News Ubuntu verliert zahlreiche Nutzer

Mit Linux Mint 12 bin ich auch weg, Unity war wirklich der Tropfen des überlaufenden Fasses, es ging stetig bergab.. Und EInstellungsmöglichkeiten gen 0
 
Mal vom idiotischen Standardmenü abgesehen fand ich KDE 4 recht gut, wo ich es genutzt habe noch nicht ganz ausgereift aber das war auch in den frühen Phasen.

Gnome (2) ist mir zu unübersichtlich, langweilig und nicht intuitiv genug gewesen.
 
Was bedeutet eigentlich "basiert auf"? Hat jemand Ubuntu genommen, ein paar Programme verändert bzw. Tools hinzugefügt, ein anderes Skin (Fenstermanager) genommen und dem Ganzen dann einen neuen Namen verpasst?
 
hätten sie auf mich gehört! Aber wem sag ich das? Musste mich auch schon saudumm anplöcken lassen weil ich genau das prophezeit hatte. Unity ist eine Sache, Gnome 3 ist aber auch schon ein Problem. Kein Wunder, dass Mint so stark wird, vor allem kann man nicht so ohne weiteres ein Look & Feel alla 2.32 mit Gnome unter Ubuntu basteln, da gibt es viele Stolpersteine. Das und die relativ schlechte Performance von Unity mit einem Netbook sind wohl der Genickbruch.
 
reuBer schrieb:
falls ich falsch liege, dann schreibt doch mal bitte, was euch genau an unity stört!

Ganz einfach: Gnome 2 konnte ich sofort intuitiv bedienen,
dann kam das Update auf die neue Ubuntu Version wo mir
Unity einfach untergeschoben wurde und auf einmal habe
ich mich nicht mehr zurecht gefunden.

Zum Glück konnte man das umstellen und weiter Gnome 2
nutzen.

Unity finde ich einfach schlecht, weil:

1. Ich damit nicht mehr erreichen kann, als mit Gnome 2
2. Ich damit nichts schneller oder bequemer erledigen kann, als mit Gnome 2
3. Weil es total anders ist und ich total umdenken muss ohne darin einen Nutzen zu sehen.

Da ich jegliche Anstrengung ohne Nutzen ablehne, finde ich Unity zum kotzen. Sinnvolle Änderungen in benutzeroberflächen, welche Dinge erleichtern, finde ich toll, wie beispielsweise Areo Snap unter Windows 7.

Besonders ärgern tut mich der Wegfall lieb gewonnener Details. Beispielsweise die Schnellstartleiste unter Windows 7, aber man kann sie noch zum Leben erwecken.

Von Gnome 2 auf Unity änderten sich aber keine Details, sondern alles. Man hat unten keine Fensterleite mehr, dafür links dieses komische Startmenü, das sieht alles bescheuert aus und die bei Gnome 2 so beliebte Menüstruktur fehlt auch. Ich werde das nicht beutzen, eher installiere ich wieder Suse mit KDE oder mach ich mein Homebanking wieder mit Windows.
 
noplan724 schrieb:
Hat jemand Ubuntu genommen, ein paar Programme verändert bzw. Tools hinzugefügt, ein anderes Skin (Fenstermanager) genommen und dem Ganzen dann einen neuen Namen verpasst?

Ja, genau so ist es.
Mint benutzt auch die Paketquellen von Ubuntu (zumindest glaube ich das).
Mint ist im Prinzip Ubuntu mit einigen Extras, vor allem verzichtet es auf den Zwang nur Freie Software mitzuliefern wie all die anderen Distributionen. Bei Mint sind MP3-Codec, Flash, Java etc schon mit dabei (bin nicht sicher, ob auch libdvdcss2 auch schon dabei ist....). Ansonsten gab es bisher nur ein Paar optische Änderungen. Jetzt mit der Unity Geschichte wird es anders.
 
Ich hab mir auch neulich die 11er version von Ubuntu heruntergeladen und ich fand mich da auch überhaupt nicht zurecht. Ich hab links eine Leiste, von der ich den Sinn nicht verstehe. Sind das die laufenden Apps? Oder angeheftete Apps, wie bei Windows 7? Außerdem sind da so vieeele Symbole, aus denen ich nicht schlau werde.

Nun wollte ich mein heruntergeladenen Firefox starten. Find ihn nicht. :freak: Also in der Suche eingegeben. Was passiert: Es sucht im Internet danach:mad:. Irgendwo musste ich da was anklicken, damit Programme gesucht werden. Da war endlich mein Firefox. Ubuntu hab ich nach 2 Tagen wieder deinstalliert.

Ich bin offen und erfreut über neue Oberflächen, sofern diese einfach, intuitiv und hübch sind. Das war Ubuntu früher auf jeden fall. Die Android Oberfläche find ich zum Beispiel auch sehr gut.

Ich werde mir mal das Linux Mint anschauen. :)
 
I-HaTeD2 schrieb:
Mal vom idiotischen Standardmenü abgesehen fand ich KDE 4 recht gut, wo ich es genutzt habe noch nicht ganz ausgereift aber das war auch in den frühen Phasen

Das Menü kannst mit einem Rechtsklick darauf ändern, dann sieht es klassisch aus.

crustenscharbap schrieb:
Ich hab mir auch neulich die 11er version von Ubuntu heruntergeladen und ich fand mich da auch überhaupt nicht zurecht. Ich hab links eine Leiste, von der ich den Sinn nicht verstehe. Sind das die laufenden Apps? Oder angeheftete Apps, wie bei Windows 7? Außerdem sind da so vieeele Symbole, aus denen ich nicht schlau werde.

Nun wollte ich mein heruntergeladenen Firefox starten. Find ihn nicht. :freak: Also in der Suche eingegeben. Was passiert: Es sucht im Internet danach:mad:. Irgendwo musste ich da was anklicken, damit Programme gesucht werden. Da war endlich mein Firefox. Ubuntu hab ich nach 2 Tagen wieder deinstalliert.

Ich bin offen und erfreut über neue Oberflächen, sofern diese einfach, intuitiv und hübch sind. Das war Ubuntu früher auf jeden fall. Die Android Oberfläche find ich zum Beispiel auch sehr gut.

Ich werde mir mal das Linux Mint anschauen. :)

Du bist wohl der DAU unter den DAUs...

1. Die Leiste links ist wie die Leiste unter Win 7, d.h. laufende oder angeheftete Programme sind dort.
2. Firefox ist vorinstalliert.
3. Ubuntu sucht nicht im Internet nach Firefox. Ausserdem ist es direkt im Menü sichtbar, das Symbol dazu ist gefühlte 200x200px gross.
 
Zuletzt bearbeitet:
reuBer schrieb:
falls ich falsch liege, dann schreibt doch mal bitte, was euch genau an unity stört!
Vor allem stört mich Compiz und die Instabilität. Wenn ich eine Oberfläche innerhalb von wenigen Sekunden soweit bringen kann, das sie noch nicht mal mehr die Cursor Position korrekt erkennt, will ich damit nicht arbeiten!

Aber Allgemein regt mich Ubuntu mittlerweile nur noch auf. Es ist einfach extrem instabil geworden. Außerdem schafft es Canonical interessanter Weise durch ihre etlichen Anpassungen, das die Gnome Shell z.B. Fehlerhaft ist.

Mittlerweile bin ich auf Arch Linux + Gnome Shell umgestiegen und schätze das KISS Prinzip nun sehr.
Klar braucht Gnome3 und die Gnome Shell noch ein wenig Zeit für den vollen Funktionsumfang, doch durch die Neuerungen an der Architektur, dürften diese wohl deutlich schneller von statten gehen.
 
nach einem halben jahr mit MInt bin ich jetzt durch MGSE und MATE zuversichtlich auch dabei zu bleiben. mit unity hatte man mich auch vergrault, aber wie ich davor immer windows nutzen konnte kann ich heute nun wirklich nicht mehr nachvollziehen...
 
Hrrr Fedora :freak:

Ich kann dieses System auf den Tot nicht ab <.< und Open Suse...irgendwie wirkt Open Suse so vollgepackt. Mint dagegen ist wirklich nicht übel...mal sehen, was die Ubuntuentwickler noch aus dem Hut zaubern^^
 
Sukrim schrieb:
Ûbuntu verliert Nutzerinteresse - nicht Nutzer!

Auch noch nichtmal. Ein (freilich nicht ganz unbekanntes) Distributions-Auswahl-Portal vermeldet erstmals seit 2005 mehr Zugriffe auf das Profil einer anderen Distribution, das ist alles.
 
Das einzig verblüffende ist wie so viele News-Portale diese Falschnachricht kopieren. Ubuntu ist so populär wie nie zuvor und hat eine Userbasis wie sie noch kein Linux Desktop-System hatte. Früher gab es keine "Referenz-Distribution", sondern gleichermaßen verteilt SuSE, Fedora, Mandriva, Debian, Gentoo, Arch uvm., die Leute haben konstant gewechselt und sich umgesehen. Heutzutage gibt es mit Ubuntu eine Referenz-Distribution für den Desktop so wie Android im mobilen Markt, kein normaler User (die den Großteil ausmachen) geht heutzutage auf irrelevant gewordene Portale wie distrowatch.com und die Klicks auf dessen Seiten heißen schonmal erst recht gar nichts.
 
Hatte mich letztens entschieden Ubuntu Server zu instalieren (Auf dem Homeserver). Debian finde ich auch ganz ok, wobei mich Ubuntu wegen der aktuelleren Pakete mehr überzeugt. Allerdings wirkt Ubuntu (Gnome) ein wenig vollgepumpt mit Schnikschnack und so Designzeugs was mir nicht so unbedingt gefällt. Mal sehn was Mint so bringt. Bin gerade beim Downloaden.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Anonymous schrieb:
Hatte mich letztens entschieden Ubuntu Server zu instalieren ... Allerdings wirkt Ubuntu (Gnome) ein wenig vollgepumpt mit Schnikschnack ....

Server und GUI (in dem Fall Gnome) in einem Beitrag tut ja fast schon weh :D
(nicht persönlich nehmen ;))

Debian ist das, was man als ULTRA stable bezeichnen kann, da druchläuft alles nen laaaangen Prozess bis es "live" geht. Kann man als Vor- & Nachteil sehen.
 
henning.foorden schrieb:
Aber bei XFCE ist die Integration von Samba einfach sch****

Ich halte generell nicht viel von Samba weil es bei mir immer Probleme mit dem Windoofnetzwerk macht wenn die dort freigegebenen Ordner ohne Passwort usw. laufen (das Netzwerk selbst ist natürlich geschlossen).

ontaiwolf schrieb:
Das Menü kannst mit einem Rechtsklick darauf ändern, dann sieht es klassisch aus.

Macht es auch nicht besser, ich habe als Mintmenu Fan immer Lancelot genutzt welches ich für weitaus besser empfunden habe. So richtig zufrieden war ich aber mit keiner Oberfläche.

Muss ich mal schauen wenn ich mir die Debian Edition noch mal gönne wie sich alles entwickelt hat und fleißig testen.
 
d2kx schrieb:
Das einzig verblüffende ist wie so viele News-Portale diese Falschnachricht kopieren. Ubuntu ist so populär wie nie zuvor und hat eine Userbasis wie sie noch kein Linux Desktop-System hatte. Früher gab es keine "Referenz-Distribution", sondern gleichermaßen verteilt SuSE, Fedora, Mandriva, Debian, Gentoo, Arch uvm., die Leute haben konstant gewechselt und sich umgesehen. Heutzutage gibt es mit Ubuntu eine Referenz-Distribution für den Desktop so wie Android im mobilen Markt, kein normaler User (die den Großteil ausmachen) geht heutzutage auf irrelevant gewordene Portale wie distrowatch.com und die Klicks auf dessen Seiten heißen schonmal erst recht gar nichts.
Was bitte schön soll eine "Referenz-Distribution" sein und was sollte Ubuntu zu dieser machen? Etwa die hohe Nutzerzahl? :rolleyes:
Ist Windows nun etwa aufgrund seiner hohen Nutzerzahl das "Referenz-Betriebssystem"?

Ich hatte vor zwei Tagen mal ein Gespräch mit mit zwei Ubuntu Nutzer, die auch meinten, das Ubuntu ja die beste Distribution wäre, den es hätte ja schließlich so viele Nutzer und die würde ja nicht einfach so kommen.
Als ich ihm dann von meinen Problemen mit Ubuntu seit Version 10.10 erzählt, da meinte er dann "Liegt bestimmt an der Hardware". Dumm nur das ich weiß das es eben nicht an der Hardware liegt, da diese Probleme bei anderen Distributionen eben nicht auftreten. Auch war interessant, das er sein System auch nicht anpasste mit der Begründung "Dann stelle ich meine Arbeitsweise einfach auf das um das mir Ubuntu vorgibt".
Mit meinem Argument, das sich ein System nach der Arbeitsweise des Nutzers zu richten hat bzw. das der Nutzer die Möglichkeit haben sollte sich das System so anzupassen, damit es eben seiner Arbeitsweise entspricht, konnte er nichts anfangen.

Die coolste Aussage war aber immer noch das er von Debian auf Ubuntu gewechselt sie um ein freieres System zu haben :lol:
 
Es tut mir ja Leid, aber... Ihr Linuxianer habt ja echt Probleme. :freak:
Naja, aber diese News aht mich auf den Geschmack von Linux Mint gebracht. Sieht lecker aus. <:
 
Zurück
Oben