News VDSL: Bundesnetzagentur entscheidet über Regulierung

The_1st_Knight schrieb:
Es geht hier nicht um die Nutzung der Technik der Telekom, sondern NUR um die Kabelschächte...

Aha - und wo sollen die anderen Anbieter ihre Technik reinstellen? Sicher nicht in eigens errichtete MFG, sondern in die der Telekom. Wenn nicht, ist der Vorwand mit dem hohen Aufwand auch Blödsinn. Alles kostet Geld.
Wenn andere da vorher investiert haben, ist es natürlich leichter.
Sollen die ihre Glasfasern doch in die Luft hängen - interessiert mich das, ob das teuer ist oder nicht?!

Wer was haben will, soll dafür auch zahlen. Ich kann auch nicht zu nem Reichen Scheich gehen und sagen: "Hey lass Geld rüber wachsen. Dein Erfolg ist auch mein Erfolg. Du hast gearbeitet, also darf auch ich davon profitieren..."

Ist klar - das will ich mal erleben :freak:


@OnkelDae
Warum nutzt dann nicht jeder für die Herrstellung von Reifen die gleiche Fabrik, sondern jeder Herrsteller seine eigene? Kann doch jeder die vorhandenen Ressourcen nutzen. Warum nicht gleich auch so, dass jeder ins selbe Loch macht und nicht jeder einen eigenen Zugang zur Kanalisation kriegt?!
Wettbewerb entsteht dann, wenn er mit gleichen Mitteln geführt wird.
Das hier nennt sich Ausbeutung. Du redest von Schienen, die jeden behindern und jeder sieht. Hier ist aber die Rede von Kabeln, die unter der Erde verlegt werden. Mit den Bauplänen kann sich jeder selber ein Bild davon machen, wieviel Platz da noch ist.

Geh du mal mit deinen Vorstellungen in der Wirtschaft hausieren. Ich will mal sehen, wie lange es dauert, bis sie dich für deine Ideen auslachen.
Überall da, wo die Regulierungsbhörde nicht derart mitmischt, lacht man die Telekom aus, weil sie die Gelackmeierten sind.
Soll die Telekom also weiterhin so viel Geld investieren, um die Schächte an Konkurrenten (Mitbewerber haben ja ihre eigenen Ressourcen) abtreten zu müssen? Ich würds nicht machen und das den Behörden auch klar machen.
Dann stagniert halt das Geschäft - und? Fährt die Telekom eben mehr Gewinne ein und investiert nichts mehr. Verrottet halt das gesamte Netz - Pech!
 
Zuletzt bearbeitet:
@OnkelDae
sicher das die kabel vom steuerzahler bezahlt wurden? denn schließlich wird in diesem artikel (und übrigends auch anderswo) immer von den leitungen der telekom und den kabelschächten der telekom gesprochen. wenn die kabel also staatlich gebaut wurden...warum gehören sie dann der telekom?

ich glaube schon das die telekom hier irrwitzig viel geld investiert hat (mensch...glasfasern sind nicht grad billig...kein vergleich mit kupferkabeln oder so nem murks und dazu kommen ja noch hard- und software entwicklungen in knotenpunkten usw. die ja auch irgendwo herkommen wollen) und nun um ihren profit gebracht wird. klar muss das netz irgendwann allen offen stehen, da, wie schon richtig bemerkt, nicht jeder seine eigenen kabel legen kann.

denoch ist die VDSL technik noch nicht alt...höchstens ein paar monate und die nutzerzahlen dafür sind noch ziemlich gering. trotzdem wird nun der telekom das recht genommen, diese leitungen erstmal alleine zu benutzen, um zumindest die kosten für den aufbau wieder einzuspielen. statt dessen müssen sie ihre systeme öffnen (und wenns nur die schächte sind...auch die wurden mit sicherheit in der zeit der privaten telekom schon diverse male ausgebaut, was wiederum mit kosten verbunden war) um anderen damit billigpreise zu ermöglichen. ergebnis der geschichte: die telekom muss die preise etwas oben halten, da das geld ja irgendwo wieder reinkommen muss...die anderen anbieter schnappen sich das netz und schmeissen mit billigpreisen um sich...die telekom verliert wieder kunden wegen angeblich zu hoher preise (mal davon abgesehen das man bei denen zumindest nen halbwegs ordentlichen service bekommt...im gegensatz zum groß der billiganbieter) und irgendwann ist die telekom pleite...dann gibts keinen fortschritt mehr (auch entwicklung kostet geld) und der staat fängt an die telekom anzubrabbeln warum wir denn im EU vergleich so weit hinten liegen mit der technik...und dann soll der staat sich mal bitte an die eigene nase fassen.

klar hat die telekom ihr schlechtes budget auch ein wenig selbst zu verantworten...aber statt ihnen jetzt die chance zu geben das wieder auszubesser, knallt ihr die bundesnetzagentur erstmal wieder sowas vor die nase...das finde ich als keine förderung des wettbewerbs sondern als schädigung eines unternehmens.
 
Immer das gleiche ewige Thema der Pro eingestellten Telekombeführworter. Es wurde schon X-mal eine Gegendarstellung aufgezählt warum die Telekom nicht mehr das machen darf was sie früher tun durfte.
Das mit der Fabrik ist ein ziemlich blöder vergleich, denn da wurde ein Baugebiet gekauft, dort gebaut und dort wird vom Autokonzern eben Produziert, aber in diesem Fall müsste staatlicher Boden aufgerissen werden, es würde zu viele Baustellen entstehen.
Das betrifft genauso die Wasserversorgung, die Energieversorgung wie Gas und Strom.

Am liebsten würde ich die Pro eingestellten hier sehen ob bei einem MS Thema auch noch Pro gesprochen wird, auch wenn es nichts mit diesem Thema zu tun hat, aber manche vertreten irgendwelche "ideale" die es heute so nicht mehr gibt.

Selbst einer schreibt hier, das die Konkurrenz was investieren sollte, ja glaubst du die Investieren gar nichts? Selbst ein Angebot an die Telekom zur gemeinsamen VDSl Abdeckung wurde seitens Telekom abgelehnt.

Seit dem der Markt offen ist, stehen die DSL Ausbauten quasi still, aber die Konkurrenz darf dort nicht einfach Kabel verlegen weil die Rechte mehr oder weniger immer noch bei der Telekom liegen und sie zu einer Zusammenarbeit nicht interessiert ist.
 
Also ich finde es eine sauerei was die mit der telekom abziehen! die legen sich extra neue anlagen an und die anderen kommen an "ich will auch was von ab" aber das das alles enorm teuer ist und das das auch bezahlt werden muss...
Irgendwie wird hier vieles überreguliert.
 
Alle meckern die Telekom sei zu teuer, ist ja auch kein Wunder, es werden Mrd. investiert und die Konkurenz mietet sich billig ein.
Würde die ach so billige Konkurenz selbst ein Netz aufbauen, brauchen sie die Telekom nicht hineinlassen, und wenn doch dann nicht zu den Preisen die der Regulierer der Telekom vorschreibt. Gute Nacht Deutschland.
 
18) OnkelDae

Genau wie die Schienen wurden die Kabel vom Steuerzahler bezahlt.


Vom Steuerzahler wurden die Kabel garantiert nicht bezahlt.
Die Kabel wurden einzig von den Telefongebühren bezahlt. Ausserdem hat die Telekom Mrd. an Schulden weil sie den Netzausbau in den neuen Ländern allein finanzieren musste. Die Konkurenz hat schön abgewartet um sich billig einmieten zu können, so sparen sie sich nicht nur den Netzausbau sondern auch die teure Unterhaltung des Netzes.
Durch die vom Regulierer vorgeschrieben Preise der TAL subventioniert die Telekom auch noch seine Mitbewerber.
Von Marktwirtschaft und fairen Wettbewerb kann man da nicht mehr sprechen.
 
Wenn die Telekom letztendlich doch dazu verdonnert werden sollte, wird der Konzern gar nicht drumherum kommen die 500000 Menschen "auszulagern" denn der damit verbundene Verlust muss ja auch wieder irgendwie reinkommen. Leider vergessen auch sehr viele das der Exmonopolist Telekom bis heute noch seine Angestellten wesentlich besser bezahlt als die Konkurenz sollte auch hier der von außen auferlegte Druck in einer Abwertspirale enden wird die Qualität davon auch nicht besser werden. Ergo gehen noch mehr Kunden weg d.h. es werden noch mehr Leute entlassen und plötzlich kommt der Unternehmenswert in Regionen in dem er für FInanzinvestoren aus dem Ausland interessant wird und was dann kommt hat auch nichts mit mehr Kundenfreundlichkeit zu tun....
 
Tronx schrieb:
Immer das gleiche ewige Thema der Pro eingestellten Telekombeführworter. Es wurde schon X-mal eine Gegendarstellung aufgezählt warum die Telekom nicht mehr das machen darf was sie früher tun durfte. ...

Sicher ist dein Kommentar in vielen Zügen richtig. Aber warum, darf die Telekom bestimmen, was gemacht werden darf und was nicht? Da steckt demnach also mehr dahinter.
Dass die Telekom das nicht will, ist ja wohl offensichtlich. Wer will schon Konkurrenz haben? Aber nur weil man es nicht will, muss die Regierung und der Rest dem doch nicht zustimmen.

Wenn die Regulierungsbehörde und andere Organe also keine eigenen Interessen hinter vielen Gedanken hätte, wäre die Telefon- und Internet-Sparte der Telekom sicher nicht jetzt erst in der Krise, sondern schon seit Jahren. Vielleicht solltest du also auch mal deine "Contra-Telekom"-Gedanken ordnen.


Wenn ein Unternehmen die Vorkomnisse im Land steuern und regeln könnte, würden wir Russland heißen.
 
VDSL!? Prima weiter so - oder die neuen 50- 100 MBit Leitungen in den Großstädten. GENIAL!

Von unserem Gemeindeverbund (2 politische Gemeinden mit ca. 3800 Einwohnern insegesamt) will die Telekom 300 feste Verträge und 60.000,-- Euro Beteiligung für den Ausbau der Infrastruktur damit wir überhaupt mal in den Genuss von DSL 1000 kommen.

Nicht falsch verstehen, aber die haben es noch nicht einmal für nötig befunden überhaupt zur anberaumten Infoveranstaltung (DSL-Einführung) der Gemeinde zu erscheinen, die vor kurzem stattgefunden hat obwohl das zugesagt wurde. Ein E-Mail mit Forderungen reicht ja!?!
Gegen die Verträge hab ich ja gar nichts aber einfach mal 60.000 Euro zu verlangen geht einfach etwas zu weit.

Momentan läuft noch nicht mal der 384kbit Testbetrieb, ausser bei ein paar Glücklichen am anderen Ende des Dorfes.

Nur zur Info ich wohne nicht in der Pampa sondern lediglich 6km von der nächsten ca. 60.000 Einwohner zählenden Stadt entfernt. Ich warte seit über 5 Jahren auf DSL und ehrlich gesagt ich kann die Werbung dafür langsam nicht mehr hören, die überall gemacht wird.("Ist in vielen Anschlussbereichen verfügbar", hahaha)

Und dann über VDSL diskutieren, sorry kann ich nicht drüber lachen. Vielleicht wissen ja die DSL-Nutzer hier noch was bei der T-kom eine ISDN Flatrate kostet (79.90 €) oder die von mir genutzte Surftime 30, (gut 14,95 das geht ja noch) aber um zumindest auf 128 kbit zu kommen muss ich den 2. B-Kanal auch noch extra bezahlen, komm ich also auch auf locker mal 20 € und das wenn man für 49,95 eine 2000er DSL-Flatrate incl. Telefon haben könnte,
das ist nicht besonders schön.

Ich habe also diesbezüglich noch kein Mitleid mit der armen Telekom.

so long
madbibo
 
Den restlichen Platz in den Kabelschächten anderen zur Verfügung stellen, ist doch kein Problem -solange die Fremdanbieter auf eigene Kosten buddeln und verlegen!

Aber ungenutzte LWL zur Verfügung stellen? Nein. Da die Telekom ohne eine Kostenbeteiligung der Konkurrenzanbieter VDSL hochgezogen hat, fände ich einen 3jährigen VDSL-Monopolschutz zugunsten der T nur gerechtferigt. 2010 kann VDSL dann auch für andere Anbieter geöffnet werden. Damit wäre die Konkurrenz befriedigt, ein wenig der Kosten wieder eingefahren (betone: ein wenig) und die T wäre nach wie vor Technologie-Vorreiter Nummer 1 in DE.

Übrigens, das Beispiel mit der Bahn war nur LOL. Die DB verlangt von jedem, der nicht zum Konzern gehört und auf deren Gleisen fahren will, Nutzungsgebühren pro km. Fragt mal Betreiber, die Sonderfahrten machen und nicht zur DB gehören, was die bezahlen... Außerdem verlangt die T ja heute schon ebenfalls ne Gebühr für die Nutzung der Leitungen und wird das irgendwann beim dann geöffneten VDSLnetz auch tun. Was auch nur berechtigt ist.
 
Hier sehen wir mal wieder wie gut freie Marktwirtschaft funktioniert, die Freiheit wird durch eine Regulierungsbehörde soweit reguliert, bis nix mehr daran freies zu finden ist.

Klar, die Telekom (POST) wurde damals vom Staat bzw. unseren Steuergeldern bezahlt und hat viele Sachen von diesem Geld aufgebaut, was heute noch genutzt wird. Dass das für die Konkurrenz aufgemacht wird, kann ich ein Stück weit ja noch verstehen.

Aber für mich ist eine neue Glasfaserleitung nun mal auch was neues, ein neuer Kabelschacht auch was neues. Warum soll man das für die Konkurrenz öffnen, die sich eh nur mit Preisschlachten solange gegenseitig unterbietet bis es zu Massenentlassungen kommt.

Ist doch eine klasse Zukunft auf die wir zusteuern, Luxusgüter werden Billig wie nie, nur leider hat keiner mehr einen gut bezahlten Job um sich diese Güter überhaupt zu leisten. ES LEBE GEIZ IST GEIL, solange bis dein eigener Arbeitsplatz dran glauben muss ;)
 
Is doch logisch: Lieber mehr investieren und die Kosten exklusiv alleine wieder reinfahren, als weniger zu investieren und dafür aber störende Konkurrenz im eigenen Netz und eben Umsatzeinbußen.
 
Das einzige, was erreicht wird ist, dass die Flatrate-Dumperei weiter geht und irgendwann keiner mehr die Kosten tragen kann.
Ein weiterer Nebeneffekt. Da VDSL vorerst Großstädten vorbehalten ist, bedeutet das für mich, dass ich noch lange auf eine gute Anbindung warten kann.

Die, die schon eine gute Leitung haben, bekommen eine noch bessere!
Von 16k auf 25k, ist das nicht schön?

Leute, die mit 384 rumgurken, dürfen weiter mit 384 rumgurken.

Danke, an die scheiß Reseller!
 
Es gibt bei Glasfasern qualitative Unterschiede, die u.a. auch die Sendeleistung beeinflussen können.
Würde die Kabel ein Idiot verbuddeln, der früher mal Schnittenschmierer war und "umgeschult" hat, wäre jedes dritte Kabel fehlerhaft und dürfte neu gemacht werden. Da lass ich das lieber ausgebildete Fachkräfte machen.


Und ihr ganzen "Dorfjungs". Ihr tut mir schon ein wenig leid. Aber nur, weil ihr aufm Dorf wohnt und nicht, weil ihr kein DSL habt.
Regt ihr euch auch auf, dass bei euch nicht so viel los ist, wie in der Stadt? Dass in der Stadt riesige Kauftempel sind und nicht aufm Dorf? Dass ihr manchmal sogar nichtmal Kabel-TV habt, sondern Satellit nehmen müsst?

Vielleicht solltet ihr mal den Unterschied zwischen Dorf, Ort, Kleinstadt und Großstadt rausfinden. Wenn bei euch jeder knapp über 15€ zahlt, kriegt ihr DSL. Freut euch doch. Andere kriegen nichtmal das Angebot.
Eure Stadt könnte doch mal Fördergelder beantragen, da der Internetanschluss ja heute schon fast lebensnotwendig ist.
(Wie nennt man Güter, die jeder Mensch haben darf, ähnlich wie Fernseher - ich meine dann, wenn das Amt dir vorrechnet, was du haben darfst und was nicht? Na diese Grundbedarfsgüter oder sowas.
Das meine ich hier eigentlich.)
 
Whitecap, ein Unterschied zwischen Dorf und Stadt wird in vielen Lebenslagen bestehen bleiben -und das ist gut so.

Aber es wäre echt nett, wenn dennoch jedes Kuhkaff mit DSL1000 angebunden würde. Es sind ja nicht nur die jungen, sondern auch ältere, die halt wegen der Ruhe aufs Land ziehen, auf eine brauchbare Inetgeschwindigkeit nicht verzichten wollen. Diese Zielgruppe schert sich auch fast nie um den billigsten Preis.

Außerdem, was soll an SatellitenTV schlechter sein als KabelTV? Ich finde da nix, außer ein bissel Anfälligkeit gegen starken Regen oder Gewitter.

Da es ja immernoch Orte ohne ISDN geben soll, finde ich für die T peinlich. Weder DSL noch ISDN sind in der Realität flächendeckend verfügbar.
 
@whitecap

Zitat: "Ihr Dorfjungs tut mir leid"

Du Stadtjung tust mir auch leid, aber ich bin es leid, all das aufzuzählen was mir am Wohnen in der Stadt "stinken" würde.

Ausserdem hab ich alles in Reichweite über das du dich ausgelassen hast und keinen Grund mich darüber zu beschweren.

Lediglich haben wir keinen schnellen I-Net-Anschluss.

Und deine Milchmädchenrechnung mit 15,- Euro pro Person kannst du ja auch löschen!

Oder
bringst du vielleicht in deiner tollen Stadt alle Omas, Opas und Kleinkinder, die du ja unzweifelhaft in deine Rechnung mit einbezogen hast auch dazu 15,- Euro pro Nase abzudrücken für DSL???

Ja!
Toll, wenigstens ein Argument in die Stadt umzusiedeln!


mfg
madbibo
 
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