Unterschied zwischen externer Soundkarte und interner Soundkarte? Beratung bitte

RyujinJakka

Lieutenant
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Hey Leute,
ich würde mir nächsten Monat gerne eine Soundkarte anlegen, da ich mir die Sony MDR-1AB beschaffe demnächst. Ich bin mit dem Onboard-Sound meines Mainboards zufrieden (H110M PRO-D). Aber da ich hier und dort immer mal wieder lese, wie gut so eine Soundkarte ist, würde ich mir gerne eine anschaffen. Nun ist meine Frage worin liegt der Unterschied einer externen und einer internen Soundkarte? Natürlich weiß ich was extern und intern bedeutet. Mir geht es hierbei ob sich klangtechnisch etwas verändert, zugleich hätte ich gerne ein paar Vorschläge für den Kauf einer, da ich mich mit Preisen nicht auskenne, denke ich das 100€ eine angemessene Grenze ist.

Danke im Voraus und einen schönen Freitag noch
 
DER Kopfhörer, daher ist "die Sony …" falsch.

Sofern du hinten anschließt und nicht per dünnem nicht abgeschirmtem Kabel das Signal an die Gehäusefront legst, ist intern ok. Gab mal nen gutes Youtube-Video dazu.

Wenn dann würd ich mir nen externen DA-Wandler holen, der das Signal Digital vom PC erhält.
Oder du nimmst direkt nen USB-Kopfhörer.


H110M PRO-D ist ein billiges board, mit dem billigsten on-board sound ..
Am besten wäre es wohl, du testest den Kopfhörer dann einfach bei dir und bei jmd anderem mit guter Soundkarte/externem DA
 
grundsätzlich und allgemein kann man sagen:
ja, eine externe sk kann u.u. "besser klingen" oder "mehr aus dem kh" heraus holen, was jedoch maßgeblich vom verwendeten kh und den subjektiven voraussetzungen/vorlieben, dem einsatzzweck etc. abhängt.

auf deutsch: teste den kh erst mit der vorhandenen (onboard) sk, dann weisst du erst, ob du überhaupt eine andere (externe) sk oder sogar einen kh-verstärker/DAC benötigst.
 
Der Sony kopfhöhrer mit seiner geringen Impedanz wird auf jedem 0815 soundchip in einer anständigen lautstärke laufen.
Sich eine teure soundkarte kaufen um den klang zu verbessern ist voodoo, es geht in erster linie darum den Kopfhöhrer mittel Kopfhöhrerverstärker ordetnlich laut zu bekommen und da haben manche onboard chips nicht genug power.

Wenn dir der Ton nicht passt, kannst du ihn immer noch mit einem EQ nach deinen wünschen anpassen, dazu brauch man keine killer soundkarte.

Hinzu kommt auch noch das man das passende zuspiel material brauch, bei 128kbit mp3 mit boomboom musik wirft man eh nur sein geld ausm fenster :evillol: dan besorg dir lieber nen günstigen Kopfhöhrer der eher basslastig ist
 
Zuletzt bearbeitet:
Die meisten Onboard Soundchips sind ok. Die kriegen idR auch Kopfhörer 250Ohm Impendanz und vernünftiger Empfindlichkeit (DT770/880/990) ordentlich angetrieben.

Die ganzen 100€ Soundkarten sind da keine wirkliche Verbesserung, weil die idR nicht genug Power liefern um wirklich schwer antreibbare Kopfhörer auf Lautstärke zu bekommen.

Wenn du ne wirkliche Steigerung haben willst, dann nimm ne DAC/KHV Kombo ala Dr. DAC Prime o.ä. Ist bei den verwendeten Kopfhörern aber wie Perlen in nen aktiven Vulkan zu schütten...

PS: USB Kopfhörer sind allesamt Schrott.
 
Zaptek schrieb:
Wenn dir der Ton nicht passt, kannst du ihn immer noch mit einem EQ nach deinen wünschen anpassen, dazu brauch man keine killer soundkarte.

Wenn einem der Ton nicht gefällt und man mit nem EQ den Klang verhunzen muss hat man den falschen Kopfhörer gekauft.
 
Laut den Tests gibt es mehrere Stufen: da ist zB. ein Realtek 1150 auf dem Mainboard. Alle schreien: der ist besser als der Realtek 8xx - auf dem Papier. Da fangen die Probleme an. Die Codecs werden auf dem Mainboard verbaut. Das verkaufen die Hersteller dann mit den Leistungsangaben des Codecs und alle Welt schreit: da spare ich mir die Soundkarte. Natürlich kommt da etwas analog oder digital aus dem Rechner. In den Tests schneiden die "billigen" Mainboards dann relativ schlecht ab.

Also nimmt man eine Soundkarte. Die gibt es in vielen Preisklassen und der Ton ist aufgrund der besseren Bauteile und eines Abstandes zum Mainboard besser. Pauschal ist jede Soundkarte besser als Onboardsound. Doch die Hersteller haben reagiert und verbauen bessere Bauteile bzw. Kopfhörervorverstärker auf den Gaming Boards. Da ist der Unterschied dann zwischen einfachen Soundkarten nicht mehr vorhanden. Das ist "okay".

Will man mehr, dann muss man mehr Geld ausgeben. Denn nicht ohne Grund werden USB - WLAN Sticks mit Verlängerungskabel ausgeliefert. Der PC hat quasi ein elektromagnetisches Feld von ein paar cm. Schon ab 50cm wird der Empfang besser. Genauso ist eine USB Soundkarte aus dem Feld heraus und mittels eigenem Netzteil auch von der Qualität des PC-Netzteils unabhängig. Deswegen ist zb. Soundblaster ZxR im PC immer noch das Maß der Dinge. Creative bietet aktuell! (ändert sich jeden Tag bei jedem Hersteller) in Sachen Support vor Asus. Die Software für günstige Soundkarten unterscheidet sich mittlerweile von den teureren Modellen. Früher war es nur die Hardware.

Vor ein paar Jahren waren noch günstige Mainboards der Bringer. Heute findet bei Mainboards und Soundkarten eine stärkere Differenzierung statt. Pauschal ist man auf echte Angebote angewiesen. Laut PCGH nimmt die Klangqualität per Tool oder Ohr mit jedem Euro zu. Bei Kopfhörern wiederum kannst du je nach Modell eher ein Schnäppchen machen.

=> Soundkarten haben außer Verstärkerfunktionen kaum eine Verbesserung per Software wie EAX und Surround. Lediglich die Klangqualität nimmt mit jedem investierten Euro zu ... aaaaaber jeder Mensch hört anders und damit muss man es vor dem Kauf gehört haben und einen Vergleich zu Rate ziehen.
 
Kharne schrieb:
PS: USB Kopfhörer sind allesamt Schrott.
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Da hast du recht
 
:schluck:

PS: @TE: Hast du die Kopfhörer schonmal gehört? Also unverbogen, in Ruhe? Nein? Warum willst du die dann kaufen? Kaufst du auch Schuhe ohne vorher zu probieren? ;)
 
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Meine USB Kopfhörer sind alle frühzeitig gestorben :(
 
Ich kann nur berichten wie es mir mit meinem DT 990 Pro geht. Der hört sich am On Board Chip (ALC892) an als wäre er fast tot. Keine Dynamik, kein Punch, absolut flacher, kraftloser Sound. Kein Vergleich zum Betrieb am E10, hier klingt der KH wesentlich voluminöser.
Am Besten wäre es natürlich du hättest die Möglichkeit den KH bei jemandem zu testen der eine ordentliche Soundkarte / DAC besitzt. Ohne Vergleich zum On Board Sound wirst du eventuell gar nicht merken wie viel besser der Hörer an einem guten Ausgabegerät klingt.

Persönlich ziehe ich externe Lösungen vor, hatte schon beides. Für die interne Soundkarte brauchst du Platz (ich habe immer sehr ausladende Grafikkarten-Kühler-Kombinationen in Verwendung, da wird es schnell eng). Meine letzte interne Soundkarte ist den Hitzetod gestorben, da sie direkt über der Grafikkarte montiert war. Intern verbaute Soundkarten sind auch anfälliger für elektrische Einflüsse welche Störgeräusche produzieren können.

Eine Empfehlung meiner Seits wäre der FiiO E10K.


MfG
 
Der Fioo kann jedenfalls mehr als ne Xonar o.ä. Ist auch mehr als genug für die üblichen Verdächtigen DT770/880/990
 
Für Musik erste Wahl bzw. mehr braucht man nicht. Für Spiele oder 3D Ortung ist eine Soundkarte wie von Creative dann notwendiger.
 
@Kharne ja natürlich, habe den kopfhörer bereits 3 Tage testen dürfen.


Edit: Mag mir noch jemand erklären warum sich meine KZ Ate Pro auf jedem Gerät anders anhören? Das Problem liegt hierbei, wenn ich sie an mein altes Huawei G525 anschließe, ist der Sound nicht zu vergleichen wie auf den anderen Geräten (da wäre mein PC mit dem H110M Pro-D und dem Wiko Rainbow), der Bass, Höhen&Tiefen ist besser als bei dem H110M Pro-D und dem Rainbow. Natürlich habe ich nachgeschaut ob der Eq aktiviert ist, negativ. Ich habe auch denselben Media Player bei den zwei Handys probiert, mit gleichen Einstellungen, es ist einfach nicht wiederzuerkennen. Kann doch nicht sein das sich die Soundchips dermaßen unterscheiden. Das Huawei ist 4 Jahre alt und hat damals 200€ gekostet. Das Rainbow ist 2 Jahre alt und hat genauso viel gekostet. Rein theoretisch müsste man ja davon ausgehen das die verbaute Hardware eigentlich besser sein müsste. ( Diese Vorurteile :D)
 
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Mit "besser" meinst du warscheinlich "mehr", oder? Kann sein, dass das eine Gerät von Haus aus gesoundet ist. Oder dass ne hohe Ausgangsimpendanz den Frequenzgang des Kopfhöreres verbiegt. Oder das zu gering ausgelegte Koppelkondensatoren nen Bassabfall verursachen. Oder das eine Gerät ist lauter (lauter klingt für die Meisten automatisch besser), oder du möchtest, dass es sich besser anhört.
Oder...
 
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Naja.. mit besser meine ich eher die Qualität. Alle Geräte sind gleich laut, zumindestens hört es sich so an. Nur ist bei dem Huawei der Bass so dominant, wobei beim Rainbow dieser nicht vorhanden ist. Hab bei dem PC mal mit dem EQ gespielt, kannste dir nicht geben, man hört die "Pixel" schon raus.
 
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1. Dein Ohr ist kein Messgerät.
(Zur Veranschulichung: +3dB bedeutet doppelte Lautstärke, +10db empfindet das menschliche Gehör als doppelte Lautstärke, das entspricht aber einer Verzehnfachung der Lautstärke!)
2. Welcher EQ? Es gibt nur sehr, sehr wenige halbwegs vernünftige Software Eqs, der Rest klingt wie von dir beschrieben
3. Mehr Bass = bässer, aber nicht = besser ;)
 
Den Eq im Windows Media Player.
 
Kharne schrieb:
+3dB bedeutet doppelte Lautstärke, +10db empfindet das menschliche Gehör als doppelte Lautstärke, das entspricht aber einer Verzehnfachung der Lautstärke!
Lautstärke ist ein Begriff der Psychoakustik und hat auch dort zu bleiben! +3 dB entspricht einer Verdoppelung der Schallleistung und +6 dB einer Verdoppelung des Schalldrucks. Eine Verdoppelung der empfundenen Lautstärke entspricht etwa +6-10 dB, abhängig von der Frequenz. Bei geringen Schalldruckpegeln sieht das noch einmal anders aus.

EQ gibt es zuhauf und die sind auch alle brauchbar. Viele sind allerdings funktional sehr eingeschränkt und man muss wissen was man tut. Das wichtigste ist den Pegel digital nie zu erhöhen, außer man hat ihn vorher entsprechend gesenkt!
 
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