Ubuntu vs Suse

Zu deiner Frage wo der Unteschied zwischen den Desktops ist:

Gnome: Die (alte) Ubuntu Oberfläche. War relativ schlicht, du konntest einfach an alle wichtigen Menüpunkte kommen die du brauchtest. Hier mal ein Bild
Seit Gnome 3 (bzw seit Ubuntu 11.10) ist die Gnome Oberfläche aber standardgemäß deaktiviert. Bei Nachinstallation fehlen dann die meisten wichtigen Systemeinstellungsmöglichkeiten (Der Systembutton in der Taskleiste ist weg).

Unity: Wenn du mit dem System arbeiten (zb Programmieren) willst, lass die Finger davon. Das Menü ist relativ nervig zu bedienen einer Meinung nach, kein schönes strukturiertes Startmenü mehr wie bei Gnome oder Windows. Ein Bild

KDE: Findet man zb unter Suse, aber auch wie schon oft erwähnt als Kubuntu. Die Oberfläche strotzt nur so vor tollen Effekten die man einbauen kann. Würd ich für eine VM nicht empfehlen, da die Grafikkarte dazu arbeiten muss. Mir persönlich ist auch die Bedienung (und gerade der Standard-Filemanager) zu unschön, kannst es aber ja mal ausprobieren ;). Bild

XFCE: Nachdem Unity auf den Markt kam, haben etliche Leute die ich kenne zu Xubuntu gewechselt, um wieder eine schlichte Oberfläche zu haben. Besticht durch Schlichtheit und Übersichtlichkeit. Außerdem kann man wieder (anders als in Unity) ohne große Probleme drauf rum-konfigurieren, da du hier wieder volle Kontrolle hast :) Bild


Sicherlich werden mir einige widersprechen, aber so sehe ich die verschiedenen Oberflächen (als Informatiker)
 
Danke sehr ausfürliche Antwort :D Mir gefallen XFCE und KDE :D
 
Es gibt auch noch LXDE bei (L)ubuntu. Der soll ebenfalls wie XFCE eine leichte Desktopumgebung sein. Die genauen Unterschiede kenne ich nicht, aber wollte ihn auch mal erwaehnt haben, wo der Rest oben erwaehnt wurde.
 
Musicsniper schrieb:
Ok leute suse ist für mich gestorbenl. :D Ich werde Ubuntu und Mint installieren und gucken was mir besser gefähllt. Ist Linux Ubuntu/Mint eig. kompliziert zu handhaben für Noobs wie ich

Na sei mal nicht so ;-)!
Auch wenn Suse vielleicht derzeit nicht so populär ist (warum eigentlich?) und ich es jetzt auch einige Jahre nicht benutzt habe, so steht es momentan in meiner Gunst wieder an erster Stelle.
Von der aktuellen Linux Mint würde ich definitiv die Finger lasse, Gnome 3 mit den Mint Extensions ist zumindest bei mir noch zu fehlerhaft... Ubuntu mit Unity ist Geschmackssache, meiner ist es nicht und für Anfänger bzw Windows Umsteiger ists denke ich sehr gewöhnungsbedürftig.
Wenn man sich momentan für einen der großen Desktops entscheiden muss (KDE 4 oder Gnome 3), dann führt meiner Meinung nach kein Weg an KDE 4 vorbei. Das ist einfach wesentlich ausgereifter und stabiler. Und da Suse KDE meiner Meinung nach am besten ins System integriert hat (ist ja eigentlich immer schon eine der KDE Vorzeigedistributionen) geht hier meine Empfehlung DERZEIT ganz klar zu OpsenSuse. Die haben soweit ich weiß mittlerweile auch Livecds wo du dir das mal anschauen kannst ohne gleich zu installieren. So kannst Kubuntu und openSuse ganz gut vergleichen.
 
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BrollyLSSJ schrieb:
Es gibt auch noch LXDE bei (L)ubuntu. Der soll ebenfalls wie XFCE eine leichte Desktopumgebung sein. Die genauen Unterschiede kenne ich nicht, aber wollte ihn auch mal erwaehnt haben, wo der Rest oben erwaehnt wurde.

LXDE gefällt mir etwas besser als XFCE in der Konfiguration von *Ubuntu

In XFCE habe ich das Menü oben und unten eine Art Doc wie unter Mac welches ich aber nervig finde.

LXDE ist noch mal etwas schlichter aber vom Menü her eher alt bekannt. Menü ist unten Links und recht einfach aufgebaut.
 
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Was hier teilweise für ein Mist geschrieben wird...

Mint populärer als Ubuntu? Seit wann? Ich dachte, dass es jedem mittlerweile klar sein sollte, dass die Meldung im Zusammenhang mit Distrowatch eine Ente ist.

Unity wird für's Programmieren nicht empfohlen? Ich entwickle mehrere große Projekte unter Unity und Null Probleme damit.

Gnome 3 wird vor Unity geschoben? Erstens ist Unity Windows-ähnlicher als Gnome 3 und damit auch ähnlicher zu KDE und zweitens ist Unity auch Gnome 3, nur mit der anderen Shell.

Außerdem ist Mint nichts anderes als Ubuntu mit Gnome 3.

An den Threadersteller. Einfach ausprobieren. Als Distribution würde ich Ubuntu oder eines der Derivate empfehlen, einfach weil es dafür viel Software gibt (in der Paketverwaltung oder in den PPAs). Die Oberfläche ist Geschmackssache, man muss sich aber als Umsteiger an jede von ihnen gewöhnen. Mein Tipp, einfach sich für eine Oberfläche entscheiden, dann ein paar Wochen lang nur diese eine Oberfläche benutzen. Das wird am Anfang hart, aber nur so gewöhnt man sich richtig daran.
 
@ontaiwolf sehe ich auch so. Wo aber Unity bei mir aber in Ungnade gefallen ist beim Multihead betrieb. Ich erweitere den Desktop nach Links und damit kommt Unity nicht wirklich klar bzw. verschiebt das Menü dann nach Links auf den Bildschirm. Wenn man das Menü auf den rechten Bildschirm legt ist es kaum noch zu benutzen.
 
Ich würde auf jeden Fall auch noch mal SuSE probieren obwohl ich zugeben muss das ich nach dem Testen (reell nicht virtualisiert) das mir die Paketverwaltung nicht so zusagt und auch mit Yast kann ich nicht wirklich was angangen.

Ich werfe auch mal Kubuntu in den Raum. Seit Oneiric Ocelot läuft KDE einwandfrei mit Kubuntu. Wobei ich ja Arch als die Distribution ansehe die KDE am besten integriert hat, das würde ich aber für Anfänger nicht empfehlen.

Probier alles in Ruhe aus, mach dir eine Partition und teste reeell und nicht als Virtualisierung, ich finde das nicht Aussagekräftig. Auf deine Linux Partition kannst du dann auch nach belieben Betrienssysteme installieren bis du bei einer Distrisbution bleibst.

Mint finde ich nur interesant wenn du mit Gnome arbeiten willst, aber ich bin der Meinung das du da nicht viek falsch machen kannst. Nimm ruhig mal Ubuntu und SuSE und auch Mint und teste in Ruhe. Du musst wissen was dir willst :-)

Wenn du noch fragen hast melde dich.
 
Ich werfe mal Fedora in den Raum, seit Ubuntu auf Unity setzt und dort Gnome3 Gnom2 ersetzt hat meine erste Wahl. Allerdings benutz ich Fedora mit LXDE, wo mir nur der Taskmanager stört...
 
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