News Verfahren wegen Rekrutierungs-Kartell steht bevor

dirky8 schrieb:
der Post des Tages...zuviele normale Arbeiter. Da fällt mir nix mehr dazu ein. Geh erstmal arbeiten. Ich bin in einer Führungsposition...und kann dir versichern das jeder austauschbar ist. Du hast eine personalnummer, auch ein geschäftsführer hat eine. Es geht immer weiter. Auch ohne den unabkömmlichen. Kostet nur.

so ist es!

Diese Erkenntnis besitzen ja gerade Personalchefs.
 
...... sind wir nicht alle irgendwie unterbezahlt? :D
 
Morrich schrieb:
Und wie wärs einfach, wenn man den eigenen Mitarbeitern ihren Arbeitsplatz so schmackhaft macht, dass diese sich nicht abwerben lassen? Das wäre doch mal die wirklich humane und auch faire Methode und nicht immer nur mit dem Knüppel draufhauen.

Das was du vorschlägst ist der teure und langwierige Weg der nützt dir nichts wenn du heute erfährst das Firma XY Mitarbeiter Z haben will.
Viel einfacher ist es Konkurrenz Klauseln in die Arbeitsverträge zu setzten und das macht sowieso jede gute Firma das mache selbst ich bei meinen Angestellten auch wenn wir nur ein kleines Hotel sind. Aber wenn der falsche Mitarbeiter vom falschen Konkurrenz Betrieb abgeworben wird dann bedeutet das im schlimmsten Fall den Verlust von 17 Arbeitsplätzen und ich kann das Hotel zu sperren. Es braucht nur der Mitarbeiter sein der das yield Managment kontrolliert und schon sind wir vom Markt.

grossernagus schrieb:
Gehts noch? Klar, du bist bestimmt kein Applefreund :freak:

Alleine deine Wortwahl: Mitarbeiter stehlen. Sind das Sklaven von Apple, die von anderen Unternehmen gestohlen werden können?

Ob du mir glaubst oder nicht ist mir relativ latte du kannst ja wenn du magst meinen Namen und Apple in die Suche eingeben und lesen was rauskommt da besteht kein Diskussionsbedarf die Fakten sind klar ersichtlich.
 
Labtec schrieb:
Hast du in deinem Leben schon mal ein Google Büro mit eigenen Augen gesehen? (Ich ja, in Zürich).
Da bekommt man alles so wie man es möchte eingerichtet (Büro & Arbeitspaltz), kostenlose Kantine (Früh,Mittag,Abend), Freizeitgestaltung, Kinderbetreung am Arbeitsplatz, usw ...
und trotzdem lassen sich die Mitarbeiter abwerben. Was soll ein Unternehmen denn noch bieten? Willkommen in der Realität.

Anerkennen, dass Menschen einen freien Willen haben und Geld nicht alles ist. Das oben genannte Besipiel mag für eine Vielzahl von Menschen reichen, ihr Leben lang bei einem Unternehmen zu bleiben, das ist auch völlig in Ordnung. Manche aber suchen neue berufliche Herausfroderungen oder haben schlicht auch private Gründe, sich abwerben zu lassen.
 
ich frage mich dabei eher ob das generell gilt, also auch wenn der arbeitnehmer den wechsel initiiert oder eben nur die konkurrenz auf den eigenen mitarbeiter zukommt.. Wenn es nur darum geht das google auf meinen apple mitarbeiter nicht zugeht und ihm das anbietet, aber der mitarbeiter sehr wohl einen schritt auf google von selbst machen kann.. dann finde ich das noch in ordnung
 
Labtec schrieb:
Hast du in deinem Leben schon mal ein Google Büro mit eigenen Augen gesehen? (Ich ja, in Zürich).
Da bekommt man alles so wie man es möchte eingerichtet (Büro & Arbeitspaltz), kostenlose Kantine (Früh,Mittag,Abend), Freizeitgestaltung, Kinderbetreung am Arbeitsplatz, usw ...
und trotzdem lassen sich die Mitarbeiter abwerben. Was soll ein Unternehmen denn noch bieten? Willkommen in der Realität.

Mit dem Ziel, dass du gar nicht erst auf die Idee kommst nach Hause zu gehen und am besten den ganzen Tag im Unternehmen verbringst und arbeitest. Dem einen mag es gefallen. Aber eben nicht jedem. Darum sollte ja jeder die Wahl haben, wo er arbeiten will.
 
auf drängen des ehemaligen Apple Chefs und dann noch mit Patentklagen drohen...
 
totallyAcRo schrieb:
Ihr beschwert euch über etwas das in Deutschland einem Arbeitnehmer sogar in den Arbeitsvertrag gepackt werden darf. Mal Wettbewerbsverbot googeln ;-).

Das Wettbewerbsverbot hat aber nichts mit der "Abwerbung" eines Mitarbeiters zu tun, das steht auch nicht im Arbeitnehmervertrag. Zumal sowas vollkommen unzulässig wäre. Jegliche Klausel, die in einem Arbeitnehmervertrag verankert und sogar beiderseits unterzeichnet ist, ist dennoch nichtig, sofern sie gegen geltendes Recht verstößt.

Es ist MEIN gutes Recht, jederzeit den Betrieb X zu verlassen, wenn mir Betrieb Y ein attraktiveres Angebot unterbreitet - vorausgesetzt, ich halte die Kündigungsfristen ein.

Cya, Mäxl
 
Jedes Großunternehmen sollte einfach Überwacht werden. ;)
Wofür hat man ja die CIA oder NSA :D
 
terraconz schrieb:
Ich bin jetzt bei weitem kein Applefreund aber um fair zu bleiben, was würdest du tun wenn ein Konkurrent versucht deinen besten Mitarbeiter zu stehlen? Ich würde nicht tatenlos zusehen sondern ein Druckmittel finden und das war bei Apple eben die Patentklage.
Naja man könnte dem Mitarbeiter doch einfach sein Gehalt erhöhen das er gar nicht auf die Idee kommt zu wechseln. Dafür gibts Personalgespräche.
 
dermatu schrieb:
Naja man könnte dem Mitarbeiter doch einfach sein Gehalt erhöhen das er gar nicht auf die Idee kommt zu wechseln. Dafür gibts Personalgespräche.

Dazu habe ich mich schon weiter oben geäußert.
 
dirky8 schrieb:
der Post des Tages...zuviele normale Arbeiter. Da fällt mir nix mehr dazu ein. Geh erstmal arbeiten. Ich bin in einer Führungsposition...und kann dir versichern das jeder austauschbar ist. Du hast eine personalnummer, auch ein geschäftsführer hat eine. Es geht immer weiter. Auch ohne den unabkömmlichen. Kostet nur.

Natürlich. Und ich bin Jesus. :lol:
Selbst wenn: Geschäftsführer=Geschäftsführer? Branche=Branche? Troll woanders du Traumtänzer.
 
@terraconz

Jaja, ein Hotel mit Google oder Apple vergleichen. Ist echt ganz großes Kino!
 
Freut mich das ich zu deinem Vergnügen beitragen konnte vor allem da es auf Gegenseitigkeit beruht.
Wenn du selber einmal einen Betrieb führen wirst wirst du natürlich auf Konkurrenz Klauseln verzichten?! Dann kannst du mich gerne kontaktieren und mich davon überzeugen das dir kein Mitarbeiter abgeworben wird, bis dahin verlasse ich mich aber auf meine tägliche Erfahrung.
 
Das kommt ganz auf die Branche an. Und ja, einen Hotelbetrieb mit führenden Technologieunternehmen zu vergleichen grenzt schon an Größenwahn.
 
Es gibt einen IT-Dienstleister(A) für eine Stadt in Deutschland der niedere Arbeiten von einem weiteren IT-Dienstleister(B) erledigen lässt.
Die "Mitarbeiter" bei (B) können sich gerne bei (A) bewerben um sich Fachlich sowie Finanziell weiter zu entwickeln, wäre da nicht die inoffizielle Absprache, die eine Einstellung unmöglich macht. (Wenn diese Absprache überhaupt existiert :evillol:)

Das betrifft also nicht nur Arbeitsplätze der Spitzenkräfte sondern auch die unteren 90%.

Der letztere IT-Dienstleister stellt auch gerne über Zeitarbeit ein, was da am Ende für einen Ausgebildeten IT-Menschen übrig bleibt kann man sich ja vorstellen.
Es geht aber noch schlimmer, wie z.B. einer der grössten Computerhersteller der Welt beweist, könnt ihr euch vorstellen das ein Ausgebildeter IT-Systemelektroniker in Deutschland(Westen), in einer 40 Stunden Woche ca. 900€ Brutto verdient?
Allerdings muss ich zugeben dass das Stand 2011/2012 war, ich weiß nicht inwieweit sich das bis heute (Tarifverträge: Zeitarbeit) geändert hat.

Bei manchen Zeitarbeitsfirmen gibt es auch die Klausel das nach verlassen der Zeitarbeitsfirma der Arbeiter 6 Monate lang nicht in dem Unternehmen arbeiten darf in dem er über die Zeitarbeitsfirma angestellt war.

Zu den 900€: Im Endeffekt gab es bei mir eine Sperre vom Arbeitsamt und ich habe Pizza ausgefahren.
 
Zuletzt bearbeitet:
grossernagus schrieb:
Das kommt ganz auf die Branche an. Und ja, einen Hotelbetrieb mit führenden Technologieunternehmen zu vergleichen grenzt schon an Größenwahn.

Ich habe nirgends unser 30 Zimmer Hotel mit Jahresumsatz von knapp über ner Million mit einem Apple oder Google verglichen.
Meine Aussage war das selbst Unternehmen wie Media Saturn oder eben Hotels für ihre low profil angestellten Konkurrenzklauseln haben und das das ein normales Vorgehen am Markt ist. Die Klausel wird ja sowieso nie in Anspruch genommen vom Unternehmen ausser in den seltensten Fällen denn es kostet dem Unternehmen Wahnsinnig viel. Der Mitarbeiter hat dann nämlich Anspruch das du (also das Unternehmen) ihm weiter sein Gehalt zahlt da er in keinem Konkurrenz Betrieb arbeiten darf bis Ablauf der meistens 5 Jahre.
Das ist bei Apple so, bei Microsoft, genauso wie bei einem Hotel mit 30 Betten oder einer Media Saturn Filiale mit 50 Mitarbeitern.
 
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