TrueNas Scale Server Build 2022

snaxilian schrieb:
Brauchst du wirklich die hohe Verfügbarkeit beim Boot Device? Regelmäßig oder nach Updates und Änderungen von Einstellungen das config file sichern sollte reichen.
Legst du auch die Netzwerkanbindung redundant aus? Du schreibst ja nur von einer 10G NIC...
Was ist mit der Energiezufuhr? Wenn du da Redundanz willst, bräuchtest ja auch zwei Netzteile und eins davon an einer USV...

SSDs fallen sehr selten spontan aus. Für alle anderen sich anbahnenden Probleme gibt es regelmäßige Backups und noch wichtiger regelmäßige Scrubs und S.M.A.R.T. Tests.
Wenn du die Schreiblast verringern willst, drehe das Log-Level herunter und nur nach Bedarf hoch falls überhaupt nötig.

Auch wenn es nur ~30-40€ sind, ist es eine Ausgabe, die du vermutlich nie brauchen wirst und blendest alle anderen möglichen SPoFs aus.
Kann man machen, wenn die statistische Eintrittswahrscheinlichkeit für diesen Fehlerfall (deutlich) höher ist als die anderen Baustellen. Ob das der Fall ist, ist deine Aufgabe heraus zu finden ;)
Oder lässt es halt bleiben und verschwendest dein Geld weiterhin.
 
HP Hardware ist zickig was nachrüsten von Hardware ist. Ob und welche 10G NIC funktioniert, musst recherchieren oder probieren.

Wenn es nur Backup machen soll ist die CPU einfach hoffnungslos überdimensioniert. Hier steht ein Pentium G4600 im Primär-NAS was diverse Shares für diverse Clients bedient, 3 VMs beheimatet und diverse Backups von und aus der Cloud verwaltet und die Auslastung ist im Schnitt nur bei 40% und geht nur bei einem Scrub der Pools hoch.

Das System hat nur 4x SATA, ein Port davon geht für das OS drauf, bleiben nur drei für den eigentlichen Storage.
 
Hat sich erledigt, da der verbaute RAM nicht ECC hat.
 
@osc. ich würde mich auch an deiner Stelle ein wenig informieren,was die Dinger verbrauchen, wenn man nicht aufpasst ist man ganz schnell +50 Watt.
Ich würde dir als Mainboard Hersteller supermicro oder Fujitsu empfehlen.
Hab selber jetzt erst umgerüstet und bin bei 24 Watt mit 2x SSD + 2x HDD,wohlgemerkt nicht schlafend.
Schau dich auch einfach Mal aufm Gebrauchtmarkt um,habe für mein Setup ohne Platten gerade Mal 150 Euro bezahlt :)
 
Danke.
Ich bin mit meinem Synology NAS etwas belastet, da es von Anfang an eher gemächlich arbeitete. Daher habe ich etwas mehr Leistung als zu wenig. ;-D
Mainboard von Supermicro oder Fujitsu gibt es entweder neu, aber teuer; oder gebraucht, aber dann mit einem alten Intel-CPU Sockel.
@Paddy0293: Verrätst du mir dein Setup?
 
osc. schrieb:
Verrätst du mir dein Setup?
SuperMicro X11SSL-F
  • E3-1230 v6
  • 16 GB Ram ECC
  • SuperMicro PWS-305-PQ - 300W Netzteil

Auch nicht das neueste,wie du sagtest alter Intel Sockel. Aber die Power reicht dicke, hätte eventuell bisschen mehr RAM sein können, aber den kann man immer noch nachrüsten:)

@snaxilian hat ja auch geschrieben, was sein G4600 leisten kann.
 
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Und diese Komponenten hast du für 150€ bekommen? Wow!
 
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@osc. einfach ab und zu mal bei Eka reinschauen, dann findest du sicherlich auch was :)
 
Hallo zusammen,
endlich konnte ich das Projekt auch umsetzen.
Bildschirmfoto 2023-04-21 um 06.50.34.png
Meine Hauptkomponenten. 2 weitere HDD hatte ich noch, Netzteil und Gehäuse ebenfalls.

Leider habe ich bei der Installation ein Problem. Bei der Wahl der Installationsfestplatte werden alle 5 (1 SSD im Slot M2_1, 4 HDD an den SATA Ports 2,3,4,5) angezeigt. Wähle ich nun die SSD ADATA SX8200PNP aus, scheitert die Installation mit "Chosen Drives are not available for use in the Truenas UI". Was bedeutet dies?

Könnt ihr mir helfen? Danke!
 
Das ist nur eine Info, dass diese SSD dann später nicht im UI als Storage zur Verfügung stehen wird. Einfach auswählen und weiter machen.
 
osc. schrieb:
endlich konnte ich das Projekt auch umsetzen.
Darf ich fragen was die Kiste für nen Verbrauch hat ?
ist der 3600 nicht ein wenig überdimensioniert ?
Wird ECC ordentlich erkannt ?
 
Wenn ich alles eingerichtet habe, kann ich davon berichten.
Wo sehe ich, dass ECC richtig erkannt wird?
Naja, geizhals --> CPU mit ECC auswählen --> der 3600 ist zwar schon etwas älter, aber günstig. Ich wollte auch keine 5 Jahre alte CPU kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
osc. schrieb:
Wo sehe ich, dass ECC richtig erkannt wird?
Siehst du auch in True Nas Scale unter Memory, da steht ECC in Klammern :)
Mich interessiert dennoch sehr der Verbrauch :)
 
Paddy0293 schrieb:
Siehst du auch in True Nas Scale unter Memory, da steht ECC in Klammern :)
Ah cool, bei Core wohl auch, bei FreeNAS noch nicht. Muss echt mal irgendwann upgraden, aber sich dazu durchzuringen, ist so ne Sache, wenn das System gut läuft. :jumpin:

Paddy0293 schrieb:
Mich interessiert dennoch sehr der Verbrauch :)

Wenn er kein externes Messgerät hat, wird er dazu wohl keine verlässliche Angabe machen können.

Zur Orientierung guck mal hier (allerdings mit anderer CPU): https://www.computerbase.de/forum/threads/homeserver-upgrade.2137430/page-3#post-28066567
 
Banned schrieb:
Wenn er kein externes Messgerät hat, wird er dazu wohl keine verlässliche Angabe machen können.

Zur Orientierung guck mal hier (allerdings mit anderer CPU): https://www.computerbase.de/forum/threads/homeserver-upgrade.2137430/page-3#post-28066567
Das wäre für mich einer wichtigsten Sachen, habe damals ewig nach ner guten Kombi gesucht die ECC kann + noch stromsparend ist.

Werde aus deinem verlinkten Thread nicht wirklich schlau ;( wenn wirklich die 60 Watt gemeint sind, wäre mir das zu viel Verbrauch :D aber jeder wie er will :D
 
Paddy0293 schrieb:
Werde aus deinem verlinkten Thread nicht wirklich schlau ;( wenn wirklich die 60 Watt gemeint sind, wäre mir das zu viel Verbrauch :D aber jeder wie er will :D

Ich glaube, die 60W waren mit ner 10GbE-Karte und außerdem dem alten 2700X mit acht Kernen. In dem Thread finden sich auch noch andere Messwerte, aber mal ganz generell: Wenn es um Sparsamkeit geht, wäre X470 nicht gerade der Chipsatz meiner Wahl.

Ich an deiner Stelle würde den hier nehmen

https://geizhals.de/amd-ryzen-5-pro-4650g-100-100000143mpk-a2336716.html?hloc=de

und mit A520- oder B550-Mainboard mit ECC-Unterstützung kombinieren (da gibt es auch recht günstige). Braucht man viele SATA-Ports, benötigt man evtl. ne Adapterkarte (die den Verbrauch gewiss auch ein bisschen erhöht, aber wahrscheinlich nix Weltbewegendes).

Sparsam geht auf jeden Fall, und zwar sehr:
https://www.computerbase.de/forum/threads/renoir-und-b550-die-idle-kuenstler.1967755/


PS:
Was mein alter Haswell-Xeon mit Supermicro-MB (C226) und sechs HDDs so zieht, würde mich auch mal interessieren - hab aber auch kein Messgerät hier. Da der bei mit nicht durchgängig läuft, interessiert es mich wiederum auch nicht so brennend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Leute, ihr spornt mich ja zur Arbeit an. :D
Ich habe noch eine alte Stromzählersteckdose. Ich denke, dass ich damit den Verbrauch gut erfassen kann.
 
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