News Ubuntu verliert zahlreiche Nutzer

Schwierig, schwierig. KDE und Gnome3/Unity sind im Grunde eine konsequente Weiterentwicklung in Richtung casual user. Nur findet sich der casual user selten bei Linux, das ist schon recht paradox.

Bei mir auf dem Laptop läuft momentan Mint LXDE, wobei ich etwas am Rumprobieren bin. Fedora ist eigentlich meine first choice, aber das bekomme ich seit F16 nicht mehr zum Booten.
 
motzerator schrieb:
Ganz einfach: Gnome 2 konnte ich sofort intuitiv bedienen,
dann kam das Update auf die neue Ubuntu Version wo mir
Unity einfach untergeschoben wurde und auf einmal habe
ich mich nicht mehr zurecht gefunden.


Das hat aber nix mit Intuition zu tun, sondern dass die alte GUI näher an dem lag was du schon kanntest. Klar dass du dich bei ner anderen GUI nicht zurechtfindest.

"so wie ichs kenne" != intuitiv
 
Mich nun auch, eben Mint Testinstallation durchgeführt. Läuft alles, Mate ist genau mein Fall, tschüss Ubuntu, war schön solange es dauerte ;-)
 
Bin auch einer von denen die Ubuntu seit der 10/07 auf dem Desktop PC am laufen habe.Zur Zeit habe ich die 10/10 64 Bit drauf.Hab mir auch die neuen Ubuntu Versionen angesehen und finde sie gar nicht gut!Linux mint hab ich mir auch mal zum Testen geladen weil ich weiß das nach der 10/10 mit Sicherheit nicht mehr Ubuntu auf mein PC kommt! Das traurige daran ist,das ich mit der 10/10 zu 100% zufrieden bin und auch richtig viel "Werbung" auf Grund meiner guten Erfahrung für Ubuntu gemacht habe :(
Hab noch keinen von gehört der Unity mag!
 
reuBer schrieb:
was haben alle gegen unity? :freak:

falls ich falsch liege, dann schreibt doch mal bitte, was euch genau an unity stört!
1. verdammt schlechte Menüführung
2. wesentlich weniger Einstellungsmöglichkeiten @GUI
3. Man muss warten, bis sich die Programmleiste an der Seite öffnet um dort zu wechseln und tlw auch scrollen
Labtec schrieb:
Debian ist das, was man als ULTRA stable bezeichnen kann, da druchläuft alles nen laaaangen Prozess bis es "live" geht. Kann man als Vor- & Nachteil sehen.
Es gibt ja nicht nur die Stable, sondern auch zum Beispiel die Testing. Die ist um einiges aktueller. Zudem basiert auch Ubuntu auf Debian.

Rebirth schrieb:
Es tut mir ja Leid, aber... Ihr Linuxianer habt ja echt Probleme. :freak:
wir sprechen und wieder, wenn du dir Windows 8 angesehen hast^^
 
reuBer schrieb:
neee, das ist zu sehr m$ dos! :lol:
Die Konsolenwelt unter Linux mit DOS zu vergleichen grenzt ja schon fast an Beleidigung.

reuBer schrieb:
dann ist es DIE alternative zu mac und win :)
Alternative für wen? Alle? Nein.

ontaiwolf schrieb:
Du bist wohl der DAU unter den DAUs...
Ich will nicht beurteilen wie ungeschickt sich die zitierte Person angestellt hat, aber ich pflege seit einiger Zeit einen sehr 'gentle' Umgang mit Neueinsteigern, einfach um diesem verfluchten, nachgeplauderten, mutmaßlichen Image des arroganten Linuxnutzers entgegenzuwirken. Und CB ist jetzt sowieso nicht unbedingt das Terrain, in dem diese Haltung angebracht wäre.


Zum Thema: Wie jemand schon angemerkt hat, wundert es mich ein bisschen, dass viele eine Linuxdistribution in Abhängigkeit des Desktopenvironments wählen bzw. wechseln. Zum einen ist es doch erstmal so, dass man unabhängig von der Distribution das DE nach belieben installieren und wählen kann. Zudem kommt noch, dass man das Look & Feel der einzelnen DEs extrem variieren kann. Ich habe bei mir (testweise) KDE, Gnome3, Enlightment und diverse stand alone Windowmanager installiert. Im Login Screen wählt man sich anschließend einfach das DE oder den WM seiner Wahl aus.

@Fonce: Archlinux ist sehr gut.
 
crustenscharbap schrieb:
Ich hab links eine Leiste, von der ich den Sinn nicht verstehe. Sind das die laufenden Apps? Oder angeheftete Apps, wie bei Windows 7? Außerdem sind da so vieeele Symbole, aus denen ich nicht schlau werde.

Nun wollte ich mein heruntergeladenen Firefox starten. Find ihn nicht.

1. Sowohl als auch, wenn links vom Icon ein kleiner Pfei ist, bedeutet es "Programm gestartet", wenn ein kleiner Pfeil rechts daneben ist, heißt es "Programm sichtbar".

2. Firefox ist standard installiert und sollte im Dock auch gleich nach Ubuntu-Installation angedockt sein... seltsam...

Fonce schrieb:
Vor allem stört mich Compiz und die Instabilität.

Das stört mich auch, aber Gnome2 war anfangs auch nicht gerade stable ;)

stephan11 schrieb:
Hab noch keinen von gehört der Unity mag!

Ich mag Unity :rolleyes:
 
ich muss sagen, mit meinem Laptop funktioniert das neue Ubuntu sehr gut.
Dafür scheint die Oberfläche auch gemacht worden zu sein.
Auf grösseren Displays macht es allerdings keinen Sinn, die Programme alle zwanghaft in eine Ecke drängen zu wollen.
Bin Anfänger, kam aber sehr gut zurecht. Nur als ich etwas tiefer im System etwas einstellen wollte, musste ich extrem umständlich durch die Menüs navigieren.
Da sollten die Programmierer nachbessern, dass es vllt einen Knopf (oder ähnliches) gibt, der einem eine sehr einstellbare Oberfläche bietet, und bei Bedarf in die "DAU"-Version wechselt, die sich schnell und angenehm bedienen lässt.
 
Ist das bei Unity nicht quasi das selbe wie der Dock vom Mac OSX?

Wenn ja, würde ich wohl zu Ubuntu mit Unity greifen statt Mint, da ich an meinem Mac bereits so eine Bedienung gewohnt bin.
 
@jediric: Auch wenn beide Systeme unixoid sind, unterscheiden sie sich doch gänzlich. Lade erstmal das Live System und probiere es aus.
 
@Chilli, ich rede auch nur von dieser art Dock.
Windows 7 hat meiner Ansicht nach auch eine art Dock wie bei Mac OSX, weswegen ich es für viel angenehmer empfinde Windows 7 zu bedienen.
Wenn das genau so auf Ubuntu mit Unity zutrifft, wäre es natürlich toll für mich.
 
Such mal auf Youtube nach unity. Es kommt dem, was du als 'Dock' kennst schon nahe. Jedoch ist der zentrale Punkt meiner Aussage, dass das Dock noch bei weitem nicht den Workflow eines OS ausmacht. Deshalb empfehle ich wirklich jedem der Linux das erste mal ausprobiert, sich erstmal die Live CD/DVD einzulegen. Man spart sich die Installation, probiert es aus und hat (grob) kein Bit seiner Festplatte geändert.
 
ChilliConCarne schrieb:
Ich will nicht beurteilen wie ungeschickt sich die zitierte Person angestellt hat, aber ich pflege seit einiger Zeit einen sehr 'gentle' Umgang mit Neueinsteigern, einfach um diesem verfluchten, nachgeplauderten, mutmaßlichen Image des arroganten Linuxnutzers entgegenzuwirken.

:daumen:
Mal davon ab das selbst der größte Linuxnerd immer noch was lernen kann und irgendwann genau so klein und ahnungslos war wie jeder Einsteiger. :)

Das immer mehr "Casuals" auch Linux nutzen ist schon irgendwo Ubuntu zu verdanken, viele stört das - ich sehe das aber auch positiv (zumindest fühle ich mich jetzt nicht so als ob irgendjemand in mein allerheiligstes Territorium eingedrungen ist, ich sah schon Comments die deswegen zu FreeBSD wechseln wollten :rolleyes:).

Es ist doch schön zu sehen das Linuxsysteme heute auch von Leuten genutzt werden können die nicht viel Ahnung davon oder von PCs selbst haben, der typische PC User für Internet, Fotos usw. braucht sich also nicht mal Windows zu kaufen.

Und wer sich so Pro fühlt kann auch sein seiner Meinung nach verhunstes Ubuntu noch umkrempeln wie er es denn haben möchte. Ist ja nicht so das die Systeme einen hier einschränken.

Ich bin damals zu Mint umgestiegen weil es ein besseres "OutOfTheBox" Erlebnis bot, man musste sich nicht um alles kümmern - kann dies aber natürlich wenn man will.
 
Ich persönlich mag Gnome3. Man beachte Gnome3 != Unity. Das Gute an Gnome ist die Breite Developerbasis, man hat eine sehr schnelle Entwicklung. Unity habe ich ein paar mal gesehen bei anderen, hat mir überhaupt nicht gefallen.

Nur als ich etwas tiefer im System etwas einstellen wollte, musste ich extrem umständlich durch die Menüs navigieren.

Sei froh das Ubuntu dir ein Menü zur Verfügung stellt. Bei anderen Distros musst du config Files schreiben. Was besser ist ein Menü oder ein config File ist Geschmacksache. Ubunto geht den Weg es den Nutzern so einfach zu machen wie möglich und mögliche Nutzerfehler zu vermeiden in dem man keinen direkten Zugang zu kritischen Dingen gibt.

Aber da es ja so viele Distros gibt ist es doch eigentlich egal. Wem etwas nicht gefällt wechselt eben woanders hin.
Es gibt unzählige Desktop Environments um mal ein paar zu nennen: Gnome, KDE, LXDE, e17, FluxBox, Xfce, ROX, TWM usw.

Die Vielfalt macht Linux zu dem was es ist!

Nutzerzahlen sind nicht alles. Eine Distro lebt wegen ihren Entwicklern oder stirbt deswegen.

Die einen wollen OutOfTheBox Erlebnis. Die anderen wie ich rolling release mit vanilla Paketen. Man muss nur die richtige Distribution für sich finden.
 
Den Trend habe ich auch beobachtet. Man muss aber sagen: Selber schuld. Es hat sich oft genug herausgestellt: Die meisten Linux User sind nicht Sehbehindert und wollen kein Buntes geblinke auf ihrem Desktop. Mint hat es richtig gemacht. Ubuntu falsch.
 
Ich weiß gar nicht was das soll? Warum jammern? Daß eine dieser Frickel-Linux-Distributionen an der ersten Stelle irgendeiner "Watch"-Liste steht heißt nur, daß sich alle darauf stürzen wie die Fliegen auf den Kuhfladen. Die Masse der Nutzer sind nun mal Leute, die nichts weiter können als eine Maus schubsen. Und genau die machen dann auch das eigentliche Klientel aus.
Zwar ist die Zahl der "Entwickler" meistens mit einer gewissen Proportionalität zur Nutzerzahl versehen, sieht man mal von kapitalträchtigen Serverversionen bestimmter Betriebsysteme ab, aber es besteht keinen Grund zur Untergangsstimmung. Ist doch gut, wenn all die Mausschubser sich der "Mint" Version annehmen - vielleicht wir Ubuntu dann endlich auch nutzbar.
 
Unity ist wirklich die Krätze - das kann ich nachvollziehen.
Gnome2.x + komplettes Compiz Fusion und Emerald als Fenstermanager - das ist mein Setup.
 
Die Masse der Nutzer sind nun mal Leute, die nichts weiter können als eine Maus schubsen. Und genau die machen dann auch das eigentliche Klientel aus.

Mit Distributionen wird im Normalfall kein Geld verdient. Das heisst die Entwickler schreiben aus Hobby an ihrer Distribution, sie formen sie. Den Nutzern die nichts können erleichtert man das nutzen oder eben nicht. Von vielen Nutzern die nichts können hat eine Distri nur eins, hohen Traffic.
 
Unity ist nunmal ***'* *****.

Hab selber lange Ubuntu benutzt... und mich an GNOME 2 gewöhnt... mit Unity komm ich nicht klar, ich musste echt suchen, um überhaupt das Terminal ohne Shortcut zu finden...

edit: Ach danke für das entfernen meines ersten Postings.... scheinbar hat da jemand was gegen mich...
 
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