Notiz USB 3.1: AMD bietet „eigenen“ Controller an

Daniel

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#1
AMD ist unter Zugzwang, USB 3.1 auch auf der eigenen Plattform möglichst schnell zu etablieren, da bei Intel-Mainboards künftig eine breite Unterstützung von USB 3.1 vorgesehen ist. Aus diesem Grund hat der Chiphersteller einen USB-3.1-Controller von ASmedia übernommen, den das Unternehmen nun unter eigenem Namen anbietet.

Zur Notiz: USB 3.1: AMD bietet „eigenen“ Controller an
 
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#2
Bald gibt es von AMD alles aus einer Hand.
Auch nicht schlecht.
 

Holt

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#3
Alles aus einer Hand wäre es, wenn AMD es selbst entwickelt und nicht nur umgelabelt hätte oder es wenigstens in die Chipsätze integrieren würde. Aber USB3.1 wird ja wohl selbst bei Intels Chipsätzen für Skylake noch fehlen.
 
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#6
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#8
Verdienen werden sie daran nichts, sonst würden alle den anderen Controller kaufen.
Aber die beiden Unternehmen arbeiten sehr eng zusammen, auch bei der Entwicklung. Von daher ist das schon in Ordnung.
 
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#9
ich glaub Sie wollen einfach so wenig wie möglich investieren in die aktuellen APU/CPU Plattformen, sonst hätten Sie den Chip doch bereits in einen "refresh" der Soutbridge implementiert.
 
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#10
Die News lest sich inhaltlich falsch. So wie sie geschrieben wurde, wird impliziert, dass Intel USB 3.1 durch den Chipsatz bereitstellt, de facto greift auch Intel auf Zusatzchips zurück.

Durch dessen Anbindung ergibt sich bei Intel (wieder mal) ein Engpass bei der Consumerplattform. Nutzt man alle Schnittstellen gleichzeitig, reichen die PCIe-Lanes wieder hinten und vorne nicht...
 

Hallo32

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#11
ich glaub Sie wollen einfach so wenig wie möglich investieren in die aktuellen APU/CPU Plattformen, sonst hätten Sie den Chip doch bereits in einen "refresh" der Soutbridge implementiert.
Eine neue Southbridge ist teuer und bindet viele Arbeitsstunden von Personal, welches man evtl. besser bei einen anderen Projekt einsetzen kann.
Ergänzung ()

Verdienen werden sie daran nichts, sonst würden alle den anderen Controller kaufen.
Aber die beiden Unternehmen arbeiten sehr eng zusammen, auch bei der Entwicklung. Von daher ist das schon in Ordnung.
Der Hintergedanke war, dass AMD als Zwischenhändler größere Stückzahlen von ASmedia im Vergleich zu den einzelnen Mainboardherstellern abnimmt und somit bei 1k einen besseren Preis bieten kann.
 
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#12
Alles aus einer Hand wäre es, wenn AMD es selbst entwickelt und nicht nur umgelabelt hätte oder es wenigstens in die Chipsätze integrieren würde.
Alles aus einer Hand bedeutet, dass ein Hersteller alles unter seinem Namen anbietet und man nicht auf Drittanbieter zurückgreifen muss und genau das hier ist der Fall.
Zudem kann ja AMD mit Asmedia bei der Entwicklung kooperiert haben, was aus dem Artikel nicht hervorgeht.
 

YforU

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#13
ich glaub Sie wollen einfach so wenig wie möglich investieren in die aktuellen APU/CPU Plattformen, sonst hätten Sie den Chip doch bereits in einen "refresh" der Soutbridge implementiert.
Da alle zukünftigen CPUs/APUs SoCs sind (mit kleiner integrierter Southbridge) wird es von AMD keine neue (selbst entwickelte) externe Southbridge/FCH mehr geben. Die Entwicklung ist eingestellt worden.
In FM2+ und AM3+ werden praktisch keine Ressourcen mehr investiert. Carrizo kommt unter anderen deshalb erst nächstes Jahr mit aktiver integrierter SB auf AM4 mit DDR4 für den Desktop.

Auf AM4 wird die Grundfunktionalität an Schnittstellen wie bei AM1 über die integrierte SB realisiert und zusätzliche Ports kommen (optional, je nach Mainboard) über per PCIe angebundene I/O Controller Hubs von Drittanbietern (primär ASMedia). Zur Vereinfachung der Lieferkette (OEMs) werden solche Produkte in Zukunft von AMD unter eigenem Label in das Sortiment aufgenommen.

Zudem kann ja AMD mit Asmedia bei der Entwicklung kooperiert haben, was aus dem Artikel nicht hervorgeht.
ASMedia und AMD haben eine Kooperationsvereinbarung bezüglich I/O IP. Hierbei dürfte es sich aber um ein reines ASMedia Produkt handeln.
 
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Holt

Fleet Admiral
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#14
Durch dessen Anbindung ergibt sich bei Intel (wieder mal) ein Engpass bei der Consumerplattform. Nutzt man alle Schnittstellen gleichzeitig, reichen die PCIe-Lanes wieder hinten und vorne nicht...
Mit der Skylake Plattform bekommen die Chipsätze nicht nur mehr und schnellere PCIe 3.0 Lanes (bis zu 20), sondern mit DMI3 (was PCIe 3.0 x4) entspricht, auch einen bessere Anbindung. Der ASM 1142 wird meines Wissens mit entweder zwei PCIe 2.0 Lanes (welche AMD Plattform unterstützt den x2 Modus überhaupt?) oder eine PCIe 3.0 Lane angebunden.
 
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#15
Alles aus einer Hand wäre es, wenn AMD es selbst entwickelt und nicht nur umgelabelt hätte oder es wenigstens in die Chipsätze integrieren würde. Aber USB3.1 wird ja wohl selbst bei Intels Chipsätzen für Skylake noch fehlen.
oder wenn man alles aus einer hand bekommt .. (ram, ssd, usb3.1 …)

das was du als aus einer hand bezeichnest, ist auch aus einer hand, aber stark eingeschränkt was es wirklich bedeutet.
Ergänzung ()

Steht doch in der News?...
Vier US-Dollar bei einer Abnahme von 1.000 Stück <- was möchte amd für 1000 != (?!) ASMEDIA
lol
les mal die news
 
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