News US-Musikindustrie stoppt Massenklagen

erstaunt mich nicht im mindesten, das sowas in den usa geschieht. ist doch das land, der unbegrenzten möglichkeiten.

schuldig ist man ERST nach einer rechtskräftigen verurteilung durch ein gericht. ansonsten ist NICHT von einer klaren schuld auszugehen(unschuldsvermutung, oder wie die das nu nennen). das sollten mal manche überdenken. umgesetzt bedeutet das nun, das man eben NICHT aggieren darf, solange kein urteil vorliegt. alles andere geht unter willkür oder sonst was, aber hat nichts, aber auch gar nichts, mit recht und ordnung zu tun(jedenfalls in d oder der ch).
als beispiel: nur weil ich sage, mir wurde etwas weggenommen, wars noch nicht zwingend so. dieselbe situation ist bei MI, solange kein urteil gefällt wurde(stichwort, ein jeder fall ist nach der sachlage zu beurteilen und das pro fall).

die thematik MI ist klar ein reizwort, da sie massig ihre kunden verarscht haben und somit viele sich "gleich wie sie" verhalten, jedenfalls in ihrem empfinden. das macht die sache nicht gut, doch es erklärt so einiges. dabei ist auch NICHT zu vergessen, das da auch wieder gilt, solange kein urteil ... keine bewiesene schuld. moralisch sieht die sache natürlich anders aus, wenn man MI als mr propper sieht, was sie erwiesenermassen nicht sind, ist ja auch nur ne firma, die geld machen wollen.
mich nervt nur, das die relativität, zwischen strafmass und echtem schaden immer dermassen himmelweit auseinander klaffen. ne lösung hab ich nicht, da auch die zum download frei erhältliche musik, keineswegs vernünftig gelöst ist, sei es durch den schutz, noch durch die qualität(wie damals von platte auf cd*schauderlich), noch dadurch, das man immer wieder für denselben song zahlen soll, wenn man den rechner neu aufsetzen muss, oder warum auch immer, die daten verloren gingen.

MI hat anscheinend begriffen, das die massenklagen ihnen kein neues geld liefern, sonder das sie sich weiter ihr eigenes grab schaufeln. die frage für mich ist, wie lange es geht, bis die künstler umschwenken und MI mal einfach aussen vor lassen. zB mit eigenen downloadmöglichkeiten ihrer werke. manche künstler haben ja schon damit angefangen. ich für meinen teil hab mir vorgenommen, möglichst nur noch software zu kaufen, welche keine unsinnigen schutz drauf haben, welche sowieso kurz nach verkaufsbeginn nicht mehr greifen und schlichtweg nur noch zeit kosten. das war schon immer so und wird immer so bleiben. wers begriffen hat, wird eventuell auch ne chance haben, auf dem immensen mark des netzes mitzuhalten, die anderen werden eingehen, ist ne natürliche selektion. da jammern und zetern noch nie was geändert hat, sondern nur das UMDENKEN und anpassen an den wachsenden markt.

ok, vielleicht bin ich nun wieder einem kiddi aufgesessen, welcher sich im trend, das MI gut und der filesharer schlecht sei anschliesst, statt mal nachzudenken, das sich nur wenige tatsächlich damit bereichern.

ich geb ja zu, mir ists nicht wichtig, wie die fahne im wind zu stehen.

greez
 
DiaPolo schrieb:
Aja, und woher beziehst du diese DRM-freie Musik mit guter Quali? Bisher kam mir nix passendes unter. Hab mich, zugegebenermaßen, nur am Rande für diese Entwicklung interessiert. Mein letzter Stand war/ist -> Quali mittelprächtig, Preis hoch

Grüße

Gibt noch lange nicht genug, aber hier gibts bspw. günstige DRM - freie Musik, je nach Höhe des monatlich gezahlten Beitrags kann man so und soviele Stücke runterladen.

http://www.emusic.com/
 
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Dazu fällt mir nur folgendes ein :cool_alt:




Schön nun nimmt sich eine Firma das recht raus mal eben einen Internetanschluss zu sperren.
Irgendwann kommt der Tag,da wird einem vorgeschrieben wann er das Haus zu verlassen hat,weil er mal ein Lolli geklaut hat.
Firmen sollten sich mal Fragen warum soviele Menschen Leechen....und ihr Problem is insofern gelöst das es nurnoch eine überschauliche Gruppe von Leechern gibt.


Slave

Motivation ist der Ursprung allen Erfolges :)
 
captain carot schrieb:
@I-HaTeD2: Wenn ich ein Spiel checken will, leih ich das in der Videothek aus.
...
frag mal nen videotheken besitzer, wie sperrig so mancher publisher mit verleihlizensen wurde. die wii ist die meistverkaufte konsole und trotzdem stehen bei den meisten videotheken mehr ps360 spiele pro konsole.
außerdem ist das bei pc titeln mittlerweile frech geworden: früher waren demos gang und gebe und auch nicht nur billige beta tests, die das QA ersetzen. dafür hatte man damals aber auch den verlass der durch die requirements auf der verpackung. hat einem also der inhalt gepasst mussten nur noch die anforderungen erfüllt werden. heute kann man sich glücklich schätzen wenn es was vom inhalt gibt (siehe z.B. bond demo, coke!) und die requirements wirklich das mindestmaß sind (gta4).

rafnixschaf schrieb:
Ich find das super. Ich denke damit könnte man auch neue Arbeitsplätze schaffen. Ich wäre dafür, dass sich die Musikindustrie um nichts mehr kümmern muss, sondern die Provider die Arbeitslosen von der Straße holt, welche dann die Aufgabe bekommen die Kunden 24/7 zu kontrollieren, zu schauen, was sie machen und dann dementsprechend handeln. Die Musikindustrie kann sich vollkommen auf die Musik konzentrieren und auf altmodische Verkaufsmodelle zurückgreifen, der Staat hat weniger Arbeitslose durchzufüttern, die Provider könnten vom Staat subventioniert werden, die Arbeitslosen haben einen zukunftssicheren Arbeitsplatz. Perfekt :king:

Man könnte natürlich zum Drohen auch weitere Maßnahmen anstreben. Sollte trotz der Mahnung der User nicht vernünftig werden, wird der Vermieter eingeschaltet und mit einer Kündigung gedroht, den Arbeitgeber könnte man auch noch informieren...
:cool_alt:

dein vorschlag geht nicht. die ganzen arbeitslosen müssen schon die ratten fangen, um sich ihren täglichen schnaps verdienen zu können!
denkt denn keiner auch mal an die kinder?!
 
Seppuku schrieb:
@ H3rby

Der Vergleich mit dem Diebstahl hinkt trotzdem noch, da bei einem herkömmlichem Diebstahl dem Bestohlenen immer ein Schaden entsteht, da ihm etwas aktiv weggenommen wird (der Oma fehlen die 5€).

Das Argument zieht bei mir ja gleich mal gar nicht.. Wenn ich dir von deinem Konto 100€ zu mir überweise, wird dir auch nix aktiv weggenommen, sondern es werden lediglich ein paar imaginäre Zahlen verändert.. Den Scheinen in deinem Portemonaie passiert da aber nix..

Und wenn ich einen Apfel klaue, muss das ja auch nicht heißen, dass ich ihn dir sonst abgekauft hätte..
Und einen Apfel darfst du auch nicht "Probekosten"...


Hier wird sich immer rausgeredet, weil Leute es nicht verstehen, dass diese Einsen und Null auch einen reellen Wert haben.. Und nur weil man es nicht "anfassen" kann, heißt es nicht, dass es nicht da ist..

Außerdem geht es meiner Meinung nach auch nicht nur darum, dass der Bestohlene direkt den Wertverlust merkt, sondern der Stehlende auch direkt den Wertegewinn merkt..


Ein Beispiel wäre hier die Software in unserer Firma, woran ich jetzt mit einigen Kollegen seit knapp 18 Monaten arbeite. Diese ist für unseren Prüfstand da, wird aber nicht verkauft, alleine schon, weil wir ja gar keinen Support bieten können.
Würde diese nun von einem anderen Unternehmen "gestohlen" (illegal Kopiert) werden, würde uns das erstmal direkt Null Verlust einbringen (,weil sie ja nicht verkauft wird). Da diese Software auch für Zwecke benutzt werden könnte, die mit unserer Produktpalette nix zu tun habem, würde uns nicht mal indirekt ein Schaden entstehen. Aber das andere Unternehmen hätte dadurch einen enormen Gewinn, weil ihnen ja 18 Monaten Entwicklung erspart bleiben..
Wäre das nun kein Diebstahl, weil uns aktiv kein Verlust ensteht? Ja nicht mal indirekt!
 
Es würde mich freuen, wenn die amerikanische Justiz jetzt auch noch dazulernen würde und einsähe, dass die Todesstrafe weder die Kosten noch die Kriminalitätsrate senkt.
 
Hallo
Wie machen das eigentlich Usenext und die anderen Anbieter?
Die müssten doch ganz oben auf der Abschußliste stehen. Oder bringen die den Providern zu viel Kohle?
Gruß
Klatty
 
ich glaube kaum, das der anbieter dir den internetanschluss kündigt, schließlich zahlen die leute ja viel geld dafür und vor allem für höhere downloadgeschwindigkeiten, der aber keinen sinn mehr hat wenn man nix saugen kann, dann reicht ne 1000er leitung vollkommen zum surfen

ach nee wo zahlst du den viel Geld ? Nee Internetflat kostet fast nix ... und gerade bei den Massensaugern legt der Provider im schnitt drauf, wenn er jetzt also gezwungen wird den zu sperren macht er das sicher nicht ungern und ne Ausrede hat er ja dazu ...

sicher ist das illegale filesharing nicht nett ... aber Diebstahl oder schlimmer ist es schonmal gar nicht ... immer schön auf dem Boden bleiben ... kopiert wurde seit jeher ... früher auf dem Pausenhof ... heute eben übers inet ... he früher hatten wir in deutschland sogar das Recht auf ne Privatkopie wenn man sich was ausleihte, bis die Contentmafia zu gierig wurde ...

Hallo
Wie machen das eigentlich Usenext und die anderen Anbieter?
Die müssten doch ganz oben auf der Abschußliste stehen. Oder bringen die den Providern zu viel Kohle?
Gruß
noch gibts dafür ja noch kein Gesetzt, aber die Contentmafia arbeitet ja dran ... und selbst dann wirds immer ein paar Staaten geben die das dulden und die contentmafia zieht wieder den kürzeren ;) es sei den sie schmieren den US Präsidenten das der dann in diesen Staaten einmarschiert ... next Step?
 
Zuletzt bearbeitet:
H3rby schrieb:
Außerdem geht es meiner Meinung nach auch nicht nur darum, dass der Bestohlene direkt den Wertverlust merkt, sondern der Stehlende auch direkt den Wertegewinn merkt..

Ein Beispiel wäre hier die Software in unserer Firma, woran ich jetzt mit einigen Kollegen seit knapp 18 Monaten arbeite. Diese ist für unseren Prüfstand da, wird aber nicht verkauft, alleine schon, weil wir ja gar keinen Support bieten können.
Würde diese nun von einem anderen Unternehmen "gestohlen" (illegal Kopiert) werden, würde uns das erstmal direkt Null Verlust einbringen (,weil sie ja nicht verkauft wird). Da diese Software auch für Zwecke benutzt werden könnte, die mit unserer Produktpalette nix zu tun habem, würde uns nicht mal indirekt ein Schaden entstehen. Aber das andere Unternehmen hätte dadurch einen enormen Gewinn, weil ihnen ja 18 Monaten Entwicklung erspart bleiben..
Wäre das nun kein Diebstahl, weil uns aktiv kein Verlust ensteht? Ja nicht mal indirekt!

Dann ist es doch merkwürdig, dass im Zivilverfahren immer eine ganz konkrete Summe als Schadensersatz beziffert wird, wo doch kein reeller Verlust entstanden ist? Es wird mit virtuellen Fantasiewerten jongliert.
Oder bestraft man etwa den unerwünschten (Zu-) Gewinn des Anderen bzw. klagt diesen ein? Das wäre mir aber neu.

Diebstahl hin oder her, das Strafverfahren ist das kleinste Problem an der Geschichte, gerade für den kleinen nichtkommerziellen Filesharer, auch heute schon, in der Regel nur Mittel zum Zweck. DAS ist aber bereits schon die tatsächliche Strafe im Sinne der Öffentlichkeit und Gesellschaft!
Doch das wars ja meistens nicht, da gibts ja kaum Kohle für einen selbst. Es ist das Zivilverfahren und DAS ist das eigentliche Problem! Hier muss vor allem angesetzt werden und sich was verändern, nicht nur einseitig, wie bisher.
Außerdem sind wohl die wenigsten Filesharer Patent- und lizenzkopierende Wirtschaftsunternehmen. ;)

Dein Beispiel ist etwa so wie das Kopieren von MS-Produkten oder noch treffender Adobe Photoshop. Die wenigsten privaten Nutzer würden auf die Idee kommen, sich das Produkt angesichts des Preises tatsächlich zu kaufen, Adobe profitiert aber sogar indirekt davon, weil die Zielgruppe vor allem die Unternehmen sind, die ihre im Vorfeld eingeübten und damit gewohnten Mitarbeiter bedienen werden.
Nicht das ich das gutheiße, aber Dein Beispiel ist nun mal ungeeignet als Rechtfertigung und Gründe für die eigene Vorgehensweise.

zu den anderen beiden Punkten:
Geld vom Konto abzweigen ist ein direkter und tatsächlicher Verlust und Diebstahl. Wo sich das Geld befand, ob Konto oder Portemonaise ist dabei irrelevant. Es fehlt dem ursprünglichen Besitzer! Es wurde ja entwendet/geraubt und nicht "nur" abkopiert/ dupliziert. Er kann mit dem fehlenden Geld keine Äpfel mehr kaufen.
Äpfel kann man im Supermarkt sogar oft probekosten und vorher gründlich prüfen.
 
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@ H3rby

Ist der Unterschied wirklich so schwer zu verstehen?
Wenn sich mein Kontostand um 100€ verringert, dann wird mir sehr wohl etwas weggenommen (oder hast du ein Konto ohne Boden, bei dem man so viel abheben kann, wie man will :rolleyes:... Ich leider nicht!
Wenn ich nur 100€ auf dem Konto hätte, würde ich in Zukunft dann kein Geld mehr abheben können.
Also was ist das bitte für eine Logik?

Wenn du einen Apfel klaust, entsteht dem Obsthändler ein sofortiger Schaden in der Höhe der Apfelkosten! Wenn er genau diesen Apfel dann verkaufen wollte, entsteht ihm ein Schaden in der Höhe des Apfelverkaufspreises.
Der Musik-/Filme-/Spieleindustrie entsteht aber beim herunterladen 0,0 Schaden. Erst wenn auf Grund des illegalen Bezugs des Artikels, dieser nicht mehr legal erworben wird (obwohl man es davor wollte (und nur in diesem Fall!)), entsteht ein Schaden!

Der illegale Bezug von Software ist und bleibt natürlich illegal.
Es geht hier auch nicht darum, das illegale herunterladen zu rechtfertigen oder schönzureden, sondern darum, dass man das trotzdem nicht mit einem normalen Diebstahl vergleichen kann und somit auch nicht auf gleiche Art und Weise den entstandenen Schaden beziffern darf! Und das ist der entscheidende Kritikpunkt!
Überall wird differenziert, jedoch hier hat man es anscheinend nicht nötig...
 
Wird ja immer abenteuerlicher. Von Datenschutz hat man wohl noch nichts gehört. Aber das Problem sieht ja keiner, weil man als ehrlicher Bürger der armen MI helfen muss, die ganzen schwerkriminellen Raubmordkopierer einzubuchten.

Hier das Wort Diebstahl zu verwenden ist doch einfach nur blödes Nachgeplapper der MI-Propaganda. Im rechtlichen Sinne ist es natürlich Diebstahl, aber hier versucht man doch nur die Assoziation mit einem Ladendieb herbeizurufen. Und da hat Relict volkommen recht. Wenn ein Musikstück x-Mal runtergeladen wird, geht der Verkauf nicht um diese Zahl zurück. Natürlich darf ich nicht einfach was downloaden, weil der Urheber dadurch keinen Verlust macht (weil ich es mir nicht gekauft hätte), aber die MI stellt alle illegalen Downloads als realen Verlust dar, und das ist nicht in Ordnung.

Im Prinzip hat man doch gesehen, dass diese Massenklage nichts genutzt haben. Man hat sogar teilweise erkannt, warum diese nichts gebracht haben. Mit dem neuen Vorgehen ignoriert man diese richtigen Erkentnisse einfach wieder. Es ist doch einfach nur logisch, dass man so nichts erreichen kann.
Abgesehen davon, dass die MI wirklich Verluste durch die illegalen Downloads macht, und dass das wirklich nicht in Ordnung ist, gab es doch die letzten Jahre einfach ein riesen Missmanagement, welches man jetzt nicht öffentlich zugibt. Die MI lernt ja auch nichts dazu. Also illegale Downloads hin oder her, es ist einfach nur logisch (und meiner Meinung nach gut), dass die MI auf dem absteigendem Ast ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch wenn ich es prinzipiell für den besseren Weg halte, so ist es Selbstjustiz. Die MI klagt an, aber nicht beim Richter, sondern bei einer privaten Firma, diese wird zu Richter und Henker. Da können noch so viele Beweise vorliegen, ohne Richter ist es kein Urteil und in meinen Augen begeht der Provider Vertragsbruch, da ein Vergehen nur durch Gerichtsbeschluß illegal wird.

Es ist sehr bedenklich was da abläuft. Sinniger fände ich es, wenn die MI die Beweise einem Schlichter (bzw. einer kompetenteren Rechtsperson) vorlegen muß und dieser den Provider dazu auffordern kann.

Aber so ist es Selbstjustiz und ein Akt gegen den Datenschutz, wie schon vermehrt erwähnt wurde.
 
Es ist schon ein geschickter Schachzug, denn offenbar ist man mit den Massenklagen die Filesharingnutzer, die urheberrechtliche geschütze Werke illegal verbreitet oder bezogen haben, nicht sonderlich erfolgreich gewesen. Zu zäh und wenig ergiebig müssen die einzelnen Verfahren gewesen sein - da ist dieser Vorschlag vielleicht schon eher von Erfolg gekrönt:

Man überwacht wie bisher auch die Netze, einfach in dem man unpaid interns unter die "Szene" mischt und diese somit infiltriert. Stellt man einen interesseanten Fall fest, so kontaktiert man den jeweiligen Provider. Mal schauen, wie erfolgreich diese Variante sein wird.

Als nächstes könnte man sich eine eigene Medienpolizei samt Sondereinsatzkommando vorstellen, die jeden Filesharer binnen Minuten aufspüren und zu Brei prügeln kann. :-) .... so weit von der Realität sind solche Ideen gar nicht. Wer weiß, was in den Köpfen der RIAA Männchen alles rumgeistern mag.
 
D!sTurBEd schrieb:
mir persönlich wäre es lieber, wenn mein Internetzugang gesperrt wird, als dass ich ne fette Klage an den Hals kriege...

mir auch, auf die weise kann ich zumindest in deutschland noch geld beim provider einklagen ;).
 
GrambleX schrieb:
Wird ja immer abenteuerlicher. Von Datenschutz hat man wohl noch nichts gehört.

Haben denn die Raubkopierer jemals etwas von "Datenschutz" gehört? Was ist mit dem Datenschutz von urheberechtlich geschützten Werken? Das interresiert das gemeine Internet-Volk doch auch nicht. Da wird gesogen und geklaut, was das Zeug hält.

Sobald allerdings dagegen vorgegangen wird, dann heißt es immer so schön : "Datenschutz".

Das ist aber ein Schwert, was in beide Rcihtungen schwingt. Auch die Urheber haben Rechte, die irgendwie vertreten werden müssen.
 
Subdominante schrieb:
Auch die Urheber haben Rechte, die irgendwie vertreten werden müssen.

Irgendwie eben nicht. Sondern im Rahmen des geltenden Rechts und der Verfassung.

Subdominante schrieb:
Das ist aber ein Schwert, was in beide Richtungen schwingt.
Nur weil andere es auch machen, legitimiert es niemanden, es ebenso gleich zu tun Auge um Auge, Zahn um Zahn, auch nicht die MI.
Wir haben zudem bereits mehr als ausreichend entsprechende Gesetze zum Schutz der Urheber! Es steht der Industrie frei diese wahr zu nehmen, auch Dir. Es bedarf keiner weiteren Aushöhlung der Grundrechte.

Subdominante schrieb:
Was ist mit dem Datenschutz von urheberechtlich geschützten Werken?
Du meintest sicher Urheberschutz? Mit Datenschutz im rechtlichen Sinne hat das nichts zu tun.
Die Weitergabe von geschützten Bestands- und Verkehrdaten an Privatwirtschaft hingegen sehr wohl.
 
Subdominante schrieb:
Haben denn die Raubkopierer jemals etwas von "Datenschutz" gehört? Was ist mit dem Datenschutz von urheberechtlich geschützten Werken?
Guck erstmal nach, mit welchen Begriffen du um dich wirfst. Wie Relic schon sagte, ist der Satz ziemlicher Schwachsinn.

Subdominante schrieb:
Das interresiert das gemeine Internet-Volk doch auch nicht. Da wird gesogen und geklaut, was das Zeug hält.
Schöne Argumentation. Alle unter Generalverdacht stellen macht die Sache mit dem Datenschutz ja um einiges einfacher.

Subdominante schrieb:
Sobald allerdings dagegen vorgegangen wird, dann heißt es immer so schön : "Datenschutz".
Das kann ich nicht bestätigen. Von den meisten wird der Begriff auch nur da benutzt wo er Sinn macht. Die Argumente dagegen sind hingegen immer wieder die gleichen und nie auch nur eine Ecke weiter gedacht.


Subdominante schrieb:
Das ist aber ein Schwert, was in beide Rcihtungen schwingt. Auch die Urheber haben Rechte, die irgendwie vertreten werden müssen.
Das ist genau das Problem. Die MI geht fast genauso verbrecherisch vor wie die Leute die illegal runterladen (bzw. würde das am liebsten). Das rechtfertigt zwar nicht die illegalen Downloads, aber das Vorgehen der MI ist idR auch nicht nachvollziehbar.
 
Warum wird hier eigentlich immer vom Datenschutz geredet, dieser aber der Musikindustrie und Co. vollkommen abgesprochen? (Auch wenn es noch einen Unterschied gibt zwischen Datenschutz <=> Urheberrecht)

@Seppuku:

Dann nimm es eben anders herum.. Wenn ich eine Überweisung an dich in Höhe von xy € abfange, dann hättest du nach deiner Rechnung tatsächlich keinen Schaden und dies wäre hier ebenso wie bei Musik. Dort lädt man etwas illegal herunter und somit "verhindert" man eine Überweisung auf das Konto der Urheber, weil man es nicht kauft. (Und auch der Songwriter, Künstler usw..) Hier ist auch egal, ob man es nun gekauft hätte oder nicht..

Fakt ist, Datendiebstahl (Musik, Film, Software) ist und bleibt Diebstahl..

Es gibt ja auch geschütze Apfelsorten, die ich nicht anbauen darf. Tue ich es trotzdem, würde hier wieder dem Urheber keinerlei Minus entstehen.. Trotzdem ist es nicht erlaubt.

Was ist daran eigentlich nicht zu verstehen?


GrambleX schrieb:
Das ist genau das Problem. Die MI geht fast genauso verbrecherisch vor wie die Leute die illegal runterladen (bzw. würde das am liebsten). Das rechtfertigt zwar nicht die illegalen Downloads, aber das Vorgehen der MI ist idR auch nicht nachvollziehbar.
Naja, wenn du eine toll Idee für z.B. ein Programm hättest, was dir ne Menge Geld bringen könnte, aber im Endeffekt nutzen es mind. 75% der Leute illegal, dann würde ich mal gerne deine Methoden sehen..
Das rechtfertig zwar nicht das vorgehen der MI, aber das illegale downloaden ist idR auch nicht nachvollziehbar..
 
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