Fireplace April 2026

Vergleich Switches

Belonio

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Die Zukunftssicherheit hängt auch von deinen möglichen Erweiterungen ab. Spätere PoE-Geräte, Umstieg auf Unify...
Auch wenn der TP-Link durch die SFP-Slots mehr Möglichkeiten der Anbindung bietet, so ist Ubiquiti doch nochmal eine andere Liga.
heise.de/preisvergleich/?cmp=1156121&cmp=1554823

Wenn es auch ein anderes Modell als der US-8-60W sein kann:
heise.de/preisvergleich/?cat=switchgi&xf=13033_passiv~13106_RJ-45+PoE+~13281_8~3328_2015~658_Webinterface&asuch=&bpmin=&bpmax=140&v=l&hloc=de&plz=&dist=&filter=aktualisieren&sort=p&bl1_id=300
 
Danke für deine Antwort!
Würdest du PoE empfehlen oder es eher per Injektor bei Bedarf dazu nehmen?
Bei deinem Link unten ("anderes Modell") finde ich jetzt gar kein Ubiquiti. Empfiehlst du dann doch nicht Ubiquiti?
Ich bin grundsätzlich für alles offen. Soll halt was vernünftiges (stabile Verbindung, zukunftssicher, etc.) sein.
 
Naja, das hängt ja auch von der zuküntig möglichen Kabellänge zwischen Switch und PoE-Device ab. Und von der Anzahl der möglicherweise hinzukommenden Poe-Devices. Und davon, wie wichtig dir ordentliche Kabelführung beim Switch ist.
Zudem kannst du gegebenenfalls in 5-10 Jahren wieder für den gleichen Preis einen moderneren Switch kaufen, falls sich deine Anforderungen unerwartet doch stärker verändern als jetzt absehbar. Und sei es nur 16 16Port-Switch aufgrund eines größeren Haushalts.

Ich würde Ubiquiti schon empfehlen, wenn die Krieterien geändert werden sind mehr Modelle von Unify dabei:
https://www.heise.de/preisvergleich...er=aktualisieren&plz=&dist=&sort=p&bl1_id=300
 
Belonio schrieb:
mehr "Zukunftssicherheit"
Das heißt was? Genau genommen käme dann keiner der Switches in Frage, weil "Zukunftssicherheit" dann u.a. Richtung 2,5 / 5 / 10 Gbit/s geht.

Belonio schrieb:
Will mein Heimnetzwerk gut verwalten können
Auch hier: Was genau willst du "verwalten"? Ein Switch ist ein Switch, ein Verteiler. Er verwaltet nix. Ein smarter L2-Switch kann mittels VLANs in Teil-Switches gesplittet werden, das war's dann aber auch schon. Mehr "Verwaltung" gibt es dann mit L3-Switches, die neben den erweiterten Switch-Features auch Teile eines Routers enthalten. Allerdings sind L3-Switches auch deutlich teurer und vor allem muss man sie auch konfigurieren können. Die Zielgruppe von L3-Switches sind professionelle Anwender und Otto Normal wird beim Blick in die Oberfläche erstmal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

Belonio schrieb:
und ggf. andere Switche in den einzelnen Räumen per POE verbinden, so dass ich mir ein Netzkabel dort sparen kann.
Willst du die Switches via PoE mit Energie versorgen oder willst du an den Switches andere Geräte mit PoE versorgen? Das sind zwei Paar Schuhe. Ersteres ist eher selten, letzteres durchaus üblich, wenn man PoE-Endgeräte hat.


Alles in allem solltest du etwas genauer beschreiben was du überhaupt vorhast und wie du dir das vorstellst. "Bessere Verwaltung des Netzwerks" erreicht man in der Regel über einen entsprechenden Router, der dann eben deutlich mehr Fähigkeiten hat als eine banale Fritzbox. Bisher liest sich das alles so als wenn du irgendwo ein paar Begriffe wie PoE aufgeschnappt hast. Das was der klassische Fritzbox-Nutzer von Netzwerken weiß beläuft sich auf maximal 5% der Materie. Deswegen ist es immer schwierig, zu beurteilen, welche Kenntnisse ein Foren-Neuling hat, wenn er von "beserer Verwaltung" spricht. Ist wirklich nicht böse gemeint, aber man kann nur dann sinnvoll helfen/empfehlen, wenn man weiß wo der Weg hinführen soll.


Zu Ubiquiti's Unifi: Der verlinkte US-8-60W ist ein Unifi-Gerät. Das heißt er wird nicht direkt über eine Web-GUI im Switch konfiguriert, sondern über eine separate Software. Diese Software, der Unifi-Controller, kann jedoch das komplette Unifi-Lineup konfigurieren. Das heißt man hat eine Oberfläche, in der man alle Unifi-Switches (US), alle Unifi-APs (UAP) und den dazugehörigen Unifi-Router (USG) steuern kann. Das ist extrem angenehm zu "verwalten", weil man zB VLANs nur einmal einstellen und dann nur noch auf die US/UAPs klicken muss. Allerdings spielt Unifi seine Muskeln natürlich auch erst dann richtig aus, wenn man mehrere Unifi-Geräte hat. Du schreibst, dass du das WLAN weiterhin über die Fritzbox nutzen wirst und in dem Moment ist Unifi eher mäßig sinnvoll, weil du ja nur den einen Switch hättest.

Apropos VLANs: Selbst wenn die beiden Switches VLANs können, kann die Fritzbox es nicht. D.h. du könntest maximal das Gast-LAN an LAN4 über ein VLAN auf die Switches legen. Sofern das für dich interessant ist, ok. Solltest du aber gar nicht wissen was VLANs sind und/oder das Gast-Netz der Fritzbox ausschließlich für Smartphones von Gästen nutzen, ist es fraglich ob du überhaupt VLAN-fähige Switches benötigst. Da sind wir wieder bei dem Punkt was genau du am Ende vorhast.
 
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Reaktionen: hanse987
Klingt alles sehr gut. Danke für deine Fragen und Offenheit.
VLAN sagt mir schon etwas, darum geht es mir unter anderem. Leider habe ich bisher keine Erfahrung damit, daher ist der Hinweis mit der FritzBox sehr gut.
Dann scheidet Ubiquiti wohl aus für mich. Ich vermute eine Lösung die mehr zulässt als eine FritzBox ist mit erneutem (höherem?) Geldeinsatz zu erwerben, außerdem ist auch Zeit notwendig, das Ganze zu administrieren. Leider ist die momentan nicht im Überfluß vorhanden. Daher bleibe ich bei der FritzBox.
PoE hätte ich gerne um andere (kleinere) Switches in den einzelnen Zimmern zu versorgen. Ich verspreche mir davon weniger Kabelsalat und einfachere Platzierung.
Ich denke was ich gerne hätte wäre PoE und ggf. die Möglichkeit einzelne Clients im Netzwerk zu blocken oder Datenraten zuzuweisen. Das Ganze am Liebsten von einem Hersteller der bzgl. Backdoors einigermaßen vertrauenswürdig ist. MikroTik ist immerhin "europäisch" was meine Recherchen bisher ergeben haben. Netgear, Ubiquiti, aus USA, Zyxel aus China. Macht es Sinn danach zu entscheiden oder sind eh alle gleich? Eine Open Source Lösung scheidet (derzeit) für mich auf Grund Zeitmangels leider aus.
 
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