Ja schon, aber meines Wissens verwendet MS Office das selber nicht 100% standardkonform.Zhenwu schrieb:MS hat doch DOCX
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Umstieg Win10 auf Linux Mint....und was die Eltern dazu sagen...
- Ersteller Roesi
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andy_m4
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Ja. Wobei ich das gar nicht mal meine.Krik schrieb:Da wird dann versucht, eine Textverarbeitungssoftware als professionelle Schriftsatz- und Layout-Software zu verwenden, obwohl die gar nicht darauf ausgelegt ist.
Wenn wir uns mal eine Software wie Word anschauen, dann ist die ja relativ umfangreich und komplex. Die wenigsten Leute brauchen aber all diese Funktionen. Das ist nur Ablenkung.
Und was die Layout-Geschichte angeht: Es ist solcher Software inhärent, das man sich irgendwie darum kümmern muss und das kostet Zeit. Insbesondere, weil man auch ständig damit konfrontiert wird.
Das Ende vom Lied ist, das dann irgendwelche Formatvorlagen benutzt werden, damit die Software effizient bedient werden kann. Aber wenn ich letztlich sowieso nur Formulare ausfülle und mich um das eigentliche Layout gar nicht mehr kümmere, dann kann ich auch einfachere Systeme benutzen, wo ich nicht durch eine komplexe GUI abgelenkt werde.
Excel hat so ein ähnliches Problem wie Word. Es ist halt sehr mächtig. Und so bald eine Software mächtig ist, verführt das dazu die auch für alles mögliche zu benutzen. Das Problem ist: Die kann alles, aber nix wirklich gut, weshalb man dann automatisch einen ineffizienten Workflow hat.Krik schrieb:Das ist wie Excel als Datenbank zu verwenden. Das kann nur in die Hose gehen.
Und solche All-in-One-Programme haben auch den Vorteil, das man mit ihnen grundsätzlich vertraut ist. Ein simpleres Tool macht die Sache einfacher, aber man muss es eben erst mal lernen. Auch das ist für viele ein Hemmnis. Was ich auch erst mal verstehen kann.
Deshalb hilft es ja auch so sehr, wenn man Bedien-Standards hat. Beispielsweise so was wie Copy&Paste funktioniert überall gleich.
Ein anderes Hemmnis ist: Man muss die Alternativen auch erst mal kennen. Etablierte Produkte haben deshalb erst mal einen Vorteil. Nur wenige stellen sich ja bewusst die Frage nach Alternativen. Es sei denn, durch z.B. Bekannte werden sie darauf gestoßen.
Und es setzt auch eine gewisse geistige Beweglichkeit voraus. Das ist jetzt auch nicht despektierlich gemeint, sondern nur eine Feststellung. Sprich: Der 70-jährige Onkel Heinz der eh nicht IT-affin ist und 30 Jahre MS Office aus der Firma kennt, denn wird man nur schwer dazu kriegen, was anderes zu nehmen.
Während der 20-jährige Neugierige und technisch Interessierte,, der jede Woche ne andere Linux-Distribution testet, sich natürlich einfacher tun wird mal ein anderen Ansatz bei Textverarbeitung zu probieren.
Nicht wäre, das war er sogar. Der wurde zuerst zum Standard erklärt. MS hat nur nachgezogen mit seinem kolossalen Werk 😁Lotsenbruder schrieb:🤣 Okay, aber Standard wäre ursprünglich .odt.
Ergänzung ()
Keine Ahnung, beschäftige mich nicht mit docx. Musste das nur einmal für eine Präsentation exportieren aus Libre raus.mibbio schrieb:Ja schon, aber meines Wissens verwendet MS Office das selber nicht 100% standardkonform.
Ich selbst habe Libre Office unter Mint noch nicht benützt, aber meine Eltern und da war ich logischerweise der erste Ansprechpartner....K-551 schrieb:Was haben deine Eltern jetzt damit zu tun?
Ich dachte das ist ein Erfahrungbericht!
Perfekt, damit geht es.rollmoped schrieb:Wie im Prinzip schon erwähnt wurde, liegt es an einem Bug, der dafür sorgt, dass die Dark Mode Icons in LibreOffice benutzt werden. Die sind natürlich mit weißen Linien gezogen, damit sie auf dunklem Hintergrund gut sichtbar sind. Und natürlich ist das eine mangelnde Qualitätskontrolle seitens Linux Mint - leider.
Das kann man aber leicht in den Optionen von LibreOffice manuell einstellen. Einfach statt "Automatisch" "Colibre" wählen. Dann sollte das Problem gelöst sein.
Anhang anzeigen 1698014
Was die Updates angeht, dachte das wird wird unter der Aktualisierungsverwaltung mit aktualisiert. Sprich alle Programme auf die neuste Version.
Soeben ist klar geworden, "was die Eltern dazu sagen" (laut Thread-Titel).
Der Thread hat aber auch bei mir ein kleines Problem gelöst. Mir ist ebenfalls schon aufgefallen, dass es unter Mint in Grenzfällen zu Kontrastfehlern kommen kann. So auch bei Libre Office.
In meinem Fall (verwende derzeit systemweit den Dark Modus) bestand die Lösung in den Ansichtseinstellungen von LO auf Colibre (SVG+dark) umzustellen. Daraufhin werden die Menüleisten nun wieder lesbar dargestellt.
Der Thread hat aber auch bei mir ein kleines Problem gelöst. Mir ist ebenfalls schon aufgefallen, dass es unter Mint in Grenzfällen zu Kontrastfehlern kommen kann. So auch bei Libre Office.
In meinem Fall (verwende derzeit systemweit den Dark Modus) bestand die Lösung in den Ansichtseinstellungen von LO auf Colibre (SVG+dark) umzustellen. Daraufhin werden die Menüleisten nun wieder lesbar dargestellt.
Alexander2
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Richtig ausgedrückt wäre Microsoft hält sich nicht an den Standard und um Argumente zu haben erschafften die etwas das sie als neuer Open Source Standard bezeichnen, aber niemand implementieren(kann).Zhenwu schrieb:Nicht wäre, das war er sogar. Der wurde zuerst zum Standard erklärt. MS hat nur nachgezogen mit seinem kolossalen Werk 😁
Alles rein zum Zweck um die Marktmacht zu halten/ verstärken
Nichts anderes.
Wer Microsoft Office benutzt braucht garnicht erst darüber nachzudenken was Standards sind... Microsoft hält sich sowieso nicht an das was alle anderen machen (mit voller Absicht natürlich um inkompatibilitäten aufrecht zu erhalten damit auch niemand was anderes benutzen kann ohne alles bisher erstellte anpassen zu müssen.)
Das wollte ich mit dem Kollos ausrücken 🙈Alexander2 schrieb:Richtig ausgedrückt wäre Microsoft hält sich nicht an den Standard und um Argumente zu haben erschafften die etwas das sie als neuer Open Source Standard bezeichnen, aber niemand implementieren(kann).
fixedwater
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Das ist ja auch so. Wobei es noch Unterschiede/verschiedene Zweige bei den Libreoffice-Versionen gibt. Mint installiert die Version 24.2, was eher die konservative Version ist, die nicht auf komplett "the latest and greatest" ausgerichtet ist und auch nur kleine Fixes bekommt.Roesi schrieb:Was die Updates angeht, dachte das wird wird unter der Aktualisierungsverwaltung mit aktualisiert. Sprich alle Programme auf die neuste Version
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garfield121
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Die LTS-Distros (Ubuntu-LTS, Debian-Stable und Derivate, ...) aktualisieren nie auf eine neue Hauptversion, sondern bekommen nur Minor Releases / Security UpdatesRoesi schrieb:Was die Updates angeht, dachte das wird wird unter der Aktualisierungsverwaltung mit aktualisiert. Sprich alle Programme auf die neuste Version.
In der Anwendungsverwaltung gibt es auch nur die ältere Version 24.0.4.4

Gerade über die Homepage Seite von Libre Office die aktuelle 25.8.4 herunter geladen in verschiedenen Versionen und versucht zu installieren.
Wird jedes mal mit einem Fehler quittiert:


Gerade über die Homepage Seite von Libre Office die aktuelle 25.8.4 herunter geladen in verschiedenen Versionen und versucht zu installieren.
Wird jedes mal mit einem Fehler quittiert:

RedPanda05
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Du hast auch die rpm heruntergeladen, für debian/ubuntu Systeme brauchst du ein .debRoesi schrieb:Wird jedes mal mit einem Fehler quittiert
Wenn du das verlinkte Paket heruntergeladen hast, dann kein Wunder: Architektur aarch64 (=ARM64) und RPM. Wenn überhaupt, dann brauchst du "Linux 64bit" und für Mint das Format DEB.
Wenn du unbedingt die aktuellste Version haben willst (was meiner Meinung nach keinen Sinn macht), dann verwende wie weiter oben schon erwähnt z.B. Flatpak.
Wenn du unbedingt die aktuellste Version haben willst (was meiner Meinung nach keinen Sinn macht), dann verwende wie weiter oben schon erwähnt z.B. Flatpak.
fixedwater
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Gewöhn dir das bitte generell ab: Das ist unter Windows notwendig, unter Linux nicht - dort installierst Du Software über den in der Distribution enhaltenen Paketmanager und aus dem entsprechenden Repository. Ansonsten Flatpak wie bereits erwähnt.Roesi schrieb:Gerade über die Homepage Seite von Libre Office die aktuelle 25.8.4 herunter geladen in verschiedenen Versionen und versucht zu installieren.
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ChatGehPeeTee
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Mal eine OT Frage.
Weiß einer warum Blender bei allen Debian Abkömmlingen also Ubuntu, Mint u.s.w in einer Uralten Version eingepflegt ist?
Weiß einer warum Blender bei allen Debian Abkömmlingen also Ubuntu, Mint u.s.w in einer Uralten Version eingepflegt ist?
Merlin352
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@fixedwater Auch unter Windows ist das nicht "notwendig". Es gibt auch für Windows einen guten Paketmanager, nennt sich UniGetUI.
JumpingCat
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ChatGehPeeTee schrieb:Weiß einer warum [...] bei allen Debian Abkömmlingen also Ubuntu, Mint u.s.w in einer Uralten Version eingepflegt ist?
Weil das deren Philosophie ist.
Ich hatte mal über Flatpak das probiert, hatte hinterher Chaos. Deswegen nutze ich die oben erwähnte PPA Methode. Nie Probleme gehabt.Chris3511 schrieb:Wenn du unbedingt die aktuellste Version haben willst (was meiner Meinung nach keinen Sinn macht), dann verwende wie weiter oben schon erwähnt z.B. Flatpak.
fixedwater
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Distributionen aus dem Debian-Universum setzen auf gut abgehangene, stabile Software - du würdest es "uralt" nennen. Stabilität steht bei denen halt im Vordergrund, nicht die allerneuesten Features. Wenn Du immer das Aktuellste willst, dann solltest Du dich mit Arch-basierten Dingen beschäftigen.ChatGehPeeTee schrieb:Debian Abkömmlingen also Ubuntu, Mint u.s.w in einer Uralten Version eingepflegt ist?
andy_m4
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Um das mal zu ergänzen:fixedwater schrieb:Distributionen aus dem Debian-Universum setzen auf gut abgehangene, stabile Software
Gerade bei Blender ist es aber i.d.R. gar nicht so schlimm, weil das kaum problematische Abhängigkeiten vom System hat. Sprich: Man kann es einfach von https://www.blender.org/download/ downloaden und beispielsweise in
/opt werfen und es funktioniert.fixedwater
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Ah, interessant... ja, und als Flatpak gibts das ja schließlich auch noch (wieder mal).