News Ubuntu 21.10 („Impish Indri“): Canonical veröffentlicht neues Betriebssystem mit Linux 5.13

@homer0815
Sehe ich genauso. Canonical hatte gut begonnen und dann auf unerklärliche Art und Weise den Faden verloren.

Irgendwann bei Unity, mir und der merkwürdigen Shopping-lense bin ich dann auf arch gewechselt. Dat hat man durch AUR alles, was man braucht und relativ schnell und einfach Zugriff drauf.
 
@mo schrieb:
21.10 ist jetzt für die Mehrheit der Ubuntu-User eher uninteressant. Von daher müßig, viel Zeit für Lob oder Kritik zu investieren. Interessant wird es wieder im April.
Andersrum: nächsten April ist das Kind längst ins Wasser gefallen. Lob und Kritik bringen nur vor dem Release der LTS was. Die Zwischenversionen sind ja gerade als Testballons gedacht.
 
Firefox als snap? Firefox in nem extra Verzeochnis zu installieren mit allen erfrderlichen libs ergibt Sinn. Aber ein snap Paket leider nicht. Bis das geladen ist der Tee oder Kafee wieder kalt
 
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@mo schrieb:
Natürlich nach dem (deutschsprachigen) Ubuntu-User Wiki!

Nee, auf gar keinen Fall lol. Insbesondere nicht auf Deutsch.

Das Arch-Wiki hat mich neben den aktuelleren Paketen überhaupt erst auf eine entsprechende Distro gebracht.
 
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Garmor schrieb:
Andersrum: nächsten April ist das Kind längst ins Wasser gefallen. Lob und Kritik bringen nur vor dem Release der LTS was. Die Zwischenversionen sind ja gerade als Testballons gedacht.
Eben!
Bin ich Testkarnickel?
Mir kommt nur LTS auf ein Produktivsystem. Und dann bitte 2 Jahre lang möglichst wenig Updates, keine PPAs und schon gar keine neuen Kernel-Versionen.
Ergänzung ()

Reuter schrieb:
Nee, auf gar keinen Fall lol. Insbesondere nicht auf Deutsch.

Das Arch-Wiki hat mich neben den aktuelleren Paketen überhaupt erst auf eine entsprechende Distro gebracht.
Das Archiv Wiki ist natürlich gut! Ohne Frage.
Das UU-Wiki ist aber eben im Debian/Ubuntu Bereich mindestens ebenbürtig und halt mit deutscher Gründlichkeit gewachsen und gepflegt. Etwas besseres findest dafür nicht.
Und da ich dort auch schon meinen Beitrag geleistet habe, ist ja wohl klar, was das Beste Wiki überhaupt ist! :)

Außerdem ist es unabhängig vom Herausgeber und ein reines Community Projekt von Ubuntu Deutschland e.V. Manchmal etwas beamtenmäßig verwaltet, aber hat auch seine Vorteile.
 
Zuletzt bearbeitet:
mojitomay schrieb:
Ubuntu ist die größte und bekannteste Distribution. und gleichzeitig die Schlechteste.
Also mir fallen da ganz spontan noch viel viel viel viel schlechtere Distirbutionen ein.
homer0815 schrieb:
Das soll kein Flame sein, aber ich habe die Notwendigkeit von Ubuntu als Distribution nie wirklich verstanden.
Die haben mir immer zu viel Unruhe gebracht. Mir vs Wayland, Unity vs GNOME, Snap vs Flatpak.

Dann lieber wie RedHat bestehende Projekte unterstützen.
Jein. Ich sehe das aus marktwirtschaftlicher Sicht. Konkurrenz Produkte machen am Ende die Produkte besser und wir als Konsumenten profitieren davon.
Ausserdem hat Snap durchaus Vorteile gegenüber Flatpak. Ich meine damit keine technischen Vorteile sondern praktische. Wenn ich eine kommerzielle Software XY für Windows, Linux, Mac, Android, iOS, etc anbiete - will ich einfach einen Store wo ich die reinstellen kann.
Und genau das bietet der Snap Store, ich bekommen dort such Support wenn ich was falsch mache.
Bei Flatpaks müsste ich erst ein eigenes Repo einrichten, lange Tutorials in mehreren Sprachen schreiben wie User das Repo einbinden. Statt einfach nur einen "Get from Snap Store"-Button auf meine Webseite einbauen.
bluedxca93 schrieb:
Firefox als snap? Firefox in nem extra Verzeochnis zu installieren mit allen erfrderlichen libs ergibt Sinn. Aber ein snap Paket leider nicht. Bis das geladen ist der Tee oder Kafee wieder kalt
Das Snap wird direkt von Mozilla betreut. Endlich auch unter Ubuntu per Default einen Firefox ohne Distributionsspezifischen-Änderungen
 
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@mo schrieb:
Und dann bitte 2 Jahre lang möglichst wenig Updates, keine PPAs und schon gar keine neuen Kernel-Versionen.
Ich muss jetzt doch mal fragen was du daran als Vorteil siehst?
kim88 schrieb:
Statt einfach nur einen "Get from Snap Store"-Button auf meine Webseite einbauen.
So einen „get from flathub-Button“ gibts auch. Vermutlich ist die Ablehnung von Snaps durch die Community so groß das sich andere Formate eher lohnen. Meiner Beobachtung nach bieten Entwickler meistens ohnehin noch Appimage und/oder Flatpak zusätzlich an.
Überall außer bei Ubuntu muss die snap-Funktionalität erst nachinstalliert werden?
Als doofer Anwender finde ich Appimage ziemlich gut, zwei Klicks mit der Maus und fertig ist das ganze. Optional noch Auto-Updates an und ich muss nicht mehr darum kümmern.
kim88 schrieb:
Das Snap wird direkt von Mozilla betreut.
Das Flatpak gibts auch direkt von Mozilla.
 
Also ich hab gestern von 21.04 hochgerüstet (Xubuntu) und FF ist nicht per Snap installiert.
Installation war aber irgendwie auch seltsam. Diese wurde spät im Prozess wegen einem Fehler mit dem Nvidia Treiber abgebrochen, inkl. Hinweis auf ein Rücksetzen der Installation, System läuft aber super. Kernel wird als 5.13 angezeigt, Ubuntu Version als 21.10.
Vielleicht gilt der Blödsinn nur für Neuinstallationen. Snap kann ich durchaus akzeptieren für Exotenprogramme. aber den Browser? Libreoffice startet als Snap echt langsam, das mit FF und ich würde sehr bald über Alternativen nachdenken.
 
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Ich verstehe schon den Sinn von Snap.
Halte aber allgemein schon mal nichts von "apps", das ist für mich einfach nur ein Unwort. Gerade bei Android und IOS, sind es doch nur wrapper die eine Website anzeigen und dafür dann 100+ MB auf dem Speicher belegen. Bei einem Mediaplayer lass ich mir auch noch gefallen, das da Codecs mitgeliefert werden.

Firefox ist für mich aber ein Programm und keine APP! Es hat Abhängikeiten wie Wayland oder X, je nach Desktop eine andere Integration, selbst bei nvidia und AMD unterschiedliche Hardwarebeschleunigungen für Videos. Man muss nicht alles in Stores packen nur um des Stores willen. Ich würde auch Firefox nicht als flatpak oder appimage haben wollen.

Das gleiche Thema auch bei Docker. Was da alles, nur um den Hype zu bedienen, als Container verpackt wird ist grausam.

Wenn ich richtige kommerzielle Programme anbiete, dann mach ich das auch nicht über einen Appstore sondern Regel das über Jahre mit Lizenzen um den Kunden an mich zu binden zB wie RedHat, Oracle. Oder ich bringe einen Blob-Installer raus wie VMware das bei Linux macht.

Aber wie gesagt, Ubuntu und ich werden eh nie Freunde, dann lieber Debian testing für den Desktop und stable für Server.

Man muss nicht alles neue verteufeln und Snap hat sicher für manche Leute Vorteile, man muss aber auch nicht gleich über Jahre gelebte Konzepte über den Haufen werfen nur weil gerade ein neues goldenes Kalb durch die Straße getrieben wird.

Dafür habe ich in den 20 Jahren wo ich mich mit Linux befasste schon zu viel kommen und gehen gesehen.
 
homer0815 schrieb:
Wenn ich richtige kommerzielle Programme anbiete, dann mach ich das auch nicht über einen Appstore sondern Regel das über Jahre mit Lizenzen um den Kunden an mich zu binden zB wie RedHat, Oracle.
Da entschließt sich eine Firma von ihrer proprietären Microsoft-Umgebung auf freie Software zu migrieren und stellt dann fest, dass Linux-Distributoren sie genauso abhängig machen wollen wie Microsoft.
 
Welche PHP Version kommt eigentlich mit Ubuntu Server 21.10. wenn nur die PHP Standardinstallation gestartet wird?
7 oder 8 ?
Egal... werde ich morgen sehen bei einer Neuinstallation
 
SE. schrieb:
Ich muss jetzt doch mal fragen was du daran als Vorteil siehst?
Liegt das nicht auf der Hand?
Ein Produktivsystem muss störungsfrei laufen. RR mit seinen ständigen Updates ist da eher kontraproduktiv. PPA Problematik setze ich als bekannt voraus. Kernel-Upgrades sind schlichtweg überflüssig, wenn das System normal läuft. Wer meint HWE zu brauchen, O.K.. Ich nicht, da grundsätzlich nur gut abgehange Linux kompatible HW eingesetzt wird auf Produktivsystem.
Gaming spielt keine Rolle.
Von daher, Sicherheitsupdates O.K, Rest nur wenn es unbedingt sein muss.

Ergo ist Ubuntu LTS mit dem Ursprungskernel, das ideale System (für mich/uns).
 
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@mo schrieb:
Liegt das nicht auf der Hand?
Für dich vielleicht eher als für mich, ganz so lange nutze ich Linux ja nun noch nicht, einiges ist mir noch fremd. Danke für die Antwort, kann ich in Teilen nachvollziehen.
 
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0815burner schrieb:
Also ich hab gestern von 21.04 hochgerüstet (Xubuntu) und FF ist nicht per Snap installiert.
Also ich habe gestern Ubuntu von 21.04 auf 21.10 upgedatet, wobei Firefox als Snap installiert wurde. Ich habe das dann über "Ubuntu Software" geändert.

Gruß
R.G.
 
Also bei mir wird zwar in snap bei Firefox "ist installiert" angezeigt. Bei snap list ist Firefox aber nicht in der Ausgabe
Code:
$ snap list
Name                Version                     Revision  Tracking         Herausgeber  Hinweise
ausweisapp2-ce      1.22.2                      92        latest/stable    glasen       -
bare                1.0                         5         latest/stable    canonical✓   base
chromium-ffmpeg     0.1                         23        latest/stable    canonical✓   -
core                16-2.52                     11798     latest/stable    canonical✓   core
core18              20210722                    2128      latest/stable    canonical✓   base
core20              20210928                    1169      latest/stable    canonical✓   base
gnome-3-28-1804     3.28.0-19-g98f9e67.98f9e67  161       latest/stable    canonical✓   -
gnome-3-34-1804     0+git.3556cb3               72        latest/stable    canonical✓   -
gnome-3-38-2004     0+git.6ba6040               76        latest/stable    canonical✓   -
gtk-common-themes   0.1-59-g7bca6ae             1519      latest/stable    canonical✓   -
gtk2-common-themes  0.1                         13        latest/stable    canonical✓   -
libreoffice         7.2.1.2                     235       latest/stable    canonical✓   -
snap-store          3.38.0-64-g23c4c77          547       latest/stable/…  canonical✓   -
snapd               2.52                        13270     latest/stable    canonical✓   snapd
Code:
$ uname -r
5.13.0-19-generic
Code:
$ lsb_release -a
No LSB modules are available.
Distributor ID:    Ubuntu
Description:    Ubuntu 21.10
Release:    21.10
Codename:    impish


Die Fehler beim upgrade waren übrigens:
installiertes nvidia-dkms 470 Skript des Pakets post-installation Unterprozess gab den Fehlerwert 10 zurück

Die Systemaktualisierung wurde abgebrochen. Ihr System könnte sich in einem nicht verwendbaren Zustand befinden. Eine Wiederherstellung wird gestartet (>>dpkg -configure -a)

Edit: die alten gnome Versionen müsste ich doch gefahrlos löschen können, oder?
 
Eventuell liegt es daran, dass Du Xubuntu hast und nicht Ubuntu.
Bei mir ist Libre Office nicht als Snap installiert. Soweit ich weis, werden immer die drei letzten Snap Versionen behalten, also lassen sich die alten Gnome Versionen nicht löschen.

Gruß
R.G.
 
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SE. schrieb:
Für dich vielleicht eher als für mich, ganz so lange nutze ich Linux ja nun noch nicht, einiges ist mir noch fremd.
Bin seit 8.10 oder 9.04 dabei, bin da nicht mehr ganz sicher. Heißt konkret,.......ich werde alt! :(

Hätte mir das damals auch nicht träumen können, dass mich das dann doch so lange begleitet.
Während ich auf Zweit- oder Drittrechnern alles mögliche durchgenudelt habe, was die Linuxwelt so zu bieten hat, haben die Produktivrechner nie was anderes gesehen, als etwas das viele Us im Namen hat. War nichts dabei, was den Umstieg gelohnt hätte. Und heute bin ich vielleicht zu faul geworden für solche "Experimente". Es hat sich mittlerweile aber auch viel aufs Tablet verlagert.
 
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0815burner schrieb:
Also ich hab gestern von 21.04 hochgerüstet (Xubuntu) und FF ist nicht per Snap installiert.
Gilt nur für "Ubuntu Desktop" und (mindestens zurzeit) nicht für die Flavours. Mittel-/Langfristiges Ziel ist aber klar -> langfristig Apps per Snap und Betriebsystem über Apt anzubieten für alle Ubuntu Flavours.
homer0815 schrieb:
Halte aber allgemein schon mal nichts von "apps", das ist für mich einfach nur ein Unwort. Gerade bei Android und IOS, sind es doch nur wrapper die eine Website anzeigen und dafür dann 100+ MB auf dem Speicher belegen. Bei einem Mediaplayer lass ich mir auch noch gefallen, das da Codecs mitgeliefert werden.
"App" ist nur die Kurzform für das englische Wort "Application" auf Deutsch Anwendung. Daher so gut wie alles was du auf deinem Computer ausführst sind Apps.
Das die meisten Apps auf iOS/Android nur WebContainer sind ist masslos übertrieben.
homer0815 schrieb:
Ich würde auch Firefox nicht als flatpak oder appimage haben wollen.
Auf Android ist das kein Problem, bei iOS ist das kein Problem, bei macOS ist das kein Problem und bei Windows ist es das auch nicht.
Verstehe nicht warum unter Linux das so ein grosses Problem sein soll. Und ja ein WebBrowser ist eine komplexe App.
homer0815 schrieb:
Das gleiche Thema auch bei Docker. Was da alles, nur um den Hype zu bedienen, als Container verpackt wird ist grausam.
Naja mit Docker kann man halt sehr schnell und unkompliziert seine Serveranwendungen bauen und deployen ohne das man vorher noch gross irgendwelche Server konfigurieren muss.
Und hat die Garantie, dass die Anwendung imemr so läuft wie geplant unabhängig vom Host System und dessen Bibliotheken.
 
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