leboef schrieb:
Das Problem dürfte jeder hier kennen: nach einer frischen Installation ist Windows wunderbar schnell und zuverlässig. Doch mit der Zeit wird es immer mehr zu einem übergewichtigen Asthmatiker, der so wirkt, als müsste er ständig Tonnen von Gewicht hinter sich her ziehen.
Bei aller Selbstdisziplin, bei der man etwa nur die Sachen installieren, die man auch nutzt - Windows wird scheinbar ohne eigenes Zutun im Laufe der Zeit trotzdem immer schwerer und träger. Klar, Finger weg von Share-/ Nagware etc.. Aber dann gibt es noch trotzdem die Dienste, die nach und nach durch 3rd-Party Installationen im Hintergrund landen und das System verlangsamen. Als Spieler muss man z.B. damit leben, dass ein Kopierschutz im Hintergrund zwangsinstalliert wird. Der EPIC-Store etwa zieht ständig an der Prozessorleistung. Dazu kommen Zwangsupdates, Treiberleichen, unnötiger Ballast in der Registry, Und Manches mehr.
Habt ihr Strategien, die so eine "Verfettung" verhindern? Ich werde in den nächsten Tagen ein neues System aufsetzen. Es wäre schön, ausnahmsweise einmal ein System zu haben, dass ich nach einem Jahr nicht neu aufsetzen möchte.
Nö, ich kenne diese urban Legend, habe davon aber nie was "in the wild" erleben können.
Meine ich damit ich hab nie einen Rechner gesehen, der mit Bloatware im Autostart zugemüllt war? Nein. Aber das ist nicht "verfetten" und schon gar nicht von selber. Wenn der User mehrere sich gegenseitig totbeißende Virenscanner, Browserbars, "Optimierer" und Launcher in eine Ram-seitig unterausgestattete XP-Kiste kippt dann läuft die halt genau so: ständig am auslagern und daher ungemein träge. Ich gehe davon aus genau daher kam diese Mär.
"Finger weg von Share-/ Nagware"
Wieso ist Shareware böse? Shareware ist was gutes und hat mit dem Thema genau -0 zu tun.
"Dienste, die nach und nach durch 3rd-Party Installationen im Hintergrund landen und das System verlangsamen."
99.99% der Dienste verbrauchen nichts von einem heutigen Prozessor. Mein aktuelles System läuft gerade seit dem 15.04., dazwischen ein paar Hibernating-Pausen. Also ca. 110 Stunden = 6600 Minuten = 396000 Sekunden (wird momentan auch zum Homeoffice genutzt) Dabei haben sich angesammelt:
Leerlaufprozess: 1624 Minuten Prozessorlast.
Firefox: 12 Minuten
Die 2 dicksten SVCHOST: je 30 Sekunden
3 folgenden SVCHOST: je 5-6 Sekunden
die restlichen 50 SVCHOST: 0 Sekunden
"Zwangsupdates"
Wird nicht zu Lastspitzen ausgeführt. Eigentlich sogar nur in Zeiten des Leerlaufs. Und das wird auch nicht immer schlimmer, wie suggeriert.
"Treiberleichen"
Belegen Plattenplatz, sonst nichts
"unnötiger Ballast in der Registry"
Belegen minimalen Plattenplatz, sonst nichts. Eine Registry wird nicht "langsamer" nur weil viele Einträge darin sind.
"Und Manches mehr."
Was?