UEFI Boot nach Mainboard Upgrade

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Cadet 3rd Year
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Hallo liebe Community,
ich plane demnächst meinem PC was Gutes zu tun und das Med-End MSI 970A-G43 durch ein schönes ASUS SABERTOOTH 990FX R2.0 zu ersetzen. Nicht nur weil dann endlich mal alle Teile in meinem Computer eine gewisse Wertigkeit haben sondern auch weil das MSI Board ein paar unschöne Hickups/Probleme hat und gelegentlich nicht ganz stabil läuft.

Anyway, mir geht es nicht um Fragen zu den Boards sondern eher darum wie ich sicherstellen kann dass ich das bestehende Windows 10 nicht neu aufsetzen muss. Grundlegend müsste dies ja kein Problem sein.
Vorab: Ich habe natürlich die Suche benutzt aber weder bing noch cb.de haben wirklich passende Antworten.
- Chipsatz Treiber runter.
- Zur Sicherheit auch GPU- und Soundkartentreiber runter.
- Altes Board raus
- Neues Board rein
- Einmal ins UEFI und den Boot auf die SSD stellen
- fertig

Soviel zur Theorie.
Ich möchte aber natürlich dass die SSD weiter über UEFI bootet.
Daher die Frage - hat da jemand schonmal Erfahrungen mit gemacht? Wird das so laufen? Auf was sollte man sich vorbereiten / Sind weitere Vorbereitungen/Maßnahmen nötig? Oder empfiehlt sich lieber eine Neuinstallation?

Vielen Danke für jeden Input,
Mais
 
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Das MSI 970A und das ASUS 990FX Sabertooth brauchen den gleichen Chipsatz-Treiber.

Das was du ggfs. deinstallieren solltest wären LAN- und Sound-Treiber.

Nach dem Tausch des Boards natürlich sofort ins UEFI/ BIOS und dort die persönlichen Einstellungen wie Datum/ Uhrzeit, Bootoptionen u. ggfs. AHCI einstellen.

Problem wird aberwahrscheinlich dein Windows 10 machen. Denn Windows 10 ist an die Hardware gebunden und hier insbes. an das Motherboard. Daher wird es sehr wahrscheinlich sein, dass du neu aktivieren musst. Vielleiucht auch telefonisch. Vielleicht scheitert auch die telefonische Aktivierung, so dass du, falls du auf Windows geupgraded haben solltest, von 0 = Windows 7/ 8.x anfangen musst. D.h. Windows 7/ 8.x installieren und aktivieren um danach auf Windows 10 upgraden zu können.
 
Man muss nicht immer von vorne anfangen. Man nehme Windows 10 1511 und der Win7 oder Win8 Key wird bei der Installation angenommen. Bei der nächsten Online Verbindung wird Windows 1ß aktiviert.

Gestern wieder drei Dell PCs mit Win7 Pro Lizenz so direkt auf Windows 10 1511 Pro gebracht und aktiviert.
 
Also die Aktivierung von Windows 10 wird kein Problem sein. Ich habe Windows 10 extra neu gekauft und nicht von 8.1 geupgradet (weil ich dem Upgrade-Blödsinn damals nicht vertraut habe und lieber ein komplett sauberes Windows 10 inklusive Original DVD haben wollte) und daher einen genau für Windows 10 gültigen Schlüssel vorliegen, mit Aufkleber und so xD. Im Notfall einmal bei Microdoof anrufen, klappt immer.

Aber gut das klingt ja so als müsste ich mir keine Sorgen machen solang ich sauber vorgehe.
Vielen Dank :)
 
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AdoK schrieb:
Ich finds ja schön, dass das bei dir anscheinend immer wieder so einfach und problemlos funktioniert.

Wer kann, der kann.

Ich finde es nicht schön, das du immer nur eine Lösung schreibst und die andere bei Seite schiebst.
 
Ich gehe den eher sicheren Weg und beschreibe den sicheren Weg.

Nichts ist schlimmer als wenn man nämlich den vermeintlich einfache(re)n Weg geht, man gibt den Windows 7/ 8.x Key zwecks Aktivierung ein und wartet auf die Aktivierung. Die Aktivierung kann auch mal bis zu 3 Tage dauern. Was macht man in der Zeit? Man installiert alle anderen Programme/ Anwendungen/ spiele, kopiert u.U. alle persönlichen Daten in die Bibliotheken, etc.. Und wie der Teufel es will auch nach 3 Tagen ist das Windows 10 immer noch nicht aktiviert. Man forciert die Aktivierung und sie scheitert. Man stößt die telefonische Aktivierung an und am anderen Ende bekommt man gesagt, dass die Installation so nicht aktiviert ist und auch nicht werden kann.

Also alles für die Katz gewesen. Bei so manch einem der solche Installationsvorgänge nicht optimiert, da sind dann auch mal fix 12 und mehr Stunden für die Katz. Und jetzt kann man alles noch einmal machen. Noch einmal 12 und mehr Stunden ...

Und ich ich gebe lieber den Tipp 10-12 Minuten an Aufwand zu betreiben und nur einmal 12 und mehr Stunden zu investieren statt jemanden ins offene Messer laufen zu lassen noch ein zweites Mal 12 und mehr Stunden zu investieren.

Und das hat nichts mit 'Wer kann, der kann' zu tun. Denn ich kann auch.

Aber mach ruhig. Ich werde sicherlich nicht müde werden, die sichere Variante zu posten und das so lange bis Microsoft es auch geschafft hat, dass Build 1511 aka 10586 und nachfolgende problemlos mit einem Windows 7/ 8.x Key aktiviert werden können. Und das ist nach meinen bisherigen Informationen von Microsoft mit Redstone geplant.

Vielleicht setzt du dich ja mal mit Microsoft in Verbindung und erkundigst dich mal nach dem Stand der Dinge. Der Weg dahin mag etwas mühselig sein, weil das ein neuralgischer Punkt ist über den Microsoft nicht gerne spricht. Aber dann wirst du wahrscheinlich auch in Erfahrung gebracht haben unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen die Aktivierung scheitert und evtl. auch in Erfahrung bringen wie hoch der Prozentsatz ist wo die Aktivierung scheitert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Was soll ich mich mit Microsoft und dem Thema auseinander setzen, wenn es bis jetzt überall auf Anhieb geklappt hat. Egal ob OEM oder Retail Key.

Vielleicht liegt es an Microsoft verschiedenen ISOs. Es gibt da welche die sind komprimiert und dann welche nicht.
 
Nein, es liegt nicht an den Keys ebenso auch nicht an den .iso. Das spielt keine Rolle, dass die einen .iso auf install.wim und die anderen auf install.esd basieren.

So einfach ist das eben nicht.
 
Hallo,
also ich hab den Umzug nun hinter mir und das Fazit lautet: Einfacher geht nicht. Womit ich jetzt nicht sagen will dass es bei jedem so laufen kann,.

Windows 10 hat beim ersten Booten mit dem neuen Board erst einmal eine Art Setup gestartet und Gerätekompatibilitäten überprüft und neue Geräte vorbereitet.
Danach hat es sofort gebootet ohne dass ich überhaupt ins UEFI musste / konnte.
Der Key war nach wie vor aktiviert, aber wie gesagt das liegt wohl daran dass ich extra ein Windows 10 gekauft hatte und es dem Key daher wayne ist inwiefern sich die Hardware ändert weil der an keine gekoppelt ist.

Das UEFI vom Sabertooth hatte sich interessanterweise schon voreingestellt, oder die Einstellungen von ASUS sind einfach mega gut. Die zusätzlichen SATA 3G Slots (die kein Mensch braucht und niemand für eine SSD verwenden sollte) waren schon deaktiviert, so auch der interne Sound. Es hat wohl meine PCIE Soundkarte erkannt und sich gedacht "ja dann schalte ich mal meine onboard Karte ab". Echt cool.

Eine Frage hab ich am Ende jedoch noch.
Und zwar laufen CPU und Bus nun 13 bzw 0,7 Mhz über der Norm (4013 Mhz und 200,7 Mhz).
Das kann man vermutlich ignorieren, aber hat einer ne Idee warum das Sabertooth die minimalst daneben taktet?

Update: Die CPU taktet auch nicht mehr runter, läuft jetzt immer auf 4013Mhz...

Danke nochmals.
 
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