News Unberechenbare Speicherpreise: Samsung schließt selbst intern keine Jahresverträge mehr ab

Volker

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Wieso sollte da ein Minusgeschäft entstehen? Wird denn die Produktion teurer, nur weil es eine erhöhte Nachfrage gibt?
Ich sehe da lediglich, dass bei entsprechenden günstigen Langzeitverträgen dem Speicheranbieter noch größere Umsätze/Gewinne durch die Lappen gehen könnten. Aber wo soll das Minus herkommen?
 
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naja, die werden halt die geringere Gewinnmarge als 'Verlust' deklarieren ^^
 
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Neodar schrieb:
Wieso sollte da ein Minusgeschäft entstehen?

Richtig, ein Minus könnte es ja nur geben, wenn sie den RAM unterhalb der Produktionskosten verkaufen würden, was aber selbst firmenintern nie der Fall sein dürfte.
 
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Klingt so, als wären wir gerade erst am Anfang der Speicherkrise.
In 6 Monaten sagt man dann Sachen wie: „Hätte ich doch bloß mal im Dezember bei den günstigen Preisen gekauft.“
 
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Neodar schrieb:
Wieso sollte da ein Minusgeschäft entstehen? Wird denn die Produktion teurer, nur weil es eine erhöhte Nachfrage gibt?
Warum nicht? Die Zulieferer von Samsung (Waferproduzenten z.B.) könnten (oder haben es vllt schon) durch die hohe Nachfrage auch die Preise erhöhen.
 
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Ob es jetzt um Margenverluste oder realisierte Verluste geht ist eigentlich eh ziemlich egal. Kurzfristig werden Speicherpreise wohl weiter nach oben gehen. Noch ist die GPU Sparte ja unversehrt, mal schauen wie schnell sich das ändert. Wenn MS die dritte Preiserhöhung auf Xboxen binnen der letzten 12 Monate bringt wird das Internet wohl komplett eskalieren.
 
n0sk437 schrieb:
Klingt so, als wären wir gerade erst am Anfang der Speicherkrise.
In 6 Monaten sagt man dann Sachen wie: „Hätte ich doch bloß mal im Dezember bei den günstigen Preisen gekauft.“
Vermutlich wird es so kommen. Ich decke mich erstmal ein. Rechner folgt dann, da will ich mir keinen Streß machen.
 
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Das wichtigste ist jetzt ohnehin, dass SOCAMM2 aus dem Quark kommt, die klassischen DIMMs sowie CAMM2 verdrängt und damit zumindest eine gute Grundlage für einen Gebrauchtmarkt mit StateOfTheArt-Speicher schafft. Dann wird halt der Consumermarkt immer mit (aus Kapazitäts- und Geschwindigkeitsgründen) ausgemusterten Modulen aus dem Serversegment bedient, wo ist das Problem...
...immer noch dichter und flinker als aktuell.
 
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shysdrag schrieb:
Noch ist die GPU Sparte ja unversehrt, mal schauen wie schnell sich das ändert.

Immer daran denken, dass die durchschnittliche Consumer GPU, die du im Laden kaufst vor knapp drei Monaten zum damaligen Preis produziert wurde. GDDR6 ist auch teurer geworden. Auf Grundlage der vergangenen GDDR6 Preiserhöhungen und unter Berücksichtigung der Marge, schätzte Hardware Unboxed, dass Grafikkarten etwa 10% teurer werden könnten.

Steigt der GDDR6/7 Preis aber weiter, und darauf deutet die Nachricht hin, dass nvidia VRAM und die GPU nicht mehr gekoppelt verkauft, dann kann es noch mal deutlich teurer werden.
 
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So ist das halt, wenn jede BU als möglichst eigenständiger Profit Center arbeitet. Da werden "Interne" wie "Externe" behandelt, es sei denn der oberste Chef grätscht rein. Bekommen wie geliefert. Mal sehen, wie es bei Intel laufen wird...
 
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Das ist strategisch nicht unbedingt die klügste Idee… Ja, die Preise könnten noch weiter steigen. Die Blase könnte aber auch genauso schnell platzen. Dann gehen die Preise wieder in den Keller - und der Hersteller würde sich über seine im oder knapp unter dem Allzeithoch abgeschlossenen Langzeitverträge freuen.

Wobei das bei internen Verträgen ohnehin nur rechte / linke Tasche ist… Interne Verträge sind für solche Fragestellungen ziemlich uninteressant - weshalb "selbst intern" im Titel etwas fragwürdig ist.

Man möchte meinen, dass die Speicherindustrie mal lernt, dass sie ständig Zyklen durchläuft und einem Gewinne im einen Zyklus nicht so viel hilft wenn sie durch Verluste im anderen Zyklus aufgefressen werden… So ist aber eben Kapitalismus im Endstadium: Nur das nächste Quartal zählt.
 
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Vanger schrieb:
Das ist strategisch nicht unbedingt die klügste Idee… Ja, die Preise könnten noch weiter steigen. Die Blase könnte aber auch genauso schnell platzen. Dann gehen die Preise wieder in den Keller - und der Hersteller würde sich über seine im oder knapp unter dem Allzeithoch abgeschlossenen Langzeitverträge freuen.

Wobei das bei internen Verträgen ohnehin nur rechte / linke Tasche ist… Interne Verträge sind für solche Fragestellungen ziemlich uninteressant - weshalb "selbst intern" im Titel etwas fragwürdig ist.

Man möchte meinen, dass die Speicherindustrie mal lernt, dass sie ständig Zyklen durchläuft und einem Gewinne im einen Zyklus nicht so viel hilft wenn sie durch Verluste im anderen Zyklus aufgefressen werden… So ist aber eben Kapitalismus im Endstadium: Nur das nächste Quartal zählt.
Es gibt ja aber zwar Pferde auf die, die Speicherindustrie bauen kann:

1. nvidia, OpenAI & Co: Ja, hier besteht das Risiko eines Kollaps -- auch wenn ich es nicht als zweite dot.com Bubble ansehe aber da kann man unterschiedlicher Meinung sein.

2. Google, Facebook, Broadcom, Microsoft, AWS: All diese Unternehmen haben ein Business-Modell das mit oder ohne den AI Boom funktioniert. Diese Unternehmen können es sich leisten ihre Rechenzentren auszubauen -- mit oder ohne AI. Ja, es könnten einige schmerzhafte Abschreibungen im Worst Case auf Sie zukommen, aber deren Prognose, dass die Welt deutlich mehr Rechenleistung am Ende des Jahrzehnts brauchen wird als heute, hält ja weiterhin an.

DRAM Hersteller nehmen also die Gewinne mit die ihnen der überhitzte Markt einbringt und sie wissen, dass Ihnen die zweite Gruppe als verlässlicher Kunde auch in Zukunft erhalten bleibt.
 
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Minusgeschäft ist nun übertrieben.
Im Grunde möchte man soviel Kohle wie möglich rauspressen können, selbst hausintern.
Also klarer Fall von Gierflation.

Nur weil Fatansiepreise am Markt verlangt werden, wird die Produktion davon nicht teurer, sondern nur die Marge steigt.

@Cr4y
Das Sprichwort lautet "geliefert wie bestellt". Bekommen wie geliefert ergibt ja gar keinen Sinn.
 
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n0sk437 schrieb:
In 6 Monaten sagt man dann Sachen wie: „Hätte ich doch bloß mal im Dezember bei den günstigen Preisen gekauft.“
Ich hadere ja aktuell echt ein bisschen :D
FOMO ist halt doch stark.

Mein jetziges System reicht mir eigendlich noch. Mein Plan ist auf einen x3D ZEN 6 zu warten, und dann auch auf die neuen AMD GPUs zu setzen, die vermutlich bis dahin auch auf dem Markt sein duerften.

Aber die nach oben offene Preisspirale macht mir doch durchaus Sorgen. Reicht mir mein 5900x noch in zwei Jahren? Die 6900XT wird seitens der Features ja auch links liegengelassen, auch wenn deren Rohleistung und VRAM allemal reichen.
Die Kiste ist jetzt auch inzwischen 4 1/2 Jahre alt, kommt also auch in ein Alter wo Hardware mit steigender Wahrscheinlichkeit auch ausfallen kann...

Ist schon eine unbefriedigende Situation aktuell... :freak:
 
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Da hat der Samsung Chef seinen Laden nicht im Griff, wenn eine Abteilung der anderen widerspricht.....ziehen die das durch, steigt vielleicht der Gewinn im Ram Bereich. Handys und Notebooks verkaufen sich dann aber nicht
 
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Ranayna schrieb:
Ich hadere ja aktuell echt ein bisschen :D
FOMO ist halt doch stark.

Der 5900x wird noch deutlich länger halten. Ich komme mit dem 8600k auch (noch) aus aber seine Tage sind gezählt. Kannst Du nicht in der AM4-Riege updaten? Bei mir bringt ein Upgrade auf 9700k gar nichts. Gibt ja auch einige die auf 2600k und Co. rumhängen - da wirds ganz lustig. Über Ausfälle würde ich aber nicht nachdenken, bis auf Speichermedien ist ja die Hardware mittlerweile sehr haltbar.
 
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Neodar schrieb:
Wieso sollte da ein Minusgeschäft entstehen? Wird denn die Produktion teurer, nur weil es eine erhöhte Nachfrage gibt?
Ich sehe da lediglich, dass bei entsprechenden günstigen Langzeitverträgen dem Speicheranbieter noch größere Umsätze/Gewinne durch die Lappen gehen könnten. Aber wo soll das Minus herkommen?
Wenn der Rohstofflieferant wegen der gestiegenen Nachfrage seine Preise erhöht, dann könnte daraus schon ein Minusgeschäft werden. Schließlich will jetzt jeder in der Kette seinen Anteil am Boom haben.
 
Shit, ich hatte noch am 27. Oktober Crucial 64 GB DDR5 6400/CL38 RAM für 165 Euro im Warenkorb und habe sie wieder rausgekickt. Habe mich dann für 64 GB Patriot Viper 6000/CL30 für 265 Euro entschieden. Die sind mittlerweile unbezahlbar und kosten 615 Euro. Machen wir uns nichts vor, der RAM Markt läuft komplett leer. Alle kommerziellen PC Bauer werden bald zwangsweise ihre Arbeit einstellen müssen. Ohne Arbeitsspeicher kein PC. Und niemand weiß, wie lange diese Situation anhält. Ich glaube sogar, dass diese RAM Krise Corona und Crypto weit übersteigen wird. Es wird da ein Hauen und Stechen geben um die letzten RAM-Riegel. Die KI Unternehmen gehen @ll in https://www.nzz.ch/wirtschaft/100-m...ai-sam-altman-waelzt-das-risiko-ab-ld.1914068
 
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