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News Umstrukturierung bei Ubisoft: Mitarbeiter äußern Frust und Unzufriedenheit mit Vaas

Das ist wieder der Beweis dass 85% aller Unternehmen SELBST Schuld an ihrer Lage sind.
 
@kellyfornia Schau Dir mal die Beiträge #72 oder #68 oder #63, da weißt Du, wer hier wie geistig und ideologisch unterwegs ist.
Jetzt zum Thema: eine Spielentwicklung ist erstmal eine Wette auf die Zukunft, da kann ja viel passieren, es kommen neu Trends auf auf die mal regieren müsste/sollte? Ob es am Ender der breiten Masse gefällt, ist schwer vorherzusagen. Die "alte" AC-Formel hat immer einigermaßen funktionier, genauso wie FC. S&B war von der Idee auch nicht so schlecht (als Reaktion auf AC Black-Flag), nur am Ende doch am Publikum vorbei und mit zu viel Aufwand (und Geld). Und das Geld muss erstmal wieder reingeholt werden.
 
Das letzte richtig gute Ubisoft Spiel (für mich) war Speed Devils (Neuauflage von Speed Busters) auf SEGA's Dreamcast :D Bestes Fun-Racing Game ever <3
 
Meiner Wahrnehmung nach sind gar nicht mal die älteren Marken problematisch, die durchaus mehr Einnahmen generieren könnten. Das wäre dann aber eher Feinschliff des Gameplays, mehr Fokussierung auf Erzählung, Charaktere, weniger Füllstoff, Fortsetzung größerer MP-Zugpferde wie Rainbow Six, The Division etc.

Problematisch sind finanziell Totgeburten wie Skull &. Bones, für die es keine Nachfrage gibt, die zu teuer sind, die Bilanz massiv belasten und die aktuellen Maßnahmen erforderlich machen.

Nur wird die reine Reorganisation allein die Wende nicht bringen. Die ist zunächst einmal strukturelle Risikominderung und Konsolidierung. Spannend wird, ob es in Zukunft auch positive inhaltliche Auswirkungen auf Gamedesign und Markenpflege haben wird und "Gamer-Zentrierung" mehr als nur glibbriger Auswurf der Marketing- und Presse-Abteilung ist.
 
Für Skull &. Bones gab es ein Nachfrage, bei Black-Flag fanden viele das Piratensetting cool (ich auch), es kam aber deutlich zu spät, war viel zu teuer (wieso eigentlich?) und hätte vielleicht ein Sigel-Player-Part gebraucht.
 
Vielleicht, aber die Ausführung scheint diese Nachfrage nicht bedienen zu können. Zumal es mit Sea of Thieves etablierte Konkurrenz gibt.

Seven2758 schrieb:
[...]

Creative House Vantage Studios
Assassin's Creed, Far Cry und Rainbow Six

[...]
Wobei anzumerken wäre, dass lediglich Vantage Studios ein juristisch eigenständiges Sub-Unternehmen wurde, damit Tencent dort investieren und Anteile (25%) erwerben konnte.

Alle anderen Creative Houses sind weiterhin interne Sub-Einheiten (vglb. mit Profit Center) von Ubisoft SA, denen aber mehr Verantwortung für Budget, Entwicklung und am Ende Erfolg übertragen wird.
 
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Partyanimal92 schrieb:
SW Outlaws: Kay Vess sieht halt nichtmal ansatzweise wie ihr Mocap Modell aus.
Es geht um Motion-Captioning und nicht um ein reales Nachbilden des Schauspielers. Die Figur sieht so aus, wie das Design der Figur vorsieht. Bei John Sheppard hat sich auch keiner darüber aufgeregt, vermutlich weil da das Gesicht eines male Supermodels dann drüber gelegt wurde?

Die KayVess-Mocap-Aussehen-Rants sind an Scheinheiligkeit kaum zu übertreffen. Man hat deinen Fokus darauf gelenkt, so als gäbe es eine geheime Agenda, die nur daraufhin abzielt, dass Leute nur so oder so oder nicht so oder so auszusehen hätten. Dabei hat das Produktionsdesign nur eine Vorstellung gehabt, wie diese Figur sein würde (und das Gangsterkind aus der Gosse ist nunmal meist kein Supermodell) und das wurde dann umgesetzt. Und die Hüter des Produktionsbudgets sind auch zufrieden, weil die gleiche Person als MoCap-Modell deutlich billiger ist, wenn man es nicht auch dafür bezahlen muss, weil das Gesicht im Produkt auftaucht. Stichworte: likeness rights, actor guild, union contracts. Und ja, gilt auch für digitale Medienprodukte.

Outlaws bietet mit der 1:1 Spielprinzipkopie der Ubisoft-Formel genug Kritikpunkte in Bezug auf fehlende Kreativität. Aber wenn du dich bei SW:Outlaws an dieser Vess-Sache störst, dann solltest du mal darüber nachdenken, wie man dich dazu bringen konnte, dass du dich über eine Sache ärgerst, die in vielen Spielen ganz normal ist.

Das woran Ubisoft meiner Meinung nach mit dieser Strategie scheitern wird, ist, dass sie immer mehr vom gleichen bringen. Das wird langweilig. Menschen wollen Abwechslung und neue Herausforderungen. das sieht man am Erfolg der Produktstrategie von Hooded Horse. Aber nicht daran, dass eine Kay Vess nicht wie ihr MoCap-Modell aussieht oder dass in dem Japan-Szenario mit Yasuke eine historisch reale Figur beleuchtet wird. Und wenn du unbedingt einen Japan-character spielen willst? Dafür gabs doch die female.
 
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Reaktionen: MAYvonBlei und Vigilant
Kuomo schrieb:
So schaut's aus. Und deshalb sind diese ganzen Diskussionen unter "echten Gamern" auch so müßig, (...)

Auf Ubisoft draufhauen hat mittlerweile auch so einen Bart. Wisst ihr noch als EA voll kacke war, was machen die heute eigentlich? Ach ja, Milliarden scheffeln mit Fifa Lootboxen und der guten alten Battlefield Formel, denen haben wir es aber gezeigt!
Tja, EA hat wohl die richtige Zielgruppe gefunden. Schau dir mal den Mobilen Sektor an - das macht mehr Umsatz als PC / Konsole.

Gerade Fifa / Battlefiled oder CoD ist eine eigene Zielgruppe. Da muss man jetzt auch keine Diskussion Thema "echten Gamer" lostreten. Die Beobachtung ist nun mal: Und das ist durchaus ein hoher Anteil des Marktes, der im wesentlichen eben nur Fifa und CoD spielt. Und auch kann man sehen, bei dieser Zielgruppe funktionieren Lootboxen sehr gut.

Das Problem an Ubisoft ist, deren Zielgruppe ist viel zu sehr, was du mit "echten Gamer" bezeichnet hast. Eine Zielgruppe, die sich tatsächlich schon lange von EA abgewandt hat und die dann doch gewisse Sachen nicht so stark mitmacht.

Und das ist der eine Grund, wieso Ubisoft trotz ~doppelter Mitarbeiterzahl nur ca. 1% des Marktwertes von EA hat.

Der andere Grund ist sicherlich das krasses Missmanagement bis hin zu dass man >5 Jahre Geld in ein simples Remake verbrennt ohne dieses Spiel dann veröffentlichen zu können.
 
Vigilant schrieb:
Zumal es mit Sea of Thieves etablierte Konkurrenz gibt.
Fun fact: Die Entwicklungen von Skull & Bones ist vor Sea of Thieves gestartet und das Spiel sollte eigentlich ursprünglich auch dann kurz nach Sea of Thieves erscheinen :daumen:.
Also passt schon, Idee war sehr gut, wie Sea of Thieves dann auch bestätigt hat. Umsetzung ein katastrophales Missmanagement ohne Vision oder Richtung.
 
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