@Incanus
Da er eine Sony Alpha mieten möchte, ist das zwangsläufig eine DSLM, sprich spiegellose (System-)Kamera.
Ja, es gibt auch Sony Alpha DSLRs, das ist mir bewusst - aber nicht mehr im Programm von Grover.
Pippen123 schrieb:
Sony Alpha und dann ein gutes eierlegendes-Wollmilchsau-Objektiv.
Zum reinschnuppern auf jeden Fall keine schlechte Wahl.
Pippen123 schrieb:
eher der out-of-the-camera Typ oder bin ich damit schon untauglich für seriöse Spiegelreflexkameras?
Mitnichten.
Jeder hat irgendwann mal angefangen und initial erst mal den Automatikmodus zu verwenden und die JPEGs so zu nehmen, wie sie eben aus der Kamera fallen ist keineswegs verwerflich.
Wenn du ein klein wenig Gefallen daran findest, ist der nächste Schritt dich selbst auf zu schlauen, wie du das Bildergebnis weiter verbessern und beeinflussen kannst.
Dazu zählen einerseits technische Basics wie Blende, Verschlusszeit, ISO usw. aber eben auch kreative Basics wie die richtige Wahl von Perspektive, Licht, Brennweite, Vorder- und Hintergrund etc.. Wobei "richtig" hier auch immer ein Stück weit der kreativen Freiheit unterliegt bzw. manchmal - da sind wir wieder beim Thema Schnappschuss - auch nur eingeschränkt oder gar nicht beeinflussbar ist.
Umgekehrt kann die Entscheidung zu einer Festbrennweite (Objektiv, welches nicht Zoomen kann, auf den ersten Blick also eine Einschränkung) auch dazu führen, seinen Stil zu hinterfragen und gezielt mit dem Motiv zu arbeiten und nicht einfach den Bildausschnitt stumpf passend zu zoomen.
Zoomobjektive büßen meist auch optische Qualität ein, je größer der Zoombereich ist. Universelle Reisezoomobjektive von 24 bis 300mm klingen zwar toll und sind super flexibel, können optisch aber i.d.R. nicht mit Festbrennweiten oder Zoomobjektiven in deutlich moderateren Bereichen (z.B. 24-70mm oder sowas.) mithalten.
Wenn dann wirklich der Hafer sticht, kannst du mit der RAW Nachbearbeitung die nächste Stufe zünden und auch auf den ersten Blick unbrauchbare Fotos noch in richtig tolle Bilder verwandeln.