Einfach blind den Speedport gegen einen anderen Router auszutauschen, ist bestenfalls blinde Symptombekämpfung.
Clientanzahl kalkulieren, Präsenzzeitraum der Clients abschätzen und darauf hin den DHCP-Bereich ausreichend groß definieren und die Lease Time so kurz wie möglich halten.
Beispiel:
Umfasst der DHCP-Bereich 100 Adressen (zB .100 - .199), die Lease Time liegt bei 2 Wochen und in einer Woche laufen im Schnitt 100 Clients durch das Hotel bis die Gäste einmal durchtauschen, dann läuft der DHCP spätestens in der zweiten Woche voll, weil die nächsten 100 Geräte der neuen Gäste kommen, aber die alten 100 Geräte immer noch gespeichert sind.
Es sollte ausreichend sein, wenn man den DHCP-Bereich in etwa doppelt so groß wählt wie die zu erwartende Anzahl an Clients zu jedem Zeitpunkt. Also beispielsweise die oben schon geschätzten 4 Geräte mal 25 Häuser = 100 Geräte * 2 = 200 Adressen im DHCP-Bereich. Bleiben 54 IPs für die Infrastruktur (Router, APs, Switches und sonstiges).
Die Lease Time sollte nicht höher als 24h sein, 12h reichen prinzipiell aus. So werden Geräte von abgereisten Gästen nach spätestens 24 Stunden / 12 Stunden aus der Liste gelöscht und machen Platz für Neue.
Jetzt bitte nicht einfach ein /16er Subnetz aufziehen. Das ist vollkommen überdimensioniert und die Wahrscheinlichkeit, dass es Probleme gibt, wenn ein Gast zB Firmen-VPN startet, steigt. Reicht ein /24er Subnetz mit 254 IP-Adressen nicht aus, kann man ein /23er Subnetz nehmen (510 IPs) oder von mir aus auch ein /22er mit 1022 IPs. Aber bitte kein /16er, das dann gleich für 65534 IPs Platz bietet.............................
Ich schließe mich aber der Empfehlung nach einem Profi an. 25 Häuser deuten schon auf eine gewisse Größe des Unternehmens hin und dann sollte die Lösung auch dementsprechend sein. Wenn Oma Puvogel in ihrem Wohnhaus 3 Ferienwohnungen vermietet, kann ihr Enkel Fritz das von mir aus in Eigenregie machen, aber ein Hotel mit 25 Häusern bedarf einer professionellen Lösung - und eines professionellen Admins.