News Ubuntu verliert zahlreiche Nutzer

Jup, Unity ist grauenhaft, bin daher bei Fedora mit LXDE gelandet und werde mir bei Gelegenheit auch mal Linux Mint mit diesem angepassten Gnome 3 anschauen.
 
Eigentlich kein Wunder, wenn Nutzerwünsche ignoriert werden. Früher haben die einen tollen Ansatz verfolgt.

Unity ist wirklich...unschön. Gnome 3 und KDE, wollen mir auch nicht so recht gefallen.
 
Maysi2k schrieb:
Tja, dass ist die Antwort auf Gnome3 aka Unity.
Falsch. Denn Unity und Gnome3 sind zwei unterschiedliche Oberflächen. Derzeit wird Unity nur in Ubuntu eingesetzt, mit Gnome3 gibt es mehrere Distros. Dabei setzen die meisten außerdem auf die Shell, wobei Linux Mint einen eigenen Weg geht.
 
Für mich war Unity auch der Grund, mal die Fühler in andere Richtungen auszustrecken. Inzwischen habe ich einen Flickenteppich aus Xubuntu, Gnome 2, Nautilus und anderen. Und mit dem neuen Linux-Kernel wurde mir von den Linux-Jüngern das erste mal vom Update abgeraten. Noch Wochen vorher hieß es, man müsse immer auf dem aktuellen Stand sein ^^

Mint hatte ich auch mal und es gefiel mir von der Bedienung gut, aber die Stabilität war (damals, vor knapp einem Jahr) indiskutabel schlecht.
 
Der Grund hierfür ist die mit Ubuntu 11.10 standardmäßig eingeführte Unity-Oberfläche.
-> Standard wurde die Oberfläche in 11.04 und in 10.10 war sie im "Netbook-Remix"


Ich kann das nicht so ganz verstehen, warum dann so viele gleich die Distribution wechseln, das klingt ja schon fast nach Windows Usern ^^
Unter Linux kann man sich doch die Desktopumgebung aussuchen und irgendwann müssen nun mal Veränderungen stattfinden, das hat KDE auch durchgemacht und unter Windows gab es auch solche Veränderungen (Aero). Mac OS X Lion brachte auch viele Neuerungen in der Optik.
Wenn der User da nicht flexibel ist und sich halt eine andere Desktopumgebung heraussucht oder bastelt, dann kann man dem auch nicht helfen.
Meine Meinung zu Unity kann man in diesem Thread nachlesen Unity Pro und Contra.
Allgemein muss man sagen, sowohl Unity als auch Gnome 3 sind noch jung, die Reife, die Gnome 2 hatte kommt erst mit der Zeit, das muss man doch verstehen.
Der Vorteil ist unter Linux muss man nicht so lange warten bis Verbesserungen kommen. (Nicht zu vergleichen mit dem Warten der Vista Nutzer auf Windows 7)
Gerade bei Unity empfinde ich es so das sehr schnell entwickelt wird und wenn man sich Unity vom Beginn her angeschaut hat gab es doch schon große Fortschritte in der Benutzbarkeit.
 
Hatte damals mit SuSe 5.x angefangen dann zu Ubuntu aber vor ca. 2 Jahren nach testen bei Mint hängen geblieben! Habe mal das "aktuelle" als LiveCD gestestet aber mit dem Unity ist es der Letzt Drec*!
Wenn Ubuntu dann als XFCE oder LXDE!
(wobei ich bei Mint bleiben werde)!
 
was haben alle gegen unity? :freak:

ich finds gut, auch wenn die perfomance echt besser sein könnte... aber wenn sich das mit 12 bessert, dann passts doch!

ich glaube, die user wollen sich mit dem interface auf teufel komm raus von apple und windows abheben... unity ist vermutlich einfach nicht linux genug, mint scheint einfach linuxiger zu sein :lol:

falls ich falsch liege, dann schreibt doch mal bitte, was euch genau an unity stört!
 
Also ich finde 11.10 nicht schlecht, mich nervt Unity überhaupt nich, es ist echt praktisch.
Was aber nervt is das man nicht mehr so viel einstellen kann wie noch bei 9.04 oder ähnlichen, das System wirkt einfach nicht mehr so offen.
Habe mir auch schon überlegt mir Mint mal anzuschaun.
 
Desktop/Notebook -> Win7
Netbook -> Ubuntu (Unity)
Smartphone -> Android
Server -> Gentoo

Und schon bin ich glücklich :)

Edit: Unity woanders als auf dem Netbook kann ich mir nicht vorstellen. Da graust es mir ja gleich.
 
Für mich ist auf meinen Produktivsystem(Mathe und Programmierung, LaTeX) LXDE schon lange the one and only.
Auf meinen Laptop komme ich aber mit unity auch nicht schlecht zurecht ich benutze es aber auch nicht so oft und bin daher nicht abhängig davon und da fallen mir Fehler und Schwächen auch nicht so schnell auf.
 
Ich hab Lubuntu 11.10 mit LXDE installiert. Das ist DIE Alternative zum Standard-Ubuntu. Kein sinnloser Schnickschnack, kaum Speicherverbrauch, sauschnell :daumen:
 
Am liebsten würde ich bei Gnome2 bleiben aber das ist mir zu umständlich, als ob es mit Linux nicht schon genug Probleme gibt (ich als +- Anfänger verbringe regelmäßig Stunden mit der Xorg.conf...) jetzt auch noch die Oberfläche manuell wechseln? meh
Unity ist ganz klar der Grund warum ich nach "Ablauf" von Lucid auf Mint oder etwas ähnliches wechseln werde. Gnome3 ist aber auch nicht besser als Unity und KDE war immer schon überladen und unbequem.
Irgendwie weiß ich gar nicht mehr wohin ich soll....Xfce? Lxde? Mal schauen wie dieses MGSE so ist.

Die Ursache des Problems hier sehe ich in Apple*. Die ganze IT Welt schaut auf Apple und fragt sich was sie bloß richtig (sie peilen auf eine individuenstarke und "modebewusste" Zielgruppe, das ist alles) und dann kommen solche schwachsinnigen Ideen wie Unity, die Apple nachahmen... Soweit ich weiß sollte das Ziel von Ubuntu sein, Linux auf dem Desktop zu etablieren. Was hat denn eine Handy-Oberfläche auf einem Desktop zu suchen? Mensch! :(

*das ist zwar schon länger meine Meinung aber hier mal ein Zitat aus der Wikipedia für alle, die meinen ich würde hier trollen weil ich das A-Wort gesagt habe
GNOME's developers had "become personally enthralled with Apple Macs." Ewen added that the enthrallment "has led to a major shift in overall Linux strategy, one that chooses to take on Apple and its encroachment into Microsoft dominance rather than Microsoft dominance itself
 
1. Distrowatch als Quelle für Popularität zu nehmen ist wirklich Quatsch.
2. Mint wird ganz sicher ab jetzt auch Nutzer verlieren, die neuste Version sieht ja zum Kotzen aus und bedient sich sicherlich auch so. Wer ist denn überhaupt auf die Idee gekommen, unten eine Leiste zu erstellen? Gnome 3 hat unten einen Bereich für "versteckte" Anwendungen wie Skype oder sowas... D.h. Mint 12 hat keinen richtigen Tray-Bereich. Dafür aber zwei Menüs und zwei Bereiche, die geöffnete Fenster anzeigen.
3. Wer auf Gnome 2 steht, was jetzt tot ist, der kann sich als Ersatz XFCE oder LXDE installieren, für mehr Möglichkeiten auch KDE. Alle drei kann man wie Gnome 2 einrichten.
4. Unity ist doch gar nicht so schlecht, es fehlen zwar ein paar Sachen und paar Kleinigkeiten nerven, aber vor allem auf Notebooks mit 16:9 Bildschirmen ist es unschlagbar. Bei allen anderen DEs oder unter Windows wird die kleine Ritze noch kleiner, weil irgendwelche Leisten oder Menüs viel vom sichtbaren Bereich verdecken. Auf dem Desktop mit grösseren Bildschirmen kann man in Unity die Leiste dauerhaft einblenden lassen oder irgendwas anderes wie Kubuntu verwenden.
 
Seit Unity kann man nur noch weg von Ubuntu, das sieht echt grausam aus und die Bedienung ist nervig für mich..
Die Alternativen wären Xubuntu, LMDE oder natürlich gleich Arch mit Openbox :)
 
unXtremo schrieb:
Aber dann schon bitte Tiling Window Manager oder nur Konsole ^^

neee, das ist zu sehr m$ dos! :lol:

ontaiwolf schrieb:
Unity ist doch gar nicht so schlecht, es fehlen zwar ein paar Sachen und paar Kleinigkeiten nerven, aber vor allem auf Notebooks mit 16:9 Bildschirmen ist es unschlagbar. Bei allen anderen DEs oder unter Windows wird die kleine Ritze noch kleiner, weil irgendwelche Leisten oder Menüs viel vom sichtbaren Bereich verdecken. Auf dem Desktop mit grösseren Bildschirmen kann man in Unity die Leiste dauerhaft einblenden lassen oder irgendwas anderes wie Kubuntu verwenden.

ich finde gerade das platzsparen das tolle an unity - weniger leisten, iconbars etc, mehr content! egal wie groß der bildschirm ist!

kubuntu ist ja mal das krasse gegenteil davon. total überladen, einstellungen ohne ende die sich in unzähligen menüs verstecken - geht garnicht ^^

also ich bleib dabei! unity ist ne tolle entwicklung! wenn stabilität und perfomance besser werden, dann ist es DIE alternative zu mac und win :)
 
Kein Plan schrieb:
Am liebsten würde ich bei Gnome2 bleiben aber das ist mir zu umständlich, als ob es mit Linux nicht schon genug Probleme gibt (ich als +- Anfänger verbringe regelmäßig Stunden mit der Xorg.conf...) jetzt auch noch die Oberfläche manuell wechseln? meh
Unity ist ganz klar der Grund warum ich nach "Ablauf" von Lucid auf Mint oder etwas ähnliches wechseln werde. Gnome3 ist aber auch nicht besser als Unity und KDE war immer schon überladen und unbequem.
Irgendwie weiß ich gar nicht mehr wohin ich soll....Xfce? Lxde? Mal schauen wie dieses MGSE so ist.

Openbox / Fluxbox - einmal infiziert nie wieder was anderes ;)

@Topic:
Ubuntu ist auch nur noch ein Graus geworden,ganz ehrlich, vor 2 Tagen mal fix ne VM aufgesetzt, glaub die hat keine 30 Minuten überlebt.
(Gut das letze Desktop-Ubuntu hab ich glaub auch vor 3-4 Jahre getestet, war damals schon ziemlich Überladen, aber gebessert hat sich nix ..)
 
Die Unity oberflläche hat meinen alten notebook das genick gebrochen.... da war dann schluss mit lustig bei einem SC Pentium M und intigrierter intel grafik, das hat es einfach nicht mehr stemmen können....
 
Engelsen schrieb:
Zurecht... Unity ist auch ne Zumutung! Bin zu Kubuntu gewechselt ;) ... Läuft auf meinem S205 wunderbar :) ...

KDE 4 finde ich eher eine Zumutung als die Unity Oberfläche. Im Grunde ist sie gar nicht so schlecht für Leute die auch die OSX Oberfläche mögen. Ich selbst finde beides nicht so toll und bin daher zu Xubuntu gewechselt. KDE4 kommt mir nicht mehr auf den Rechner!
 
zogger CkY schrieb:
Die Unity oberflläche hat meinen alten notebook das genick gebrochen.... da war dann schluss mit lustig bei einem SC Pentium M und intigrierter intel grafik, das hat es einfach nicht mehr stemmen können....

Unity 2D ist doch schnell.
 
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