist nur Standard, aber die eingebauten vielen Lüfter werden es hoffentlich ausgleichen. 🙃
Unschön: Von den 2*2 RAM-Bänken ist nur Bank A effektiv nutzbar. Aber 32 GB sollten für mich reichen.
Ergänzung ()
Ich bräuchte noch eure Hilfe. Ich habe ja schon ein NAS 1 mit Truenas. Das neue NAS 2 soll nicht nur Spiegelung sein. Folgendes möchte ich erreichen:
1.) Daten und Einstellungen von NAS 1 auf NA2 2 kopieren.
2.) NAS 2 soll der Master sein, da dieser im Haus steht.
3.) NAS 1 ist weiterhin im Netzwerk eingebunden, wird aber umziehen. D. h. in Zukunft soll der Zugriff auf NAS 2 erfolgen und die Daten dann zum NAS 1 gesynct werden.
Leider finde ich im Netz meist nur ein Resyncen, bzw. nicht das was ich suche.
Also wenn du schon ZFS, also ein Copy-on-write-Dateisystem, nutzt, wäre es empfehlenswert, dessen Snapshot-Funktion zu nutzen, welche du über TrueNAS automatisieren kannst. Die Snapshots könntest du dann gewiss wiederum mit rsync auch auslagern.
Snapshots habe ich schon gemacht, aber noch nie importiert oder so.
Also 1. Snapshot --> Datei auf anderen Server übertragen --> dort importieren. Richtig?
Damit, wie man die automatisiert auslagern kann, habe ich mich noch nie befasst.
Man kann sich auch generell fragen, ob das einen großen zusätzlichen Nutzen bringt. Die übliche Strategie sieht eigentlich folgendermaßen aus:
Snapshots in kurzem Intervall
Komplette Backups im langen Intervall.
--> also z.B. jeden Monat einen Snapshot und jedes halbe Jahr ein komplettes Backup oder inkrementell.
Die Snapshots schützen ja nicht davor, dass z.B. ein Laufwerk ausfällt. Dafür gibt es dann die Redundanz aus dem RAID. Wenn das ganze System versagt, hat man das Backup.
Zu den Unterschieden:
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An dieser Stelle steht ein externer Inhalt von YouTube, der den Forumbeitrag ergänzt. Er kann mit einem Klick geladen und auch wieder ausgeblendet werden.
Ich würde deshalb einfach Snapshots machen, die für einen gewissen Zeitraum aufbewahren, und in gewissen Abständen ein Backup.
Hier ein Video, das Snapshots unter ZFS in TrueNAS gut erklärt:
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Das Backupautomatisieren ist dann wiederum etwas komplizierter, vermute ich. Für Synology gibt es hier ne Anleitung:
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Wichtig: Die Snapshots liegen dann auch auf dem Remotesystem. Willst du einen Snapshot im remote-NAS auch dort als Dataset nutzen, musst du quasi einen Rollback aus dem Snapshot machen: https://www.truenas.com/docs/core/u...screen/#dataset-rollback-from-snapshot-dialog
Dieser Rollback ist aber soweit ich weiß nicht automatisierbar. Wenn du also live nutzbare Daten zwischen zwei NAS synchron halten willst dann ist rsync einfacher vermutlich: https://www.truenas.com/docs/core/uireference/tasks/rsync/
Damit hast dann aber keine Versionierung aber dafür könntest ja auf einer oder beiden Seiten wieder mit Snapshots arbeiten.
Soweit mir bekannt arbeitet rsync hier aber nicht bidirektional sondern nur in eine Richtung bzw. bidirektional wird irgendwann unschön meiner Erfahrung nach.
Aktualisierung: Ich führte die Schritte aus diesem Video aus. Es sieht gut aus!
Danke!
Grundsatzfrage: In Storage legte ich die 2x6 und 2x4 TB HDD wie folgt an:
1 Pool mit allen HDD als Raid z2.
Eigentlich wollte ich 6+4 TB als Nummer 1 und 6+4 TB als Nummer 2 und diese als Mirror ausführen. Leider ging das nicht. Korrekt?
Dann wirst du nur 8 TB effektiv nutzen können, von jeder HDD 4 TB aber zwei Paritäten. Wenn du irgendwann die 4 TB HDDs durch 6 TB HDDs tauschst, dann sollte dein Pool automatisch auf 12 TB nutzbaren Speicher wachsen.
osc. schrieb:
Eigentlich wollte ich 6+4 TB als Nummer 1 und 6+4 TB als Nummer 2 und diese als Mirror ausführen. Leider ging das nicht. Korrekt?
Nicht ganz eindeutig für mich. Ich schreibe mal auf was ich vermute, was du uns sagen wolltest und dann sehen wir weiter:
Du wolltest zwei Pools erstellen, Pool Nr 1 und Pool Nr 2. Jeder Pool sollte aus zwei single-device-vdev bestehen, je einer 6 TB und einer 4 TB HDD. Dann hättest du zwei Pools mit je 10 TB nutzbarem Speicher gehabt. Zusätzlich willst du die Daten auf beiden Pools synchron halten, z.B. per rsync.
Wobei du dabei immer einen zeitlichen Versatz haben wirst und die Daten nur dann wirklich synchron/identisch auf beiden Pools sind wenn rsync gerade erfolgreich lief.
Habe ich dich soweit korrekt verstanden?
Falls ja dürfte das laut Doku und auch laut ZFS gehen. Sobald aber eine der HDDs ein Problem hat, ist der jeweilige Pool halt sofort futsch aber dessen wirst du dir ja bewusst sein.
Falls du vor hattest, je weil unterschiedliche HDDs "zusammen zu fügen" und aus diesen zwei zusammen gefügten Disks dann eine mirror-vdev zu erstellen und einen einzigen Pool mit dieser einen mirror-vdev zu erstellen das wird nicht funktionieren.
In eine vdev kommen immer einzelne HDDs und wie immer gilt: kein immer ohne Ausnahme. Ja, in der Theorie und mit dem nötigen Wissen auch in der Praxis kann ich zuerst zwei HDDs zusammen führen und diese dann in vdevs verwenden aber das geht aus gutem Grund nicht per klickibunti. Hier wird nämlich der Anwender vor seiner eigenen Dummheit oder Unwissenheit beschützt.
ZFS geht ja immer davon aus, direkten nativen Zugriff auf die Laufwerke zu haben und nicht noch irgendwelche Abstraktionsschichten dazwischen zu haben. Alles andere kann zu unvorhergesehenen Problemen oder Performanceeinbußen führen.
Ich wuerde mir wirklich ueberlegen neue HDDs zu kaufen falls du mehr Platz benoetigst...
4x6TB im RAIDZ1, oder 2 ist schon ok - alternative striped mirror (RAID10 aequivalent)