News US-Preise neuer Core-i7-Mobile-CPUs bekannt

Dann hättest du mindestens einen 98WH-Akku, also 12 Zellen. 12W für die CPU allein
wäre auch extrem viel, ich denke, das ist das gesamte Notebook. Selbst Desktop-CPUs
verbrauchen im idle deutlich weniger als 12W.
 
98 Wh 9 Zellen und natürlich das ganze Notebook. Ich wollte nur darauf hinaus das auch schnelle Notebook CPUs im idle nicht wesendlich mehr Strom verbrauchen als sehr schwache Dualcores z.b.
 
Weltenspinner schrieb:
Dann hättest du mindestens einen 98WH-Akku, also 12 Zellen. 12W für die CPU allein
wäre auch extrem viel, ich denke, das ist das gesamte Notebook. Selbst Desktop-CPUs
verbrauchen im idle deutlich weniger als 12W.

Beweis?

Mein i7 840QM verbraucht im Idle ca. 18W (1. Generation aber).
 
Das Desktops CPUs im Idle weniger als 12W brauchen muss man erstmal beweisen.
Das ist so gut wie nicht auslesbar. Mit Board Ram und einer Festplatte hat man gleich die 100W.
 
Also um es für Mainstream-Leser deutlich zu unterstreichen: außer dem Takt hat sich gegenüber den "alten":

i7-2620M
i7-2720QM
i7-2820QM
i7-2920XM

rein gar NICHTS geändert - es sind hardwaretechnisch immer noch absolut die SELBEN (Stepping und Revision sind identisch, die gleiche "Taktik" würde ja schon z.B. bei mobielen Nahalem's ausgespielt) Prozessoren!

Etwa am Anfang des Jahres bringt Intel eine mobile (High-End)Serie raus und Mitte des Jahres bekommt diese einen CPU-Bios-Update mit einem Multiplikator von +1/1.5/2 Teilern. Selbst eine Spannungserhöhung ist nicht nötig, da mobile Prozessoren die ollen +200 MHz Takt mit "müdem Lächeln" in die Tasche stecken, mehr noch: man könnte diese zugleich locker (derbe) undervolten, tja, könnte man - wenn die geizigen Hersteller bei mobilen Rechnern (wo es enorm viel Sinn macht und die Hardware besser als Desktop-Chips mitspielt) endlich mal BIOS dafür öffnen würden...

Ergo sind diese CPUs absolut nicht "neu" - nur deren Bezeichnungen!
 
Ich darf deine Information erweitern und teilweise berichtigen:

Natürlich hat sich an den CPUs was geändert, nicht nur der Name.

Bei Intel ist die Yield-Rate besser, sprich, es gibt mehr gute Chips aus der Produktion und deren Qualität ist dann nochmal höher als die bisherigen.

Die Folge: Die CPUs vertragen einen (leicht) höheren Takt, weil die Ausbeute a) größer und b) besser ist.

Wie du sagst, ist das ein normaler Prozess. Eine CPU-Reihe kommt raus, irgenwann wird die Ausbeute besser, die CPUs bekommen ein Geschwindigkeitsupdate.

Mit BIOS hat das aber erst mal nix zu tun.
Du meinst vermutlich eher, dass manche Notebooks dann ein BIOS-Update für die neuen CPUs brauchen.

Wobei das nicht immer der Grund sein muss!

Bei meinem alten Gerät mit Intel PM965 Chipsatz "Santa Rosa" wurde zuerst eine Merom CPU mit 65nm ausgeliefert, die neuen Penryn CPUs T9xxx waren in 45nm gefertigt (also ein "Tock"), und für diese wurde ein BIOS-Update benötigt.

Aber im Allgemeinen hast du Recht.
Ergänzung ()

nihil schrieb:
man könnte diese zugleich locker (derbe) undervolten, tja, könnte man - wenn die geizigen Hersteller bei mobilen Rechnern (wo es enorm viel Sinn macht und die Hardware besser als Desktop-Chips mitspielt) endlich mal BIOS dafür öffnen würden...

Yeah, da wäre ich auch so was von dafür!

Warum noch kein mainboardhersteller darauf kommt, ein Tool mitzuliefern, welches automatisch Testläuft mit verminderter Spannung fährt um letztendlich nahezu perfekt undervolten zu können, ist mir schleierhaft.

Und bei Notebooks auch alles manuell einstellen können, so ein Book würde ich sofort kaufen.
Und ENDLICH mal bessere Kühlsysteme!

Es spricht doch wohl nix dagegen, sehr flache, aber große Lüfter direkt über der CPU zu platzieren und das Gehäuse so zu optimieren, dass die Luft auch noch nach außen strömt.

Wäre für CPUs, GPUs und allgemein die Boards viel gesünder, wenn die kühler wären.
Selbst eine ATI Onboard GPU hat 70° im Idle-muss das sein? (Ich mag ATI eigentlich).
 
Darklord543 schrieb:
Das Desktops CPUs im Idle weniger als 12W brauchen muss man erstmal beweisen.
Das ist so gut wie nicht auslesbar. Mit Board Ram und einer Festplatte hat man gleich die 100W.

Das war vielleicht frueher so, aber die neuen Sandies brauchen fast nix im idle, wegen der ganzen halt states. Mein ganzes 2500k System braucht 27w im idle, und das ist mit PSU Ineffizienz.
 
jamotide schrieb:
Mein ganzes 2500k System braucht 27w im idle, und das ist mit PSU Ineffizienz.

Kannst du uns ein Foto vom Energiegerät posten? Würde mich interessieren!
 
makiyt schrieb:
Bei Intel ist die Yield-Rate besser, sprich, es gibt mehr gute Chips aus der Produktion und deren Qualität ist dann nochmal höher als die bisherigen.

Die Folge: Die CPUs vertragen einen (leicht) höheren Takt, weil die Ausbeute a) größer und b) besser ist.

Klar wird die Qualität der Chips mit der Zeit besser, das ändert aber nichts daran, dass diese Chips hardwaretechnisch identisch sind. Wie gesagt wird nicht mal die Revision verbessert/gesteigert, ergo sind die Qualitätsverbesserungen minimal/vernachlässigbar, sonst hätte Intel die Chips auf jeden Fall mit neuen Stepping/Revision geschmückt - das klingt ausgereifter und lässt sich besser verkaufen (zumindest unter NERDs). ;)

makiyt schrieb:
Mit BIOS hat das aber erst mal nix zu tun.
Du meinst vermutlich eher, dass manche Notebooks dann ein BIOS-Update für die neuen CPUs brauchen.

Ich meine es schon so wie ich es schreibe: das CPU-Bios-Update != (MoBo)BIOS Update für (neue) CPUs, also internen Speicherbereich der CPU wo die ganzen Arbeitsparameter wie: Takt, Multiplikator(stufen), Spannungen usw. (in Tabellen) abgespeichert sind. Dieser Name ist zwar selten, trotzdem ist es nichts anderes als ein CPU-Bios.

Cool wäre es auch wenn die CPU-Hersteller alle relevanten Arbeitsparameter zur freien Nutzung freigeben würden (wenn BIOS mobiler Rechner (für Mainstream) schon gesperrt bleibt) - damit es Software für manuelle Änderungen des CPU-Bios (wie z.B. für GraKas à la NiBiTor) erscheint, denn mit Herstellerspezifischen Taktraten und vor allem Spannungen im mobilen Bereich zu arbeiten, ist echt ätzend da ineffektiv (Kühlung muss öfters ein- und ausgeschaltet (relativ höher Stromverbrauch (vor allem beim Anlaufen) des Lüfters) werden - ergo lauter, ja die Transistoren selbst wandeln bei niedrigeren Temperaturen weniger elektrische Energie in Wärme um usw. usf.).
Aber das bleibt, bei solchen stark Profit orientierten Unternehmen wie Intel, wohl noch ein Weilchen nur Wunschdenken.
 
nihil schrieb:
Klar wird die Qualität der Chips mit der Zeit besser, das ändert aber nichts daran, dass diese Chips hardwaretechnisch identisch sind. Wie gesagt wird nicht mal die Revision verbessert/gesteigert, ergo sind die Qualitätsverbesserungen minimal/vernachlässigbar, sonst hätte Intel die Chips auf jeden Fall mit neuen Stepping/Revision geschmückt - das klingt ausgereifter und lässt sich besser verkaufen (zumindest unter NERDs). ;)

Doch - sie geben mehr Takt drauf. Eben weil die jüngeren CPUs den Takt mitmachen. Bei älteren wäre die Ausschussquote zu hoch. Daher MÜSSEN sie sich physikalisch leicht unterscheiden, sonst würde der höher Takt ja nicht funktionieren :).

Mit der Kühlung geb ich dir recht. Wäre halt endgeil, wenn ich durch Undervolting, Energiesparpläne auf BIOS bzw. UEFI-Ebene bereits eingreifen kann. Und bitte noch Temperaturstati definieren, an denen ich selbst bestimmen kann, wann der Lüfter angeht :)
 
makiyt schrieb:
Doch - sie geben mehr Takt drauf. Eben weil die jüngeren CPUs den Takt mitmachen. Bei älteren wäre die Ausschussquote zu hoch. Daher MÜSSEN sie sich physikalisch leicht unterscheiden, sonst würde der höher Takt ja nicht funktionieren :).

Ähmm... nein! Aber ich brauch dich ja nicht zu überzeugen.
Wenn du dich evtl. tiefer mit dieser Materie (bis hin auf die Transistorebene) beschäftigst, erkennst du was Sache ist und wie die Hersteller mit neuen Namen (auch GraKas ergeben hier n' gutes Beispiel), "neuem" CPU-/GPU-Bios und vor allem mit der Unwissenheit der meisten Kunden ihre Kohle verdienen...
 
Hallo @ all,

die Spitzenmodelle der mobilen CPUs sind sicherlich der Wirtschafts-Elite vorbehalten. Leute die nicht mit einem Bic sondern mit einem goldenen Füllhalter unterschreiben. Sie brauchen auch keine Rechenpower, nur die Gewißheit daß ihr Geschäfts-Notebook teuer genug ist um sich von den restlichen "Versagern" abgrenzen zu können. Schließlich brauch der Mann von Welt auch eine Rolex und kann sich nicht mit einer Timex zufrieden geben.:D

Spaß beseite, auch wenn es im Desktopsegment genug Leute gibt die einen Intel-extrem tatsächlich brauchen und wirtschaftlich sinvoll einsetzten, im Mobilsektor fällt mir spontan kein Grund ein, der bei 100MHz mehr so viel mehr an Geld rechtfertigt.
 
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