Unterschiede Switch

Riddimno1

Lt. Commander
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Mai 2014
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1.873
Hi,

hab etwas recherchiert, bin jedoch noch nicht wirklich schlauer.

Hab mir einen 48-Port Switch angesehen. Diesen gibt es in folgenden Ausführungen:

1. Rackmount
2. L2 Managed
3. Smart Managed

Was ich glaube :-D ->


1. Ist einfach die Bauart und nicht managed
2. Keine Ahnung
3. Naja Smart Managed halt... Also ein paar Einstellungsmöglichkeiten wie QoS etc. über Webbrowser...

vll könnt ihr mich noch bisschen aufklären...

Danke

Link zum Switch
 
Heisst hier L2 managed nicht einfach nur, dass man halt nur „funktionen“ bis layer 2 hat? Also keine routingfunktion?
 
Hi

1. Ja Bauart --> Für Montage im Rack vorgesehen.. Kann aber in der Regel auch auf einen Tisch gestellt werden oder in einem Schrank hingepflastert werden.
2. Der Switch arbeitet auf Layer 2 Niveau bzw. Du kannst wohl alles auf dieser Ebene einstellen (sofern Amazon Beschreibung richtig verstanden)
3. Ja du hast ein Interface worüber du dann dies steuern kannst.

Frage:
Wieso 48 Port und nicht 2 24er oder so ähnlich? -- Rein aus Interesse bezüglich ausfall usw..
 
Rackmount beschreibt nur die Bauart und hat mit den Management Fähigkeiten nichts zu tun.
L2 Managed heißt der Switch arbeitet ausschließlich als Switch und nicht auch als Router (Layer 3). In der Regel dann mit allen Protokollen die für Layer 2 relevant sind, z.B. VLANs oder IGMP
Smart Managed ist nicht ganz klar definiert, bezeichnet aber in der Regel Switche die über eine einfache Weboberfläche zu verwalten sind und keine vollumfängliche Kommandozeile haben.
 
Danke schon mal für die Antworten.

@GuardianAngel93:
Eigentlich einfach nur wegen der Platzersparnis da bereits kleiner 19 Zoll Schrank vorhanden. Ausfallsicherheit ist mir jetzt beim Heimnetzwerk nicht sooooo wichtig. Wenn der kaputt geht, ist über Amazon einen Tag später ein neuer da. Außerdem wenn einer der 24er ausfällt, dann mit Sicherheit der, an dem das angeschlossen ist was ich gerade brauche. Und umstecken wegen einem Tag bis der neue da ist, ists mir nicht wert.

Aber ansonsten ist der Switch ok oder seht ihr Probleme?
 
Zuletzt bearbeitet:
Riddimno1 schrieb:
Aber ansonsten ist der Switch ok oder seht ihr Probleme?

Was meinst du mit der Switch? Das sind drei verschiedene Produkte, wobei der 2600 vermutlich der Nachfolger zum 1600 sein dürfte.
 
Ach ja das hab ich vergessen zu erwähnen :-D

Ich hab mich für den Smart Managed entschieden :-)
 
Und für was braucht man im Heimnetzwerk 48 Ports? Ich bin selbst auch Bastler was sowas angeht aber ich komme auch mit einem 24 Ports Switch aus und da ist noch nicht alles belegt....
Was machst du damit?
 
Bin gerade am Hausbau und habe mit allem drum und dran (inkl. Übergabepunkt, Garage, Terrasse, Heizungsanbindung, PV Anbindung etc.) genau 21 Doppeldosen. macht 42 Ports ;-)
 
Dir ist hoffentlich bewusst, dass die Dosen mit einem Patchpanel verbunden werden?
Von dort wird dann ein Patchkabel eingesteckt und mit dem Switch verbunden - und nur die, die man wirklich verwendet. Oder hast du alle Doppeldosen vollständig mit Geräten verbunden?
 
Warum sollte ich nur die anstecken, die ich verwende? Jedes mal wenn ein neues Gerät bekomme soll ich rumstecken?
 
Ja
 
Hi,

also die Dosen würde ich auch in jedem Fall gleich direkt alle anschließen. Wo wäre der Vorteil, wenn ich die Dosen erst verkable, wenn ein Gerät dran muss? Erschließt sich mir nicht...

VG,
Mad
 
Kostenersparnis?

Dose wird am Patchpanel angeschlossen:
Dose - Verlegekabel - Patchpanel

Vom Patchpanel geht's dann weiter zum Switch:
Patchpanel - Patchkabel - Switch

Wenn ein Gebäude 50 Doppeldosen hat, dann kommt man evtl. trotzdem mit einem 24er Switch aus. Es sind ja gewöhnlich niemals alle Dosenanschlüsse besetzt.
 
Also so einen Schwachsinn hab ich noch nie gehört.
Wenn ich einen Neubau austatte, dann sollten die paar Euro mehr für einen großen Switch auch drin sein. Will doch nicht jedes Mal umstecken...
 
Hi,

@wahli

na, also das finde ich aber auch massiv weit hergeholt. Das Einzige, was ich mir sparen könnte, sind die Kabel vom Patchpanel zum Switch. Das macht doch, wie Riddimno1 schon schreibt, das Kraut nicht mehr Fett. Dosen und Verlegekabel habe ich dann ja schon drin, Patchpanel ebenfalls.

Wenn ich jetzt überlege, dass mich 50 Patchkabel knappe 50 Euro kosten und ich den großen Switch ohnehin kaufen würde, weil ich nicht später den Switch tauschen will, sehe ich das nicht so wirklich als reelles Problem an.

VG,
Mad
 
Normalerweise sind auch alle Dosen verkabelt. Klar, wenn man wild mit Doppeldosen um sich wirft, aber nur jeweils ein Kabel verlegt, bleibt der zweite Port tot. Dann kann man aber gleich eine Einzeldose setzen. Die Anzahl der Dosen, das Patchpanel und der Switch sollten immer zusammenpassen. Es ist weiß Gott am falschen Ende gespart, wenn man den Switch bewusst zu klein wählt. Wenn eine Dose vorhanden und verkabelt ist, dann geht man schlicht und ergreifend davon aus, dass diese auch in Benutzung ist. Ganz ehrlich, wenn ich spontan im Wohnzimmer meinen Laptop an den 2. Port der Doppeldose klemmen will, habe ich doch keine Lust, erstmal in den Keller zu latschen, um da ein 17 cent "teures" 20 cm Patchkabel reinzustecken...

Genau genommen empfiehlt es sich sogar genau anders herum. Das Patchpanel sollte nach Möglichkeit immer ein paar Ports in Reserve haben falls man zwischenzeitlich eine zusätzliche Dose setzt. Der Switch wiederum sollte min. soviele Ports haben wie das Patchpanel, da auch am Switch Ports kaputt gehen können. Darüberhinaus gibt es häufig auch Geräte im Schrank selbst, die direkt am Switch angeschlossen sind (zB ein NAS, ein Server, etc). Wenn man nu alles 100% passend kauft und einbaut, hat man keinerlei Ausbaureserven mehr. Es ist daher durchaus nicht unüblich, dass Patchpanel und Switch nicht zu 100% belegt sind, weil sie eben immer noch ein bischen Luft nach oben haben sollten ;)

ABER: Das hat natürlich auch Grenzen. Wenn man zB nur ein 10er Patchpanel hat, weil man nur 8 Dosen hat, muss man sich keinen 24er Switch "für die Reserve" besorgen. Das Augenmaß ist entscheidend. Ein 8er wäre in diesem Falle nämlich zu knapp bemessen, da zB der Router oder das NAS direkt neben dem Switch dann keinen Port mehr abbekommt. Ein 16er wäre aber sinnvoll - 12er gibt es ja leider nicht wirklich.
Ergänzung ()

Normalerweise sind auch alle Dosen verkabelt. Klar, wenn man wild mit Doppeldosen um sich wirft, aber nur jeweils ein Kabel verlegt, bleibt der zweite Port tot. Dann kann man aber gleich eine Einzeldose setzen. Die Anzahl der Dosen, das Patchpanel und der Switch sollten immer zusammenpassen. Es ist weiß Gott am falschen Ende gespart, wenn man den Switch bewusst zu klein wählt. Wenn eine Dose vorhanden und verkabelt ist, dann geht man schlicht und ergreifend davon aus, dass diese auch in Benutzung ist. Ganz ehrlich, wenn ich spontan im Wohnzimmer meinen Laptop an den 2. Port der Doppeldose klemmen will, habe ich doch keine Lust, erstmal in den Keller zu latschen, um da ein 17 cent "teures" 20 cm Patchkabel reinzustecken...

Genau genommen empfiehlt es sich sogar genau anders herum. Das Patchpanel sollte nach Möglichkeit immer ein paar Ports in Reserve haben falls man zwischenzeitlich eine zusätzliche Dose setzt. Der Switch wiederum sollte min. soviele Ports haben wie das Patchpanel, da auch am Switch Ports kaputt gehen können. Darüberhinaus gibt es häufig auch Geräte im Schrank selbst, die direkt am Switch angeschlossen sind (zB ein NAS, ein Server, etc). Wenn man nu alles 100% passend kauft und einbaut, hat man keinerlei Ausbaureserven mehr. Es ist daher durchaus nicht unüblich, dass Patchpanel und Switch nicht zu 100% belegt sind, weil sie eben immer noch ein bischen Luft nach oben haben sollten ;)

ABER: Das hat natürlich auch Grenzen. Wenn man zB nur ein 10er Patchpanel hat, weil man nur 8 Dosen hat, muss man sich keinen 24er Switch "für die Reserve" besorgen. Das Augenmaß ist entscheidend. Ein 8er wäre in diesem Falle nämlich zu knapp bemessen, da zB der Router oder das NAS direkt neben dem Switch dann keinen Port mehr abbekommt. Ein 16er wäre aber sinnvoll - 12er gibt es ja leider nicht wirklich.



@Ridimno1: Ergänzend zu den Antworten meiner Vorredner möchte ich noch etwas präzisieren. Wie Masamune schon richtig gesagt hat, ist "Smart Managed" keine eindeutige Bezeichnung. Ursprunglich gab es im Prinzip nur "Managed" und "Unmanaged", quasi ganz oder gar nicht. Da VLANs, Multicasts, QoS und dergleichen aber auch im Privatbereich immer mehr an Bedeutung gewinnen, haben die Hersteller eben auch abgespeckte managed Switches auf den Markt gebracht. Dabei gibt jeder Hersteller dem Kind einen anderen Namen. Webmanaged, smart managed, etc.. Man darf sich also nicht an diesen Begrifflichkeiten aufhalten, sondern muss in die Datenblätter schauen ob auch die Funktionen unterstützt werden, die man benötigt. So ist zB auch nicht jeder smart/web managed Switch für Telekom Entertain bzw. Multicasts im Allgemeinen geeignet, weil dafür explizit IGMPv3 bzw. IGMP snooping unterstütz werden muss.

L2 Managed ist im Prinzip analog zu web bzw. smart managed. Wie oben ja schon geschrieben wurde, sind "vollwertige" managed Switches auch auf Layer 3 aktiv. D.h. sie sehen nicht nur MAC-Adressen wie ein 08/15 Switch (inkl. web/smart), sondern sie können auch aktiv in den IP-Datenverkehr eingreifen - zB durch Routing. Allerdings sind Managed Switches (L3) trotz ihrer Routing-Fähigkeiten nicht als klassischer Internetrouter einsetzbar, da es dabei fast ausschließlich darum geht, verschiedene VLANs, also auch verschiedene IP-Subnetze untereinander zu routen bzw. zu reglementieren (Firewall). Aber: Ein L3 Managed Switch kann in der Regel keine Portweiterleitungen und kein NAT! Ergo kann man ihn nicht als Ersatz für zB einen Asus-Router einsetzen.
 
Ja mir gings grundsätzlich um die Unterschiede der beiden Switche. Sieht aber so aus, als wär der "L2 Managed" einfach nur der Nachfolger vom "Smart Managed".
 
Ok, ich kenne das nur so, wie ich es oben beschrieben habe.

Die Kostenersparnis definiert sich aus:
- kleinere Switches
- weniger Patchkabel
- weniger Stromverbrauch durch kleinere bzw. weniger Switches
- evtl. kleinerer Netzwerkschrank durch kleinere/weniger Switches (ist eher theoretischer Natur, weil 1/2 HE ziemlich egal sein werden)

Das Argument mit "ich schließe einfach ein Notebook an eine Dose und laufe nicht in den Keller zum Patchen" gilt nicht, weil man dann ein paar Dosen eh immer vorhält für genau solche Fälle.

Aber egal, Geld spielt anscheinend keine Rolle mehr. Muss jeder selbst wissen.
 
Hi,

nachdem der kleinere Switch in meinen Augen die finanziell deutlich unsinnigere Lösung ist, weil ich diesen dann tauschen / ergänzen muss, wenn ich die zusätzlichen Ports benötige, und auch der Stromverbrauch zwischen den Switchen mit Sicherheit zu vernachlässigen ist - vor allem, nachdem nicht genutzte Ports vermutlich ohnehin abgeschaltet werden - bleiben als echte Mehrkosten nur die Kabel. Einen Netzwerkschrank von der Switchgröße abhängig zu kaufen... halte ich gelinde gesagt auch für eine Fehlinvestition.

Und es ist doch ein Unterschied ob ich sage "Geld spielt keine Rolle" oder ob ich sage "die 1% Mehrkosten spielen keine Rolle", wenn man seine Bude ordentlich vernetzt. Günstige Patchkabel machen hier keine 20 Euro Mehrpreis aus. Ist mir unverständlich, wieso ich das nicht in die hand nehme und dann meine Ruhe habe.

VG,
Mad
 
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